creamer schrieb:
Hallo, also ich kann euch schon einmal sagen, dass der allseits hoch gelobte Browser namens “FireFox” auch nicht gerade vor Sicherheit strotzt.
Keine Software ist fehlerfrei, auch nicht Mozilla Firefox (der übrigens nicht "FireFox" heisst). Der Unterschied zwischen Fehlern im Internet Explorer und z.B. Firefox besteht aber in folgenden drei Punkten:
1. Wie einfach ist er auszunutzen?
2. Wie schnell wird er behoben?
3. Welchen Schaden kann man anrichten?
Und da siehts jeweils für den Internet Explorer wesentlich schlechter aus, als für Firefox. Nenne mir bitte einfach mal ein paar Beispiele, wo Benutzer von Firefox Schaden durch eine Lücke im Browser erlitten haben. Klar gab es schon Demo-Exploits, aber in der Praxis richten sich quasi alle Angriffe gegen den Internet Explorer, auch wenn sich die Firefox-Benutzer als Zielgruppe quantitativ schon sehr lohnen würde.
Eher das Gegenteil trifft zu.
Hast du Belege/Quellen für diese Aussage oder denkst du dir das einfach nur so?
Das es im “Internet Explorer” gravierende Sicherheitslücken gibt, ist unlängst bekannt, doch diese werden nicht mehr primär von so genannten “Hacker” genutzt.
Daß du, wie die meisten Laien, mit dem Wort "Hacker" etwas falsches assoziierst, sehe ich dir mal nach, da Medien das Wort schon lange im falschen Kontext verwenden.
Mal abgesehen davon bist du auf dem Holzweg, der Internet Explorer ist genau aus diesem Grund immer noch mit riesigem Abstand das Angriffsziel Nummer eins im Web.
Der Grund dafür müsste eigentlich jedem klar sein.
Ich glaube dir ist so einiges nicht klar.
Meist weniger erfahrene Menschen nutzen den "Internet Explorer" weil sie keinen anderen Browser kennen und mit ihm keine großen Probleme haben. Einen anderen Browser würden sie sich allein schon aus Angst vor der eigenen Inkompetenz in Bezug auf diesen neuen Browser nicht installieren.
Ich glaube, das ist der einzige vernünftige Satz in deinem ganzen Posting.
Und diese Menschen sind auch nicht das Ziel der “Hacker”, weil bei ihnen in den meisten Fällen nicht viel zu holen ist.
Unsinn. Gehen wir z.B. mal davon aus, daß es dem von dir sogenannten "Hacker" um finanzielle Interessen geht. Die Annahme, daß bei "Power-Usern" viel zu holen sei und bei unerfahrenen Benutzern ist quatsch. Wenn du mal ein bisschen darüber nachdenkst, wirst du auch zu dieser Erkenntnis kommen.
Das Ziel stellen die User da, die erfahrener sind und demzufolge mehr Daten besitzen bei denen es sich lohnt einen Angriff zu starten.
Insbesonder bei Firmen kann ich aus Erfahrung sprechen, daß die, die über die interessantesten Daten verfügen (Geschäftsführung, Management) i.d.R. über schlechte IT-Kenntnisse verfügen und sich auch nicht ihren Internet Explorer ausreden lassen wollen. Diese Leute sind ein ideales Angriffsziel.
Es sind gerade die oft als “Power-User” bezeichneten Menschen, die User, die sich mit allen Mitteln wie z.B. auch mit anderen Browsern zu schützen versuchen.
Das Verhältnis von Aufwand zu Nutzen ist einfach zu schlecht für Angriffe, z.B. auf Firefox, ausserdem werden die aufgetretenen Schwachstellen zu schnell geschlossen. Das ist doch auch das Kernproblem vom Internet Explorer, die Lücken werden einfach zu lange ignoriert oder unterschätzt, bis es zu spät ist, wie jetzt gerade auch mal wieder.
Und, der Umstand, dass der “FireFox Browser” in sämtlichen Medien erwähnt wird, tut sein übriges. Im "Internet Explorer" werden im laufe der Zeit sicher noch weitere Sicherheitslücken entlarvt, doch ob sie auch effektiv ausgenutzt werden steht auf einem anderen Blatt.
Ja, sie werden, täglich und tausendfach.
Es ist zu erwarten, dass der “FireFox” dank einer nicht zu unterschätzenden Publissity in naher Zukunft zum Angriffsziel Nr. 1 avanciert.
Das Wort, was du meinst heisst "Publicity" und ich hoffe inständigst, daß das nicht auch noch eingedeutscht wurde.
Das Angriffsziel Nr. 1 wird weiterhin der Internet Explorer bleiben, es sei denn die Marktanteile kehren sich um, die Mozilla Foundation lässt das Thema Sicherheit schleifen und die ganzen unerfahrenen Benutzer steigen auf den Firefox um und die "Profis" wählen den IE. Alles drei wird wohl nicht passieren, daher ist deine Aussage durch nichts zu belegen.
Der Browser “Opera” steht zu Unrecht im Schatten, wie ich persönlich denke.
Achso, du wolltest wieder nur rumflennen, wie ungerecht es doch ist, daß Opera so wenig Aufmerksamkeit bekommt. Sag das nächstes mal doch gleich, dann kann man dein Geschreibsel gleich ignorieren.
Denn dieser weist mehr Sicherheit und sinnvollere Funktionen auf. Bei “FireFox” muss sich der Nutzer erst alle Funktionen, die er nutzt, via “PlugIn´s” installieren.
http://www.deppenapostroph.de/
Wer um seine ganz Persönlichen Daten fürchtet wie z.B. Kreditkartennummern, Passwörter usw. der sollte von Diensten wie “Online-Banking” von vornherein absehen, denn bis dato gibt es keinen wirksamen Schutz in der Hinsicht. Die Banken arbeiten zwar an entsprechender Sicherheits-Software aber, ob diese dann auch halten kann was sie verspricht, wird sich zeigen (ich hoffe es zumindest).
Informiere dich nächstes mal richtig, es gibt schon seit sieben Jahren HBCI. Und ja, HBCI kann für den Anwendungszweck als sicher betrachtet werden.
Um auf Nr. Sicher zu gehen sollte man steht’s mit einem “Eingeschränkten
Das Wort heisst "stets" und hat nichts mit "stehen" zu tun und möchte auch nicht durch ein falsches Apostroph verschandelt werden.
Arbeiten und die Administratorrechte nur nutzen, wenn sie auch wirklich gebraucht werden.
Sogar noch eine vernünftige Aussage von dir, damit hatte ich gar nicht mehr gerechnet.
--Thomas