Seagate (mal wieder) Controller wechseln

würde erstmal einen "nahen verwanden" von deiner platte besorgen (ebay) die platine tauschen dann wirst ja sehen ob noch andere aktionen notwendig sind..
hast du auch genug platz auf anderen platten um die daten zu retten? die kaputte bekommst du übrigens noch gut bei ebay wieder verkauft.. mit tool vorher löschen..
lg!

Ähm hast du den Thread gelesen? Ich habe eine baugleiche Platte versucht, deren Chip allerdings leider von LSI anstatt ST ist.

Wenn die beim Refurbish eine andere Seriennummer bekommen hätte...
Oder beim reparieren den Firmware-Bug aufgedrückt, und die alte S/N , die ursprünglich nicht betroffen war....

Die Refurbish Platte ist die nachgekaufte, ich denke nicht dass da die S/N geändert wird, Seagate muss ja den Werdegang seiner Platten nachvollziehen können.

ohne ROM-swap wird es aus den angeführten Gründen wohl nicht funktionieren.

da muss sich doch jemand finden lassen der zu soetwas in der Lage ist...



@Mueli:

Die Jungs von Deadharddrives fragen auch, ob ich sicher bin dass es der PCB ist, bevor ich da (noch) einen neuen ranhäng. Gibt es noch eine Methode andere Schäden auszuschließen?

MfG PDogg
 
na darum ist es doch sinnvoller direkt den passenden PCB zu holen als auf gut Glück Platten zu kaufen... man
 
ob ich sicher bin dass es der PCB ist, bevor ich da (noch) einen neuen ranhäng

Die Frage verstehe ich nicht, sorry!

Geht es um den nochmaligen Austausch des PCB's? Das könnte man doch mit PIC's zur Drive-Electronic lösen.

Gibt es noch eine Methode andere Schäden auszuschließen?

Wenn keine Diagnose möglich ist, da wie in Deinem Fall der Drive vom BIOS nicht mehr wahrgenommen wird, hat man keinen Punkt um anzusetzen, selbst wenn man Profi-Tools zur Verfügung hat. Da sich Dein Original-Drive ja, nach den akustischen Aufnahmen, noch 'normal' verhält, kommt eigentlich nur ein Problem rund um das Interface (also quasi die SATA-Schnittstelle) in Frage, da sich aber nur wenige hoch integrierte IC's (FPGA's etc.) auf dem PCB befinden, kann man einzelne Komponenten schlecht tauschen. Du könntest ein Datenrettungslabor beauftragen, die sollten auch gegebenenfalls Käfer swappen können (wenn Du schon ein Spare Drive besitzt, könntest Du anbieten diese gleich mit zu übersenden).

Wenn Du weiter forschen willst, bleibt Dir nur, mit den Chips (Hersteller, Typ etc.) in Google zu gehen um herauszubekommen ob alle beteiligten Controller code-kompatibel sind oder nicht (vielfach stößt man auch auf die Information, zu wem der Baustein kompatibel ist und wo die Änderungen sind), also ob ein Umsetzen eines S-Proms möglich bzw. nötig ist.
 
ad andere Schäden ausschließen:

Aus dem Lauschangriff "alte disk original" ersichtlich:

Die Initialsequenz des Firmware-Loads und Funktionstests bei der alten Platte mit Original-PCB scheinen ja zu klappen. Somit sollten alle Teile im Inneren funktionsfähig sein

Im Gegensatz dazu sieht man mit dem getauschten PCB, wie sich Lesefehler darstellen.

Im Anhang von allen Aufnahmen 3 Sekunden ab Verlassen der Rampe gegenübergestellt in Bild und Ton(actuator-sound. noise removed).

Die Jungs meinen, es muss nicht unbedingt der PCB sein.
Schick ihnen doch den Sound und das Bild des heißgelaufenen SMOOTH-chips.
Der ist für die Motorsteuerung zuständig - ganz kann er nicht kaputt sein.
Da die Firmwaretest die Platte nicht ready werden lassen, kann das ja entweder
- der Firmware-Bug sein, mit dem internen Logfileproblem,
- der "angebratene" Smooth-Chip meldet Unsinn oder Drehzahl ist nicht OK. Heiß läuft der meist bei kaputtem Lager, bei festgefressenem brennt er durch
- irgendwas anderes am PCB ist putt (Cache-Speicherfehler etc.)

bei alter Platte original sind Symptome:
- heißer SMOOTH-Chip? (im Betrieb prüfen - vorsicht, mehr als 100° möglich)
- wird nicht ready - kein erkennen im BIOS
 

Anhänge

  • PDogg Detail.JPG
    PDogg Detail.JPG
    78,1 KB · Aufrufe: 192
  • alte disk original Detail.rar
    alte disk original Detail.rar
    313,4 KB · Aufrufe: 135
  • neue Disk original Detail.rar
    neue Disk original Detail.rar
    314,1 KB · Aufrufe: 152
  • alte Disk neue Drive Electronic Detail.rar
    alte Disk neue Drive Electronic Detail.rar
    313,4 KB · Aufrufe: 121
Zuletzt bearbeitet:
:):):) ERFOLG ERFOLG ERFOLG!!!!!

Es war DOCH der Firmware Bug. Stuck in BSY Mode. Ich habe alle Daten wieder die Platte läuft wie am Schnürchen.

Was ich benötigt habe? Ein Nokia CA-42 Kabel (4,99 EUR als Nachbau), ein Stück Pappe, eine Zange und dieses Video: http://www.youtube.com/watch?v=29FztWJVxbM

Ich bin überglücklich :) und hoffe dass es noch einigen anderen hilft wenn sie in diesem Thread auf die Lösung stoßen.

Danke an alle die mir bei der Fehlersuche behilflich waren!!!

Speziell Muelli!

Mit freundlichen Grüßen
PDogg
 
Also ist die Moral von der Geschicht:

Festplatten, welche nach einem Garantietausch repariert dem nächsten Garantietauschkunden als Tauschplatte untergejubelt werden, können eine Seriennummer besitzen, welche nicht durch das Seagate-Tool als vom Firmwarebug betroffen identifiziert werden - da sie ursprünglich mit einer anderen Firmware ohne diesem Bug ausgeliefert wurden, im Zuge des Repair&Refurbish aber die Firmware mit dem Bug aufgespielt wurde.

Also könnte jede Tauschplatte der vom Bug betroffenen Serien, welche von Seagate im Zuge der RMA vor Februar 2009 geliefert wurde, auch durch diesen Bug unansprechbar werden.
So kommt man auch nicht in den Genuss einer kostenlose Datenrettung - ein Grund mehr, präventive Datensicherung zu betreiben oder einen Datenverlust in Kauf zu nehmen, wenn man technisch zu unbeleckt ist, um sich selbst zu helfen.
 
Festplatten, welche nach einem Garantietausch repariert dem nächsten Garantietauschkunden als Tauschplatte untergejubelt werden, können eine Seriennummer besitzen, welche nicht durch das Seagate-Tool als vom Firmwarebug betroffen identifiziert werden - da sie ursprünglich mit einer anderen Firmware ohne diesem Bug ausgeliefert wurden, im Zuge des Repair&Refurbish aber die Firmware mit dem Bug aufgespielt wurde.

Da hast du möglicherweise recht aber du hast da was verwechselt. Die Refurbished Platte war der PCB Donor. Meine defekte Platte war eine originale (Kaufdatum März 2008).

Nochmal zu meinen Seagate Erfahrungen:

Ich habe erneut beim Support angerufen und erneut die Frage gestellt, ob meine Platte vom Firmware Bug betroffen ist. Als Antwort bekom ich ein ganz klares NEIN. Als ich dem Herren (der leider meinen Unmut abbekommen hat, obwohl er nicht direkt Schuld ist) erzählt habe, dass ich das Problem aber mit der Do it your Self Variante der Firmware Bug Behebung lösen konnte, kam erst mal "Das kann nicht sein"... "Das war was anderes"... "Da ist ein Widerstand durchgeraucht"... Als ich ihn gefragt habe, was in den Platten für Widerstände eingebaut werden, die nach dem Durchrauchen einen "Stuck in BSY" hervorrufen, und nach der Rettung keinen Einfluss auf die Platte haben, kam keine Antwort.
Im Endeffekt habe ich ihm mitgeteilt, dass ich mit dem Service von Seagate nicht zufrieden bin und dass ich es ihm Überlasse ob er mein Problem (und das Problem vieler weiterer) an seine Oberen weitergibt. Ich glaube Seagate hat die Öffentlichkeit mit dem Defekt in dem einen Werk abgespeißt (ein Werk laut Seagate Support). Der Fehler in meiner Platte war 100%ig "Stuck in BSY".
Ein 100 Seiten Thread mit knapp 2000 Posts in 9,5 Monaten sagt vielleicht etwas mehr:

http://www.msfn.org/board/solution-seagate-7200-11-hdds-t128807.html

Naja meine Moral aus der Geschicht:

Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung!!!, Seagateplatten meiden (bevor Einwände kommen: nicht wegen dem Fehler sondern des Supports wegen).

MfG PDogg
 
Ein 'durchgebrannter Widerstand' ist i. d. R. die ♦Aussage eines Laien, denn so etwas passiert recht selten, da brennen vorher ganz andere Dinge durch. Wenn Probleme wie bei Seagate mit der Firmware (und vor vielen Jahren mal mit klebenden Heads) passieren, wird von vielen Support Organisationen erst einmal per se alles abgestritten und nach eigenen Untersuchungen schrittweise ein mögliches Problem eingeräumt.
 
Da hast du möglicherweise recht aber du hast da was verwechselt. Die Refurbished Platte war der PCB Donor. Meine defekte Platte war eine originale (Kaufdatum März 2008).
Hast recht, hab ich durcheinandergebracht - ich hab den ganzen Thread nicht nochmals gelesen...

Mir ist die Plattenmarke völlig egal - ausschlaggebend ist Preis/Leistungsverhältnis und Garantiedauer. Ob eine Platte morgen oder in drei Jahren tot ist, ist unwesentlich. Solange sie läuft, brauch ich keinen Support, tut sie das nicht, wird sie getauscht.
Durch die Wüste fährt man auch nicht alleine - sondern mit mindesten zwei Fahrzeugen und je 3 Reservereifen...
 
Also refurbished ist doch eher unüblich oder?
Bei IBM gabs das jedenfalls nicht. Ich habe immer nagelneue Platten bekommen...vielleicht sind sie deshalb ausgestiegen?!? ;)

PS: War aber wirklich so oder? Die hatten zuviele Ausfälle bei den Platten und haben den Markt dann verlassen...
 
Zurück
Oben