Festplatten, welche nach einem Garantietausch repariert dem nächsten Garantietauschkunden als Tauschplatte untergejubelt werden, können eine Seriennummer besitzen, welche nicht durch das Seagate-Tool als vom Firmwarebug betroffen identifiziert werden - da sie ursprünglich mit einer anderen Firmware ohne diesem Bug ausgeliefert wurden, im Zuge des Repair&Refurbish aber die Firmware mit dem Bug aufgespielt wurde.
Da hast du möglicherweise recht aber du hast da was verwechselt. Die Refurbished Platte war der PCB Donor. Meine defekte Platte war eine originale (Kaufdatum März 2008).
Nochmal zu meinen Seagate Erfahrungen:
Ich habe erneut beim Support angerufen und erneut die Frage gestellt, ob meine Platte vom Firmware Bug betroffen ist. Als Antwort bekom ich ein ganz klares NEIN. Als ich dem Herren (der leider meinen Unmut abbekommen hat, obwohl er nicht direkt Schuld ist) erzählt habe, dass ich das Problem aber mit der Do it your Self Variante der Firmware Bug Behebung lösen konnte, kam erst mal "Das kann nicht sein"... "Das war was anderes"... "Da ist ein Widerstand durchgeraucht"... Als ich ihn gefragt habe, was in den Platten für Widerstände eingebaut werden, die nach dem Durchrauchen einen "Stuck in BSY" hervorrufen, und nach der Rettung keinen Einfluss auf die Platte haben, kam keine Antwort.
Im Endeffekt habe ich ihm mitgeteilt, dass ich mit dem Service von Seagate nicht zufrieden bin und dass ich es ihm Überlasse ob er mein Problem (und das Problem vieler weiterer) an seine Oberen weitergibt. Ich glaube Seagate hat die Öffentlichkeit mit dem Defekt in dem einen Werk abgespeißt (ein Werk laut Seagate Support). Der Fehler in meiner Platte war 100%ig "Stuck in BSY".
Ein 100 Seiten Thread mit knapp 2000 Posts in 9,5 Monaten sagt vielleicht etwas mehr:
http://www.msfn.org/board/solution-seagate-7200-11-hdds-t128807.html
Naja meine Moral aus der Geschicht:
Datensicherung, Datensicherung, Datensicherung!!!, Seagateplatten meiden (bevor Einwände kommen: nicht wegen dem Fehler sondern des Supports wegen).
MfG PDogg