Seagate (mal wieder) Controller wechseln

Nur wenige USB-Gehäuse unterstützen SMART, die Maintenance-Commands des ATA-Protokolls werden dabei nicht über den Brückenchip weiter gegeben. Hier kann man nur den Drive intern verbauen oder eSATA nutzen. Wenn Meldungen wie 'SMART not supported' trotz richtiger Schnittstelle kommen, könnte SMART auch ausgeschaltet sein, denn man kann es für den Drive durchaus disablen, hier müsste man es dann reaktivieren.

Vielleicht nutzt Du jetzt mal Hdat2 (kommt als Image und muss auf CD gebrannt werden, auch hier ist USB problematisch, denn es muss mindestens ein USB-Treiber für DOS geladen werden). Hdat2 erlaubt auch ein zurück setzen der Kapazität der Disk, ob hier etwas schief gelaufen ist, mit der Austauschplatine, vermag ich nach den bisherigen Informationen noch nicht zu sagen. Einige Seagate-Drives laden die Firmware von den Plattern, auch hier könnte durch den Tausch der Drive-Electronic etwas schief laufen.

Hattest Du eigentlich schon mal die SeaTools laufen lassen, gibt es wenn ich nicht irre auch als Image und als Windows-Tool? Auch der DFT von HGST läuft auf Fremdhardware, unterstützt nur nicht alle Spezialitäten!
 
Hab nochmal eben Seatools drüber laufen lassen. Ohne Erfolg. Die Platte wird zwar erkannt aber sämtliche Tests sind "nicht verfügbar".
Kann es sein, dass die Information der HDD auf der Platine gespeichert sind und somit von der Platine an den Rechner übergeben werden?
Das spreche ich nochmal an weil die Startgeräusche jedes mal gleich sind und ziemlich seltsam. Die Beschreibung mit Klack Klack war etwas schwammig. Wenn ich es schaffe nehme ich heute Nachmittag mal ein Soundsample auf.
MfG PDogg
 

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Wie ist die Disk denn nun angeschlossen, USB, IEEE1394 ?

Über USB laufen i. d. R. keine Maintenance Aktionen, die einzige Ausnahme sind meines Wissens einige WD-Disk (bei mir noch eine Iomega sowie eine selbst zusammengestellte externe Disk mit einen AC Ryan-Gehäuse). Um sicher zu gehen, muss die Disk intern verbaut werden!

Etliche Parameter der Disk, wie z.B. P-List, G-List, Offset-Tabellen (Informationen, die durch die regelmäßige Kalibrierung erstellt werden) etc., werden auf den Plattern gespeichert, deshalb ist es nicht optimal mit einer Austausch-Logic-Platine zu arbeiten, diese sollten nur zum retten der Daten genutzt werden. Durch den Austausch der Platine wird wohl auch die tatsächliche Größe der Disk nicht richtig gelesen, daher auch der Hinweis es mal via Hdat2 zu probieren die Größe richtig zu setzen.
 
Guten Morgen. Die Platte war bei den vorangegangenen Tests über USB angeschlossen.
Ich habe mir das HDAT2 Image gebrannt und die HDD per SATA angeschlossen. Im Bios erkennt er den korrekten Namen. Das rattern hat sich nicht geändert.
Beim starten von HDAT2 kommt
PCI devices...
[0/0 D600h/D702h/15]
Error reading Max Adress

diese Meldung kommt in Verbindung mit einem Piepton. Der Ablauf danach ist so schnell dass ich nicht lesen konnte was weiter aufgeführt wird.
Das letzte was HDAT2 macht ist
Detect on-board ATA/ATAPI devices...
[6/0 01F0h....] disabled or not present
Detect ASPI devices...
ASPI not found
Detect BIOS INT1Sh
devices...

Anschließend passiert nichts mehr. Das Programm bleibt an der Stelle stehen.
 
Guten Abend, HDD Capacity Tool habe ich auf meinem win7 x64 rechner nicht zum laufen gebracht und über usb am win xp laptop mag es auch nichts ausrichten. Aber die Seatools geben mir jetzt ein bisschen mehr auskunft (siehe anhang). Ich habe jetzt eine Samsung F2 eco green 1,5TB drin und habe dadurch mal ES Tools von Samsung testen können. Das ist echt gut und bietet auch die möglichkeit die kapazität zu setzen... aber leider nur bei samsung platten. Gibt es sowas von Seagate? Win7 erkennt dass eine Platte dran ist, kann sie aber nicht initialisieren.

MfG PDogg
 

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Das vergleichbare Tool von Seagate sind die Seatools, da ich seit vielen Jahren keine Seagate mehr gekauft habe, kenne ich auch das entsprechende Tool nicht.
 
Das mit den "seit Jahren keine Seagate mehr gekauft" werde ich ab jetzt auch so machen ;-).
Hast du noch eine Idee auße HDAT2 (was immer freezed), seatools, smarttools und testdisk? Die Ausleswerte der Seatools sehen ja nun nicht soooo schlecht aus oder?
 
Hattest Du auch mal die SeaTools für DOS getestet, würde mich schon wundern, wenn Seagate so eine Funktion nicht anbietet.

P.S. : die Version unterstützt das setzen der Größe - > hier

Zu meinen Ressentiments bezüglich Seagate:
Seagate hatte vor viele Jahren ein Problem mit klebenden Heads und die Supportleistungen waren derart lausig (kein Ersatz, auch wenn die Disk gerade ein paar Tage aus der Garantie war, zumal es ein bekanntes Problem damals war, ich hatte mir daraufhin auf der Cebit - damals noch Hannover Messe ;) - sogar den Europa Manager aus Irland zur Brust genommen, es war ihm zwar peinlich und er wollte das Gespräch nicht gerade am stark gefüllten Stand führen .... aber es gab keine Konzessionen), dass ich mir seither nie wieder eine Seagate Disk gekauft habe.
 
Guten Morgen,
also die Seatools für Dos haben auch nicht geholfen. Die Platte wird scheinbar nur durch den neuen Controller gefunden, ist ansonsten aber scheinbar nicht mehr intakt. Die Seatools sagen mir "Kabel und Anschluss überrüfen" und bei sämtlichen Tests kommt "fehlgeschlagen". Das einzige amüsante an der Sache war, dass ich wohl die größte HDD der Welt habe ;) Seatools zeigte mir 1,9*10^14 GB an :freaky: Ich habe das Gefühl, dass Sftwaretechnisch nichts mehr gehts. Die Kalibrierung der Platten scheint so unterschiedlich zu sein, dass da nichts mehr geht.
Im Anhang nochmal die Bilder vom Controller... Vielleicht hilft das ja noch was. Sorry für das eine verschwommene Bild, aber man muss ja nur sehen wo die defekte Stelle liegt. Die geschmolzene Stelle, die man bei dem "silbernen Quadrat sieht" liegt genau auf der Gegenseite von dem großen Chip der auf den anderen Bildern zu sehen ist.
MfG PDogg
 

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Bei einer Rettungsaktion vor ein paar Monaten habe ich mit dem Betroffenen folgendes feststellen können, falls Dir das weiterhilft:
Die Seatools for DOS hatten zu diesem Zeitpunkt kein Softwareupdate für neuesten Plattenkapazitäten verfügbar und funktionierten korrekt nur bis 1TiB im IDE-Mode.

ein händisches Setzen der Sektoranzahl war nur bis 2^31-1 Sektoren möglich (1,099 TB) :mad:
ein Rücksetzen auf MaxLBA (1,5TB) ging aber gottseidank.

Normalerweise werden beim Power-on der Firmwarecode von der Platte geladen und Selbsttests durchgeführt, bevor sie Ready wird - das ist das ominöse "Klackern"
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Seatools betreffend habe ich die neuste Version von Seagate geladen. Ich habe aber keine Einstellmöglichkeiten in dem Programm. MAX LBA, Kurztest, Langtest usw. werden alle mit einem Fehler abgebrochen und es kommt der Hinweis, dass man die Verbindung zur Platte testen soll.
 
Nachdem wir jetzt Bilder haben, wird es klarer, die quadratische Fläche, von der Du geschrieben hast, ist sicher eine Massefläche und kein Pad, soweit ich es beurteilen kann. Das dort etwas verschmort ist kann ich nicht erkennen, das sieht für mich normal aus, es könnte auch mit Lötstopplack 'beschmutzt' sein, solche Flächen werden vielfach gänzlich mit Lack überzogen, wenn sie nicht zum erden an Verschraubungen genutzt werden. Sie werden auch zur Abschirmung und Wärmeabfuhr (da sieht man auch schon mal verlötete Leistungselectronic) eingesetzt.
Pad's werden hingegen für den Kontakt der Bauelemente genutzt und sind eher Opfer für fette Ströme und lösen sich schon mal auf (ich habe hier ein paar Beispiele und in einer Mußestunde könnte ich mal ein PIC anfertigen).

Mit dem sogen. 'klackern' ist es eine Geschichte der Interpretation, es könnte vom laden der Köpfe kommen (wenn eine Disk mit den Spin Up's 'kämpft' oder einmalig wenn die Disk ready ist) oder bei der Initialisierung durch die Kalibrierung (anfahren des Servo-Codes - passiert auch gelegentlich im Betrieb - > Recalibration wg. Erwärmung / Laufzeit - wenn man AAM deaktiviert werden die Zugriffsgeräusche ebenfalls knackiger und können als klackern interpretiert werden, einige Disk kann man auch in einen WS-Mode 'schalten' wenn man die dafür nötigen Tools hat, auch dann wird die 'Tonart' der Disk knackiger).
 
Danke für die Analyse. Die "geschmolzene Wulst" um das eine Loch an der Massestelle war jedoch nach dem Defekt nicht vorhanden. Erst als ich noch ein paar "Rettungsversuche" unternommen hatte trat sie auf. Kann es sich um eine "kalte Lötstelle" handeln? Wäre mit einem guten Elektroniker doch noch was zu machen? Wenn es hilft kann ich gerne nochmal eine Kamera auftreiben und nochmal schärfere Bilder anfertigen, auf denen man alles erkennt. Es keimt immer wieder etwas Hoffnung auf.
 
Wenn auf der Rückseite der Fläche zum Beispiel ein Regler aufgelötet ist, könnte durch starke Erwärmung schon etwas Lot durch die Durchkontaktierungen laufen und es zu dem Erscheinungsbild kommen, dass muss aber nicht unbedingt mit einem Dauerschaden einhergehen. Es hat sicher kein Potentialausgleich über die Fläche stattgefunden, es ist eher nur sekundär in Folge Erwärmung geschmolzen, sonst wäre ein Bauteil geplatzt / gerissen/ verbrannt / 'verdampft' ....
Eine kalte Lötstelle kann es ebenso wenig sein, denn wie Du erkennen kannst, sind auf der Fläche diverse Durchkontaktierungen (die kleinen Löcher - gut zu sehen, wenn man mit einer Taschenlampe von der Gegenseite leuchtet), diese dienen dazu, dass die verschiedenen Layer miteinander verbunden werden.
Wer mal Platinen selber erstellt hat, wird mir besser folgen können, nur hat man diese Durchkontaktierungen 'genagelt' (kleine Drähte auf beiden Seiten verlötet - ich habe dazu noch eine Zange in meinem Werkzeugkasten, welche die kleinen Silberdrähte beim schneiden gequetscht hat, damit sie nicht gänzlich durch die Löcher durchflutschten ;) - meine Diplomarbeit hatte übrigens etwa 700 dieser Durchkontaktierungen!).
 
mhhh ok also hier nochmal die neuen Bilder... Vielleicht lassen die ja eine Diagnose zu... Die Papierstreifen die rausschauen sind bewusst platziert. Sie zeigen (in der Verlängerung) unter welchen Stellen jeweils die Massefläche sitzt.
 

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Für mich sieht es nicht ungewöhnlich aus, denn wenn sich dort die Hitze so weit erhöht haben sollte, dass Lot schmilzt, hätte zumindest ein Teil des grünen Lötstoplacks wenigstens Blasen werfen müssen und auch das IC müsste in Mitleidenschaft gezogen worden sein.
 
hmm.. was hat die platte denn am Anfang als der fehler auftrat gemacht bzw. nicht gemacht..
ich seh grad nur im bios nicht erkannt
komische geräusche?
habe das immer mit GetDataBack noch retten können
die tools und der tausch haben wohl das alles noch verschlimmert
gleich am anfang mit GetDatback auslesen hät ich gemacht..
naja wohl zu spät..
übrigens SMART ist fürn A... meine letzte Platte war laut SMART bei bester Gesundheit als sie ausfiel..
 
also "nur im Bios nicht erkannt" stimmt schon. Geräusche hat sie keine auffälligen von sich gegeben aber sie wurde eben nirgenwo mehr erkannt von daher hat mir getdataback auch nichts gebracht... wie auch ohne rückmeldung von Plattenseite?!
 
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