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Seagte ST1000DX001 SSHD erster Eindruck

Burki73

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Moin

Kürzlich dachte ich, ich ersetze meine in die Jahre gekommene 1 tB Samsung Spinpoint 103 SJ durch eine der neuen SSHD Modelle.
Also die Seagate ST1000DX001 gekauft.

Ganz normal als 2. Platte an meinem alten Sockel 775 Asus P5kr angeschlossen, AHCI aktiv. Platte wurde sofort erkannt.
Dann wollte ich mithilfe des Seagate Disk Wizard, was so ein abgespecktes Acronis ist, meine alte Platte klonen. Das lief auch durch und danach gleich mal die Samsung abgestöpselt.
Nun wollte ich im Bios auf die neue Seagate als Bootlaufwerk umstellen, die dort aber garnicht mehr erschien. Egal wie, die war im Bios nicht mehr da. Beim Booten stand immer da AHCI1 detect... aber ohne Ergebnis.
Hmmh, also rumprobiert, ohne Effekt.

Dann habe ich die alte Samsung wieder angeschlossen und bin dort ins Win7 und wollte die Seagate mal in meinem externen Sharkoon e-sata Gehäuse testen. Aber auch da, keine Seagate auffindbar.

Als nächstes bin ich ins Linux Mint 16 und habe dort die Seagate in das externe Gehäuse getan. Da wurde sie SOFORT erkannt, es waren auch alle Partitionen der geklonten Samsung da womöglich war sie sogar Perfekt geklont. Dann habe ich sie im Linux einfach mal formatiert und dann wieder ganz normal ans Mainboard angeschlossen. Da wurde sie auch vom Mainboard erkannt und ich konnte per windows 7 DVD auch ein Windows 7 drauf installieren, was nun prima läuft.

Nun frage ich mich, wie eine geklonte Platte im Bios garnicht erkannt wird, aber eine neu formatierte dann doch. Ich wunder mich, was Daten oder Partitionen mit der Erkennung im Bios zu tun haben.
 
Vermutlich wurden der Code im MBR oder die versteckte Partition mit dem Bootloader nicht mit geklont, aber aus der Ferne kann man das kaum sicher sagen.
 
Ich setze es mal vorraus das du weisst das eine SSD ein anderes Alignement hat und deshalb die SSD nicht einfach nur bloß von einer HDD geclont werden kann ? SSDs werden nunmal anders als HDDs angesprochen bzw. eingeteilt. Das was was mit dem Bios zu tun hat wäre mir allerdings neu bzw. würde ich jetzt nicht als Grund anführen.
 
@Nightmare25
Das stimmt bei einer SSD, er hat aber eine SSHD.

@TE
Vielleicht hat sich der Rechner einfach nur 'verschluckt'. ;) Meine SSHD (eine Momentus XT) zickte bei meinem Klonversuch auch rum und lief erst nach einer richtigen Installation 'rund'. Ebenso die die ich bei meinem Nachbarn einbaute. Ich vermute mal dass der Controller der vorgeschalteten SSD bei Klonvorgängen etwas zu sensibel reagiert oder etwas durcheinanderschmeisst...

Warum die Platte aber im BIOS nicht mehr auftauchte kann ich auch nicht beantworten.
 
Ja, das ganze ist doch ziemlich mysteriös. Besonders eben, das sie im Bios garnicht mehr auftauchte.Fast wollte ich sie schon zurück schicken.

Klonen hin oder her, das war bei mir bisher immer relativ problematisch, seit Acronis TI 9 laboriere ich da dran rum..

Ich habe ja Windows 7, Linux Mint 16 mitsamt GRUB, was womöglich diese Probleme verursacht. Wobei Acronis wohl Linuxbasiert ist, zumindest die Boot CDs.

Das Alignment könnte aber eine Ursache sein, meine alte Samsung ist ja noch mit diesen 512 kB Sectoren gesegnet, die neue hat da wohl diesen neueren Alignment Standard mit 4 kB Sectoren. Nur sollte der Seagate Disc Wizard sowas doch können, der doch neuen Platten beiliegt und genau dafür da ist, ältere auf die neue zu klonen.
 
Nightmare25 schrieb:
Ich setze es mal vorraus das du weisst das eine SSD ein anderes Alignement hat und deshalb die SSD nicht einfach nur bloß von einer HDD geclont werden kann ? SSDs werden nunmal anders als HDDs angesprochen bzw. eingeteilt.
Das ist totaler Schwachsinn! Wo immer Du den Mist her hast, vergiss es ganz schnell wieder!

Bei HDDs mit physikalischen 4k Sektoren wie auch SSDs sollte die Partitionen an 4k Grenzen ausgerichtet sein, aber es funktioniert auch, wenn das nicht der Fall ist. Man verliert nur an Performance, vor allem bei kurzen Schreibzugriffen. SATA SSDs werden auch genau wie HDDs angesprochen und können sowohl mit dem AHCI als auch mit dem IDE Protokoll verwendet werden und da die SSHDs eigentlich nur HDDs mit physikalischen 4k Sektoren und 512 Byte pro Sektor emulieren, gilt für die das gleiche.

Anders einteilen muss muss und tut man da auch nichts, allenfalls aufgrund der meist geringeren Kapazität der SSD.

Burki73, wenn die neue Platte mindestens so viele LBAs hat wie die alten, dann würde ich unter Linux mit dd klonen, denn anders als die ganzen Windows Tools klont dd wirklich 1:1 und verändert nichts. Die üblichen Windows Tools manipulieren dagegen die Daten, verschieben Partitionen um das Alignment zu korrigieren, die Größe der Partitionen anzupassen, etc. Bei solche Mulitboot Konfigurationen kommen sie dann schon mal ins Schleudern. Man kann die aber teilweise auch konfigurieren, dass sie wirklich 1:1 kopieren, musst mal in die Anleitung schauen.
 
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