Sehr ates Foto nachschärfen

warum abfotografieren?
schon mal was von Scanner gehört? ich würde sehr hochauflösend Einscannen. dann zum glätten die Auflösung halbieren.
danach sollte die Auflösung immer noch sehr hoch sein.
...
 
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CaptainPicard schrieb:
Wenn es nur um 1 Bild geht schau dir mal Topaz Gigapixel AI an.

Das geht bei guten Bildern. Topaz Photo AI ist da besser geeignet. Das GiagaPixel ist in Photo AI mit eingebaut.
 
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Mein Tip
Nicht selber machen sondern zu einem Photographen abgeben der diese Dienstleistung anbietet. Kosten nicht wirklich viel und im Vorfeld kann schon gesagt werden was einen da qualitativ erwartet.
Ja ich digitalisiere auch meine eigenen Negative und teilweise auch Positive aber es sind schon Unterschiede ob ich einen professionellen Scanner und entsprechende Software und Erfahrung habe oder nicht. Bei alten Photographien mit einem gewissen persönlichen Wert täte ich das auch abgeben und würde es nicht ein mal versuchen.
 
drago1401 schrieb:
warum abfotografieren?
schon mal was von Scanner gehört?
Warum so passiv aggressive Antworten verfassen? Wenn man erst mal lesen würde was im Thread schon gepostet wurde, hätte man nämlich die Antworten auf beide deiner Fragen schon erfahren.

Dass hochauflösend und ohne automatische Nachbereitung scannen die bessere Lösung ist haben andere sinnvoll erklärt, im Gegensatz zu dir.
 
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Eignetlich war ja meine Frage nur ob Ihr schon Erfahrungen mit bestimmten KI-tools habt und welche tools ihr empfehlen könnte.
Da der allgemeine Ratschlag hier jetzt aber eben keine KI empfiehlt sondern andere Lösungen zeigt, gehe ich mal davon aus dass die KIs eben doch noch nicht so weit sind!?

Mein Anspruch ist hier aber immer noch auf Hobbyebene.
Einen Freelancer oder professionellen Fotografen wollte ich nicht in Anspruch nehmen. Ich gehe mal, als Vergleich zu einenm Handwerker, von einem Stundensatz zwischen 80...130€ aus - wenn es denn ausreicht.

Das Topaz Photo AI kann ich mir mal anschauen - die 17€ je Monat sind preislich OK.

Was ich jetzt gemacht habe ist, dass ich die größten Kratzer mit einem clonewerkzeug im Gimp entfernt habe und es minimal über mehrere Runden mit den Hochpassfilter nachgeschärft habe.

Prinzipell funktionert das ja auch, aber es ist eben Zeitintensiv und ich hätte erwartet, dass die KI gerade beim Nachschärfen bessere Ergebnisse erzielen könnte.


@drago1401 schau mal wie mal alte Bücher digitalisiert! :rolleyes:
 
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scannen und dann in topaz - dass muss man dazu nicht extra kaufen, viele ki seiten (wie higgsfield z.b.) haben topaz als tool drin.
Ergänzung ()

Chriz schrieb:
aus dass die KIs eben doch noch nicht so weit sind
du hast keine vorstellung davon was die bereits alles können... wirklich keine. du kannst komplette professionelle produktionen damit machen, und siehst keinen unterschied zu herkömmlicher arbeit.
 
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Welche KI mit welchem Modell und welchem Prompt hast Du denn benutzt? Hast du die KI explizit angewiesen die Gesichter nicht zu verändern?
 
Also ich habe einige Familienfotos 'restauriert'. Mit dem Prompt bei ChatGPT GO hats eigentlich immer sehr gut geklappt.

Restauriere das vorhandene alte Foto möglichst originalgetreu und mache ein Upscale auf FullHD

Entferne ausschließlich fotografische Beschädigungen wie:
  • Risse und Knicke
  • Kratzer
  • Staub und Schmutz
  • Flecken und Verfärbungen
  • kleine Fehlstellen
  • Filmkorn und altersbedingte Artefakte, soweit sie störend sind
  • leichte Unschärfe und altersbedingte Bildfehler

Erhalte dabei den ursprünglichen fotografischen Charakter vollständig.

WICHTIG:
Keine inhaltliche Veränderung oder kreative Neuinterpretation des Bildes.
Keine neuen Personen, Objekte oder Details hinzufügen.
Keine vorhandenen Personen, Objekte oder Bildbereiche entfernen oder verändern.

Gesichter haben höchste Priorität:
Gesichtsform, Gesichtszüge, Augen, Augenform, Augenabstand, Augenfarbe, Augenbrauen, Nase, Mund, Lippen, Kinn, Ohren, Hautstruktur, Haaransatz und Frisur sowie die ursprüngliche Mimik und der individuelle Charakter jeder Person müssen erhalten bleiben.
Gesichter nicht verschönern, verjüngen, glätten, symetrisieren oder modernisieren.
Keine Veränderung der Identität oder des Alters der Personen.

Körperhaltung, Proportionen, Hände, Kleidung und Accessoires unverändert erhalten.
Hintergrund, Gebäude, Landschaft, Bäume, Fahrzeuge, Möbel und sämtliche anderen Objekte unverändert erhalten.

Rekonstruiere beschädigte Bereiche ausschließlich anhand der unmittelbar angrenzenden und eindeutig erkennbaren Bildinformationen.
Wenn Bildinformationen fehlen oder nicht eindeutig rekonstruierbar sind, keine neuen Details erfinden.

Originale Perspektive, Bildausschnitt, Komposition und Proportionen beibehalten.

Ursprüngliche Farben, Farbton, Weißabgleich, Belichtung, Kontrast und Dynamik möglichst originalgetreu erhalten.
Keine moderne Farbgebung, kein HDR-Look und keine übertriebene Schärfung.

Das Ergebnis soll wie dasselbe originale Foto aussehen – lediglich sauber restauriert, ohne künstliche oder stilistische Veränderungen.
 
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Adobe Firefly ist recht gut.
Habe für die Firma Fotos aus den 20er + 30er auf Werbeplakatgrösse vergrössert.
 
Canonball schrieb:
probier mal "Upscayl" ist Open Source. Damit habe ich schon einige alte Schwarz/Weiß-Fotos ansehnlich hinbekommen.
+1 für Upscayl! Aber nicht mit den mitgelieferten Modellen sondern mit einem der zusätzlichen von https://github.com/upscayl/custom-models Besonders HFA oder NOMOS erzielen oft tolle Ergebnisse. Am besten am Ende noch ein wenig Rauschen drauf (nicht entfernen!), das hilft Artefakte zu verschleiern und wirkt natürlicher.
 
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Ich verwende den Flachbettscanner Canon LiDE 400 für solche Aufgaben.
Der hat einen CIS-Sensor, 48 Bit-Farbtiefe und 4800 x 4800 dpi Auflösung.

Wichtig ist außerdem ein kongenialer Monitor, möglichst mit einem hohen sRGB-Farbraum.
Man will schließlich wissen, was man da tut. 😉
 
SuperHeinz schrieb:
Wichtig ist außerdem ein kongenialer Monitor, möglichst mit einem hohen sRGB-Farbraum.
Man will schließlich wissen, was man da tut. 😉
sRGB = Scheiß RGB. Wer etwas Gutes möchte, möchte einen Monitor mit einem viel größeren Farbraum. Dazu benötigt man ein Kolorimeter und muss den Monitor regelmäßig auf einen definierten Weißpunkt kalibrieren. (Ich habe den zwinkernden Smiley zwar gesehen, aber es könnten auch Leute mitlesen, die solche Aussagen trotzdem für bare Münze nehmen.)
 
Ja, ja, die einen schwören auf hohe sRGB-Farbräume, die anderen halten diese für Mist.
Zwei Sichtweisen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.

Ich verwende ein HP Equipement mit Windows 11. sRGB wurde ja auch von HP und Microsoft entwickelt.
 
SuperHeinz schrieb:
Ja, ja, die einen schwören auf hohe sRGB-Farbräume, die anderen halten diese für Mist.
Zwei Sichtweisen, die unterschiedlicher kaum sein könnten.
Da gibt es keine zwei Sichtweisen: sRGB ist ein sehr kleiner Farbraum. Praktisch alle heute üblichen anderen Farbräume sind viel größer.
 
Farbräume sind viel größer.
Und spielt das eine Rolle wenn als normaler User mit normaler Hardware ein Bild verbessern will.
Auflösung und Specherformat spielen eine viel größere Rolle.
Und wenn das Ziel Ausdruck ist spielt ein normaler Farbraum auch keine Rolle.
Ich habe auch den LIDE 400 und benutze sRGB.

sRGB
https://de.wikipedia.org/wiki/SRGB-Farbraum
 
HubertusW schrieb:
Auflösung und Specherformat spielen eine viel größere Rolle.
Und wenn das Ziel Ausdruck ist spielt ein normaler Farbraum auch keine Rolle.
Es gibt selbstverständlich Farbdrucker, die einen größeren Farbraum als sRGB abbilden können. Grundsätzlich spielt der verwendete Farbraum auch beim Drucken eine große Rolle. Veränderte Farben und unbefriedigende Druckergebnisse sind oft auf falsche und missinterpretierte Farbräume zurückzuführen. Das ist dem Normalverbraucher natürlich kaum zu erklären.
 
Sicher gibt es die!
Aber ich bezog mich auf den Zweck der Aktion!
Der TE will das restaurierte Bild verschenken (als Acrylbild oder Leinwand).
 
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Ich verwende den "HP OmniStudio X All-in-One 27-cs0775ng PC" der hat als Anzeigegerät ein "entspiegeltes UHD-Display 4 K(3840 x 2160) mit 68,6 cm (27 Zoll) Diagonale, IPS, dreiseitiges Micro-Edge, 350 Nits, 99 % sRGB".

Und wie bereits gesagt, nur zum digitalisieren alter Fotos. Und meist auch nur S/W-Fotos. Für einen großformatigen Druckauftrag habe ich ein professionelles Studio an der Hand. Für meine Bedürfnisse lohnt sich die Anschaffung eines geeigneten Druckgerätes aber mal so gar nicht. 😉
 
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