Die erste Zeichnung ist fast richtig.

Bei Festplatten außerhalb der Steinzeit-Abteilung des Computer-Museums haben die Spuren in den äußeren Plattenbereichen mehr Sektoren (=physikalische Datenblöcke) als in den inneren (
Zone Bit Recording). Davor waren Festplatten so eingeteilt, dass jede Spur gleich viele Sektoren enthielt und u.U. sogar alle Sektoren mit gleicher Hausnummer in einem
Kreissektor lagen.
Zu Zeiten eines IBM PC wurde ein Sektor auf einer Festplatte typischerweise von Kopfdaten (Header) eingeleitet, in denen u.a. eine Sektor-Nummer steht und Informationen, anhand denen die Plattenelektronik auf den Datenstrom synchronisieren kann.
Danach kommen die eigentlichen Daten. Danach ein Nachspann (Trailer) mit Prüfsumme über die Daten.
Zwischen den Sektoren gibt es jeweils eine Lücke (Gap), schon um dem Festplattencontroller Zeit zu geben, den nächsten Header zu suchen.
Die Einteilung von Disketten funktioniert noch heute so.
Bei Festplatten ist der Controller aus IBM-PC-Zeiten aber zu größten Teilen in die Festplatte gewandert, d.h. die kennen nach Außen nur noch eine (logische) Block-Adressierung, wobei einem Block mehrere Sektoren auf der Platte entsprechen. Der Zusammenhang zwischen Blocknummer, Spur und Sektor erschließt sich nur noch dem Plattenhersteller.
Zu
Cluster siehe Wikipedia.