plueschAMAZONE
Cadet 1st Year
- Registriert
- Jan. 2014
- Beiträge
- 12
Hallöchen alle zusammen,
ich habe da mal eine recht knifflige Frage zu der ich im Netz nicht wirklich eine aussagekräftige Antwort finden konnte.
Folgendes: Meine Eltern wohnen in einer ländlichen Gegend in unterschiedlichen Haushalten. In der Region hat es die Telekom bisher nicht geschaft ein Internet angebot bereit zu stellen, was für den Verbraucher zufiedenstellend war. Also hat sich ein Ortsansässiger Unternehme, wie ich ihn mal nennen will. gedacht:
"Ey ich lasse mir ne richtig fette Leitung legen, und verteile diese dann im Dorf an alle die Interesse haben für eine entsprechenden Betrag."
Anfangs war das alles ganz gut und lustig und für viele ein Schritt in die Zukunft da alle bisher, wenn dann überhaupt mit ISDN oder mit UMT-Sticks im Netz waren. Das Ergebnis bei den UMTS Nutzern war eine regelmäßige Überlastung der Zelle. Die ISDN Nutzer konnten ihren Ladebalken neben Tee und Gebäck Namen geben und diese Dressieren. Also war die versprochene 2000er Leitung schon verlockend.
So viel zur Vorgeschichte, nun aber zum Proble. Wiederholt beschwerten sich sowohl meine Mutter als auch mein Vater getrennt von einander, dass sie nicht in ihren eMail-Account beim Anbieter X einloggen können, obwohl sie sich ihrer Zugangsdaten sicher waren. Vom eMailanbieter kam dann beim Einlogversuch auf der entsprechenden Website immer die Meldung: "Sie haben sich in den letzten X Stunden zu oft mit falschen Zugangsdaten versucht anzumelden. Sie sind für X Stunden gesperrt. Bitte versuchen sie es später erneut." oder so ähnlich jedenfalls. Nach kurzem Grübeln kam mein Burder und ich (beide nicht mehr in der Region wohnend) dann auf die Idee, dass wohl möglich alle Kunden dieses Geschäftmannes mit ein und der selben IP im Internet unterwegs sind. Die Vermutung erwies sich als wahr. Das relativert natürlich das ganze, da wird bei 4 Leuten mit einem Fehlversuch schon eine Sperrung drauß und wenn diese es dann alle in der Annahme, "das muss doch stimmen" noch paar mal versuchen, zieht das einen Rattenschwanz nach. Dieses Angebot nutzen aber eben nicht nur 4 Leute. Der Geschäftsmann hat diesen Umstand wohl mit einer Phrase wie: "Das ist nun mal so!" kommentiert und sonst ist nichts weiter geschehen.
Ich gebe zu, nicht so weit in der Materie zu stecken, dass ich jede der Mechaniken zu verstehen oder zu erklären weiß, aber es erscheint mir doch als ein erhebliches Risiko wenn, sagen wir mal, 100 Menschen die die selbe IP haben, im Netz herum schwirren.
Daher meine Fragen: Kann man dies in der Tat als normal betrachten? Welche Sicherheitslücken entstehen aus diesem Umstand? Wie kann man den Anbieter, im Ernstfall, rechtlich belangen und auf welcher Grundlage?
Danke im Voraus.
ich habe da mal eine recht knifflige Frage zu der ich im Netz nicht wirklich eine aussagekräftige Antwort finden konnte.
Folgendes: Meine Eltern wohnen in einer ländlichen Gegend in unterschiedlichen Haushalten. In der Region hat es die Telekom bisher nicht geschaft ein Internet angebot bereit zu stellen, was für den Verbraucher zufiedenstellend war. Also hat sich ein Ortsansässiger Unternehme, wie ich ihn mal nennen will. gedacht:
"Ey ich lasse mir ne richtig fette Leitung legen, und verteile diese dann im Dorf an alle die Interesse haben für eine entsprechenden Betrag."
Anfangs war das alles ganz gut und lustig und für viele ein Schritt in die Zukunft da alle bisher, wenn dann überhaupt mit ISDN oder mit UMT-Sticks im Netz waren. Das Ergebnis bei den UMTS Nutzern war eine regelmäßige Überlastung der Zelle. Die ISDN Nutzer konnten ihren Ladebalken neben Tee und Gebäck Namen geben und diese Dressieren. Also war die versprochene 2000er Leitung schon verlockend.
So viel zur Vorgeschichte, nun aber zum Proble. Wiederholt beschwerten sich sowohl meine Mutter als auch mein Vater getrennt von einander, dass sie nicht in ihren eMail-Account beim Anbieter X einloggen können, obwohl sie sich ihrer Zugangsdaten sicher waren. Vom eMailanbieter kam dann beim Einlogversuch auf der entsprechenden Website immer die Meldung: "Sie haben sich in den letzten X Stunden zu oft mit falschen Zugangsdaten versucht anzumelden. Sie sind für X Stunden gesperrt. Bitte versuchen sie es später erneut." oder so ähnlich jedenfalls. Nach kurzem Grübeln kam mein Burder und ich (beide nicht mehr in der Region wohnend) dann auf die Idee, dass wohl möglich alle Kunden dieses Geschäftmannes mit ein und der selben IP im Internet unterwegs sind. Die Vermutung erwies sich als wahr. Das relativert natürlich das ganze, da wird bei 4 Leuten mit einem Fehlversuch schon eine Sperrung drauß und wenn diese es dann alle in der Annahme, "das muss doch stimmen" noch paar mal versuchen, zieht das einen Rattenschwanz nach. Dieses Angebot nutzen aber eben nicht nur 4 Leute. Der Geschäftsmann hat diesen Umstand wohl mit einer Phrase wie: "Das ist nun mal so!" kommentiert und sonst ist nichts weiter geschehen.
Ich gebe zu, nicht so weit in der Materie zu stecken, dass ich jede der Mechaniken zu verstehen oder zu erklären weiß, aber es erscheint mir doch als ein erhebliches Risiko wenn, sagen wir mal, 100 Menschen die die selbe IP haben, im Netz herum schwirren.
Daher meine Fragen: Kann man dies in der Tat als normal betrachten? Welche Sicherheitslücken entstehen aus diesem Umstand? Wie kann man den Anbieter, im Ernstfall, rechtlich belangen und auf welcher Grundlage?
Danke im Voraus.