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Selfhostet Passwortmanager unter Ubuntu 24.04 mit Docker
Mir reicht es eigentlich auch die am PC zu bearbeiten und hin und wieder mal aufs Handy zu kopieren. Ist da bei mir sowieso nur für Notfälle unterwegs und ist halt gleich noch ein Backup.
CoMo schrieb:
Merge-Konflikte vermeide ich einfach, indem ich die Datei nur auf dem PC bearbeite und überall anders nur lese.
Ich muß gestehen, ich habe in der Anleitung noch nicht gefunden wie es denn jetzt funktionieren soll (speicher die DB "hier", aber hole sie von "dort" und merge sie auch "dort"). Grundsätzlich finde ich es aber interessant, dass/wenn es ginge.
Du speicherst die kdbx auf einem Share, egal ob das Webdav (also irgendein Cloudanbieter (oneDrive, Google Drive,.... oder du selbst (z.B. Nextcloud) oder einem SMB-Share und du öffnest mit allen Geräte genau diese eine Datei. Um alles andere kümmert sich KeepassXC. Du benutzt keine reine lokale Datei. Und wenn Gerät A was ändert, hat Gerät B, C und D die Änderung auch direkt. Da das ein Built-In Feature gibt, gibt es auch keine Anleitung.
Exakt, und nicht nur das, alle erhalten auch quasi zeitgleich die Änderung.
Bei Keepassium ist das bei mir manchmal hakelig, manchmal nicht, liegt aber eher dort am IOS, dass sie Syncs mit Nextcloud manchmal blockiert, da muss man halt sicher stellen, dass IOS die geänderte kdbx auch wirklich auf die Nextcloud schreibt. Aber das ist halt ein IOS <-> Nextcloud Problem, keines von Keepassium. Und dann ist es aber auch sofort auf dem PC aktualisiert. Aber mit dieser einen Ausnahme läuft das unter MAC, Windows, Linux und Android bisher perfekt.
Besonders auffälllig, wie schlecht "Keepass2" ist, ist in der Firma aufgefallen, die die mit Keepass2 unterwegs sind machen sich und anderen alle die geteilten Passwortdatenbanken kaputt. Durch KeepassXC wurde das dann behoben.
KeePass 2 ist eigentlich auch gar nicht auf Multi-User ausgelegt. Hat nix damit zu tun, dass das Programm irgendwie "schlecht" ist. Da gibts dann wohl bessere Lösungen für solche Umgebungen. Aber für den Single-User ist KeePass 2 schon ne feine Sache.
Wenn man mit mehreren Usern arbeitet und dafür unbedingt KeePass 2 nehmen will, dann sollte man mit mehreren Datenbanken arbeiten und diese unterscheiden zwischen geteilten Datenbanken und persönlichen Datenbanken. Die geteilten Datenbanken werden von einem User verwaltet und jeder User hat dann nochmal seine persönliche Datenbank. So würd ich das versuchen.
@Oli_P Falsch, es geht nicht um Multiuser (ich hoffe im Regelfall sind Passwordsafes eben nicht Multiuser), sondern um Multidevice und schlecht ist der Bezug auf diese Fähigkeit. Und da stimmst du dem auch zu. Also kannst du nicht sagen, die Multidevicefähigkeit sei nicht schlecht, denn sie ist es. Der Grund ist eben: Wurde (bewusst) nicht reinentwickelt. Aber Windows ist auch wirklich schlecht im Kontext Autofahren. Windows bringt keine Fähigkeit zum Autofahren mit.
Der ganze Thread steht im Kontext Multidevice. Also kann ich auch daher sagen, Keepass2 ist schlecht.
Aber das Datenbank-Format der verschiedenen Forks ist kompatibal untereinander. Ich nutze KeePass 2 privat und beruflich und fürs Handy KeePass2Android. Alle meine Datenbanken lassen sich so öffnen, ob nun am PC (Büro oder Zuhause) oder am Handy.
Du schriebst: "Besonders auffälllig, wie schlecht "Keepass2" ist, ist in der Firma aufgefallen, die die mit Keepass2 unterwegs sind machen sich und anderen alle die geteilten Passwortdatenbanken kaputt." Also nutzen dann mehrere Leute die gleiche Datenbank mit KeePass 2 zur gleichen Zeit und die Datenbank liegt irgendwo im Firmen-Netzwerk... so hab ich das verstanden.
Für diesen Einsatz ist KeePass 2 eigentlich nicht gemacht. Es gibt ja keine Benutzer-Berechtigungen in KeePass 2. Für sowas musste Alternativen suchen, die es ja auch gibt.
Also ich bin nie warm geworden mit KeePass + Linux + GDrive. Zwar konnte ich die Datei lokal öffnen (KDE), wenn ich Sie jedoch editiert habe, dann hat er sie nicht hochgeladen (oder nur einmal).
Mit Vaultwarden fühlt sich das alles besser und konsistenter an.
Das alles funktioniert. In KeePass 2 muss man u.U. Trigger anlegen. Ja, ist alles erstmal was Fummelei. Manchmal auch wird man ein Plugin installieren müssen. Out-of-the-Box funktionieren einige Dinge nicht oder nicht gut mit KeePass 2.
In anderen Programmen ist sowas schon vorkonfiguriert.
Als länger und eigentlich auch begeisterter Vaultwarden Nutzer habe ich seit einigen Wochen massive Probleme beim Autofill am Android Handy mit Chrome.
Durch was es ausgelöst wurde kann ich (noch) nicht sagen, aber ich vermute es war entweder ein Update der Bitwarden App oder das Fehlen eines Bitwarden App Updates um an ein neues Chrome Update anzupassen.
Ich weiß nicht wie gut oder schlecht andere Passwort-Manager (außer die in den Browsern selbst) machen.
Grundsätzlich starke Argumente für Vaultwarden/Bitwarden sind:
Unterstützung für Passkeys
Teilen mit Usern innerhalb der gleichen Instanz
Teilen von 2FA Codes.
Persönlich begrüße ich die Möglichkeit eine sqlite Datei als Datenbankersatz zu verwenden und der Vaultwarden Docker Container damit komplett unabhängig von anderen Containern läuft.
Meine Freundin und ich kaufen z.b. über den gleichen Account im Rewe Online Shop ein, also packen Artikel in den selben Warenkorb für eine große Abholung. Da ist es natürlich essentiell wichtig, den 2FA TOTP Code teilen zu können.