trane87 schrieb:
Wie oft wurde in den letzten Jahren ausgetauscht?
immer wenn was schnelleres benötigt wurde. zuletzt von core 2 duo auf haswell.
trane87 schrieb:
Wie viele Platten wurde getauscht?
wegen defekt nach seiner erinnerung noch gar keine. nur wenn mehr kapazität benötigt wurde. zuletzt von 480 GB auf 1 TB.
trane87 schrieb:
Was hat der Dienstleister für "Notfälle" in den letzten Jahren berechnet?
das ist wohl pauschal geregelt, waren aber bis auf ein netzteil bei nem core 2 duo ausschließlich druckerprobleme. der servicemitarbeiter kam mit nem austauschdrucker und hat den defekten mitgenommen. dauer ca. 30 min bis 1 std.
trane87 schrieb:
Wie ist die Performance? Müssen die Mitarbeiter mal auf was warten? Lass das täglich 1 Minute pro Mitarbeiter sein... was da alleine an Geld flöten geht.
hier bin ich selbst nicht schlüssig. er sagt er hätte gerne mehr leistung, aber ich hab mir cpu-auslastung, ram-auslastung und netzwerkauslastung angesehen und im grunde dümpelt das alles knapp über idle rum. das ganze netzwerk läuft mit gigabit, da ist kein alter switch mehr zwischen und wird auch überall als gigabit angezeigt.
trane87 schrieb:
Anschaffungskosten sind hier wirklich die unwichtigsten Kosten. Lässt sich alles von den Steuern absetzen. Langfristig kostet die günstige Hardware mehr Geld ein vernünftiger Server mit Dienstleistungsvertrag. Den Dienstleister habt ihr schon, jetzt muss nur noch Hardware her.
wie gesagt, in all den jahren gab es nur einen einzigen ausfall eines netzteils und das war bei nem arbeitsplatzrechner.
trane87 schrieb:
-Nachtrag- Hat der Dienstleister das angeboten, weil er das gemacht hat, oder weil der Kunde es so billig wie möglich wollte? Ich mein wer kaum Anforderungen hat kann auch alles direkt auf ein NAS schmeißen...
Alleine die Kondensatoren machen schon einen riesen Unterschied bei 24/7 Hardware und Consumer-Hardware
ich sag mal so, die kennen sich jetzt schon seit jahrzehnten und der dienstleister weiß, dass der chef das geld ungern rausrückt. das hat er sicherlich bei dem angebot berücksichtigt.
ich hab den chef davon überzeugen können, dass AMD aktuell die richtigere wahl ist, auch wenn das systemhaus wohl sehr intel-affin ist... auch das quadcore nicht mehr zeitgemäß ist. es soll jetzt ein 3600 werden und ein 570X (argument: er muss dann länger nicht mehr aufrüsten). jetzt brauche ich also ein gescheites 570X-brett mit ECC.
OliverL87 schrieb:
An welche SSD genau wurde dran gedacht?
Es kommt halt auf die Anwendung/Datenbank drauf an.
DWPD ist hier wichtig.
das weiß ich gar nicht. im angebot steht tatsächlich nur SSD 1TB. welche würdest du empfehlen?
Twostone schrieb:
Wie lange ist ein bestimmtes Consumer-Board im Handel erhältlich?
wie gesagt, ich habe ihm nahegelegt zwei zu kaufen und eins auf halde zu legen für den fall, dass das andere mal das zeitliche segnet. bzw. bei amd verlangt auch der service-dienstleister das, weil er allen anderen kunden intel verkauft und darum auch nur intel-hardware vorhält. als erster AMD-kunde ist die firma wohl ein exot da
Twostone schrieb:
Wie hoch ist der (größtmögliche) Schaden, der durch einen Bitflip in einem kritischen Dokument oder gar der Datenbank ausgelöst werden könnte?
tatsächlich sehr gering. das kritischte auf dem "server" ist die kundendatenbank und von der gibts mehrere sicherungskopien beim chef zu hause. berechnungssoftware läuft bei externen anbietern auf deren servern. wie schon gesagt, es ist eine kleine klitsche mit geringsten ansprüchen.
Twostone schrieb:
Was kostet es, wenn der Server einen Tag lang nicht verfügbar ist im Gegensatz zu den Kosten, wenn der Server über eine Woche ausfällt?
das kann er nicht beziffern. im grunde wird die arbeit zwar erschwert, aber nicht verhindert, da berechnungen eben nicht auf diesem file-, fax- und printserver laufen, sondern bei externen. ein internetausfall wäre schwerwiegender.
Twostone schrieb:
Was kostet ein Mitarbeiter, wenn er einen Tag nicht arbeiten kann (Ausfall eines Clients, meist Consumer-Hardware) und was kosten alle Mitarbeiter, die auf den Server zugreifen müssen, wenn sie sieben Tage lang nicht produktiv arbeiten können (Ausfall eines Servers auf Consumer-Hardware, der neu aufgesetzt werden muß, da Hardware älter als zwei Jahre)?
die clienten werden nicht ersetzt, nur der "server". ersatzrechner gibts aber über das systemhaus innerhalb weniger stunden maximal. ein ausfall von mehr als einem tag sollte daher ausgeschlossen sein. [/QUOTE]
Twostone schrieb:
Wie hoch ist der Unterschied zwischen den Kosten für Server-Hardware und vergleichbarer Consumer-Hardware im Hinblick auf vorgenannte Kosten und die avisierte Nutzungsdauer des Servers?
wie gesagt, wir reden von keinem industrieunternehmen sondern von einer ganz kleinen klitsche. ein selbständiger mit wenigen arbeitskräften, meist in teilzeit. wichtigste software ist der browser weil das meiste über die portale größerer unternehmen läuft.
wayne_757 schrieb:
Das wissen die im Konzern genauso wenig. Kann ich jeden Tag bei der Arbeit beobachten. Da wird dann mit irgendwelchen abenteuerlichen Begründungen argumentiert, dass für einen zentralen Dienst keine 100% Verfügbarkeit gewährleistet werden kann. In Summe können dann jeden Tag hunderte Ingenieure trotz geiler Server-Hardware nicht arbeiten.
Ich weiß auch gar nicht was die Leute hier so geil finden, dass ein Server in 24h wieder repariert wird. 24h down time? Leute das ist total 2000er. Die Anforderungen haben sich massiv zu Zero down time hin verschoben und dann kannst du auch das billigste vom billigen nehmen weil du eh jederzeit mit einem Ausfall rechnen musst.
Und wer ist so naiv und glaubt dass in dem Serverzeug was besseres verbaut wird? Da sind wi exakt die gleiche billigen Verschleißteile drin überall.
halten wir also fest: serverhardware kann ebenso ausfallen wie vernünftige consumer-hardware. serverhardware hat aber bessere garantie- und serviceleistungen. garantie und serviceleistugnen bekommt dieser betrieb über ein örtliches systemhaus mit dem sie schon seit jahrzehnten zusammenarbeiten und offenbar sehr zufrieden sind. was bleibt also um in diesem konkreten fall mehrkosten für serverhardware zu rechtfertigen? hp/dell ist mit dem vorort-service nicht schneller als das besagte systemhaus.
Ruheliebhaber schrieb:
Warum kein Board von MSI?
habe ich nicht ausgeschlossen, oder? kannst du denn ein bestimmtes empfehlen mit 570X chipsatz?
Summerbreeze schrieb:
Das einzige was mir bei euch Sorgen macht, ist das der Dienstleister von AMD keinerlei Ahnung hat.
Vielleicht wäre dann ein System mit Intel vorzuziehen?
was würdest du von intel empfehlen? für die kundendatenbank wäre ECC sicherlich nicht zwingend erforderlich (hat die firma auch noch nie gehabt bisher).
nachdem ich mir die cpu-auslastung angesehen habe bin ich auch von 9700K/3700X runter auf 9600K/3600 (was noch immer üppig ist), quadcore würde ich trotz der offenbar geringen anforderungen eigentlich nicht empfehlen wollen. soll ja auch wieder einige jahre reichen.