"Server" für Büro

Lübke schrieb:
der anbieter steht fest
Dann soll der Anbieter ein Angebot machen. Nicht du! Und auch nicht der Chef! Ihr habt beide keine Ahnung. Und hier sind 38 Beiträge. Und was ist konkret da? Nichts! Ihr habt ne Datenbank ... cool, Glückwunsch. Und die ist wie groß? Besteht aus 3 Textdokumenten Dokumenten oder beeinhaltet Terrabyts an Daten, die die Ingenieure erstellt haben? Haben die vielleicht ein Aufmaß mit 3D-Scannern gemacht? Dann ist die Datenbank und das Dokumentenmanagement dahinter riesig und braucht Power, RAM. Und welche Software fragt die ab? Und welche Anforderungen hat die Software?
Und und und ...

Lübke schrieb:
habs noch nicht gesehen
Perfekt, jetzt weiß ich genau, was du brauchst ...

Vergiss es. Halt dich da raus.
Ich tu es jedenfalls, weil das ist völlig unsinnig.

Und jetzt denk mal nach. Möchtest du derjenige sein, der den grandiosen Tipp mit der Spar-Hardware gegeben hat, die in einem halbe Jahr völlig überfordert ist mit der Anwendung? Dann darf der Chef neu kaufen und ist sicher total dankbar!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: jemandanders, shoKuu und DJKno
Ich persönlich hätte auch keine Schmerzen mit Consumer-Hardware, wenn klar ist, dass die genauso gepflegt werden muss wie Server-Hardware.
Soll heißen, ein Admin muss sich um Updates, Backups, Hardware (Kühlung, Staub) und Software kümmern.

Zum Thema Server-Hardware.
Geld kann eigentlich kein Argument sein, da die Hardware als Arbeitsgerät für die Firma angeschafft wird.
Soll heißen, auch ein vernünftiger Server ist im Budget.
Der Server wird über die Steuer abgeschrieben.
So kostet auch eine 3000 Euro Maschine gerade mal 1000 Euro pro Jahr.
Also rund 30 Euro am Tag, dafür dass die Mitarbeiter produktiv sein können.

Das ist für eine Firma ein Witz.
Das einzige Gegenargument ist Geiz.

Der Chef soll einen Betrag nennen und dann kann man entscheiden, was man für das Geld realisieren kann.

@All: Lübke ist überigens kein Hardware-Anfänger und hat schon manch interessantes Projekt realisiert. :)
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: shoKuu und DJKno
DJKno schrieb:
Es geht doch gar nicht primär um die Hardware beim Server, sonderum um Support, Ersatzteile, Dauerbetrieb,...

Aber da das der Anbieter lokal ja alles leisten kann, ist das Thema ja geklärt und man stellt einfach irgend eine Kiste hin die ausreichend schnell ist.
naja eben das ist es ja. ich frage hier wirklich nur nach hardware. der servicevertrag bleibt unverändert, nur die hardware soll getauscht werden. und der anbieter verkauft am liebsten was er so an "restposten" rumfliegen hat, darum soll ich dem chef sagen was er anfodern soll, nich dass er sich was aufschwatzen lässt und in 2 jahren wieder tauschen muss.

also nochmal zum anfang: ich brauche einen rat wegen dem mainboard, ggf noch anmerkungen/kritik zur cpu-wahl, wobei die leistung hier schon passt. aber z. b. der hinweis auf das fehlende ECC war nützlich.

sikarr schrieb:
Und warum schliesst das Serverhardware aus?
tut es nicht, das bezog sich auf gebrauchtware.
serverhardware wäre ok, wenn der preis nicht wäre. wie gesagt, wir reden von nem kleinstbetrieb wo der chef die brieftasche zücken muss und sich schwer von seinem geld trennen kann.
sikarr schrieb:
Natürlich hat Serverhardware einen Mehrwert, ist die Frage ob man diesen zu schätzen weis.
weis er leider nicht. das lief schon immer mit consumer hardware und da er noch nie probleme damit hatte, kann ich ihm das auch nicht verkaufen.
 
@Lübke: Ich kenne die Denkweise auch.

Wie wäre eine System auf Basis des Ryzen 3600 mit ECC RAM?

Wenn von der Systemplatte und den Daten regelmäßig ein Backup auf ein weiteres System oder Laufwerk gemacht wird, z.B. jede Nacht, dann kann man in kürzester Zeit einen neuen Server beschaffen und das Image einspielen.

Wenn es nicht gerade am Wochenende passiert, dann schafft man das an einem Tag.

Zur Not kauft halt zwei identische Systeme und lasst einen Rechner als Cold Standby im Keller laufen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lübke und Merle
Smily schrieb:
Dann soll der Anbieter ein Angebot machen. Nicht du! Und auch nicht der Chef!
hat er und es ist alles billig, egal ob netzteil oder mainboard!

Smily schrieb:
Ihr habt beide keine Ahnung. Und hier sind 38 Beiträge. Und was ist konkret da? Nichts! Ihr habt ne Datenbank ... cool, Glückwunsch. Und die ist wie groß?...
hast du meine beiträge gelesen? wenn du mir schon ahnungslosigkeit unterstellst dann solltest du das bitte tun bevor du sowas vom stapel lässt. ich habe hier niergends nach rat bezüglich der leistung gefragt, da steht fest was gebraucht wird. es geht hier einzig um das mainboard und dem ist egal wie groß die datenbank ist.
wegen ECC werde ich aber nochmal versuchen den chef von AMD zu überzeugen, da tut er sich etwas schwer mit.

Smily schrieb:
Und jetzt denk mal nach. Möchtest du derjenige sein, der den grandiosen Tipp mit der Spar-Hardware gegeben hat, die in einem halbe Jahr völlig überfordert ist mit der Anwendung? Dann darf der Chef neu kaufen und ist sicher total dankbar!
ist sicherlich ein guter punkt, aber ich mache ja nix weiter als ihm zu sagen was er an dem angebot ändern soll, und ich ersetze hier nur teile von billig auf wertig. angeboten ist ein i3 8100 auf H310 brett mit billigem netzteil. bisher ist er damit auch mehr oder minder gut gerfahren (zumindest keine ausfälle in all den jahren, aber imho ist das eher glück). bei netzteil und cpu sind wir und schon einig, dass da da mehr kommen muss, beim brett brauche ich halt gute argumente, weilen mehrwert ein höherwertiges brett für seine firma hat, weil wie gesagt wenn ich mit haltbarkeit argumentiere kommt "da ist in all den jahren noch nie was passiert".

@Ruheliebhaber: ich seh schon, du versteht mich ^^
ich denke achtkerner bekomme ich ihm verkauft. 3600 ginge, aber soll ja nicht auf kante genäht sein. das systemhaus empfiehlt ihm leider strickt intel, amd haben die gar nicht im angebot, müssen die also extra besorgen. ist aber möglich. welches brett würdest du für einen zen2 empfehlen?

danke auch an alle andern, ich weiß das ist alles gutgemeint und im grunde auch richtig, aber bei kleinen selbständigen tickt das halt alles etwas anders...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn du ihm das nicht verkaufen kannst, bist du der Falsche für diese Aufgabe. Sind doch ganz simple Rechnungen. Wie oft wurde in den letzten Jahren ausgetauscht? Wie viele Platten wurde getauscht? Was hat der Dienstleister für "Notfälle" in den letzten Jahren berechnet? Wie ist die Performance? Müssen die Mitarbeiter mal auf was warten? Lass das täglich 1 Minute pro Mitarbeiter sein... was da alleine an Geld flöten geht. Anschaffungskosten sind hier wirklich die unwichtigsten Kosten. Lässt sich alles von den Steuern absetzen. Langfristig kostet die günstige Hardware mehr Geld ein vernünftiger Server mit Dienstleistungsvertrag. Den Dienstleister habt ihr schon, jetzt muss nur noch Hardware her.

-Nachtrag- Hat der Dienstleister das angeboten, weil er das gemacht hat, oder weil der Kunde es so billig wie möglich wollte? Ich mein wer kaum Anforderungen hat kann auch alles direkt auf ein NAS schmeißen...
Alleine die Kondensatoren machen schon einen riesen Unterschied bei 24/7 Hardware und Consumer-Hardware
 
An welche SSD genau wurde dran gedacht?
Es kommt halt auf die Anwendung/Datenbank drauf an.
DWPD ist hier wichtig.
Ne Sicherung würde ich jetzt nicht auf ne SSD schieben, kann man auf HDDs machen.
 
Lübke schrieb:
weis er leider nicht. das lief schon immer mit consumer hardware und da er noch nie probleme damit hatte, kann ich ihm das auch nicht verkaufen.

Wie lange ist ein bestimmtes Consumer-Board im Handel erhältlich?
Wie hoch ist der (größtmögliche) Schaden, der durch einen Bitflip in einem kritischen Dokument oder gar der Datenbank ausgelöst werden könnte?
Was kostet es, wenn der Server einen Tag lang nicht verfügbar ist im Gegensatz zu den Kosten, wenn der Server über eine Woche ausfällt?
Was kostet ein Mitarbeiter, wenn er einen Tag nicht arbeiten kann (Ausfall eines Clients, meist Consumer-Hardware) und was kosten alle Mitarbeiter, die auf den Server zugreifen müssen, wenn sie sieben Tage lang nicht produktiv arbeiten können (Ausfall eines Servers auf Consumer-Hardware, der neu aufgesetzt werden muß, da Hardware älter als zwei Jahre)?
Wie hoch ist der Unterschied zwischen den Kosten für Server-Hardware und vergleichbarer Consumer-Hardware im Hinblick auf vorgenannte Kosten und die avisierte Nutzungsdauer des Servers?

Brauchst Du noch mehr Argumente?
 
Lübke schrieb:
wir reden von nem kleinstbetrieb wo der chef die brieftasche zücken muss
trane87 schrieb:
Müssen die Mitarbeiter mal auf was warten? Lass das täglich 1 Minute pro Mitarbeiter sein... was da alleine an Geld flöten geht. Anschaffungskosten sind hier wirklich die unwichtigsten Kosten.

Und so treffen halt Welten aufeinander. Hört ihm doch mal zu! Das wird kein Server der obligat für den Betrieb des Frankfurter Flughafens ist.

Der File Server im Büro meines alten Herrn ist ein AMD Athlon XP 1800+ auf einem Gigabyte 7zx von 2003 mit SDR DIMMs (die älteren unter Euch werden sich noch daran erinnern) und läuft täglich seine 5-8 Stunden ab. Man darf die Kirche auch mal im Dorf lassen. Ein Server ist nichts anderes als ein Arbeitsgerät. Wenn das Laptop des Chefs ausfällt ist das genauso schlimm wie wenn der Server 24h down ist. Ihr habt nur keine Ahnung was ein Kleinstbetrieb ist und wie die Welt da abläuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Geckoo, phillow, Lübke und 2 andere
@Ned Flanders
Ist ein Unterschied, ob man Selbstständig ist, oder 5 Mitarbeiter im Nacken sitzen hat. Auch hier reden wir von maximal 1000€ Preisunterschied. Das sollte sich auch jeder der Mitarbeiter hat leisten können. Wem es so schlecht geht, dass er das nicht kann wirtschaftet falsch, oder hat ganz andere Probleme.

Wir reden hier nicht von das man jetzt einen 50.000€ Server hin setzen soll, sondern das man anstatt einen 500€ PC einen 1000€ Server hin packt. Welcher sich komplett von den Steuern absetzen lässt. Du solltest mal die Kirche im Dorf lassen.
 
@Ned Flanders
Für einen Kleinstbetrieb tut es aber auch ein 500€ Server von Fuji, HP, Dell und Co.
Der kann dann bei nem kleinen Krauter auch seine 10 Jahre abreissen.
Die Anforderungen scheinen aber höher zu sein.
die Betriebsgröße ist auch gar nicht relevant.
Ein Holzbetrieb mit 5 Leuten hat deutlich geringere Anforderungen an seine IT als ein 5 Mann Werbebüro
mit vielen Daten und Grafiken.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: shoKuu
War da nicht was mit Google, die auch auf Consumer Hardware setzen?
Die Produktionsstraßen sind die selben.
Die Qualität ist oft die selbe.
Die Aufkleber und die Garantie sind unterschiedlich.
Das ist alles.
Einzig ein redundantes Netzteil findet man nicht in normalen PC-Gehäusen.

@Lübke:
Ich würde auf viele Phasen und All Solid Capacitors und ein gutes Markennetzteil achten.
Das ist alles.
Warum kein Board von MSI?

Ich glaube, in der kleinen Firma ist eher das Problem, dass sich jemand um die Hard- und Software kümmert.

Ein Admin muss sich um Updates, Backups, Hardware (Kühlung, Staub) und Software kümmern

Ein billiger Intel-Rechner kann ja gerne als Backup-Server fungieren.
Dann bist Du vielleicht bei 1000 bis 1500 Euro für die beiden Maschinen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lübke
Ned Flanders schrieb:
Ahnung was ein Kleinstbetrieb ist und wie die Welt da abläuft.

Das wissen die im Konzern genauso wenig. Kann ich jeden Tag bei der Arbeit beobachten. Da wird dann mit irgendwelchen abenteuerlichen Begründungen argumentiert, dass für einen zentralen Dienst keine 100% Verfügbarkeit gewährleistet werden kann. In Summe können dann jeden Tag hunderte Ingenieure trotz geiler Server-Hardware nicht arbeiten.

Ich weiß auch gar nicht was die Leute hier so geil finden, dass ein Server in 24h wieder repariert wird. 24h down time? Leute das ist total 2000er. Die Anforderungen haben sich massiv zu Zero down time hin verschoben und dann kannst du auch das billigste vom billigen nehmen weil du eh jederzeit mit einem Ausfall rechnen musst.

Und wer ist so naiv und glaubt dass in dem Serverzeug was besseres verbaut wird? Da sind wi exakt die gleiche billigen Verschleißteile drin überall.
 
Ruheliebhaber schrieb:
War da nicht was mit Google, die auch auf Consumer Hardware setzen?

Etwa das selbe google, das in einer langzeitstudie den Nutzen von ECC-RAM in Rechenzentren belegt hat?

klar, Clients können durchaus auf Consumer-Hardware aufbauen, auch bei google. In Rechenzentren herrschen jedoch etwas andere Umgebungsbedingungen als auf einem Schreibtisch. Das ist der Consumer-Hardware und der Datenintegrität nicht sonderlich förderlich,

Ruheliebhaber schrieb:
Einzig ein redundantes Netzteil findet man nicht in normalen PC-Gehäusen.

RDIMMs werden auch eher selten unterstützt und eine BMC sieht man auch eher selten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Lübke schrieb:
welches brett würdest du für einen zen2 empfehlen?
Hallo.
Ich hab mal mitgelesen.
Die einzigen Bretter, für den genannten Zweck, welche mir für ZEN2 einen sehr guten Eindruck machen wären das Pro WS X570 ACE von Asus und AsRock Rack X470 D4U(2T)
Die bieten auch guten ECC Support. Das WS X570 habe ich gerade vor mir. Ich bin einigermaßen begeistert. Es hat alle Optionen, welche man sich für eine Workstation oder einen kleinen Server nur wünschen kann. Inkl. der Möglichkeit der Fernwartung. (Es hat auch 4x SATA + 4x SATA über U.2)
Das sollte aber beim AsRock Rack auch so ähnlich
sein. Das kenne ich nur halt persönlich nicht. Das hat aber einen kleinen Grafikchip zur Bedienung.

Das einzige was mir bei euch Sorgen macht, ist das der Dienstleister von AMD keinerlei Ahnung hat.
Vielleicht wäre dann ein System mit Intel vorzuziehen?
Aus meiner Erfahrung heraus würde ich zunächst ein Fujitsu Board mit erweiterter Lebensdauer empfehlen.
Wenn euer Anbieter ein H310 empfiehlt, kann es mit der Datenbank ja auch nicht so weit her sein, da der ja nur 32 GB unterstützt.

Mir fiele jetzt auf die schnelle das Fujitsu D4317 Mainboard ein. Da kannst auch einen kleinen Xeon rein packen.

wayne_757 schrieb:
Und wer ist so naiv und glaubt dass in dem Serverzeug was besseres verbaut wird? Da sind wi exakt die gleiche billigen Verschleißteile drin überall.
Ich :D
Ich habe hier gerade mehrere Bretter durch und die Unterschiede sind (für mich) z.T. deutlich sichtbar.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lübke und shoKuu
Ned Flanders schrieb:
Tut doch nicht immer so als sei Server Hardware Bulletproof und Consumer Hardware der letzte Scheiss.
Hat niemand behaupted, geht rein um Verfügbarkeit der Hardware bei Ausfällen, Zuverlässigkeit im Betrieb und Schnittstellenvielfalt. Server bestehen oft nur aus Kernen, Ram und Storage. All das will auch entsprechend schnell und sicher angebunden sein.
Ned Flanders schrieb:
Einen gebrauchten Server, von dem keiner weiss warum der ausrangiert wurde vertraust du deine Daten an, aber einem neuen Consumer Gerät also nicht.
Gehen im Zweifel beide gleichschnell kaputt oder halten ewig, einzig die Verfügbarkeit der Ersatzteile ist entscheidend.
Lübke schrieb:
angeboten ist ein i3 8100 auf H310 brett mit billigem netzteil.
Für den i3 ist in einigen Chipsätzen ECC freigseschalten.
Ned Flanders schrieb:
Und so treffen halt Welten aufeinander. Hört ihm doch mal zu! Das wird kein Server der obligat für den Betrieb des Frankfurter Flughafens ist.
Er hat sich mit den Anforderungen zu den Server aber auch sehr zurückgehalten, hohe / Takt Leistung alleine ist nicht wirklich Aussagekräftig.
Ned Flanders schrieb:
Man darf die Kirche auch mal im Dorf lassen. Ein Server ist nichts anderes als ein Arbeitsgerät.
Eben, und das muss laufen sonst steht die Hütte und es kann nicht gearbeitet werden, im schlimmsten Fall geht sogar Geld verloren.
Ned Flanders schrieb:
Wenn das Laptop des Chefs ausfällt ist das genauso schlimm wie wenn der Server 24h down ist. Ihr habt nur keine Ahnung was ein Kleinstbetrieb ist und wie die Welt da abläuft.
Dann wurde auch das nicht ausreichend abgesichert wenn ein einfacher Laptopausfall einen Betrieb lahmlegt.
Ruheliebhaber schrieb:
War da nicht was mit Google, die auch auf Consumer Hardware setzen?
Ja, aber da sind es viele und nicht Eines.
Ruheliebhaber schrieb:
Die Produktionsstraßen sind die selben.
Ja
Ruheliebhaber schrieb:
Die Qualität ist oft die selbe.
Würde ich auch mitgehen. Je nachdem was der Kunde bestellt.
Ruheliebhaber schrieb:
Die Aufkleber und die Garantie sind unterschiedlich.
Ein bisschen mehr als einfaches Umlabeln ist es schon, oder zeig mir ein Board was einfach umgelabelt wurde.
Ruheliebhaber schrieb:
Nein.
Ruheliebhaber schrieb:
Einzig ein redundantes Netzteil findet man nicht in normalen PC-Gehäusen.
Wie sieht es mit mehreren NICs aus, RAM Slots, CPU Sockel, SAS usw.
wayne_757 schrieb:
Ich weiß auch gar nicht was die Leute hier so geil finden, dass ein Server in 24h wieder repariert wird. 24h down time? Leute das ist total 2000er. Die Anforderungen haben sich massiv zu Zero down time hin verschoben und dann kannst du auch das billigste vom billigen nehmen weil du eh jederzeit mit einem Ausfall rechnen musst.
Rofl, wenn wir unsere IT in Billig realisieren wollten würde uns das teuer kommen als jetzt. Einfach weil es die Hardware in Billig gar nicht gibt.
wayne_757 schrieb:
Und wer ist so naiv und glaubt dass in dem Serverzeug was besseres verbaut wird? Da sind wi exakt die gleiche billigen Verschleißteile drin überall.
Du bekommst was du bezahlst, aber wenn die Systeme reienweise ausfallen würden, würden die Hersteller die Systeme vom Markt nehmen, die haben einen Ruf zu verlieren.
Twostone schrieb:
Etwa das selbe google, das in einer langzeitstudie den Nutzen von ECC-RAM in Rechenzentren belegt hat?
Google die alles mehrfach redundant abgesichert haben, mit kleinen Firmen zu vergleichen hat schon was.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lübke
Bei all der Diskussion über die Hardware vermisse ich eine elementar entscheidene Antwort: Laufen alle Dienste direkt auf dem Blech oder kommt ein Hypervisor zum Einsatz? Wenn letzteres, dann ist es doch relativ egal was an Hardware unten drunter ist. Stirbt eine Komponente oder das gesamte System wird Ersatz beschafft, Hypervisor installiert und VMs aus dem Backup importiert.
Neben der besseren Ausnutzung der Ressourcen hat man ja eine Abstraktionsschicht von der Hardware und ist diesbezüglich unabhängiger. Da ist es mir relativ egal ob ich einen Mini-PC vom Typ NUC habe oder ein Server von der Stange oder einen Selbstbau-PC/-Workstation/-Server. Da zählt dann nur noch die konkrete Anforderung an CPU, RAM und Storage.

Leider wurde diesbezüglich bisher keine Antwort vom TE gegeben.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lübke, jemandanders und sikarr
trane87 schrieb:
Wie oft wurde in den letzten Jahren ausgetauscht?
immer wenn was schnelleres benötigt wurde. zuletzt von core 2 duo auf haswell.
trane87 schrieb:
Wie viele Platten wurde getauscht?
wegen defekt nach seiner erinnerung noch gar keine. nur wenn mehr kapazität benötigt wurde. zuletzt von 480 GB auf 1 TB.
trane87 schrieb:
Was hat der Dienstleister für "Notfälle" in den letzten Jahren berechnet?
das ist wohl pauschal geregelt, waren aber bis auf ein netzteil bei nem core 2 duo ausschließlich druckerprobleme. der servicemitarbeiter kam mit nem austauschdrucker und hat den defekten mitgenommen. dauer ca. 30 min bis 1 std.
trane87 schrieb:
Wie ist die Performance? Müssen die Mitarbeiter mal auf was warten? Lass das täglich 1 Minute pro Mitarbeiter sein... was da alleine an Geld flöten geht.
hier bin ich selbst nicht schlüssig. er sagt er hätte gerne mehr leistung, aber ich hab mir cpu-auslastung, ram-auslastung und netzwerkauslastung angesehen und im grunde dümpelt das alles knapp über idle rum. das ganze netzwerk läuft mit gigabit, da ist kein alter switch mehr zwischen und wird auch überall als gigabit angezeigt.
trane87 schrieb:
Anschaffungskosten sind hier wirklich die unwichtigsten Kosten. Lässt sich alles von den Steuern absetzen. Langfristig kostet die günstige Hardware mehr Geld ein vernünftiger Server mit Dienstleistungsvertrag. Den Dienstleister habt ihr schon, jetzt muss nur noch Hardware her.
wie gesagt, in all den jahren gab es nur einen einzigen ausfall eines netzteils und das war bei nem arbeitsplatzrechner.

trane87 schrieb:
-Nachtrag- Hat der Dienstleister das angeboten, weil er das gemacht hat, oder weil der Kunde es so billig wie möglich wollte? Ich mein wer kaum Anforderungen hat kann auch alles direkt auf ein NAS schmeißen...
Alleine die Kondensatoren machen schon einen riesen Unterschied bei 24/7 Hardware und Consumer-Hardware
ich sag mal so, die kennen sich jetzt schon seit jahrzehnten und der dienstleister weiß, dass der chef das geld ungern rausrückt. das hat er sicherlich bei dem angebot berücksichtigt.

ich hab den chef davon überzeugen können, dass AMD aktuell die richtigere wahl ist, auch wenn das systemhaus wohl sehr intel-affin ist... auch das quadcore nicht mehr zeitgemäß ist. es soll jetzt ein 3600 werden und ein 570X (argument: er muss dann länger nicht mehr aufrüsten). jetzt brauche ich also ein gescheites 570X-brett mit ECC.

OliverL87 schrieb:
An welche SSD genau wurde dran gedacht?
Es kommt halt auf die Anwendung/Datenbank drauf an.
DWPD ist hier wichtig.
das weiß ich gar nicht. im angebot steht tatsächlich nur SSD 1TB. welche würdest du empfehlen?

Twostone schrieb:
Wie lange ist ein bestimmtes Consumer-Board im Handel erhältlich?
wie gesagt, ich habe ihm nahegelegt zwei zu kaufen und eins auf halde zu legen für den fall, dass das andere mal das zeitliche segnet. bzw. bei amd verlangt auch der service-dienstleister das, weil er allen anderen kunden intel verkauft und darum auch nur intel-hardware vorhält. als erster AMD-kunde ist die firma wohl ein exot da :D
Twostone schrieb:
Wie hoch ist der (größtmögliche) Schaden, der durch einen Bitflip in einem kritischen Dokument oder gar der Datenbank ausgelöst werden könnte?
tatsächlich sehr gering. das kritischte auf dem "server" ist die kundendatenbank und von der gibts mehrere sicherungskopien beim chef zu hause. berechnungssoftware läuft bei externen anbietern auf deren servern. wie schon gesagt, es ist eine kleine klitsche mit geringsten ansprüchen.
Twostone schrieb:
Was kostet es, wenn der Server einen Tag lang nicht verfügbar ist im Gegensatz zu den Kosten, wenn der Server über eine Woche ausfällt?
das kann er nicht beziffern. im grunde wird die arbeit zwar erschwert, aber nicht verhindert, da berechnungen eben nicht auf diesem file-, fax- und printserver laufen, sondern bei externen. ein internetausfall wäre schwerwiegender.
Twostone schrieb:
Was kostet ein Mitarbeiter, wenn er einen Tag nicht arbeiten kann (Ausfall eines Clients, meist Consumer-Hardware) und was kosten alle Mitarbeiter, die auf den Server zugreifen müssen, wenn sie sieben Tage lang nicht produktiv arbeiten können (Ausfall eines Servers auf Consumer-Hardware, der neu aufgesetzt werden muß, da Hardware älter als zwei Jahre)?
die clienten werden nicht ersetzt, nur der "server". ersatzrechner gibts aber über das systemhaus innerhalb weniger stunden maximal. ein ausfall von mehr als einem tag sollte daher ausgeschlossen sein. [/QUOTE]
Twostone schrieb:
Wie hoch ist der Unterschied zwischen den Kosten für Server-Hardware und vergleichbarer Consumer-Hardware im Hinblick auf vorgenannte Kosten und die avisierte Nutzungsdauer des Servers?
wie gesagt, wir reden von keinem industrieunternehmen sondern von einer ganz kleinen klitsche. ein selbständiger mit wenigen arbeitskräften, meist in teilzeit. wichtigste software ist der browser weil das meiste über die portale größerer unternehmen läuft.

wayne_757 schrieb:
Das wissen die im Konzern genauso wenig. Kann ich jeden Tag bei der Arbeit beobachten. Da wird dann mit irgendwelchen abenteuerlichen Begründungen argumentiert, dass für einen zentralen Dienst keine 100% Verfügbarkeit gewährleistet werden kann. In Summe können dann jeden Tag hunderte Ingenieure trotz geiler Server-Hardware nicht arbeiten.

Ich weiß auch gar nicht was die Leute hier so geil finden, dass ein Server in 24h wieder repariert wird. 24h down time? Leute das ist total 2000er. Die Anforderungen haben sich massiv zu Zero down time hin verschoben und dann kannst du auch das billigste vom billigen nehmen weil du eh jederzeit mit einem Ausfall rechnen musst.

Und wer ist so naiv und glaubt dass in dem Serverzeug was besseres verbaut wird? Da sind wi exakt die gleiche billigen Verschleißteile drin überall.
halten wir also fest: serverhardware kann ebenso ausfallen wie vernünftige consumer-hardware. serverhardware hat aber bessere garantie- und serviceleistungen. garantie und serviceleistugnen bekommt dieser betrieb über ein örtliches systemhaus mit dem sie schon seit jahrzehnten zusammenarbeiten und offenbar sehr zufrieden sind. was bleibt also um in diesem konkreten fall mehrkosten für serverhardware zu rechtfertigen? hp/dell ist mit dem vorort-service nicht schneller als das besagte systemhaus.

Ruheliebhaber schrieb:
Warum kein Board von MSI?
habe ich nicht ausgeschlossen, oder? kannst du denn ein bestimmtes empfehlen mit 570X chipsatz?

Summerbreeze schrieb:
Das einzige was mir bei euch Sorgen macht, ist das der Dienstleister von AMD keinerlei Ahnung hat.
Vielleicht wäre dann ein System mit Intel vorzuziehen?
was würdest du von intel empfehlen? für die kundendatenbank wäre ECC sicherlich nicht zwingend erforderlich (hat die firma auch noch nie gehabt bisher).

nachdem ich mir die cpu-auslastung angesehen habe bin ich auch von 9700K/3700X runter auf 9600K/3600 (was noch immer üppig ist), quadcore würde ich trotz der offenbar geringen anforderungen eigentlich nicht empfehlen wollen. soll ja auch wieder einige jahre reichen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir selber verwenden diese hier:
Intel D3 S4510 3.84TB TLC, SATA SSD, kostet aber auch ca. 840€
Verwenden diese für ne DB2-Datenbank.

Die Intel D3 S4510 bzw. S4610 Serie ist schon für Datenbanken gut.

Wie gesagt, es kommt halt auf die Anwendung/Datenbank drauf an.

Habt ihr einen Hardware-RAID Controller dafür?
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Lübke
Zurück
Oben