Serverschränke

c-mate

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Hi, ich brauche zwei neue Serverschränke.
Serverschrank 1:
Was kommt rein: 2 Firewalls, 2 Core Switche, LWL Panel, LWL Media Converter, Patchfelder, 4 Switche, 2 NUCs, 1 NAS, 1 USV.
Hier dachte ich an einen Schrank mit 42HE, aber welche Breite und Tiefe?
Es gibt ja die Breite 60cm und 80cm, aber beim 80cm Schrank sind einfach nur rechts und links vom 19" Käfig mehr Platz (um zb Kabel zu verlegen), richtig? Man braucht aber 80cm Breite nicht zwingend?
Bei der Tiefe gibt es 60cm, 80cm, 100cm und 120cm.
Wie ihr oben sehen könnt, wird kein "echter" Server mehr verbaut sein (ist alles in Azure), dh es würde eigentlich 60cm oder 80cm Tiefe genügen.
Aber man weiß ja nie was die Zukunft bringt, vielleicht doch mal wieder ein Server on premise. Passt ein Server auch in einen 80cm tiefen Schrank oder sollte man da besser immer mind. 100cm Tiefe nehmen?
Wäre dann zb dieser hier: https://www.serverschrank24.de/netz...erter-fronttur-bxtxh-600-x-1000-x-2000mm.html

Serverschrank 2:
Was kommt rein: Nur Verteilung, also Patchfelder, 2x 48 Port Switche, USV
Hier dachte ich an einen Schrank mit 22HE und 60x60cm
Wäre zb dieser hier: https://www.serverschrank24.de/netz...ierter-fronttur-bxtxh-600-x-600-x-1200mm.html

Was meint ihr?
THX
 

Groug

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Die Tiefe ist vor allem eine Frage was für Server zum Einsatz kommen könnten? Wenn man da frei wählen kann, es gibt zB. von Krenn welche die 45cm tief sind.
 

Benzer

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Wenn Kosten egal sind, dann nimm so hoch, breit und tief wie es maximal passt.
Wenn Kosten ein Thema sind, dann würde ich die Tiefe schon auf 1000mm ansetzen, denn dann passt zumindest nen üblicher Server rein. HEs nach belieben, eher mehr als weniger.
 

Tamron

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Bitte spare nicht an der Breite, das ist einfach maximal zum Kotzen, wenn man nicht ordentlich nach rechts und links herum verkabeln kann. Kabelführungen sind bei 60 auch kacke/nicht möglich.
Nimm was von APC oder Rittal. Das sind echt gute Schränke. Rittal bietet echt viel drumherum an, damit der Schrank sauber aussieht.
 

JPsy

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Standard Server in 80iger Rack steht vorne und hinten quasi an der Türe an - wenn er von den Einbauschinen her überhaupt montiert werden kann.
100 ist minimum, bei ordentlicher Verkabelung - wenn Stromschienen hinten dazu kommen 120.

Breite wenn Kabelkanäle für patchkabel gewünscht definitiv 80 - 60 sieht in betrieb immer! hässlich verkabelt aus.
 

c-mate

Captain
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Ok verstehe.
Kosten sind jetzt nicht egal, aber es muss nicht das billigste sein, auf der anderen Seite bin ich selbst halt sehr kostengetrieben.
Dann also bei dem Schrank mit der Verteilung, in dem nur Patchfelder und Switche drin sind, 60x60cm, denn die Patchkabelverkabelung wird mit 15cm Kabeln auf kürzestem Weg direkt vom Patchfeld zum Switch vorgenommen, muss also seitlich kein Platz sein.

Und bei dem großen Serverschrank 80cm breit und 100cm tief, damit man besser dran kommt und seitlich verkabeln kann und tief genug falls doch mal wieder ein on prem Server rein muss.
 
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Tamron

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Das klingt doch nach ein Plan. Besonders die kurzen Kabel gefallen. 15cm mag ich nicht so, das spannt manchmal schon sehr. Da mag ich lieber 20cm, da sind die Kabel auch nicht geknickt.

Warum überhaupt ein Schrank, für etwas was noch nicht da ist und vielleicht auch nicht wieder kommt. Da würde ich mir die Kosten sparen, außer es ist jetzt ein Neubau und neues RZ oder so. Server gibt es ja auch in anderen Formen außer Racks :)
 

c-mate

Captain
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Ja ist tatsächlich ein Neubau und die Schränke mit Patchfeldern und (neuen) Switchen werden vorab aufgebaut und konfiguriert. Alles andere wird am Umzugswochenende in den alten Schränken abgebaut, rüber gebracht und eingebaut.
Ich habe die 15cm Kabel jetzt einfach angenommen, können auch 20cm sein, aber sollen halt nicht nach außen und runter und wieder nach innen geführt werden sondern auf kürzestem Weg von Patchpanel Port zu Switch Port.
 
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JPsy

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Eigentlich ist das ziemlich unschön, nicht übersichtlich, und endet meist im chaos. Dann wird diagonal gespannt, egal ob zu kurz. etc...

Nene - nach außen, und sauber patchen.
 

Benzer

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Ich führe auch immer nach außen und dann wieder zusammen. optisch deutlich schöner und wenn man mal was ändern muss hat man immer noch Kabel über.
 

JPsy

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Besonders toll ist dann wenn man (dazwischen) nen Switch tauschen muss, oder am Patchfeld arbeiten muss ;-)
 

Tamron

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Also nimmt ihr 1-2 Meter Kabel dafür? Oh Gott, ich hasse es jedes mal vor solchen Schränken des Grauens zu stehen. Schöner kann diese Armada an Kabeln nicht sein. Vom Patchpanel direkt runter bzw. hoch auf dem Switch:
Patchpanel-Switch-Patchpanel. Da braucht man keine Kabelführungen dazwischen und spart sich 2 HE. Einfach Kabelführung an der Seite vom Rack und das passt mit dem LWL was auf dem Switch kommt.
Was wird da denn diagonal gespannt? Verstehe ich nicht. Port "1" Patchpanel 1 auf Port 1 vom Switch. Port 1 Patchpanel 2 auf Port 2 vom Switch. Das ist komplett sauber. Das durchgehend und man hat 24 Kabel sauber von oben und 24 Kabel sauber von unten auf den Switch in der Mitte. Besser geht es nicht :stacheln:
Ich habe noch nie einen defekten Switch gehabt. NT mal defekt, aber nie Switch. Keine Ahnung ob Netgear Switche andauernd kaputt gehen, aber Cisco/Aruba noch nie gehabt. Und was arbeitest du denn im Nachhinein am Patchfeld, besonders bei einem Neubau? Ernste Frage.

Wenn ich etwas ändere und brauche ein längeres Kabel, dann nehme ich mir dann ein längeres Kabel. Aber das sind Patchpanel auf Switch Verkabelung, was will man da ändern außer einen anderen Switch zu nehmen.
Das ist ein Neubau und da kann man einfach einmal planen was realisiert werden soll.
 

JPsy

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Ok, ich denke wir reden von unterschiedlichen Anwendungen, wenn Du "Port 1 Patchfeld auf Port 1 Switch" patchst ;-) (Was machst Du eigentlich mit Port 3 der aber in Vlan xxxx muss das von 17-20 anliegt?)
Das wovon Du redest ist vllt ein Technikraum für eine Etage - und selbst dort hätte man mit PCs, Druckern, und APs verschieden Vlans und kann nciht einfach "Port 1 auf Port 1" patchen.

Ich rede hier von einem großen Rechenzentrum Umfeld, und dort wird das eben so gemacht. und da hängen auch keine Kabel nun an den Racks rum - so wie Du dir das wohl gerade vorstellst - sondern alle Patchkabel werden nach links bzw. rechts in Kanäle mit Deckel geführt.
Und natürlich gehen auch Switche von Cisco defekt - wir setzen hier Nexus 7000/ 5000 und Fabric Extender als ToR ein.

Zur Fehlerbehebung oder Erweiterung kann es immer vorkommen das man an das Patchfeld muss - ich denke wieder Du redest halt von Etagen/Büroverkabelung. So habe ich den TE aber nciht verstanden, da er von LwL Panel, aktiven komponenten und Servern sprach.
 

c-mate

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Ich meine es so wie hier:
1572442856698.png


Allerdings nicht zwei Patchfelder übereinander sondern so:
24 Port Patchfeld
48 Port Switch
24 Port Patchfeld
24 Port Patchfeld
48 Port Switch
24 Port Patchpanel

Dann kann man 24 Ports vom Patchpanel von oben direkt auf den Switch führen und 24 Ports vom Patchpanel von unten direkt an den Switch.
Und unten drunter nochmal genauso.
 

Tamron

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Was machst Du eigentlich mit Port 3 der aber in Vlan xxxx muss das von 17-20 anliegt?
Das VLAN auf dem Port packen....Also wirklich das muss nun echt nicht sein so ein Quatsch.
Natürlich machst du da die Verkabelung kurz auf den Access Switchen. Keiner redet hier von 20cm LWL Kabeln.

Dann skaliere du mal dein riesiges Rechenzentrum runter auf eine normale Firma.
Ich merke du bist ein Freund von kreuz und quer patchen, aber auf dem Switch hast du dann 1-12 x und auf 12-24 y. Ja auf Core Switches mach ich das auch so, aber doch nicht bei Access Switchen, das soll da ordentlich aussehen. Und generell ist es latte wie sau. Steht in der Doku und fertig.

Zur Fehlerbehebung oder Erweiterung kann es immer vorkommen das man an das Patchfeld muss - ich denke wieder Du redest halt von Etagen/Büroverkabelung. So habe ich den TE aber nciht verstanden, da er von LwL Panel, aktiven komponenten und Servern sprach.
Neubau = Leitung werden neu verlegt und verifiziert. Da muss keiner ans Patchpanel nochmal ran und Fehler beheben...
Lies du einfach nochmal den TE Post. Keine Server, aber ein ganzer Netzwerkschrank, alles in der Cloud.


Allerdings nicht zwei Patchfelder übereinander sondern so:
24 Port Patchfeld
48 Port Switch
24 Port Patchfeld
24 Port Patchfeld
48 Port Switch
24 Port Patchpanel
jop genau so.
 

c-mate

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Aktuell sieht es nämlich ein bisschen (nicht ganz so schlimm) aus wie hier (aber das soll im Neubau ja endlich alles besser werden):
1572443235592.png


Die einzigen aktiven Komponenten, die noch vorhanden sind, sind die 2 Intel NUCs und die NAS, alles andere liegt wie gesagt in Azure.
Und das LWL Panel und der Medien Konverter sind vom Internet Provider für die 1Gbit Internet Leitung.
 

Tamron

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Ich behaupte sogar, es gab mal eine Farbcodierung, aber mittlerweile hat die sich auch schon verabschiedet? :D
 

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Vom Patchpanel direkt runter bzw. hoch auf dem Switch:
Patchpanel-Switch-Patchpanel. Da braucht man keine Kabelführungen dazwischen und spart sich 2 HE. Einfach Kabelführung an der Seite vom Rack und das passt mit dem LWL was auf dem Switch kommt.
Wenn du 1zu1 patchen kannst und sich das nie verändert dann kann man so arbeiten.
Wir haben extrem viel weniger Switch Ports als Ports auf den Patchfeldern. Teilweise hängen unter dem Switch 6 Patchfelder die ich erreichen muss und dazu noch verschiedenste VLANs oder sogar physikalische Trennung der Netze. Dazu regelmäßige Umzüge und und 24/7/365 Betrieb. Defekte Switches von Aruba kommen natürlich auch vor. So eine "simple" Verkabelung ohne Rangierung ist einfach nicht möglich.

Auch viel Arbeit wenn man die Ports nicht zusammenhängend hat (was ja bei 1zu1 nicht der Fall ist). Dann darf man die Ports einzeln benennen anstatt eine Range zu nehmen.

Da muss keiner ans Patchpanel nochmal ran und Fehler beheben...
Ausschließen sollte man das nicht... natürlich nicht an die Leitungen. Aber manchmal muss man aufgrund von Fertigungstoleranzen das Patchfeld verändern weil was nicht passt. Oder im Laufenden Betrieb nen Schrank umbauen.
 
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Tamron

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So eine "simple" Verkabelung ohne Rangierung ist einfach nicht möglich.
Doch ist ja beim TE genau so möglich. Sein Setting beachten, nicht deins bitte :)

Auch viel Arbeit wenn man die Ports nicht zusammenhängend hat (was ja bei 1zu1 nicht der Fall ist). Dann darf man die Ports einzeln benennen anstatt eine Range zu nehmen.
So machst du es aber bei Access Switchen. Bsp.: Port 1-20 Voip Telefone, Port 21-30 Drucker, 31-44 irgendwas anderes.
Nach 3 Jahren kommt ein weiteres VOIP Telefon hinzu. Was nun. Die Drucker verschieben? Port 45 benutzen?
Saubere Doku pflegen über die Ports und alles kein Problem - Label an die Kabel ist immer gut :)
 

ayngush

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Also das alte rein-raus-Spielchen mit den Kabeln kannte ich von vor 20 Jahren, also noch ohne VLAN gearbeitet wurde und es eben mehrere physikalische Switche bzw. Ringleitungsverteiler (ja, bei der die Post gab es Token-Ring-Netzwerke) für mehrere "Zonen" gab.
Heute ist mir eine 1:1 Raum-zu-Switchport-Belegung wichtiger, das macht es bei "Umzügen" / Umräumarbeiten mit den Änderungen einfacher. Was (also welches VLAN und POE ja/nein) dann auf den jeweiligen Ports liegt steht in der CMDB und ist im Switch entsprechend konfiguriert. An der Verkabelung wird dabei nichts verändert. Das geht auch schneller, denn ich kann schneller die Portzuweisungen ändern als da die Kabolage neu zu ziehen. Und am Ende sieht das so aus, als würde das Rack sich erbrechen. Man weiß immer dann, dass da man was grundlegend falsch gemacht hat, wenn man die Tür vom Rack nicht mehr zu bekommt...
 
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