News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

Also bei >2TB bin ich noch lange nicht, aber wenn ich jetzt ein Backup anlege, was ich auch schon gemacht habe, bin ich ungefähr bei ca. 800 GB, also ehrlich, ich finde das ist schon sehr viel für private Daten. Smartphone hat ja eh nicht mehr als 128 GB. Des Weiteren habe ich wichtiges auf USB-Stick. Aber manchmal denke ich mir, man müsste die ganze Hardware mal austauschen, ist mir aber sehr schade.

Soll ich ernsthaft die Festplatten wegschmeißen, wenn sie noch tadellos funktionieren? Meine Sticks sind auch schon recht alt, aber auch die funktionieren noch gut. okok, vielleicht mal wenigstens eine neue HDD kaufen? zur Sicherheit?
 
Ca. 3x im Jahr sichere ich meine Daten.
In der Regel auf 2 weiteren Festplatten.
Einmal auf eine externe FP und dann auf eine interne NVME. Somit sind die Daten 3x verfügbar bzw. 2x wenn der Hauptdatenträger defekt sein sollte.
Vor ca. 5 Jahren hatte ich einen Datenverlust. Damals habe ich einen Fehler gemacht und meine interne NVME überschieben, aus Versehen. Seit dem wird alles Doppelt gesichert auf eine externe FP.

Bei der Frage Mitleid habe ich gepasst...da habe ich weder Freude noch Mitleid. Ist halt einfach passiert.
 
Leider gab es die Antwort:

(x) Aus Dummheit nur die Hälfte der Daten kopiert im Backup

nicht als Antwort.
Nachdem meine USB-HDD nach nur 59000 Betriebsstunden ausgestiegen ist, hatte ich wohl die ganzen XDCC Dateien entgegen meiner Auffassung doch nicht gesichert.

noch ärgerlicher
Photos vom Kind der ersten 2 Jahre sind verloren gegangen, als bei meinen Eltern eingebrochen wurde und ich genau an diesem einzigen Tag in meinem Leben mein Handy dort vergessen hatte. So viel Pech kann man eigentlich gar nicht haben, statistisch quasi unmöglich. Ideeller Wert natürlich unbezahlbar.
 
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gea schrieb:
umfassenden Datensicherheitsstrategie

Nein, RAID ist Datenverfügbarkeit, keine Sicherheit. Die gibt es (wenn) nur mit Backup.
 
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@ErnstHaft99: Ja, das ist schmerzhaft. Und ich denke nicht, dass du das schreibst, um Mitleid zu bekommen, sondern hoffentlich als "Warnung". Weil - ohne dich irgendwie angehen zu wollen - genau das sind die Situationen, in denen ich kein Mitleid habe. 2 Jahre. Es sind nicht Fotos von 2 Monaten, 2 Wochen oder 2 Tagen. Das war viel Zeit.

Das "Gefällt mir" bei deinem Beitrag bezieht sich nicht auf deinen Verlust.
Ergänzung ()

riOrizOr schrieb:
Bei der Frage Mitleid habe ich gepasst...da habe ich weder Freude noch Mitleid. Ist halt einfach passiert.
Es ist meiner Meinung nach auch abhängig von der Situation, den Umständen. Es gibt Fälle, wo sich mein Mitleid wirklich in Grenzen hält.

Wenn jemand sagt "Ich habe beim Backup/Wiederherstellen Fehler gemacht", da würde ich das wohl anders sehen. Und in dem Fall habe ich dann schon etwas Mitleid bei ErnstHaft99.
 
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Bright0001 schrieb:
Verdient man dann auch kein Mitleid
Erstens passt der Vergleich nicht wirklich und zweitens werde ich mich auf diese Diskussion nicht einlassen.

Du scheinst auch wissentlich überlesen zu haben, dass auch ich es tragisch finde, willst trotzdem, um jeden Preis ein Gegenargument bringen!

Passt schon...!
 
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MaverickM schrieb:
Nein, RAID ist Datenverfügbarkeit, keine Sicherheit. Die gibt es (wenn) nur mit Backup.
Backup alleine ist wie altes Brot, immer von gestern...

Die notwendige Dateiversion an der gerade gearbeitet wurde als die Platte hops ging, ist halt nicht im Backup.
Sicherheit braucht Raid, Snapversionen und externes Backup für den Disasterfall
 
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Nextcloud sollte man, wenn man schon Beispiele nennt, ja wohl OneDrive und Co. vorziehen.
 
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@ErnstHaft99
Da kann man nur hoffen, dass noch einige Kinderfotos ausgedruckt, aufm Handy der Frau oder in WhatsApp-Chats von Familie und Freunde gesichert werden konnten.
Es kann ja theoretisch jeden treffen, aber 2 Jahre kein Backup ist schon fahrlässig.
 
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gea schrieb:
Die notwendige Dateiversion an der gerade gearbeiet wurde als die Platte hops ging, ist halt nicht im Backup.
Sicherheit braucht Raid, Snapversionen und externes Backup für den Disasterfall
Und wenn das Feuer kommt, ist das RAID verbrannte Erde.
Wenn es um absolute Sicherheit geht, dann sehe ich ein RAID als nicht essentiell an. Es erhöt die Verfügbarkeit der Systeme. Aber wenn das System zerstört wird oder geklaut, hat man auch vom RAID nichts.
 
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tollertyp schrieb:
Ja, das ist schmerzhaft. Und ich denke nicht, dass du das schreibst, um Mitleid zu bekommen, sondern hoffentlich als "Warnung". Weil - ohne dich irgendwie angehen zu wollen - genau das sind die Situationen, in denen ich kein Mitleid habe. 2 Jahre. Es sind nicht Fotos von 2 Monaten, 2 Wochen oder 2 Tagen. Das war viel Zeit.
Meine Ex-Frau hat auch Bilder gemacht mit ihrem Galaxy S2.
Ich war damals noch im Studium und es war da nicht im meinem Bewusstsein, dass mein Sony Walkman W810i verschwinden könnte. Da waren auch einige Urlaubsbilder drauf, die auch noch weg waren. Bilder vom Haustier waren auch fast alle weg.
Dieb wurde geschnappt. Handy hat er angeblich entsorgt (natürlich gelogen / eher verkauft, aber was will man machen).
Seit dem habe ich alle Bilder und Videos 3-fach gesichert.
 
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tollertyp schrieb:
Und wenn das Feuer kommt, ist das RAID verbrannte Erde.
Das ist der Disasterfall. Deswegen brauchts zusätzlich externes Backup.

ps
Zugriff auf Versionen braucht man oft, bei einem Filer mit vielen Nutzern täglich
Festplatten haben eine Ausfallrate von ca 3-5% pro Jahr, kommt also in der Lebenszeit eines Servers mit hoher Wahrscheinlichkeit vor

Feuer ist dagegen ein Disaster, sehr selten, dann aber mit hohem Schadpotential, muss man vorsorgen..
 
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@ErnstHaft99: Und in Zeiten vom Galaxy S2 waren auch die automatischen Backupmöglichkeiten geringer. Damals hätte mich ein Smartphone-Verlust auch deutlich stärker getroffen als heute. Heute spielt es aus Datensicht für mich quasi keine Rolle.
Ich habe mal Teile von WhatsApp-Chats verloren, weil ich dachte, das Backup sei noch aktiv... war es aber seit einem halben Jahr oder so nicht mehr...
 
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CR4NK schrieb:
Da kann man nur hoffen, dass noch einige Kinderfotos ausgedruckt, aufm Handy der Frau oder in WhatsApp-Chats von Familie und Freunde gesichert werden konnten.
Es kann ja theoretisch jeden treffen, aber 2 Jahre kein Backup ist schon fahrlässig...
Mein Vater hatte ab und an auch Bilder und Videos gemacht.
Ja, ist fahrlässig. Ich habe es schlicht und einfach vergessen, obwohl ich schon vor 25 Jahren Backups der Software auf CD-Rom gemacht habe.
 
tollertyp schrieb:
Und in Zeiten vom Galaxy S2 waren auch die automatischen Backupmöglichkeiten geringer. Damals hätte mich ein Smartphone-Verlust auch deutlich stärker getroffen als heute. Heute spielt es aus Datensicht für mich quasi keine Rolle.
Ich habe mal Teile von WhatsApp-Chats verloren, weil ich dachte, das Backup sei noch aktiv... war es aber seit einem halben Jahr oder so nicht mehr
Cloud gab es damals glaube ich noch nicht. Ich habe ewig lange an meinem Pixel4a gehangen, weil da das unendliche Speichern von Bildern und Videos noch mit bei war. Leider hat google mir dann mit dem Zwangsupdate Anfang des Jahres das Smartphone unbrauchbar gemacht.
Whatsapp gehe ich auch ab und zu durch und sichere alles nach Jahren.
 
Team Kein-Backup-Kein-Datenverlust! ✌️

Es gibt keine Daten, denen ich nachtrauere, wenn sie verschwinden und Daten werden sowieso regelmäßig aufgeräumt. Alles andere grenzt halt an Datenhorderei.

Einfach einer hat hier geschrieben, dass er Bedienungsanleitungen sammelt... :freak:
 
Im Übrigen würde ich sagen: Ich habe bei solchen Schilderungen auch kaum Mitleid, wenn dann habe ich Mitgefühl.
 
tollertyp schrieb:
Also musst du 24/7 ein zusätzliches externes Backup haben. Welchen Teil der Datensicherheit übernimmt dann das RAID?

Das Raid sorgt dafür dass bei einem Plattenausfall der aktuellste Datenstand verfügbar bleibt und man ohne langwieriges Reparieren + Restore weiterarbeiten kann (wie lange dauert nochmal ein 20TB Restore)?

Raid ist damit eine Massnahme von mehreren für ein Datensicherheitskonzept.

Ansonsten:
Externes Backup ist für den Disasterfall. Da ist es nicht notwendig auf die letzte Stunde zurückgehen zu können. Da ist es schon hilfreich überhaupt etwas zu haben wenn die Bude abbrennt. Spricht natürlich nichts dagegen eine stündliche Replikation laufen zu lassen. Damit wäre das externe Backup 24/7 auf dem aktuellen Stand. Mit ZFS geht sowas ja sogar bei Petabyte Hochlastservern und offenen Dateien bis herunter zu 5min.
 
Wichtige Daten wie Bilder und Dokumente kommen bei mir einfach auf Blurays, zusätzlich liegen die eh noch auf dem NAS und auf dem PC.
Bisher hatte ich nie groß etwas zu beklagen, außer als mir einmal die Platte mit meiner Video Sammlung den Geist aufgegeben hat.
Konnte zwar noch vieles erfolgreich kopieren, aber bei manchen Sachen hatte die HDD einfach endlos lange kopiert. Da ist es mir aber egal, kann man ja einfach neu rippen über ein paar Tage.
 
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