News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

gea schrieb:
Das Raid sorgt dafür dass bei einem Plattenausfall der aktuellste Datenstand verfügbar bleibt und man ohne langwieriges Reparieren + Restore weiterarbeiten kann (wie lange dauert nochmal ein 20TB Restore)?
Das ist Datenverfügbarkeit und nicht Datensicherheit.
gea schrieb:
Raid ist damit eine Massnahme von mehreren für ein Datensicherheitskonzept.
Keine deiner Aussage belegt das.

Und wenn die Daten so wichtig sind, dass sie in Echtzeit auf ein zweites Medium im System geschrieben werden, dann ist es aber egal, wenn das ganze System abfackelt?
 
Zuletzt bearbeitet:
All meine wichtigen Daten habe ich auf die SSD im Notebook gespiegelt und zusätzlich auf eine externe HDD.
Die HDD hat aber den Geist aufgegeben wie schon so viele HDDs in meiner Laufbahn...also wird es bald eine externe 2TB SSD und somit ist wieder alles 3 mal vorhanden.
 
Ich hab mal alle wichtigen Dokumente auf einen USB-Stick verschoben und diesen verloren 😫

Heute nutze ich keine USB-Sticks mehr...
 
neutrongummi schrieb:
"Selbst Schuld" ist zu einfach gesagt. Viele Leute sind halt nicht tief in der IT Materie drin.
Auf dem gleiche Niveau ist: Selbst Schuld, wenn der Motor vom Auto kaputt geht, wenn man kein Keramik-Additiv nutzt
Es gibt auch andere Gründe, mein Problem ist nicht alle Datenverluste sind gleich schlimm manchen plane ich sogar mit ein, Dinge wo ich bereit bin zu verlieren, Filme die man irgendwo her hat z.B. davon gibt es ja auch "Backups" wo anders.

Auch würde ich ein Feuer hier in meiner Wohnung wo mein backup "Server" und die originalpcs abfackeln würde, da würde mir das Abfackeln mehr weh tun als der Datenverlust aller meiner Daten, es gibt ja auch noch ein Backup von Zeug im Kopf, es gibt vielleicht 1-10 Dateien die dann trotzdem schmerzen würden... denke da spontan an meine Emacs Konfiguration, die will ich aber auch nicht unbedingt komplett ins Internet stellen, zumindest müsste ich da tausende Zeilen durchsuchen ob da noch irgendwelche kritischen Sachen drin stehen. Müsste ich vielleicht mal nen USB Stick im Wald verbuddeln kein Plan, aber ja 99% aller Sachen wären deutlich weniger Schlimm als der Verlust aller Gegenständen in der Wohnung durch Feuer.

Man muss auch ein Kosten/Nutzen-abwägung machen sowohl vom Geld aber auch von der Zeit her, es ist extrem unwahrscheinlich das die Wohnung abbrennt, wenn mein Einkommen davon abhängt z.B. Firmendaten ja dann muss ich auch das Feuer planen, aber als Privatperson nicht unbedingt.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22
Zum Thema wie ich mal einmalig meine Daten verloren habe... 4 SATA Festplatten im RAID 5 aber nur zwei dediziert getrennte Stromkabel vom Netzteil weg... Also mussten SATA Verteilerkabel her, welche ich eigentlich trennen wollte, aber beim voll-modularen Netzteil konnte ich nur noch ein einzelnes 2er SATA Kabel oder ein absolutes "Monster-Kabel" zusätzlich noch anschließen, weshalb ich mich dann für die 2er Variante entschied und die zwei Festplatten dann von einem Strang versorgt waren, welches dann ausgefallen ist - es war ein Wackelkontakt...
 
Die Storys sind hier interessant zu lesen. Schöne Umfrage zugleich.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TPD-Andy
tollertyp schrieb:
Das ist Datenverfügbarkeit und nicht Datensicherheit.
Verfügbarkeit des aktuellsten Datenstands gehört zur Datensicherheit.
Verfügbarkeit der anderen Daten ohne tagelanges Restore gehört zur Datensicherheit
tollertyp schrieb:
War es bislang nicht.

Und wenn die Daten so wichtig sind, dass sie in Echtzeit auf ein zweites Medium im System geschrieben werden, dann ist es aber egal, wenn das ganze System abfackelt?

Wir leben in einem unterschiedlichen Universum.

Ein Raid bedeutet minimale Zusatzkosten ohne Nachteil bei riesigen Vorteilen im nicht so seltenen Fall eines Plattendefekts. Man hätte mich geteert und gefedert, hätte ich bei einem Plattenausfall sagen müssen, alles halb so schlimm, nach Reparatur und in 2 Wochen habe ich die 50TB aus dem Backup zurückkopiert und ihr könnt weiterarbeiten...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: TomH22
Mitleid sei die höchste Form der Verachtung

....daher:
Kbkm.png

Und wie wir es aus der frühen eBay Werbung kennen
"3-2-1 Meins"
 
also erstmal zum Datenverlust:
ich habe da selber(!) schon vieles erlebt, privat und beruflich in inzwischen 40 Jahren Computer Nutzung.

noch im letzten Jahrtausend konnte mein Unix „Server“ auf einmal nicht mehr auf ein RAID0 zugreifen. Die Datenanalyse hat dann gezeigt, dass der smartd schon seit einem Monat auf den drohenden Datenverlust hingewiesen hat, nur hatte ich einen Fehler in der sendmail.cf und die mails an root wurden nicht korrekt weiter geleitet und ich habe die Warnungen nicht bekommen, solche „Kleinigkeiten“ können es halt ausmachen…

irgendwann um 2018 herum habe ich ein IOmega NAS Raid5 verloren (4x4TB). Erst ist eine HDD ausgefallen und das NAS in degraded mode gegangen. Als ich die HDD ausgetauscht habe und der Restore einige Stunden (Prognose waren irgendwas um 40 Stunden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) gelaufen ist, hat eine andere HDD smart Fehler gemeldet. Das hat das olle NAS so dermaßen aus dem Tritt gebracht, dass es das Filesystem logisch komplett zerstört hat!
(spätestens) seitdem kann ich immer nur müde lächeln, wenn ich selbsternannte Experten höre, die RAID5 als „Datenschutz“ ansehen ;)

mir ist auch mal ein 4-Bay USB Gehäuse zusammen mit einer USV abgeraucht, beides platt! Ich konnte nicht eindeutig heraus finden, was denn jetzt Ursache und Folge war, also ob erst die USV „geplatzt“ ist und das USB Array gekillt hat oder anders herum das USB Gehäuse durch einen Kurzschluss o.ä. die USV in den Tod gerissen hat.
auch hier zeigt sich ganz klar: wer glaubt mit RAID und USV seine Daten zu „sichern“, der glaubt auch auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten ;)

und noch ein Schwank: ich hatte mal einen Dell Laptop, der in 2 Jahren niemals das Grundstück verlassen hat, nie herunter gefallen ist oder so.
den habe ich einen Abend zugeklappt und auf die Couch gelegt. Nächsten Abend wollte der nicht mehr richtig und ein Reboot lief in eine Endlosschleife. HDD ausgebaut, in einem anderen PC die SMART Werte ausgelesen und da war als Ausfallursache „exzessive shock“ hinterlegt, keine Ahnung wie das zustande gekommen sein soll…

meine gerippten CDs habe ich auf mehreren Systemen parallel (nicht immer alle). Wenn da etwas passiert, dann muss ich die halt nochmal rippen. Wer meint, seine geklaute Musik/Filme seien es wert, dafür Unmengen in Backups zu stecken, der soll weiter klauen…

das Tagesgeschäft wird per TimeMachine gesichert. Meiner Meinung nach sollte TM Pflicht sein, für alle ;)
wirklich wichtige Daten (Scans von Geburts&Co. Urkunden usw. usv.) belegen bei mir tatsächlich nur wenige GB und liegen zusätzlich noch verschlüsselt in der Cloud und ich nutze dafür auch noch BD-RW.

wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist das Hauptproblem die vernünftige und „sparsame“ Archivierung der digitalen Bilder, die sich ansammeln…
 
tollertyp schrieb:
Man trinkt Alkohol aus Gründen. Welche Gründe hat man, kein Backup zu haben?
Aus dem gleichen Grund, aus dem Unfälle unter Alkoholeinfluss passieren: Leichtsinn.

tollertyp schrieb:
Und: Unwissenheit ist kein Grund.
DIe Frage "Was passiert, wenn mein Laptop/Smartphone/... kaputt geht?" sollte sich eigentlich jeder stellen.
...und hast du deine Papierdokumente nun in einem feuerfesten Schrank/Safe, oder nicht?

Captain Flint schrieb:
Erstens passt der Vergleich nicht wirklich
Lies dir doch die Beiträge rundherum durch; Es ist nicht gerade eine Ausnahmemeinung, dass mehrere Backups am gleichen Ort für die Katz sind, eben weil etwas wie ein Brand passieren kann. Und inwiefern analoge Datensicherung anders zu bewerten ist als die digitale, müsstest du erklären.

Captain Flint schrieb:
Du scheinst auch wissentlich überlesen zu haben, dass auch ich es tragisch finde, willst trotzdem, um jeden Preis ein Gegenargument bringen!

Passt schon...!
Du warst zum Zeitpunkt meines Posts einfach der letzte, der die Meinung vertreten hat, brauchst da also nichts persönlich nehmen.

Zumal ich "etwas tragisch finden" und "kein Mitleid haben" etwas widersprüchlich finde, aber sei's drum.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Contor
@Bright0001: Papierdokumente gehen selten einfach so kaputt. Es ist eine Risiko-Abwägung. Aber von wichtigen Dokumenten kann man sich auch Kopien und Scans machen. Soll es tatsächlich geben.

Und Dinge digital zu sichern mit analogem zu vergleichen zeigt, dass sich eine Diskussion mit dir sowieso nicht lohnt...
 
Bright0001 schrieb:
dass mehrere Backups am gleichen Ort für die Katz sind, eben weil etwas wie ein Brand passieren kann
Gerne für dich nochmal, ich habe ausdrücklich geschrieben das sich "meine" Backups an drei unterschiedlichen Orten aufhalten und nur das (zumindest einmal außer Haus) Sinn macht.

Aber gut, ich bin jetzt wirklich raus, Energie für Rechtfertigungen habe ich heute nicht mehr, vielleicht morgen 😜
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: tollertyp
gea schrieb:
Verfügbarkeit des aktuellsten Datenstands gehört zur Datensicherheit.
Verfügbarkeit der anderen Daten ohne tagelanges Restore gehört zur Datensicherheit
Ich sehe schlicht wenige bis gar kein Szenario, in der eine Verfügbarkeit so wichtig ist, dass man dafür auf ein RAID setzt, aber der Ausfall des gesamten Systems dann egal ist.
Verfügbarkeit erreicht man durch Redundanz. Ein RAID in einem nicht verfügbaren System ist nicht verfügbar. Es zahlt also nicht sehr viel auf Verfügbarkeit ein, wenn das ein wichtiges Kriterium ist. Dann müssen Systeme redundant sein.
 
Mickey Mouse schrieb:
also erstmal zum Datenverlust:
ich habe da selber(!) schon vieles erlebt, privat und beruflich in inzwischen 40 Jahren Computer Nutzung.

noch im letzten Jahrtausend konnte mein Unix „Server“ auf einmal nicht mehr auf ein RAID0 zugreifen. Die Datenanalyse hat dann gezeigt, dass der smartd schon seit einem Monat auf den drohenden Datenverlust hingewiesen hat, nur hatte ich einen Fehler in der sendmail.cf und die mails an root wurden nicht korrekt weiter geleitet und ich habe die Warnungen nicht bekommen,

Raid 0 ist kein Raid sondern Lotterie

Mickey Mouse schrieb:
solche „Kleinigkeiten“ können es halt ausmachen…

irgendwann um 2018 herum habe ich ein IOmega NAS Raid5 verloren (4x4TB). Erst ist eine HDD ausgefallen und das NAS in degraded mode gegangen. Als ich die HDD ausgetauscht habe und der Restore einige Stunden (Prognose waren irgendwas um 40 Stunden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) gelaufen ist, hat eine andere HDD smart Fehler gemeldet. Das hat das olle NAS so dermaßen aus dem Tritt gebracht, dass es das Filesystem logisch komplett zerstört hat!
(spätestens) seitdem kann ich immer nur müde lächeln, wenn ich selbsternannte Experten höre, die RAID5 als „Datenschutz“ ansehen ;)

Raid 5 hat das Problem dass jeder weitere Fehler im degraded Status meist zu einem Totalverlust führt. Daher gibts Raid-6 das zwei Ausfälle toleriert oder ZFS das bei gleicher Ausgangslage dank Prüfsummen auf Daten und Metadaten lediglich eine defekte Datei statt Pool lost meldet.
Mickey Mouse schrieb:
mir ist auch mal ein 4-Bay USB Gehäuse zusammen mit einer USV abgeraucht, beides platt! Ich konnte nicht eindeutig heraus finden, was denn jetzt Ursache und Folge war, also ob erst die USV „geplatzt“ ist und das USB Array gekillt hat oder anders herum das USB Gehäuse durch einen Kurzschluss o.ä. die USV in den Tod gerissen hat.
auch hier zeigt sich ganz klar: wer glaubt mit RAID und USV seine Daten zu „sichern“, der glaubt auch auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten ;)

und noch ein Schwank: ich hatte mal einen Dell Laptop, der in 2 Jahren niemals das Grundstück verlassen hat, nie herunter gefallen ist oder so.
den habe ich einen Abend zugeklappt und auf die Couch gelegt. Nächsten Abend wollte der nicht mehr richtig und ein Reboot lief in eine Endlosschleife. HDD ausgebaut, in einem anderen PC die SMART Werte ausgelesen und da war als Ausfallursache „exzessive shock“ hinterlegt, keine Ahnung wie das zustande gekommen sein soll…

meine gerippten CDs habe ich auf mehreren Systemen parallel (nicht immer alle). Wenn da etwas passiert, dann muss ich die halt nochmal rippen. Wer meint, seine geklaute Musik/Filme seien es wert, dafür Unmengen in Backups zu stecken, der soll weiter klauen…

Was man nicht restoren möchte muss man nicht backuppen..
Mickey Mouse schrieb:
das Tagesgeschäft wird per TimeMachine gesichert. Meiner Meinung nach sollte TM Pflicht sein,

Timemachine ist nicht schlecht aber OSX only, langsam und nicht so sicher wie man es haben könnte. Besser ist es die Originaldaten auf ein "sicheres" ZFS NAS mit Snaps und Raid zu legen und davon arbeiten. Dann ist auch der Backupweg klar.
 
Meine Fotos/Videos sind in der ICloud (40GB) - für mich eher unwichtig.

Meine Dokumente (100 Megabyte) sind in der ICloud, OneDrive und auf 2 USB Sticks.

Monatlich Sicherung ist fest eingeplant.

Das ist mein Backup! Plain and simple!
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: blende11
Redundanz schrieb:
das wäre/ist ja ein fataler bug, wenn deduplizierung unterschiedlichen dateiinhalt bei der identifikation von duplikaten ignoriert.
Sehe ich genau so. Ich habe damals noch mit dem Support hin und her geschrieben. Zitat:

Our engineers attempted to reproduce the concern. This is what they reported back:

Using default backup options, that is the intended behavior.
[...]
The default matching behavior is useful for the more common case of multiple copies of the same documents residing in multiple folders across multiple sources, without the cost of reading every copy during every backup, particularly for large rouces.

Es gibt eine Option die veranlasst, dass Retrospect jede Datei bei jedem Lauf vollständig liest. Dann gibt es das Problem natürlich nicht. Aber die ist standardmäßig nicht eingeschaltet und die will man natürlich auch nicht nutzen, denn dann würde das Backup ja jedes mal Stunden dauern, er auch längst gesicherte, unveränderte Dateien komplett lesen würde...
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Redundanz
Habe damals alles verloren, als mein Bruder einen RAID auf meinem PC versuchen wollte... das ist aber schon fast 20 Jahre her
 
Darklordx schrieb:
Kein Backup - Kein Mitleid. Ist so.
Ich würde es eher "Kein Backup? Bitte kein Mimimi!" ausdrücken wollen.

Der an anderer Stelle genannte Grund "Nicht alle stecken in der Materie drin!" ist auch etwas daneben.
Es ist doch mit ein wenig Hirnschmalz offensichtlich, dass alles kaputt gehen kann - inkl. Datenträgen mit den Familienfotos und -videos.
Betrifft ja auch analoge Fotos, VHS-Videos, Musikcassetten usw.

Es vergeht ja nie viel Zeit, bis der Nächste es auf die harte Tour lernt.
So häufig, dass bei mir nicht mehr viel Empathie fließen kann.
Sofern möglich, wird natürlich geholfen.
Toms schrieb:
Ich hasse diesen Spruch "Kein Backup, kein Mitleid" wie die Pest. Ich kann das gar nicht ab wenn das jemand unter einen Beitrag postet, wo jemand um Hilfe bei Datenverlust bittet.
Nach über einem Vierteljahrhundert ständigen Predigens der Notwendigkeit und der immerwährenden Wiederholung kann ich persönlich eine schwindende Empathie durchaus nachvollziehen. 🤷‍♂️
raimuell schrieb:
Unsere Kinder waren 2007 wenige Jahre alt, beim Kopieren der Kinderfotos von einer HD in einer docking station auf einen PC habe ich aus Versehen am Kabel gezogen, die docking station kippte im Betrieb vom Tisch und die Platte war hin. Zum Glück hatte ich 2 Wochen davor Backups mit trueimage auf DVDs gezogen ...
In dem Fall hast Du NICHT kopiert sondern verschoben.
Sonst hätte es kein Drama gegeben.
blende11 schrieb:
Private Fotos, Videos, Mutimediadaten und Dokumente benötigen doch gar nicht so viel Speicherplatz, dass man ein NAS mit z. B. 2 x 18 TB Speicher benötigt.
Man sollte nie von sich auf andere schließen.
Digitale Negative im TIF-Format benötigen viel Platz - oder 4k-HDR-Videos.
Abgesehen davon ist Luft nach oben nie verkehrt, wenn man für lange Zeit nicht nachrüsten / neu kaufen möchte.
Fraggil schrieb:
Mir ist auch vor ca. 20-25 Jahre meine Backups HDD kaputt gegangen. Extra eine angeschafft, da ich intern nicht genug Platz hatte und alles auf die externe geschoben und dann ging die nach 2-3 Jahren einfach so hops. Auf einmal war alles weg.
Dann war das auch kein Backup.
Dann war das ein sprichwörtlichen Datengrab.
Wäre es ein Backup gewesen, wäre der Defekt der HDD kein Prolbem gewesen: Neue HDD angeschafft und Backup aus den "Originalen" einfach neu erstellt.
Lotsenbruder schrieb:
Mit Win 95 hatte ich mal Stress nach einem Update, aber nichts wichtiges verloren.
Man muss fairerweise sagen, dass man zu Windows 95-Zeiten auch deutlich weniger bis gar keine wichtigen, nicht wiederbringbaren, digitalen Daten hatte.
 
EmanuelB schrieb:
Habe damals alles verloren, als mein Bruder einen RAID auf meinem PC versuchen wollte... das ist aber schon fast 20 Jahre her
Man (Frau) macht auch zuerst das Raid und nutzt es dann wenn es funktioniert.
(K)ein Raid zu einem (anderen) Raid zu machen setzt voraus dass man weiß was man tut.

(wobei gutes Raid vor 20 Jahren teuer und/oder kompliziert war)
 
Ui ui ui , das Thema kocht ja teilweise ganz schön heiß.

Ich für meinen Teil mache Backups der PC´s mit Macrium (Und da auch immer nur zum wiederherstellen von Windows) und lasse diese direkt auf dem Homeserver erstellen/speichern

Der entsprechende Ordner dort wird dann noch mal auf eine externe HDD gesynct.

Externe (Cloud) speicher nutze ich keine. Sprich im falle eines Brandes (wird hier ja oft erwähnt) wäre bis auf ein paar Sachen auf den mobilen Geräten wohl alles weg. Aber das Risiko geh ich ein.

Ich denke da aber wohl auch anders als viele andere hier, Erringungen (Fotos etz.) sind mir derzeit halt nicht mehr so wichtig wie das Hier und Jetzt, ich kann sie irgendwann weder analog noch digital mit nehmen...
 
Zurück
Oben