also erstmal zum Datenverlust:
ich habe da selber(!) schon vieles erlebt, privat und beruflich in inzwischen 40 Jahren Computer Nutzung.
noch im letzten Jahrtausend konnte mein Unix „Server“ auf einmal nicht mehr auf ein RAID0 zugreifen. Die Datenanalyse hat dann gezeigt, dass der smartd schon seit einem Monat auf den drohenden Datenverlust hingewiesen hat, nur hatte ich einen Fehler in der sendmail.cf und die mails an root wurden nicht korrekt weiter geleitet und ich habe die Warnungen nicht bekommen, solche „Kleinigkeiten“ können es halt ausmachen…
irgendwann um 2018 herum habe ich ein IOmega NAS Raid5 verloren (4x4TB). Erst ist eine HDD ausgefallen und das NAS in degraded mode gegangen. Als ich die HDD ausgetauscht habe und der Restore einige Stunden (Prognose waren irgendwas um 40 Stunden, wenn ich das richtig in Erinnerung habe) gelaufen ist, hat eine andere HDD smart Fehler gemeldet. Das hat das olle NAS so dermaßen aus dem Tritt gebracht, dass es das Filesystem logisch komplett zerstört hat!
(spätestens) seitdem kann ich immer nur müde lächeln, wenn ich selbsternannte Experten höre, die RAID5 als „Datenschutz“ ansehen
mir ist auch mal ein 4-Bay USB Gehäuse zusammen mit einer USV abgeraucht, beides platt! Ich konnte nicht eindeutig heraus finden, was denn jetzt Ursache und Folge war, also ob erst die USV „geplatzt“ ist und das USB Array gekillt hat oder anders herum das USB Gehäuse durch einen Kurzschluss o.ä. die USV in den Tod gerissen hat.
auch hier zeigt sich ganz klar: wer glaubt mit RAID und USV seine Daten zu „sichern“, der glaubt auch auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten
und noch ein Schwank: ich hatte mal einen Dell Laptop, der in 2 Jahren niemals das Grundstück verlassen hat, nie herunter gefallen ist oder so.
den habe ich einen Abend zugeklappt und auf die Couch gelegt. Nächsten Abend wollte der nicht mehr richtig und ein Reboot lief in eine Endlosschleife. HDD ausgebaut, in einem anderen PC die SMART Werte ausgelesen und da war als Ausfallursache „exzessive shock“ hinterlegt, keine Ahnung wie das zustande gekommen sein soll…
meine gerippten CDs habe ich auf mehreren Systemen parallel (nicht immer alle). Wenn da etwas passiert, dann muss ich die halt nochmal rippen. Wer meint, seine geklaute Musik/Filme seien es wert, dafür Unmengen in Backups zu stecken, der soll weiter klauen…
das Tagesgeschäft wird per TimeMachine gesichert. Meiner Meinung nach sollte TM Pflicht sein, für alle

wirklich wichtige Daten (Scans von Geburts&Co. Urkunden usw. usv.) belegen bei mir tatsächlich nur wenige GB und liegen zusätzlich noch verschlüsselt in der Cloud und ich nutze dafür auch noch BD-RW.
wenn ich ganz ehrlich bin, dann ist das Hauptproblem die vernünftige und „sparsame“ Archivierung der digitalen Bilder, die sich ansammeln…