News Sicherungen und Backups: Habt ihr schon mal Daten verloren und wie schützt ihr euch?

Um 2000 hatte ich alle Daten verloren.

Ich hatte mir damals drei IBM DLTA 307030 gekauft habe auf diese all meine Daten migriert.
Keine der Festplatten hat länger als 2 Wochen gelebt und die ersten beiden Austauschplatten waren aus derselben Charge und sind auch innerhalb von 3 Wochen verstorben.

Die wenigen Daten, die ich noch nicht übertragen hatte und die überlebt hatten, wurden im Jahr darauf vom VIA-Southbridgebug auf dem KT133 verstümmelt.
Seitdem verteile ich die Daten auf verschiedenen Geräten mit verschiedenen Festplattengenerationen, -typen oder -chargen und prüfe auf Konsistenz von Prüfsummen.

Aktuell habe ich alle meine Daten auf einem DS923+ entweder als Ablageort oder als Synchronisierungsort. Über Nacht läuft dann ein Backup zum DS918+ meiner Eltern, das in 200 km Entfernung steht.
 
Ich habe mal 3 Tage Arbeit verloren weil der Laptop und die Spicherkarten der Kamera mit dem Hotel gemeinsam abgebrannt ist. Sync auf mein NAS über VPN war noch nicht durch.

Ansonsten gibt es noch LTO Tapes im Bankschließfach und in einem Kasten als offline Sicherung.
 
Datenverlust hatte noch nie - zumindest wohl nie von wichtigen Daten. Sonst könnte ich mich dran erinnern. Ich habe meine Daten in der Cloud und synchronisiere die regelmäßig automatisch auf ne kleine lokale NAS-Box, so dass ich dort eigentlich immer die Daten auch lokal habe für den Fall der Fälle.
 
nutze Personal-Backup, hab zwei Festplatten eine im Keller eine am Rechner. Irgendwann wollte ich mal meine Photos auf Bluray brennen, schaffe ich aber irgendwie nie ^_° .
 
Ich hatte mal ein externes Raid5 System, auf dem ich meine Daten gespeichert hatte. Bei dem Teil ist dann der Controller verreckt. Ich hab dann ein neues gekauft, und die Festplatten wieder eingesetzt, allerdings waren die Daten nicht mehr lesbar. Dank einer speziellen Kaufsoftware konnte ich dann aber zum Glück über 98% der Daten wieder herstellen.
 
Ich hatte nur ein einziges Mal Probleme.
Das war 2005 als ich mit Mandrake Linux rumgebastelt habe, und dabei aus Unachtsamkeit meine Datenpartition überschrieben habe. 🙄😏
Aber da ich damals schon recht regelmäßig Backups gemacht habe, war das kein Datenverlust.
Hat nur etwas Zeit für die Wiederherstellung gekostet.😏

Und wer auf die Cloud vertraut, verlässt sich auf andere Leute, die er nicht mal kennt!🤦‍♂️
Der ist dann auch selber schuld, wenn die Daten dann weg sind!
 
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Die Umfrage ist ein bisschen ungeschickt formuliert. Ja, auch ich habe schonmal Daten verloren, das ist allerdings schon lange her. Spontaner Regenschauer und Laptop im Rucksack gehabt. Geschickter wäre da ein Zeitlimit zu setzen. "Hast du in den letzten 3 Jahren Daten verloren" Man ist ja digital native und daher schon laaaange dabei und anfangs natürlich auch einfach jung, naiv und unerfahren 😺

Ich sichere code per git in der cloud, ssh und pgp keys auf stick und verschlüsselt in der cloud. Bürokrams versioniert und verschlüsselt in der cloud und zusätzlich auf stick.

bash, rsync und borg backup regeln.
 
Beruflich liegen Daten auf einem zentralen Backup Server. Privat liegen sie auf dem ionos hidrive der automatisch auf drei Endgeräte synced.
 
Eine SSD ist mal von heute auf morgen gestorben und mit ihr die ganzen Daten, vor allem Uni-Zeug. Schade drum, aber kein Weltuntergang.

Meine Backup-Strategie ist einen Ordner, in dem sich die wichtigsten Daten befinden, via Syncthing zwischen PC und Laptop zu synchronisieren, sodass eine Kopie auf dem jeweils anderen Gerät liegt, wenn es eines erwischt. Scheitert in letzter Zeit daran, dass ich den PC kaum noch nutze, sodass die Synchronisation nicht regelmäßig durchläuft. Aber alle paar Monate wird der PC mal hochgefahren, Updates werden installiert und bei der Gelegenheit der Syncthing-Ordner synchronisiert.

Ich hatte das mal so eingerichtet, dass zusätzlich mit einem Raspi synchronisiert wird, der immer an ist, aber der ist aktuell außer Gefecht.
 
Ich bin eher Team: Kein Mitleid.

Jeder erwachsene Mensch versteht, oder sollte verstehen, dass die Daten weg sind, wenn das Gerät kaputt geht. Jeder weiß, dass Geräte kaputt gehen können und werden.

Mit technischem Verständnis hat das nichts zu tun.

Das „wie“ ist natürlich komplexer. Aber da kann man sich bei Bedarf ja Rat holen.

Ansonsten, brauch ich kaum Backups. Alles wichtige ist auf nem Datenträger der hin und wieder manuell auf nen zweiten gesichert wird. Natürlich ohne Versionierung.

Das reicht völlig weil die Daten sonst auch noch auf den Endgeräten bzw cloud lagern wo sie aktiv genutzt werden. Sind dann also praktisch zwei Backups. Ist technisch gesehen trotzdem kein sauberes Backup, da ich durch einen Fehler schnell alles überschreiben könnte. Aber ein NAS wäre schon ohne HDDs teurer als meine HDDs selbst, also völlig sinnfrei das ganze irgendwie mit NAS und Auto Backups zu professionalisieren. Das wäre wie mit Kanonen auf Spatzen schießen…
 
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Aktuell muss ich auch sagen, ist die Hardware viel zuverlässiger als vor 30 Jahren, wie oft man früher Windows neu aufgesetzt hat, wie oft es Bluescreens gab usw. da habe ich mir schon früh angewöhnt, wichtige Daten und Partitionen(Windows usw.) zu sichern. Einmal auf einem separaten Laufwerk im Rechner, zusätzlich auf einem externen Datenträger, zusätzlich auf einem externen Datenträger in einem anderen Wohnhaus, und seitdem es die Cloud gibt, auch nochmal dort zusätzlich.

Somit sollten meine privaten Dateien, Bilder, Videos eigentlich gut geschützt sein. Nicht alles Tagesaktuell, aber weitgehend einmal im Monat.
 
Ich frage mich manchmal schon, was man an TB von so wertvollen Daten als Privatperson haben kann, dass man sie mehrfach an verschiedenen Orten lagern muss.
ich sehe eigentlich nur meine privaten Bilder und Dokumente als wertvoll an, alles andere ist mir relativ wumpe. Weder Filme noch Musik o.Ä. sind wirklich wertvoll bzw. wieder zu beschaffen.
Ich sichere meine Bilder meistens 1x pro Jahr generell auf zwei externe Platten, Bilder vom Handy so alle 3 Monate. Reicht mir.
Häufiger verwendete Dokumente liegen direkt in der Dropbox. Primär aber nur ,das ich auch von außerhalb darauf zugreifen kann.
 
Ich bin für die Backups mehrerer Haushalte zuständig. Die PCs sichern via Macrium Reflect auf das jeweilige NAS vor Ort. Die remote NAS synchronisieren die Backups auf das NAS bei mir. Einmal im Monat sichere ich alle Backups von dem NAS bei mir auf meine externen Backupfestplatten. Die Festplatten liegen dann im Bankschließfach und in einem Festplattenkoffer in meiner Wohnung.

Als Ransomware früher noch nicht so verbreitet war, war es deutlich einfacher. Heute ist es mehr Aufwand, um das Backup auch vor Ransomware gut zu schützen. Musste mir da ziemlich den Kopf zerbrechen, bis ich mit der aktuellen Lösung zufrieden war. Jetzt ist aber alles soweit wie möglich automatisiert und der Aufwand ist sehr gering.
 
Bright0001 schrieb:
[...]
Hier haben die meisten doch auch all ihre Papierdokument fein säuberlich nebeneinander gelagert, damit beim Hausbrand wirklich alles wirklich effizient abbrennt. Verdient man dann auch kein Mitleid, weil man das Wichtigste nicht in einem feuerfesten Safe hatte, und nicht zumindest ein Ausweisdokument außerhalb der Wohnung gelagert hat?
Kann man Äpfel mit Birnen wirklich vergleichen?
Wie oft brennt ein Haus ab, und wie oft gehen Daten auf Datenträger verloren.... wohl letzteres millionenfach häufiger...
Ergänzung ()

Mr.Uhu schrieb:
Weil ich angegeben hatte, dass es bei mir kam zu Datenverlust kam, aber keiner der Punkte zutraf:
Vor Äonen nannte ich mal eine 120 GB Festplatte mein eigen, die meine Systemplatte war. Das Ding von von Seagate. Und die Platte war zwei Mal ein Garantiefall innerhalb von 1,5 Jahren. Seitdem kaufe ich nichts mehr von Seagate.
Viel verloren hatte ich nicht, weil ich den Rechner wegen LAN-Parties damals sowieso alle viertel Jahr platt gemacht hatte. Aber ein paar Sachen lagen eben auf der Speicherpartition.
Was früher mal Seagate in Sachen fehlender Zuverlässigkeit war, ist heute Western Digital....
 
Die einzigen Datenverluste, die ich je hatte, betrafen Savegames auf der guten alten 3,5-Zoll-Diskette, das war damals richtig ärgerlich. Ansonsten hatte ich von der HDD-Zeit bis heute, in der SSD-Ära, privat tatsächlich keinen Ausfall. Letztlich gibt es aber auch nur wenige Daten, deren Verlust richtig weh tut.

Ich habe einen verschlüsselten Ordner mit allem Wichtigen (Zeugnisse, Zertifikate, Policen, Keys, kritische Zugangsdaten etc.), der auf dem Rechner auf der Backup-SSD liegt und als Kopie auf einer externen Platte.

Das ist nicht einmal eine klassische CD groß, und mehr brauche ich auch nicht. Es gibt natürlich noch einige Platten, auf denen (sicherheitskopierte!) Medien liegen. Wenn die weg sind, ist das zwar schade, aber nicht kritisch. Dafür schaffe ich mir keinen Homeserver oder andere Spielereien an.
 
NoNameNoHonor schrieb:
Kann man Äpfel mit Birnen wirklich vergleichen?
Klar kann man Äpfel und Birnen vergleichen.

Obwohl Birnen und Äpfel oft gemeinsam genannt werden, unterscheiden sie sich in vielerlei Hinsicht. Die Form der Birne ist typischerweise birnenförmig – unten breit und oben schmal –, während der Apfel meist rund oder leicht abgeflacht ist. Geschmacklich sind Birnen süß und mild, manchmal mit einer würzigen Note, wohingegen Äpfel ein breiteres Spektrum von süß bis säuerlich abdecken und oft frischer schmecken.


Auch die Konsistenz unterscheidet sich: Birnen sind weich und saftig, gelegentlich mit einer leicht körnigen Textur, während Äpfel für ihre feste und knackige Struktur bekannt sind. Die Schale der Birne ist dünn und empfindlich, die des Apfels hingegen robuster und widerstandsfähiger. Farblich zeigen sich Birnen meist in gelblichen oder grünlichen Tönen, manchmal mit rötlichen Flecken, während Äpfel in einer großen Farbvielfalt erscheinen – von Rot über Grün bis hin zu Gelb.


In Bezug auf den Zuckergehalt liegen Birnen meist etwas höher als Äpfel. Das wirkt sich auch auf die Lagerfähigkeit aus: Birnen sind empfindlich gegenüber Druckstellen und daher weniger lange haltbar, während Äpfel gut gelagert werden können. Beide Früchte finden vielfältige Verwendung – roh, als Saft oder in Kuchen –, wobei Äpfel zusätzlich für Apfelmus und Cidre beliebt sind.


Beim Anbau zeigen sich ebenfalls Unterschiede: Birnen sind anspruchsvoller und empfindlicher gegenüber Kälte, während Äpfel robuster sind und weltweit in großer Sortenvielfalt angebaut werden.

Ansonsten Thema Brand: 3-2-1, alles andere ist für viele hier im Forum ja kein richtiges Backup.
 
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Datenverlust.. ja, mehrfach :D

Als ich noch Jung und Dumm war, hab ich mir ein Raid 1 aus zwei IBM Deskstars gebaut. Die meisten hier werden wissen, was das bedeutet.
Und davor, als zweistellig GB Festplatte noch selten waren, hab ichs geschafft, den Tower umzuwerfen. Die Platte machte dann nur noch Kratzgeräusche.
Später hats ein Raid 5 mit einem billigen Software Controller zerrissen. Backups hatte ich zum Glück von den allerwichtigsten Daten, aber bei weitem nicht von allem.

Aktuell: ein Raid 5 Array im Homeserver mit regelmässigen Backups alternierend auf zwei externe Festplatten. Und das allerwichtigste liegt gespiegelt und versioniert auf einer privaten Cloud.
 
hab noch nie Daten verloren, mir ist nur 1x ein USB Stick kaputt gegangen, habe eigene PCs seit 1997 und mir ist noch nie ein Hardware Teil kaputt gegangen

und das einzige das ich regelmäßig auf USB Stick Save sind

eigene Dokumente, pdf files, Rechnungen, Lesezeichen, Bilder
 
Khaotik schrieb:
ich sehe eigentlich nur meine privaten Bilder und Dokumente als wertvoll an, alles andere ist mir relativ wumpe. Weder Filme noch Musik o.Ä. sind wirklich wertvoll bzw. wieder zu beschaffen.

Ich kann schon verstehen, dass Leute ihre mühsam aufgebaute Sammlung nicht noch mal neu organisieren wollen.
Ich hab zwar "nur" meine ca. 1000 CDs gerippt zu flac, ist also nicht so viel Speicherplatz notwendig, aber keinesfalls wollte ich das noch mal machen und ein bisschen hänge ich schon daran.
Eine Filmbibliothek habe ich zum Glück nicht, aber da steckt ja ggf. noch viel mehr Arbeit und Zeitaufwand drin. Insofern nachvollziebar, wenn Leute das sichern wollen.

Meine privaten Fotos brauchen ca. 1TB, das ist das Familienalbum inkl. gescannter Dias seit den 1960ern. Das könnte man ggf. runterdampfen, z.B. mal RAWs löschen. Aber den Aufwand spare ich mir und schaffe für ein paar Euro die Voraussetzungen, das inkl. Offsite Backup zu sichern.
 
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