Servus.
findet anscheinend die Raumaufteilung nicht so toll
Ich finde in erster Linie die Größe, für das was rein geht nicht toll. Wie gehabt, das
QS-200 oder
QS-200 adv. ist vom Volumen kleiner, geht aber ein µATX rein, hast insgesamt drei externe Schächte, zwei 5.25" und ein 3.5", dazu die Möglichkeit vorne zwei 120er Lüfter zu verbauen, die noch dazu frei ins Gehäuse blasen (dahinter ist im Grunde nichts), mit Filter davor, sowie, mit dem NT zusammen zwei Lüfter hinten, die raus blasen. (Theoretisch noch zwei seitlich, einer davon könnte die GraKa zusätzlich mit Luft versorgen. Dazu bekommst lange GraKas sein und kannst ein Kühler mit bis zu ca. 160mm Höhe verbauen. Seitlich kannst du drei 2.5Zoll oder zwei 3.5Zoll-Festplatten verbauen. Einzige, was ich dem Gehäuse ankreiden muss, ist die mangelhafte (3.5") bzw. komplett fehlende (2.5") Entkopplung der Festplatten.
Was ich meine ist, daß es Gehäuse gibt, die nicht größer sind wie das Prodigy aber mehr bieten, sei es vom Platz, den Lüfterschächte etc.
Das SilverStone Precision PS07, welches ich ganz am Anfang auch schon nannte, bietet da m.M.n. auch deutlich mehr.
Über das Lian Li PC-A55B stolperte ich damals u.a. auch bei meiner Suche nach einem kompakten Gehäuse. Meine persönliche Meinung: Für den Preis, im Vergleich dazu was es bietet, ist ein schlechter Witz. Einzig, daß es ATX-Boards aufnimmt, kann man u.U. als Plus verzeichnen (wobei das eher wieder ein Minus ist, da es damit nur wieder größer wird) - ist allerdings nur meine pers. Meinung.
Ich selber betreibe in meinem HTPC (im QS200) das ASUS P8H77-M Pro (wollte u.a. abgewinkelte SATA-Anschlüsse). Board läuft schnell, stabil und problemlos.
Zur Lüftersteuerung. Einfach beim ASUS im BIOS auf "silent" (gibt silent, medium/standard, turbo und manuell) stellen, fertig. Da brauchst dich nicht länger mit aufhalten.
Dazu regelt ASUS (wie auch Gigabyte) die Lüfter stufenlos über eine Kurve. D.h. wenn die Temperatur steigt, wird
langsam/allmählich die Lüfterdrehzahl erhöht, womit die CPU, mit gutem Kühler, gar nicht erst auf sehr hohen Temperaturwerten kommt.
Bei MSI oder ASRock kommt der Schwellwert und dann drehen die Lüfter auf (die plötzliche Veränderung erhöht gerade die Chance, daß man es merkt). Mit Asus oder Gigabyte passiert das nicht, da im Vorfeld mit einer sanften stufenlosen Drehzahlerhöhung bereits gegen hohe Temperaturen entgegen gewirkt wird.
Damit erhältst du von Grund auf einen, in jeder Situation möglichst leisen Betrieb, ohne dich zusätzlich noch groß mit der Einstellung auseinander setzten zu müssen.
Zur XFX und Afterburner. Also meiner Meinung nach, wenn ich ein Aufpreis für eine bessere Kühllösung zahle (wie eben bei der XFX BE), sehe ich persönlich es nicht ein, mich anschließend mit einem Zusatzprogramm noch darum kümmern zu müssen, daß die Karte das hält, was sie eigentlich verspricht. Hinzu kommt, daß man bei einer manuellen Einstellung der Lüfterdrehzahl über Afterburner, die autom. Lüftersteuerung aus hebelt, was ja nicht Sinn der Sache sein kann. So zumindest meine Sichtweise, weswegen ich u.a. auch mit den XFX-Karten nicht zufrieden war.
Grüße ~Shar~