Silent-Gamimg PC mit vielen Zusatzanforderungen

Servus.

Der Gehäusevorschlag von Gewürzwiesel ist deshalb fein, weil das Gehäuse schallgedämmt ist

Schalldämmung bringt meiner Erfahrung nach nichts (selber schon probiert). Viel wichtiger ist der Verbau von leisen Komponenten und eine gute Gehäusewahl, die eine gute und dennoch leise Be- und Entlüftung möglich macht.

Ich baue seit längerem leise System eben mit mindestens zwei Lüfter (min. 120mm) reinblasend und mindestens zwei (min. 120mm) raus. Alternativ geht auch ein Lüfter + NT raus. Das ist meiner Erfahrung nach einfach besser, als auf eine minimale Lüfterbestückung zu setzten.
Mehr leise Lüfter, die langsamer drehen (zwei Lüfter können langsamer drehen, als einer, um die gleich Luftmenge zu bewegen), sind leiser, als weniger schneller drehende Lüfter.


Grüße Shar~
 
Mich interessiert, ob der TE ein System sucht, welches nur im Idle leise sein muss, oder ob es in Ordnung ist, wenn unter Last das Ganze etwas lauter wird.

Generell lässt sich sagen, dass eine leise Kühlung mit einem etwas größeren Gehäuse einfacher zu bewerkstelligen ist. Mehr preiswerte Lüfter (zB. Arctic Cooling F12PWM) mit niedriger Drehzahl einbauen ist leiser, als wenige teure Highend-Lüfter, die schneller drehen müssen.

Wenn der Rechner unter Last etwas lauter werden darf, ist eine automatische Lüftersteuerung gegenüber einer einfachen manuellen vorzuziehen. Du willst ja nicht jedesmal unter den Schreibtisch krabbeln. Viele (aber nicht alle) Mainboards bieten da brauchbare bis gute Lösungen an. Mein ASUS geht so, weil sich leider nur ein PWM-Anschluss wirklich gut regeln lässt. Dieser liefert dafür aber immerhin genug Leistung, um alle Lüfter zu versorgen.

Zumindest mit MSI Afterburner habe ich meine XFX im Idle so leise (wirklich!), dass es die erste Grafikkarte seit langem ist, bei der ich keinen "Tuning"-Kühler drauf gebaut habe.

Ganz allgemein für einen Silent-PC die Lüftersteuerung so anpassen, dass der zugelassene Temperaturbereich der verbauten Komponenten gut ausgenutzt wird. Soll heißen, wenn deine CPU bis, zum Beispiel, 62° zulässige Temperatur hat, braucht dein Lüfter auch erst bei 60° wirklich voll aufdrehen (und laut werden). Meine Lüfter laufen bis 55° CPU Temperatur nur auf 500U/min und pegeln sich unter Last dann zwischen eben diesen 500 bis 1200U/min ein. Wenn ich nicht gerade nen Film neu encode, bleibt mein Knecht immer sehr ruhig im Office Einsatz.
 
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Also bei den 2 Gehäusen der Lian Li PC-A Serie gibt es nicht nur den Vorteil, der Schalldämmung. Durch Kleinigkeiten, wie der Position des Netzteils spart man eine Menge platz und kann trotz der sehr geringen Maße für ATX-Basis auf den "großen" ATX-Standard setzen. Das macht es um einiges leichter Hardware zu finden sowie alles leichter zu kühlen.
Bei der Lautstärkeentwicklung kommt es auch immer ein wenig auf darauf an, ob man sich von den Temperaturen abhängig macht. Ich habe z.B. kein Problem die Hardware ein wenig wärmer werden zu lassen und dafür ein ruhigeres System zu erhalten. Ein sehr alter Pentium D läuft bei mir schon seit ca. 6 Jahren mit extrem hohen Temperaturen und das System hatte nie irgendwelche aussetzer o.ä.

Wenn es um 10cm geht wär folgendes eine weitere Alternative:
http://www.caseking.de/shop/catalog...-A55B-Midi-Tower-schwarz-gedaemmt::19591.html
http://www.caseking.de/shop/catalog...C-A55A-Midi-Tower-silber-gedaemmt::19590.html
 
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So, jetzt hab ich mir mal die vorgeschlagenen Gehäuse angeschaut.

Nochmal kurz warum und wieso ich diese Masse von 40x30x40 habe: Ich habe einen relativ großen Schreibtisch ums Eck, wo auf der rechten Seite ein Aufbau mit Höhe und Breite von 40cm ist. Dieser Aufbau geht nicht ganz bis ins Eck, sondern endet 30cm vor der Tischplatte. Genau dort soll der PC stehen.

So ergeben sich 2 optimale Lösungen:
-Höhe genau 40cm, also eine Flucht mit dem Schreibtischaufbau
-Höhe kleiner als 40cm, dann könnte ich meine kleine Dockingstation fürs Handy auf dem PC abstellen


Zu den Gehäusen die hier vorgeschlagen wurden:
-BitFenix Prodigy schwarz, Mini-ITX:
Hab das Schwarze rausgesucht, will schwarz - Was mir da nicht gefällt ist der Bügel oben, weil das macht mir das abstellen meiner Handy Dockingstation nicht möglich. Und Shar, dessen Meinung mir hier mittlerweile einiges bedeutet, findet anscheinend die Raumaufteilung nicht so toll - daher wirds das nicht werden.

-SilverStone Precision PS07 schwarz:
Die Abmessungen sind schonmal super, auch die Belüftungsmöglichkeiten schaun umfangreich aus. Netzteil Oben, Raumaufteilung schaut auch gut aus. Das einzige kleine Manko ist, dass die Frontanschlüsse auf der falschen Seite und fast mittig sind. Das kann ich aber noch verkraften. Durchs uATX hab ich auch mehr auswahl bei den Mainboards.

-Lian Li PC-A55B Midi-Tower:
Der ist leider zu tief, sry^^ - Das nächste Problem bei dem Ding ist, dass ich nicht weiß, wo ich die herbekomme, nix auf Geizhals gefunden. Da ich aus Österreich bestelle wirds auch Versandkostenmößig nicht so rosig ausschauen. Daher fällt dieses Gehäuse für mich auch raus.


Also hinsichtlich Gehäuse hat mich Checkerpig echt überzeugt, ich werde dieses austauschen, und mir auch ein internes optisches Laufwerk gönnen. Schadet ja nicht und kostet nix. Danke!

Dadurch eröffnet sich jetzt wieder Variationsmöglichkeit beim Mainboard, da werd ich nochmal drüberschaun, aber aufgrund der Empfehlungen beim Asus bleiben.

Folgendes sticht mir ins Auge:
ASUS P8H77-M LE, H77 (dual PC3-12800U DDR3) Hat neben dem was ich so brauche auch PWM für den Gehäuselüfter. klingt doch brauchbar, oder?

@kaimauer: Der PC sollte unter Last nicht laut werden. Dass es bissl lauter wird als im idle liegt in der natur der Sache, aber er soll trotzdem fast nicht hörbar sein.
 
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Servus.

findet anscheinend die Raumaufteilung nicht so toll

Ich finde in erster Linie die Größe, für das was rein geht nicht toll. Wie gehabt, das QS-200 oder QS-200 adv. ist vom Volumen kleiner, geht aber ein µATX rein, hast insgesamt drei externe Schächte, zwei 5.25" und ein 3.5", dazu die Möglichkeit vorne zwei 120er Lüfter zu verbauen, die noch dazu frei ins Gehäuse blasen (dahinter ist im Grunde nichts), mit Filter davor, sowie, mit dem NT zusammen zwei Lüfter hinten, die raus blasen. (Theoretisch noch zwei seitlich, einer davon könnte die GraKa zusätzlich mit Luft versorgen. Dazu bekommst lange GraKas sein und kannst ein Kühler mit bis zu ca. 160mm Höhe verbauen. Seitlich kannst du drei 2.5Zoll oder zwei 3.5Zoll-Festplatten verbauen. Einzige, was ich dem Gehäuse ankreiden muss, ist die mangelhafte (3.5") bzw. komplett fehlende (2.5") Entkopplung der Festplatten.
Was ich meine ist, daß es Gehäuse gibt, die nicht größer sind wie das Prodigy aber mehr bieten, sei es vom Platz, den Lüfterschächte etc.
Das SilverStone Precision PS07, welches ich ganz am Anfang auch schon nannte, bietet da m.M.n. auch deutlich mehr.

Über das Lian Li PC-A55B stolperte ich damals u.a. auch bei meiner Suche nach einem kompakten Gehäuse. Meine persönliche Meinung: Für den Preis, im Vergleich dazu was es bietet, ist ein schlechter Witz. Einzig, daß es ATX-Boards aufnimmt, kann man u.U. als Plus verzeichnen (wobei das eher wieder ein Minus ist, da es damit nur wieder größer wird) - ist allerdings nur meine pers. Meinung.

Ich selber betreibe in meinem HTPC (im QS200) das ASUS P8H77-M Pro (wollte u.a. abgewinkelte SATA-Anschlüsse). Board läuft schnell, stabil und problemlos.
Zur Lüftersteuerung. Einfach beim ASUS im BIOS auf "silent" (gibt silent, medium/standard, turbo und manuell) stellen, fertig. Da brauchst dich nicht länger mit aufhalten.
Dazu regelt ASUS (wie auch Gigabyte) die Lüfter stufenlos über eine Kurve. D.h. wenn die Temperatur steigt, wird langsam/allmählich die Lüfterdrehzahl erhöht, womit die CPU, mit gutem Kühler, gar nicht erst auf sehr hohen Temperaturwerten kommt.
Bei MSI oder ASRock kommt der Schwellwert und dann drehen die Lüfter auf (die plötzliche Veränderung erhöht gerade die Chance, daß man es merkt). Mit Asus oder Gigabyte passiert das nicht, da im Vorfeld mit einer sanften stufenlosen Drehzahlerhöhung bereits gegen hohe Temperaturen entgegen gewirkt wird.
Damit erhältst du von Grund auf einen, in jeder Situation möglichst leisen Betrieb, ohne dich zusätzlich noch groß mit der Einstellung auseinander setzten zu müssen.

Zur XFX und Afterburner. Also meiner Meinung nach, wenn ich ein Aufpreis für eine bessere Kühllösung zahle (wie eben bei der XFX BE), sehe ich persönlich es nicht ein, mich anschließend mit einem Zusatzprogramm noch darum kümmern zu müssen, daß die Karte das hält, was sie eigentlich verspricht. Hinzu kommt, daß man bei einer manuellen Einstellung der Lüfterdrehzahl über Afterburner, die autom. Lüftersteuerung aus hebelt, was ja nicht Sinn der Sache sein kann. So zumindest meine Sichtweise, weswegen ich u.a. auch mit den XFX-Karten nicht zufrieden war.


Grüße ~Shar~
 
Von schellem plötzlichem Aufdrehen bei MSI-Boards weiß ich nichts, kann ich nicht bestätigen. Die Steuerung der Gehäuselüfter ist recht simpel - Du gibst einen Startwert vor - und temperaturabhängig dreht MSI dann langsam auf. Bei Asus hatte ich schon oft das Problem, die Gehäuselüfter nicht weit genug runter zu bekommen - was sich aber wohl mittlerweile teils erledigt hat. Die Standard-Silent-Einstellung jedenfalls geht nicht tief genug runter - lässt sich mittlerweile durch die Software teils verbessern. Hab gerade mein Board von Asus zu Intel gewechselt - vorher 650rpm, jetzt 450rpm (beQuiet silent Wings USC 140). Vorher hörbar - jetzt nicht mehr. Hängt aber auch alles immer daran, welchen Lüfter man verbaut. Gigabyte ist bei den Lüftersteurungen sehr unstetig - und funktioniert auch nicht immer. ASRock ... immer eine Wundertüte. Am besten ist eigentlich die Steuerung bei Intel-Boards - aber wenn Du da ins Detail gehst, wird es komplizierter - ohne Dokumentation. Da kannst Du pro Lüfter zwei beliebige Temperatursensoren zuweisen und detailliert das Lüfterverhalten einstellen. Unter anderem auch, mit welcher Trägheit der Lüfter reagieren soll. Damit bekommst Du auch jeden Lüfter an seinen langsamst möglichen Wert. Theoretisch auch auf 0 rpm - hab ich noch nicht ausprobiert - wäre aber ne feine Option, wenn je nach Aufbau Lüfter da sind, die erst unter bestimmten Lasten anfangen, mitzuspielen. Und da Intel immer mit am sparsamsten ist - und qualitativ am hochwertigsten ...

Bei Afterburner kannst Du auch eine Kurve einstellen - mithin perfekt. Die Hersteller wissen ja nicht, was für eine Gehäusekühlung vorhanden ist - und stellen werksseitig daher gerne konservativ ein, was letztlich gut ist. Das ist von daher kein Qualitätsmerkmal, welches man negativ ankreiden kann. Wer eine gute Gehäusekühlung hat, kann den thermischen Spielraum eben entsprechend durch Modifikation nutzen. Aufschluss, wie gut der Kühler tatsächlich ist, ergibt daher bei Tests immer die Kombination aus Lautstärke und Temperatur - hier hat HT4U die besten Angaben (thx hierfür).
 
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Shar schrieb:
...bei einer manuellen Einstellung der Lüfterdrehzahl über Afterburner, die autom. Lüftersteuerung aus hebelt, was ja nicht Sinn der Sache sein kann.

Auch über Afterburner nutze ich eine automatische Lüftersteuerung, nur das ich hier sehr einfach die Lüfterkurve einstellen kann. Fällt Afterburner aus, wird die im BIOS hinterlegte Lüfterkurve verwendet. Ausserdem werden kaum 2MB Arbeitsspeicher belegt, es gibt also nicht wirklich Nachteile.

Blöder bei meinem Modell war bloß, dass ein Schraubenkopf an der Blende zu groß war und durch nen Senkkopf ersetzt werden musste, um in mein Gehäuse zu passen, was schon ein bisschen peinlich für XFX ist.
 
Servus.

Was hat denn bitte die Gehäusebelüftung mit der Lüftersteuerung der GraKa zu tun.
Die reagiert grundsätzlich auf die Temperatur der Karte. Geht die Temperatur der Karte, auf Grund einer schlechten Gehäusebelüftung nach oben, steigt auch die Drehzahl an. Hier gibt es m.E. kein Grund, für eine konservative Einstellung, da die Regelung so oder so reagiert, egal ob die GPU-Temperatur wegen schlechter Belüftung hoch gehen muss, oder weil die Karte belastet wird.

Ja eben, du hast ein Standardwert. Das ermöglicht entweder zu Anfang eine flache Kurve, die dann nach dem Schwellwert steil ansteigt, oder du wählst von vornherein eine steilere Kurve, um nach dem Schwellwert keine so steile "Kurve" zu bekommen. Beides einfach für den Po. Entweder dreht der Lüfter dann irgendwann richtig auf, oder er beginnt von Anfang an schon sehr schnell damit, schneller zu werden.
Ganz Großes Kino ist es, wenn man eine GraKa hat und die durch ein Spiel so ausgelastet wird, daß sie sich immer im Bereich des Schwellwerts befindet. Drehzahl geht recht unvermittelt hoch, die Karte kühlt schnell runter, kommt unter den Schwellwert und die Lüfter werden wieder langsamer, dann geht das Spiel von vorne los. Solche Situationen hatte ich schon.

Die Lüftersteuerung bei Asus (mit zwei einstellbaren Werten) oder Gigabyte sind von vornherein nach meiner Erfahrung so eingestellt, daß man nicht noch groß Hand anlegen muss. Will man es leise, stellt man auf silent und gut ist (meine beiden CPU-Lüfter laufen so z.B. mit ~580rpm, im CPU-Idle). Will man bessere Temperaturen, auf Standard, übertaktet man oder will es richtig kühl, auf Turbo. Wer selber Hand anlegen will, eben auf manuell.
Die Sache mit den Gehäuselüfter kenne ich. Das stimmt, daß man, je nach Lüfter das Problem haben kann, daß der unterste Wert noch zu schnell ist. Gehäuselüfter würde ich persönlich eh nicht (von was auch immer) regeln lassen (voraus gesetzt, man hat ein gut belüftetes Gehäuse). Meiner Erfahrung nach reicht es, wenn man sie manuell steuert und auf einen guten festen Wert einstellt. Eine Regelung hatte ich noch nie wirklich gebraucht (auch schon ausprobiert, weil ich mal dachte, das man so etwas braucht).


Grüße ~Shar~


edit: Mag sein, daß man die autom. Regelung aufrecht halten kann, dazu hatte ich mich wohl nicht ausreichend damit beschäftigt, da ich eben aus bereits vorher genannten Gründen es nicht einsehe, nachzubessern.
 
Wie gesagt - bei den CPU-Steuerungen stimme ich letztlich zu - interessant wird es bei der Gehäusebelüftung.

Bei meinem Aufbau brauche ich auf jeden Fall eine Gehäuselüftersteuerung (semi-passiv). Und auch, wenn Du Dir allgemein mal die Unterschiede anschaust, was eine Kiste heute im IDLE (nicht mehr) verbrät - dafür aber unter Vollast (umso mehr bei OC und/oder Multi-GPU). Bei fixierten Lüftern hast Du es dann im IDLE zu laut - und unter Last zu warm - ggf. mit aufdrehendem Grafikkartenlüfter. Auch stellt eine temperaturgesteuerte Lüftersteuerung eine gewisse Sicherheit her. Ich mag zum Beispiel diese Drehreglersteuerungen gar nicht. Muss man sich immer drum kümmern - und wenn man es mal vergisst, leiden die Komponenten.
 
Servus.

Ok, bei Semipassiv brauchst so etwas, da stimmte ich dir natürlich gänzlich zu.
Ich betreibe derartiges nicht, da meine CPU-Kühlung normal eh nicht die lauteste Baugruppe ist (im Idle eben ca. 580rpm, unter Volllast (prime) liegt sie, soweit ich es noch im Kopf habe, irgendwo bei 800rpm, womit sie aus dem System dann auch leicht heraus zu hören ist).

Über Erfahrungen mit CF/SLI-Systemen verfüge ich nicht, ist hier aber auch nicht gefragt. Derartiges stellt nochmals andere Anforderungen, keine Frage.
Ebenso verfüge ich über keine Erfahrung mit HighEnd-Grakas (GTX680, HD 7970 und höher). Die Leistung hatte ich nie gebraucht (betreibe immer "gehobene" MidRange, also Karten wie die GTX560ti, GTX660/GTX660ti, HD7870/7850 u.ä.). Da verhält es sich evtl. auch nochmals anderes, wobei HighEnd-Karten tendenziell eh nur mäßig für ein leises System taugen.

Was ich noch berichten kann, die von mir aufgebauten Rechner im meinem Umfeld haben bei aktiver Kühlung, bisher noch nie eine Regelung gebraucht. Die Gehäuselüfter sind auch im Idle nicht zu laut (~620rpm).
Dazu bekam ich bisher noch nie Probleme mit der Kühlung der verbauten Komponenten, geschweige denn, daß ich nach steuern musste oder gar Komponenten leiden mussten.
Genau deswegen lege ich bei einem Gehäuse u.a. auch sehr großen Wert auf eine gute Kühlung bzw. Luftaustausch und einer dafür vorausgesetzten guten Bestückbarkeit mit Lüfter (min. 120mm, min. zwei rein, min. zwei raus oder Einer raus + oben liegendes NT).
So eben meine Erfahrungen.


Grüße ~Shar~
 
Alles juti - kann man definitiv so angehen. Ist halt auch immer unterschiedlich, was wer wann wie wahrnimmt. Abends höre ich einen (guten) Lüfter bei 620 rpm, weswegen für mich Deine Lösung nicht in Frage käme. Unter Last sieht es halt immer anders aus - da ist man beschäftigt (vor allem beim Spielen) und hört nicht so schnell was - kann also dann auch was lauter werden. Ich versuche halt, Rechner immer "quasi unhörbar" zu bekommen - ohne dabei in silent-theorie zu verfallen. Bei Empfehlungen für Dritte halte ich aber eine temperaturgesteuerte Lüftung schon für sinnig - Du weist ja nicht, wie der Computer steht und wie oft der mal gereinigt wird. Werden dann irgendwann die Lüfter laut, weil die Staubfilter, Luftein- und Auslässe und/oder Kühlrippen zugesetzt sind (oder ein Lüfter kaputt geht), macht das schon Sinn.

Mid-Range ist definitiv meist am sinnvollsten - da mal auf jeden Fall Zustimmung.
 
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kann für leisen PC als Lüftersteuerung speedfan empfehlen (Steuerung über Software).
Ist zwar etwas bedienungsunfreundlich, es gibt aber div. Anleitungen und inzwischen werden auch
alle Grakas unterstützt!
Meine PCs sind nicht viel lauter als Notebooks (beim gamen/CPU lastiger Konvertierung drehen die Lüfter dann aber auch etwas auf, doch dann stört es nicht so).
Hauptprobleme sind meist Festplatte und Lüfteranbindung zum Gehäuse, hier auf Entkoppelung achten. Graka mit gescheitem Kühler wählen (2 Lüfter).
 
Ok, ich hab mich jetzt für folgenden Vorgang entschieden:

Ich werde jetzt erstmal die Komponenten vom Startpost kaufen, das System zusammensetzen und einfach mal testen. Dann sind schonmal die ersten Anforderungen erfüllt hinsichtlich Bauform, Leistungsfähigkeit und ich kann schon drauf arbeiten.

Erst wenn ich das erledigt habe, kümmere ich mich um die bessere Belüftung hinsichtlich CPU und Gehäuse.

Dank eurer Hilfe kann ich das so machen, dann die Grundkomponenten wie Netzteil, GraKa, Mainboard sind jetzt so ausgewählt, dass ich sehr viel Potential habe, dieses System sehr leise zu bekommen. Lautstärke ist so ein subjektives Maß, da muss ich mir einfach mal anschaun wie laut es ist, wie heiß es wird etc. bevor ich mich entscheide, was und wieviel ich in die Kühlung noch zu investieren ist.
Die SSD hab ich mir dank Amazon Adventkalender gestern schon bestellt, hat 291€ gekostet, (1% mehr weil Österreich 20% MWST hat), glaub so günstig krieg ich die in den nächsten 3 Wochen nicht mehr.

Das Gehäuse hab ich jetzt nochmal gewechselt (auf den anderen Vorschlag von Shar), wegen dem 3,5" Schacht und weils einfach 40€ günstiger ist. Da kommt jetzt noch ein Cardreader rein den ich haben wollte und ursprünglich nicht dran gedacht hab.

So komme ich aktuell auf ca. 955€ für das Ding, was ich absolut toll finde. Da bleibt noch viel Raum um dann noch in gute Lüfter zu investieren.

Wenn ich das System jetzt habe, und ich dann beginne, die Gehäuselüftung zu erweitern und zu ersetzen, hab ich hier auch schon viele Vorschläge wie ich das realisieren kann.
In diesem Sinne Danke an alle, die sich hier beteiligt haben und mir somit geholfen haben!
 
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Wollt nur feedback geben, dass ich das Ding jetzt seit einem Monat in Betrieb hab.

Da das Mainboard nicht lagernd war, hab ich das Intel genommen.

Mein letztes Zusammenbauen eines PCs is schon knapp 15 Jahre her, muss aber sagen ist eher einfacher geworden, aber enger :)

Folgendes hat genervt:
-Das Intel Board hat den 6Gbit SATA Anschluss genau unter der Grafikkarte, so dass man kein normales SATA-Kabel anschließen kann. Hab mir ein abgewinkeltes bestellt, das geht sich gerade so aus, bis dahin musste ich die SSD an die 3Gbit Anschlüsse anstecken :/

-Mitgelieferte Schrauben für die 3,5" bzw. 5,2" Geräte waren zu kurz oder halt der Einbauschacht zu dick, extrem ätzend

-Den komischen 2,5" "Einbauschacht" am Gehäuseboden hab ich bis heut nicht verstanden wie der funktionieren soll. Vielleicht kennt ja wer dieses System und kann mir verraten, was da dahinter steckt. Aber ich hab da nicht ansatzweise gewusst, wie ich die SSD dort montieren soll. Die is jetzt in einem 3,5" Schacht verbaut.


Des weiteren habe ich ja wie angekündigt, den Intel Standard boxed Lüfter noch nicht ersetzt. Bin eigentlich zufrieden, der ist fast nicht hörbar, selbst bei spielen. Das höchste waren 2000 rpm, und da ist er noch immer echt leise. Graka oder Netzteil hört man gar nicht.
 
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