sim.de: Ende der Mindestvertragslaufzeit naht

Gurkenwasser

Lieutenant
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März 2012
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Guten Morgen.

Die Mindestvertragslaufzeit meines sim.de DSL100 Vertrages ist bald erreicht. Nach 24 Monaten steigt der monatliche Preis demnächst von 24,99 EUR um 10 EUR.
Ich bin sehr zufrieden mit dem Anschluss: er läuft sehr stabil, es gab in den fast zwei Jahren keine Downtime oder sonstigen Probleme.

Gerne möchte ich die 10 EUR Mehrpreis vermeiden. Andererseits möchte ich auf keinen Fall zu einem anderen Anbieter wechseln oder etwas ändern. Wie gehe ich gegenüber sim.de am geschicktesten vor? Gibt es Erfahrungen oder Tips?
 
Via Telefon kündigen, die geben dann immer irgendwelche Rabatte ;)
 
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Kündigen und auf das Rückgewinnungsangebot warten.
 
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Gurkenwasser schrieb:
Ich bin sehr zufrieden mit dem Anschluss: er läuft sehr stabil, es gab in den fast zwei Jahren keine Downtime oder sonstigen Probleme.
Wenn du mit der Leitung zufrieden bist, würde ich nicht davon ausgehen, dass das zwingend an sim.de liegt. DSL-Anbieter sind oft nur Reseller auf derselben Infrastruktur. Ich würde daher kündigen und auf ein Rückgewinnungsangebot warten. Kommt keines oder ist es unattraktiv, würde ich ohne große Bedenken zu einem günstigeren Anbieter wechseln, sofern dieser dieselbe Anschlussart nutzt.+

Und bei Störungen haben alle Reseller das gleiche Problem: Den Infrastrukturbetreiber dazu zu bekommen die Störung zu beseitigen. Da wird dann gerne "heiße Kartoffel" gespielt.
 
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Drillisch ist unter normalen Umständen der dauerhaft günstigste Anbieter und verkauft lediglich 1:1 das identische Internet wie 1&1. Wegen der Zweiteilung von 1&1 kann man pauschal gar nicht beantworten, mit welchem Internetanbietern man außer 1&1 stattdessen noch zufrieden sein könnte.
 
Die User Experience dürfte identisch sein bei DSL bei allen Anbietern.
Kannst ja mal anrufen, zur Not halt kündigen und neu abschließen, so hab ich es gemacht.
 
Vertrag kündigen und darauf hoffen, dass SIM.de dir mal zumindest das aktuelle Angebot für Neukunden anbietet. Das wären dann aber wohl 26,99 Euro und eine neue MVLZ von 24 Monaten. Es kann aber sein, dass dadurch die Bereitstellungskosten noch einmal anfallen.
 
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@DLMttH
Das mag vlt in Einzelfällen so sein, die allermeisten da draußen merken kein Unterschied ob an ihren Anschluss, der Rote, Blaue oder Magenta Anbieter seinen Dienst macht.
 
Ich mein halt einfach, was auch immer man von 1&1/Drillisch für Internet bekommt, hat es mehrere gute Eigenschaften, die man bei anderen preisgünstigen Providern durchaus vermissen kann. Sei es öffentliche IPv4 bei WIA oder gutes Peering und PCP bei Versatel.

Du musst kein Netzwerk-Crack sein, damit dir auffällt, dass die VPN-Verbindung nach Hause nach dem Providerwechsel plötzlich nicht mehr über IPv4 geht. Wer über Preisvergleiche geht, wird oft bei Vodafone landen wo es kein PCP gibt und die öffentliche IPv4 dann erkämpft werden muss.
 
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Da die DSL Leitung standortgebunden und meist bei "Stabilität des Internets" genau deren stabilität gemeint ist, änder sich wenig an der Leitung. Meistens bleibt man sogar am gleiche DSLAM, selten werden noch DSLAM Parallelstrukturen betrieben. Hintenraus, Peering, Provider Backbone usw. da will ich jetzt mal nicht anfangen, die meisten sind aber über einen ordentliche, stabilen Sync schon happy.
Ergänzung ()

DLMttH schrieb:
Providerwechsel plötzlich nicht mehr über IPv4 geht. Wer über Preisvergleiche geht, wird oft bei Vodafone landen wo es kein PCP gibt und die öffentliche IPv4 dann erkämpft werden muss.
Hat Drillisch per Versatel heute auch nicht, TE ist bei Drillisch, wie genau ob per Telekom oder Versatel, keine Ahnung. VF ist aktuell sau teuer..... dadurch dass sie in die Tarife nun standardmäßig einem Mobilfunkflat haben, sind die Preise insgesamt gut nach oben gesprungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, bei einem Drillisch-Kunden mit 100 Mbit/s kann nicht nur selten, sondern überhaupt nie eine DSL-Parallelstruktur existieren, da dort immer Telekom der Netzbetreiber ist und bei Verfügbarkeit von 100 Mbit/s immer Vectoring läuft, was eine Parallelstruktur, welche ebenfalls DSL 100 ermöglicht, ausschließt.

Bleibt jetzt die Frage, ob du in der Konsequenz doch einen Providerwechsel empfehlen würdest, weil die DSL-Stabilität das Maß aller Dinge ist und ich durch einen Wechsel zu einem nicht so billigen Anbieter möglicherweise eine flottere Entstörung bekomme.
 
Du argumentierst hier gegen etwas, das ich so gar nicht geschrieben habe.

Mein Hinweis auf DSLAM-Parallelstrukturen war bewusst allgemein gehalten und nicht auf den konkreten Anschluss des TE bezogen. Deshalb auch die Formulierung „selten“. Ich habe bewusst kein „nie“ geschrieben, weil absolute Aussagen in der Netzinfrastruktur erfahrungsgemäß oft an irgendwelchen Sonderfällen scheitern.

Für den eigentlichen Punkt meines Beitrags ist das aber ohnehin nebensächlich: Die vom TE wahrgenommene Stabilität hängt in erster Linie an der Anschlussinfrastruktur. Deshalb würde ich bei einem Wechsel zwischen Resellern keine grundlegend andere Stabilität der Leitung erwarten.

Die von dir genannten Punkte wie IPv4, PCP, Peering oder Backbone können natürlich relevant sein. Allerdings wissen wir bislang gar nicht, ob der TE aktuell bereits über eine öffentliche IPv4 verfügt - bei Drillisch/Versatel eben nicht - PCP nutzt oder überhaupt auf solche Funktionen angewiesen ist. Daraus lässt sich daher ohne weitere Informationen weder ein Vor- noch ein Nachteil eines Providerwechsels ableiten.

Der TE hat seine Zufriedenheit ausdrücklich mit der Stabilität des Anschlusses begründet. Genau darauf bezogen sich meine Kommentare.
 
Der Witz am PCP ist ja, dass ich das automatisch nutze, wenn ich eine Portweiterleitung einrichte. Ich könnte also drauf angewiesen sein, ohne es zu wissen. Bei öffentlicher IPv4 im Fall von WIA ist es ähnlich. Bei gutem Peering auch. All dies sind aus Erfahrung für mich lauter Fallstricke. Ich hatte auch schon DS Lite ohne PCP lange Zeit genutzt und dann kam plötzlich doch die Anwendung, wo ich es besser gehabt hätte. Manchmal fällt einem halt erst auf, dass das was man hatte gut war, wenn es weg ist.
 
Du sagst es selbst:
DLMttH schrieb:
All dies sind aus Erfahrung für mich lauter Fallstricke

Mir geht es da nicht anders. Ich habe seit Jahrzehnten Anforderungen, die nicht jeder Anbieter erfüllt, und achte deshalb ebenfalls auf Dinge wie öffentliche IPv4, CGNAT, Routing usw.

Nur kann ich von meinen eigenen Anforderungen nicht automatisch auf die des TE schließen. Aus seinem Beitrag geht bislang lediglich hervor, dass ihm ein stabiler Anschluss wichtig ist. Deshalb habe ich meine Empfehlung auch primär daran ausgerichtet.

Ich finde es auch gut, dass du diese Punkte ansprichst. Ich würde an deiner Stelle nur nicht den Eindruck erwecken wollen, dass sie für jeden Nutzer die entscheidenden Kriterien sind. Je nach Anforderungen können sie sehr wichtig sein – oder überhaupt nicht wichtig sein.
 
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