Test Single- statt Dual-Channel: RAM ist zu teuer? Ein Modul tut es bei Ryzen 9000X3D auch!?

Solche Tests gab es ja in der Vergangenheit schon öfter...

Ich finde es durchaus sinnvoll diese Möglichkeit in Betracht zu ziehen, weil das die Auswahl und Entscheidung beim Komponentenkauf erheblich vereinfacht bzw. erweitert.

Dass die Unterschiede teilweise so extrem gering sind, ist aber auch im Wesentlichen keine Überraschung. Die meisten Spiele sind doch arg GPU-gebunden und das sind dann auch eben solche Spiele, bei denen die CPU eine untergeordnete Rolle spielt... daher auch der RAM-Takt, die Bandbreite etc...

Die meisten Spiele die CPU-gebunden sind, haben meistens auch insgesamt keine hohen Anforderungen und laufen auf jeder Kartoffel von Computer... Optimierung und "Dual Channel" spielt also auch hier keine wirkliche Rolle. Wenn jemand eines der wenigen Spiele spielt, bei denen das anders ist, kann derjenige das ja immernoch individuell entscheiden wie sehr sich ein eventueller Aufpreis für Dual-Channel lohnt.

Früher, vor 15-20 Jahren war das meiner Erinnerung nach mal anders... da waren auch CPUs in Spielen allgemein deutlich mehr gefordert. Ich habe da immer Tage und Wochen in das Feintuning investiert, um auch noch das letzte bisschen Leistung rauszuquetschen und habe Latenzen/Timings, Taktraten, Spannungen usw. zu Tode optimiert. Heutzutage würde ich da keine Zeit mehr mit verschwenden, da es sich einfach nicht lohnt - außer für Rekordversuche in Benchmarks, bei denen es mehr auf die messbaren Werte, und auf jeden Punkt ankommt.
 
Danke für den Test. Ich habe noch ein 32 GB S0 DDR5 Modul aus einem Notebook Upgrade rumliegen. Dafür habe ich jetzt für 10€ einen Adapter besorgt.

Wenn der ganze private Stress vorbei ist, dann kommt der X3D dazu. Das muss dann reichen bis RAM wieder bezahlbar ist. Besser als der 8700k wird es wohl sein.

Edith: Ich werde Bilder hier im Forum posten. Sicher ein schicker Anblick.
 
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Sehr schöner Test! Gerne weiter am Ball bleiben und mehr CPU-Generationen und auch unterschiedliche Geschwindigkeiten/Timings testen (ja, sehr viel Aufwand).
 
Ich warte einfach ab. Eigentlich wollte ich ein neues System haben. Aber bei den Preisen bin ich raus. Nicht, weil ich es nicht kann, sondern weil ich es nicht möchte.

Nur wenn etwas kaputt geht, wird es ersetzt.

Das wird ein sehr schlechtes Jahr für Mainboard-Hersteller. Und für Firmen, die sonstige Hardware herstellen, die in KI-Rechenzentren nicht gebraucht werden
 
Precide schrieb:
Danke für den Test.
Ähm, jemand Interesse an einem 32GB Modul? :D
Ich überlege ernsthaft, meins zu verkaufen. So einfach mal eben ein paar hundert Prozent Gewinn machen...
Wäre auch gar kein Problem, meinen alten PC weiter zu benutzen.
 
Vielleicht können sich die Grafikkartenhersteller von diesem Modus Operandi (hier: einen Speicherriegel später nachrüsten) etwas abschauen und einige ihrer Grafikkarten, die mit 8GB oder weniger VRAM daherkommen mit einem Sockel auszurüsten, der es den Kunden erlaubt später weitere 8, 12, 16 GB nachzurüsten. Vorausgesetzt, dass Platinenlayout von Anfang an für eine "Vollbestückung" (hier: PCIe Lanes etc.) ausgelegt ist.
So könnte man auch ein 8GB Modell gut/besser verkaufen, da der Kunde per optionale "Speicher-Platine" trotzdem in den Genuss eines 16GB-Modells käme. 😆

Am Ende würde ein großer Teil der Konsumenten feststellen, dass sie mit ihrem neuen AM5-System mit EINEM RAM-Riegel und einer 8GB Grafikkarte ganz zufrieden sind. Ein Horror-Szenario...🍿
 
Ein bisschen stimmt das Argument zwar technisch schon, aber wenn AMD wirklich das Argument ersthaft ausspielen möchte, dann müssten sie eher günstigere Einstiegs-CPUs mit 3D Cache bringen wie z.B. einen Ryzen 7 9700F3D ... und nicht einen Ryzen 7 9850X3D der noch ein Stückchen teurer ist als der bisheriger Ryzen 7 9800X3D.

Und wenn man ein Stückchen höher zu den eigentlich besser vergleichbaren Ryzen 9 9900X vs. Ryzen 9 9900X3D schaut ist der Aufpreis für den 3D Cache auch deftig. Auch da könnte AMD günstigere Angebote machen wenn sie das Argument wirklich ausnutzen möchten.

Aber wenn sich AMD seinen 3D Cache genauso fürstlich entlohnen lässt wie die Speicherhersteller guten RAM, bringt es aus Kundensicht nichts das Geld AMD statt den Speicherherstellern in den Rachen zu werfen.
 
alphatoxisch schrieb:
Vielleicht können sich die Grafikkartenhersteller von diesem Modus Operandi (hier: einen Speicherriegel später nachrüsten) etwas abschauen und einige ihrer Grafikkarten, die mit 8GB oder weniger VRAM daherkommen mit einem Sockel auszurüsten, der es den Kunden erlaubt später weitere 8, 12, 16 GB nachzurüsten.
gabs früher...als das alles noch ganz langsamm war...heute möchtest du das nicht haben...
zu aufwendig, zu langsamm... sodimm sockel auf die gpu und den vram da drauf klingt einfach... leiterbahnen alle gleichlang zu haben zur gpu wird schon schwieriger...weiter weg sind die dann auch also brauchen die signale länger hin und zurück...
 
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So informativ der Artikel ist, so bekloppt ist ja die zugrunde liegende Situation, was die blanke Existenz dieses Artikels irgendwie traurig macht. Früher wollte uns die Industrie Tripel- und Quadchannel verkaufen, heute werden Artikel geschrieben wie gut man nur mit einem Riegel auskommt.
 
@EL-Xatrix ; ich erinnere mich, dass ich mal eine Matrox-Karte hatte (90er Jahre), die man aufrüsten könnte, was ich seinerzeit sogar getan hatte und aufgrund der damaligen Dynamik am Computermarkt ziemlich sinnlos war, was sich heute doch irgendwie anders darstellt...

Du meinst wirklich, dass die Signallaufzeit auf elektrischen Leiterbahnen (also wie bei einem Draht) so stark bezogen auf die Leitungslängen differieren, dass dies zu einem praktischen Problem würde?
Falls ja, könnte man das Platinen-Design nicht so anpassen, dass die Leitungslänge bzw. die abhängige Dielektritätskonstante für alle Kontakte auf der Kontaktleiste der Karte identisch ist?

Das Argument im Sinne der Länge der Leiterbahnen würde dann ja (allgemein formuliert) ein Pro-Argument für Mini-ITX gegenüber mATX gegenüber ATX sein, wobei ich unterstelle, dass ein kleinerer Abstand zwischen den Leiterbahnen andererseits andere Probleme mit sich bringt.
 
EL-Xatrix schrieb:
sodimm sockel auf die gpu und den vram da drauf klingt einfach...
Also wenn schon, dann SOCAMM! :mussweg:
 
Warum kauft man nicht einfach ein 16GB (2x8GB) Kit anstatt einen Riegel von einem 32GB (2x16GB) Kit?
Und woher bekommt man - bestenfalls auch zum selben Preis wie im Kit - einzelne RAM-Riegel?
Was im Servermarkt üblich ist, ist im Consumermarkt die Ausnahme und meistens überteuert …

Aber nochmal - warum nicht einfach ein 16GB Kit anstatt einer 16GB Riegels der vermutlich auch noch teurer ist?

Rein an sich natürlich ein interessanter Test - aber glaube nicht, dass der wirklich praktische Relevanz hat …
Ergänzung ()

Casillas schrieb:
Ich bin von einem 5800X3D auf den 7800X3D gewechselt und merke nicht so viel. Brachial? Wo hast du denn da solche Unterschiede?
Habe ich mir auch gedacht :p
 
Wer mißt, mißt Mist.

Die uralte Elektronikerweisheit trifft auch offensichtlich auch auf gutgemeinte Benchmarks. So interessant auch die zugrundeliegende Fragestellung ist, der vorliegende Test läßt keinerlei Rückschlüsse zu. Denn nur aufzuzeigen daß da ein Unterschied da ist, rechtfertigt keinerlei Aussage über Single-Channel vs Dual-Channel.

Um überhaupt eine valide Aussage machen zu können und Rückschlüsse aus den Ergebnissen ziehen zu dürfen, bedürfte es nämlich eines dritten Testkandidaten in Form eines einzelnen 32GB Riegels. So stellt man zwar Unterschiede dar, kann aber nicht sagen welchen Anteil der Differenz die Speichermenge ausmacht und welcher auf den Dual-Channel Betrieb zurückzuführen ist.

Mmn ist das Plus an der Dual-Channel Lösung eher auf die verdoppelte Speichermenge zurückzuführen, als auf den Dual-Channel Betrieb. Dieser war von Anfang an, mehr ein Marketing-Blender, weil Software auch darauf optimiert werden müßte, um die Vorteile auch wirklich eklatant ausnutzen zu können. Und Software heutzutage, seien wir doch mal ehrlich, Software wird nicht mal mehr fehlerbereinigt, Optimierung findet seit Jahrzehnten nur in seltenen Ausnahmefällen statt, und in Games mit Sicherheit nicht.
 
polyphase schrieb:
Mein 5800X3D reicht mir immernoch völlig aus, sowie die verbauten 32GB DDR4 RAM.

Mein Mainboard wird dieses Jahr 10 9 Jahre alt!
Solange dieses sauber läuft, ist keine Aufrüstung vorgesehen. Einzige Investition war eine neue CR2032 BIOS Batterie, die alte war leer.
Ich hoffe das bleibt so mein Board z97 ist nach 8 Jahren leider plötzlich gestorben.
Sonst hätte ich vielleicht heute noch den i7 4790k oder vielleicht inzwischen DDR5 und einen 7800X3D.
Ergänzung ()

fdsonne schrieb:
Meiner persönlichen Meinung ist die RAM Frage aber noch wo ganz anders zu stellen, nämlich bei der Menge. Kommen 16GB in 2026 überhaupt noch ernsthaft in Frage?
Ich habe auch den Laptop vor 12 Wochen von 16 2x8 auf 2x 16 GB aufgerüstet.
Das sollte reichen.
Zwirbelkatz schrieb:
Insbesondere brauchst du ein aktuelles BIOS, um deine CPU zu schonen.
https://www.computerbase.de/news/pr...tifiziert-zu-hohe-spannung-als-ursache.88968/

XMP:
  • Lade XMP, stelle dann direkt um auf DDR4-3000, oder 2933.
  • Zusätzlich gehst du von 1,35v runter auf 1,34v.
  • Somit laufen deine Kits flott, aber unterhalb ihrer max. Specs.
  • Das Kit wird für XMP beworben. Ferner wüsste ich nicht, wie dessen Nutzung auf dem Ram selbst nachweisbar sein sollte.
Meine Sorge ist/war das der PC dann nicht mehr ins Windows startet, und das kann ich mir nicht leisten.
BIOS: Hatte im Oktober 2024 Microcode 12F installiert.
1769701922700.png
 
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Grimba schrieb:
So informativ der Artikel ist, so bekloppt ist ja die zugrunde liegende Situation, was die blanke Existenz dieses Artikels irgendwie traurig macht. Früher wollte uns die Industrie Tripel- und Quadchannel verkaufen, heute werden Artikel geschrieben wie gut man nur mit einem Riegel auskommt.
1992 rum: 2MB (386sx16)
2004 rum: 2GB (Sockel A), Faktor 1000 in 12 Jahren bei meinen Spielerechnern.

Aktuell
2014, 16GB (Xenon 4 Kerner, 8 Threads)
Nutze das System immer noch, mit gebrauchter 3060ti.

Rein gewohnheitsbedingt, aus früherer Sicht würde ich jetzt bei einem neuen System mehrere TB RAM verbauen. LOL.
Dafür haben einige Leute jetzt Bitcoins und Kids können kostengünstig Schmuddelbilder der Lehrerin per KI anfertigen. Wow.

Bin am überlegen, die Steammachine zu holen, falls der Rechner abraucht.
Ist zwar eher ein Sidegrade zu meinem 12 Jahre alten Rechner, aber man spielt eh nur noch Indies.
 
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Mit den DRAM Preisen ist das ganze sowieso irrelevant. Ich hatte für 2026 einen Wechsel geplant, bei den Preisen ist das erstmal passe. Und das wird für alle Hersteller nicht schön, wenn sie keine Produkte verkaufen können.
 
Also bevor man DDR 4 kauft. Absolut richtig. Aber 16GB kosten ja auch um die 240€ und da bin ich raus. Dann erst mal gar nichts kaufen.
 
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MrBravissimo schrieb:
Und das wird für alle Hersteller nicht schön, wenn sie keine Produkte verkaufen können.

Für die Nutzer ist es eigentlich am schönsten, weil die Spielehersteller die sind, die sich anpassen müssen, wenn sie weiter verkaufen wollen.

Einfach DDR4-System behalten, und zurücklehnen. Oder DDR4-System mit 16 GB neu kaufen, und die wenigen bockigen Spielehersteller boykottieren, die sich nicht der Marktrealität anpassen wollen.
 
Toller Test - und gute Idee !
Ich habe bisher nur Tests gesehen, bei denen man 32 GB DDR-6000 gegen DDR-4800 austauscht...
Aber das spart man nicht unbedingt hunderte Euros, wenn man das macht.
Da ist es schon sinnvoller nur 1 Modul zu verwenden...und wenn dann die Preise im Februar günstiger werden, kann man sich noch ein zweites dazu kaufen.
 
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