Test Single- statt Dual-Channel: RAM ist zu teuer? Ein Modul tut es bei Ryzen 9000X3D auch!?

EL-Xatrix schrieb:
wie willst du aber einen cpu test machen wenn du da nicht settings wählst wo die cpu ans limit kommt?
Die CPU kommt immer ans Limit, da sie an jedem gerenderten Frame Aufgaben zu erledigen hat, sei es auf Low oder Ultra. Auf Ultra Settings kommt dir nur oft die GPU zu schnell in den Weg, daher nimmt man Low.

EDIT: Ich habe deine Gegenfrage wohl falsch verstanden. Das ist Dir klar.
 
@alle die ein "schwächeres" System haben, einfach selbst in eigenen Games testen. Es wird weniger positiv ausfallen, da der große Cache vom X3D und der 5090 vieles auffängt.

Im Grunde ist das alles nur Aufschlag gebend, wenn ein Game auch so schon zwischen spielbaren und nicht spielbaren Frameraten läuft.
 
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alex0712 schrieb:
Somit wäre es doch sehr interessant, wie sich solchen Configs mit einem RAM-Riegel mit 16GB verhalten.
Das stimmt. Wie ich gerne sage, es hängt vom Alter des bisherigen PCs ab. Wer von einem 80PS Golf II kommt, wird mit einem neuen 250PS BMW 5er zufrieden sein. Es müssen nicht sofort 300PS (für +30% Aufpreis) werden.

Was meine ich damit?
Es gibt eine Stufe des "gut genug". Wie hier im Test anklingt und zudem von Jan im Podcast gesagt wird, ist eine (teure) AM5-CPU ohnehin flotter als die meisten, wenn nicht alle AM4-Prozessoren.
Bezogen auf den Einzelriegel verliert man vielleicht bis zu 25% Leistung, was aber immer noch flott ist.

Darüber hinaus würde ich persönlich immer den Rat geben, eine Grafikkarte mit mindestens 12GB Speicher und zudem einer x16-Anbindung zu erstehen.

Einige haben ja sogar noch eine starke CPU wie einen 5800x3D und trotzdem nur PCIe-3.0 unter dem Deckel.
(@cvzone)

Nun, und wie du @alex0712 natürlich weißt, hat die CPU ihre eigene Rechnung. Und die GPU ebenfalls ihre eigene Rechnung. Klar, mehr Fakten und mehr zeitaufwändige Tests sind immer toll 👌

Allgemein noch mal die FAQs dazu:
Limitiert CPU XYZ die Graka ABC?
GPU braucht CPU 2023 (AMD): Welche CPU für welche GPU kaufen?
Diskussion zu 4k CPU-Spiele-Benchmarks und verwandten Themen


Don_Tralle schrieb:
Das verstehe ich nicht, oder hab ich da nen Denkfehler?
Der Ram stammt aus dem Testsystem und ist eine Ehrenrunde aus dem "eigentlichen" 9850x3D Test.
Anderer Ram kostet (viel) Geld.

Zudem geht es um neue Wege der Kostensenkung. (Klingt wie ein Buchtitel :D) Da wird es für viele Leute nicht von Interesse sein, Geld für 1x32GB DDR5 zu löhnen.
 
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St3ppenWoLF schrieb:
aber Single-Channel fühlt sich innerlich so "falsch" an 😅

Ich störe mich viel mehr an einem Riegel und drei leeren Bänken, ich habe immer 4 Riegel, weil zwei leere Bänke schon meinen inneren Monk triggern, nur 1 Riegel wäre nicht auszuhalten!

Mir ist bisher 2 mal RAM kaputt gegangen, jeweils 1 Riegel, dann musste ich das ganze Set einschicken, bei zwei 2er Sets, bleibt eines im PC.
 
Bevor Ich 1x 16GB nutze würde Ich doch 2x 8GB kaufen. Was soll so ein Quatsch da nur einen Riegel zu kaufe? Um später mal einen weiteren zu kaufen? Bis das wieder günstig wird vergeht lange Zeit und Ich kann die 2x 8GB auch wieder verkaufen. Daher käme ein solches Szenario gar nicht in Frage. Zu mindestens für mich.

Fujiyama schrieb:
Das Thema RAM wird ja hier aufgebauscht bis zum geht nicht mehr.Bringt eben viele Klicks. x mal am Tag. RAM, SSD, Preise.
 
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Sehr interessant. Und nicht so schlimm wir befürchtet.

Ich persönlich hätte es anders gemacht: 1x 16GB vs 2x 8GB oder 1x 32GB vs 2x16GB.
So hätten beide Systeme genauso viel RAM. (Bei 16GB und aktuelle Spiele, wird immer wieder ausgelagert, was Zeit und Leistung kosten, auch wenn, in gegensatz zu HDD, SSD schnell sind.
Aber das könnte 1-2% ausmachen.
 
Ich finde den Artikel gerade super spannend. Mein 5800X3D ist defekt und AMD bietet mir als Ersatz einen 7800 X3D. Normalerweise wären da ja Luftsprünge angesagt aber bei den aktuellen Preisen muss ich da auch mit Verkauf der alten Plattform wenn ich bei weiterhin 32 GB RAM bleiben will ungefähr 200€ drauflegen.

Wenn ich nur einen 16er Riegel nehme (was mir zum Spielen aktuell reicht) kann ich potentiell später günstiger nachrüsten. Aber der günstigste RAM ist aktuell von Crucial und ob ich da später nachrüsten kann... :D
 
dr. lele schrieb:
Wenn ich nur einen 16er Riegel nehme (was mir zum Spielen aktuell reicht) kann ich potentiell später günstiger nachrüsten. Aber der günstigste RAM ist aktuell von Crucial und ob ich da später nachrüsten kann... :D
Was man so an Analysen liest, wird der Markt in den kommenden Jahren ordentlich einbrechen, wenn der Hype platzt. Es ist also wahrscheinlich, dass du innerhalb der Lebenszeit des Riegels günstig ein Doppelpack bekommst.
 
Nick.Bo schrieb:
Wollte eigentlich dieses Jahr schon auf AM5 gehen, weil ich vermisse es zu basteln.
Ja, mich hat es letztes Jahr im Mai gepackt - alle AM5 Klamotten (Ram, Board, SSD) waren auf nem äusserst verlockenden Tiefstand, da hat mich dann das "Rumschraub-Fieber" gepackt und ich dachte mir "Tschüss AM4 System, jetzt bauste dir ne AM5 Kiste - ganz in Weiss nur ohne Blumenstrauss" :evillol: - da ich für das alte AM4 System noch richtig ordentlich Kohle zurück bekommen habe hat mich das neue AM5 System unterm Strich nur lustige 300€ gekostet. :smokin:

Tja, wie ich dann 2 Monate später lernen durfte war das wohl ne Art "Göttliche Eingebung", denn dann gings mit den Preisen steil nach oben - grad noch so die Kurve gekriegt würd ich mal sagen. :D
 
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Interessant, dass der Unterschied dann doch so gering ist.

Aber mir völlig egal. Solange mein 5900X und die 64 GB DDR4 noch mitmachen und nicht spektakulär kaputt gehen, wird der einfach weiter benutzt.
Fairerweise muss man auch sagen, dass ich eh kaum mehr Poweruser bin, weit davon entfernt. Nicht mal Games groß. Ärger mich etwas, dass ich nicht doch anno dazumal auf 5800X3D gewechselt habe. Dual Chiplet pumpt in bestimmten Lasten schon ordentlich.

Nun. Eigentlich auch egal nun. Werde die Show einfach abwarten. Kommt auf ein paar Jahre mehr oder weniger nicht an. Läuft ja.
 
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3faltigkeit schrieb:
Das bekommt mein innerer Monk nicht hin. Der bekommt Zuckungen wenn da nur ein Speicherkanal belegt ist, auch wenn der Unterschied klein ist, zumindest mit dem X3D.
Dann nimm doch einen Fake-Riegel dazu bzw. 2 "Hüllen" für "2" Riegel die einheitlich aussehen, aber eben nur eine bestückt ist.

Oder was hälst du von "KI-RAM"? Er ist solange verfügbar, wie das zugehörige Premium-Abo bezahlt wird. 😆

Andererseits...was nützt einem ein solide bzw. "optimal" ausgestatteter PC, wenn der Internetzugang von Vodafone ist? 🍿😞
 
Als die ganze Diskussion um RAM-Preise bekam ich bisher nur am Rande mit, ohne mal zu schauen über was wir hier reden.
Aber Tests mit nur einem Riegel? Hier?!? Also mal auf Alternate die aktuellen Preise geschaut und, tja… 😭🙈🥺😱😬
In was für einem Paralleluniversum sind wir denn hier gelandet ?!?
 
Einfach den alten DDR4 weiterverwenden. Ab 3200mhz mit cl16 hat man eine sehr niedrige Latenz, dazu ein B760 board und den i7 14700k.

Hab mein System auch entsprechend aufgerüstet und der neue Prozessor geht ab. Stromverbrauch ist auch im Rahmen, im Gaming zwischen 60 und 100W. Sicherheitshalber kann man ihn etwas undervolten und im BIOS auf 150W begrenzen. Dann gibt's auch keine Probleme langfristig.
 
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Ich vermute die "Wahrheit" ist doch die, dass zu Zeiten von vergleichsweise günstigen RAM-Preisen gerne sehr schnell in die Richtung argumentiert wird, dass man beim RAM-Ausbau (also der kapazitären Bestückung) doch lieber gleich 32GB anstelle von 16GB nehmen soll, weil Gesamtpreis am PC unerheblich.

Häufig hat sich eine "Überdosierung" etabliert, denn man kann ja nie genug RAM haben. Viel hilft viel usw.
Ich persönlich habe je nach effektiven Aufpreis (der häufig erträglich war; manchmal auch nicht) stets versucht den RAM zu kaufen (Kompatibilität/Nutzbarkeit auf Basis von Mainboard/CPU vorausgesetzt) der in der Speicherbandbreite und den Timings etwas besser als der zum Kaufzeitpunkt gängige "Mainstream"-RAM ist.

Am Ende des Tages würde immer soviel RAM genügen, wie es die Anwendungen tatsächlich brauchen. Single Channel oder Dual Channel ist vergleichsweise unerheblich, solange(!) das System für den Einsatzzweck ausreichend RAM bekommt.
Weniger RAM zu kaufen als tatsächlich benötigt wird, wäre also ein schwieriger Kompromiss - egal ob als SC oder DC.

In vielen Fällen dürfte daher die "Wahrheit" darin bestehen, dass 16GB RAM oftmals noch genügen dürfte. Eine Diskussion, die erst dann konkret wird, wenn der (Auf-)Preis schmerzlich spürbar wird.

Die aktuelle Situation könnte man also auch als Appell benutzen, um das offenkundig allgegenwärtige Credo "Besser haben als brauchen" neu zu überdenken. Nur so ein Gedanke.
 
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Die Meinung des Autors @Volker sehe ich sehr kritisch: "Kauft bloß keine DDR4-Plattform und den dazu notwendigen Speicher neu" und einige der Aussagen des Artikels sind praxisfern bis polemisch.

Die getestete Auflösung bezieht sich rein auf das CPU-Limit, fast niemand spielt heutzutage in 720p. Vielmehr ist man meistens ab 1440p aufwärts GPU-limitiert und da reden wir bei AM4 vs AM5 über Unterschiede im Bereich 5-15%. 3D-Cache und GPU bestimmen hier die Performance.

DDR4 neu zu kaufen, kann man durchaus kontrovers sehen, aber es gibt kaum einen Grund, seine vorhandene AM4-Plattform nur wegen des RAMs auf AM5 zu upgraden. Die AM5-Mainboards sind im wesentlichen auch nicht günstiger und mitunter schlechter konfiguriert als gute gebrauchte AM4-Boards.

Beispiel: Der AM4-X570 hat deutlich besser verteilte PCIe-Lanes (wenn auch "nur" PCIe-4.0) als alles bei AM5 bis auf die top X670 und X870-Chipsätze. In meinem Fall, bei dem ich eine zweite GPU verbaut habe, kann ich also bei AM5 nur auf X670 und X870 zurückgreifen und bin da mit mehr als dem doppelten Preis dabei. Auf eBay bekommt man gebrauchte, voll funktionsfähige x570 Boards für unter 100€. 64Gbyte DDR4-3200 Cl16 habe ich gerade erst für knapp 200€ bekommen (immer noch Wucher, aber verglichen mit einem 450€ teuren einzelnen DDR5-5600 64Gbyte-Riegel)...

Ich wage also ein abgeändertes Fazit:
Wer aktuell noch eine AM4-Plattform fährt, sollte sich einen Neuanfang auf AM5 aktuell sehr überlegen und bei Flaschenhälsen lieber die bestehende Plattform upgraden.
Beim Neukauf kann man drüber reden und mit dem Nötigsten für AM5 beginnen, dabei aber zukunftssicheres Aufrüstungspotential einplanen.
In vielen Fällen macht vielleicht ein Abwarten aktuell mehr Sinn, wenn es keinen unmittelbaren Zwang gibt.
 
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Warum nicht 2x8 oder 2x16 statt ein einzelner 16 oder 32 GB Riegel?
 
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NDschambar schrieb:
Die getestete Auflösung bezieht sich rein auf das CPU-Limit, niemand spielt heutzutage in 720p. Vielmehr ist man meistens ab 1440p aufwärts GPU-limitiert und da reden wir bei AM4 vs AM5 über Unterschiede im Bereich 5-15%.
Das CPU-Limit wurde gezielt angestrebt, da sich hier die halbierte Bandbreite des RAMs deutlicher bemerkbar macht. Gleichzeitig hat man den Einfluss der GPU auf das Ergebnis minimiert.

Wie soll man denn sonst den Einfluss der Bandbreite testen?

NDschambar schrieb:
Der 3D-Cache macht viel mehr aus.
Jepp, und deswegen soll ja noch ein zweiter Test mit CPUs ohne Zusatz-Cache kommen.

NDschambar schrieb:
DDR4 neu zu kaufen, kann man durchaus kontrovers sehen, aber es gibt kaum einen Grund, seine vorhandene AM4-Plattform nur wegen des RAMs auf AM5 zu upgraden.
Das hat Volker in seinem Kommentar auch nicht gefordert. Er sagte nur, dass aus seiner Sicht ein neuer Rechner auf Basis der AM4-Plattform keine gute Idee ist. Die Plattform ist veraltet und hat keine Zukunft mehr. Für AM5 wird hingegen noch Zen 6 kommen und damit noch viele Jahre aktuell bleiben.
Wer also AM4 kauft, kauft zwei Mal.
 
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