Sinn des Autologins?

ChargingSnail

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Hey Leute, ich bin heute über einen Win10 Rechner gestolpert, der einen Autologin hatte, also ein Passwort gesetzt hatte, aber dieses beim Hochfahren automatisch eingefügt wurde, mit dazugehörigem automatischem Bestätigen.
Was genau ist nun der Sinn davon? ich kann ihn nämlich nicht ausmachen.

Ich könnte verstehen, wenn man einen Admin-Benutzer hat und bei der Windows-Berechtigungsabfrage das Passwort eingeben soll, aber gleichzeitig den Login umgehen möchte, aber abgesehen von diesem speziellen Fall, wo die Berechtigung ja sowieso nochmal durch ein "Ja" oder "Nein" gestoppt wird.

Gibt es irgendwelche Vorteile die ich gerade nicht sehe? Denn Rechnerschutz ist ja keiner.
 
Die einzige Sinn für mich liegt darin, dass jemand seinen PC mit dem Microsoft Konto verknüpft hat, aber zu faul ist sich jedes Mal mit seinem Kennwort einzuloggen.
 
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das ist pure Faulheit vom Anwender, wenn das gemacht ist. So macht er die Kiste morgends an und geht sich nen Kaffee holen, kommt wieder und kann loslegen...
 
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z.B. wenn man eine RDP-Verbindung zu dem PC aufbauen möchte, geht es nur mit einer Passwortvergabe. Außer man ändert die Gruppenrichtlinien.
 
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IT-HansPeter schrieb:
z.B. wenn man eine RDP-Verbindung zu dem PC aufbauen möchte, geht es nur mit einer Passwortvergabe. Außer man ändert die Gruppenrichtlinien.
Gut, ich hätte es nun mit der Richtlinie gemacht, damit man den Autologin nicht bei jedem einrichten muss, aber wenn die Person das will.

Kleine Info: Das ist eine Privatperson, kein RDP und nichts.

Ich sehe da das Problem nicht, dass man den PC nicht einfach ohne Passwort lässt, wenn er nicht bewegt wird
 
Man weiß leider nie was in den Köpfen der Anwender los ist und was sie sich dabei denken :p Frag doch mal ganz nett nach wieso das so eingerichtet worden ist
 
Warum nicht? Das habe ich bei meinem Heim PC genauso... Es ist eher dumm zu denken das ein Windows Passwort Daten schützt. Ich brauch nur einen Live USB Stick einstecken und schon bringt ein Windows Passwort gar nichts.
 
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@cartridge_case
Genau betrachtet, fügt Windows das Passwort tatsächlich selbst ein. Und zwar sowohl beim mit Netplwiz eingerichteten Autologin, als auch bei der PIN Eingabe. Denn in beiden Fällen merkt sich Windows das zugehörige Passwort und setzt es selbsttätig ein. Die PIN Eingabe autorisiert dies nur, deshalb kann man sie auch nur dann einrichten, wenn der Benutzer ein Passwort besitzt.
 
S2S PH schrieb:
Gibt es irgendwelche Vorteile die ich gerade nicht sehe?

Automatisches Login richte ich ein bei z.B. koerperlich Versehrten und bei denen die das so zu Hause wuenschen.

@cartridge_case
Vermutlich diese.
768389


BFF
 
cartridge_case schrieb:
Das Passwort wird dort hinterlegt, aber doch nicht "eingegeben"...
Doch, Windows verwendet das hinterlegte Passwort, um den Benutzer automatisch anzumelden. Hinterlegt wird es in den Windows Anmeldeinformationen als "Interaktive Anmeldung". Letztlich wird es nur unsichtbar eingetragen. Genauso wie die Eingabe der PIN genau den gleichen Vorgang auslöst, nur eben erst nach der Eingabe der PIN.

Aber, um zum Topic zurückzukommen, es vereinfacht eben die Nutzung des Rechners, wenn der Zuhause steht und ausser dem Nutzer keiner ran kann. Sollte man trotzdem mal dafür sorgen wollen, dass jemand nicht gleich ran kommt, dann sperrt man den Rechner oder meldet sich ab. In diesem Fall fordert Windows nämlich trotz Autologin die Passwort Eingabe an.
 
Zuletzt bearbeitet: (Korrektur!)
Ich habe das automatische Einloggen aktiviert, denn ich nutze VeraCrypt. D.h. wenn ich den PC boote, muss ich mich ohne hin authentifizeren (VeraCrypt). Ein zweites mal direkt hintereinader Authentifizeren (Windows) macht dann halt wenig Sinn. Daher gibt es schon sinnvolle Use Cases für dieses Feature.
 
Notebook mit VeraCrypt. Kein Lockscreen? Halte ich für keine gute Idee.
 
Ähm, den kurzen Zugriff durch Arbeitskollegen zum Beispiel, wenn ich mir einen Kaffee hole? Ich kenne zumindest keinen Arbeitskollegen, der ohne Lockscreen arbeitet.
 
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