Zero_Point schrieb:
Sie könnten ganz einfach sagen "bis 2022 steigen wird um" und alle wären zufrieden.
Wie kommen dann noch Verbesserungen des Steckers oder an USB generell beim Kunden an? Erst durch Anpassungen der Gesetze. Und das heißt wieder viele Jahre nach der Verabschiedung eines neues Steckers eine Übergangsphase, wo mind. zwei verschiedene Stecker erlaubt sind. Dann hat man zwei Jahre lang genau das, was man eigentlich vermeiden wollte und zusätzlich hat man die Weiterentwicklung verzögert, weil Unternehmen vor der Übergangsphase den neuen Stecker noch nicht verbauen durften.
Und ich spinne jetzt noch ein bisschen weiter ... wenn es zeitgleich mehrere Verbesserungen gibt, welche schafft es dann in das Gesetz? Ich glaube dann ist es egal, wie gut deiner Weiterentwicklung ist, denn dann entscheidet, wer das meiste Geld hat.
Zorror schrieb:
Höhere Ladeströme und Datenübertragungsraten scheitern ja nicht am Stecker. Es kann sich gerne alles weiterentwickeln solange der Stecker erstmal gleich bleibt.
Durch einen vorgeschriebenen Stecker ist eine Weiterentwicklung nicht unmöglich, aber eingeschränkt:
Höhere Ströme > dickere Adern und Kontakte am Stecker
Höhere Übertragungsraten > mehr Kontakte am Stecker
Zorror schrieb:
Wieso genau sollten wir in 10 Jahren kein USB-C mehr verwenden? Wie genau sollte da ein "besserer" Stecker aussehen?
Nur ein Beispiel: der mittlere Steg im USB-C-Stecker des Endgeräts ist sehr empfindlich und kann brechen. Geht der kaputt, hat man ein Problem. Warum hat man den Steg nicht in den Stecker des Kabels positioniert? Dann müsste man im Falle einer Beschädigung nur das Kabel tauschen.
Vielleicht stellen wir in 2-5 Jahren fest, dass ältere Geräte mit USB-C genau diese Schwachstelle haben und deswegen repariert oder nicht mehr betrieben werden können. Das ist nur ein Beispiel und mir ist bisher noch kein USB-C kaputt gegangen, aber das könnte ein Nachfolger besser machen.