News Smartphones: Apple will einheitlichen An­schluss zum Laden verhindern

Meiner Meinung nach mus endlich ein Gesetz her das die Hersteller zwingt das man zumindest mit Feinmechanik Schraubendreher den Akku tauschen können muss, alles andere ist doch nur Heuchelei der SJW mit ihrem Iphone von wegen Umwelt.

Und das Apple Lithing verwendet ist doch vollkommen egal so ein Ladekabel hat gegen einen Akku und das weiter verwenden eines Smartphones nur wenig Umweltbelastung.
 
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KraitES schrieb:
Meiner Meinung nach mus endlich ein Gesetz her das die Hersteller zwingt das man zumindest mit Feinmechanik Schraubendreher den Akku tauschen können muss
Ach, lass sie ruhig kleben. Wenn sie schrauben, dann gibt's doch so einige Designeinschränkungen, die niemand haben will. Wasserdichte Geräte bspw. wären damit schwieriger und man müsste mehr Platz für Gewinde einplanen.
Bei vielen Smartphones geht es so: Die verklebte Backplate erhitzen. Kleber wird warm, man kann sie mit 'nem Saugnapf einen Spalt weit lösen und dann mit 'nem Plastewerkzeug den Rand entllangfahren. Backplate ist weg. Dann alter Akku raus, neuer Akku rein und Backplate wieder zukleben, fertig.
Ärgerlich ist nur, dass der Akku in aller Regel nochmal auf der Unterseite im Gerät verklebt ist. Warum die Hersteller das machen, entzieht sich meinem Verständnis. Dadurch muss man beim entfernen des alten Akkus jedenfalls ordentlich Kraft aufwenden, sodass man ihn gerne mal verbiegt.
 
Das ist Schwachsinn ich hab ein Xcover 4 dies hat IP68 und der Akku ist ohne Werkzeug wechselbar.

Selbe war bei dem Galaxy S5 mit IP67

Nebenbei:
90% Wo heute die Akku verklebt sind haben noch nichtmal ein IP Rating😂

Selbe Scheiss mit der Klinke,
mein xz1 Compact hat einen verklebten Akku aber USBC, Klinke und Stereo LS mit IP 68
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich hab ein LG G5. Da kann ich den Akku auf Knopfdruck wechseln. Kleben zu müssen, finde ich pauschal nicht problematisch. Problematisch finde ich es, wenn die Geräte so gebaut sind, dass man sie als Laie überhaupt nicht gut aufbekommt oder dann nicht direkt an den Akku rankommt. Oder noch schlimmer, das Gerät irgendwie anders aufgebaut ist und es keine Anleitungen im Netz gibt. Ich hatte mal ein Chinahandy (Elephone Vowney), bei dem war die Rückseite eine Schale, keine einfach angeklebte Backplate. Hatte keine Ahnung, wie ich das Ding aufmachen könnte und weil's nicht das bekannteste Modell ist, hab ich natürlich auch im Netz nichts gefunden. Heute liegt es noch in irgendeiner Schublade rum, hätte ich mit neuem Akku auf jeden Fall weiterverwendet.
 
JustMy2Cents schrieb:
Die Kabel sind doch das kleinste Problem! Zubehör ohne Ende ist das Thema.

Genau das ist der Punkt wieso man endlich diesen Mist unterbinden sollte!

Es Ladegerät oder ein paar Kabel kann man problemlos noch tauschen oder irgendwelche Adapter nutzen, aber der Alleingang von Apple führt zu eine Masse an Zubehör, das nicht nur in doppelter Ausführung hergestellt werden muss, sondern auch irgendwann zum Haufen Schrott wird.

Richtig heuchlerisch wird dann auch noch die Behauptung man würde mit einem einheitlichen Standard die "Innovation" behindern. Apple ist ein Experte in Behinderung von "Innovation", wenn sie nicht dem eigenen Zwecke dient. Schlappe 10 Jahre hat das Unternehmen benötigt um NFC zu unterstützen und auch heute weigert man sich diese für Fremdanbieter freizugeben.
https://www.iphone-ticker.de/bundes...le-apple-beschwert-sich-im-kanzleramt-149784/
 
Zuletzt bearbeitet:
bertlinger schrieb:
500 postings wegen nem Stecker....ihr habt doch alle den Schuss nicht gehört! 🤣
Zumal der größte Netzteil/Kabel-Müllberg bei mir nicht von Apple kommt sondern direkt mit Madames Androiden bzw. diversen Gerätschaften mit USB-Anschlüssen zusammenhängt. Aber es fühlt sich halt so gut an gegen Apple zu hassen, schafft ja auch ein Zusammengehörigkeitsgefühl.

Wo man wirklich ansetzen sollte sind völlig verklebte und verlötete Geräte sowie quasi keine Softwarepflege, oder scheinbar der letzte Schrei, noch funktionierende Geräte per Software zu killen damit auch keiner auf die Idee kommt Geräte weiterzuverkaufen oder gar lange zu benutzen....
 
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Frank schrieb:
Der CSU-Europaabgeordnete Markus Ferber schlug an Apple gerichtet vor, dass das Unternehmen übergangsweise einen kostenlosen Adapter anbieten könne.
Ähm, diesen kostenlosen Adapter bieten die doch schon ewig an. Das USB Anschlusskabel.
 
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PP_cl schrieb:
Naja, für mich ist die extra Wurst USB-C, da Firma & Familie Apple nutzen
Mein Beileid

Jetzt zum Thema:

Auf meiner Arbeit ist es immer wieder herrlich zu sehen, wenn ein iPhone User panisch von Kollegen zu Kollegen rennt um ein Ladekabel zu ergattern.

Alle anderen nutzen einfach ihre USB C Dockingstation die auf jedem Tisch steht und alles miteinander verbindet und über ein Kabel erledigt. Sogar die Leute mit den MacBooks sind dabei und alle sind happy und es funktioniert.

In meinen Augen hat sich USB C bereits als Standard etabliert.
So ziemlich alles nutzt ihn ausser die iPhone Riege. Dabei versteh ich das wehemente Verteidigen von Apple seitens der Nutzer nicht.
Man verteidigt einen Nachteil, das hat immer einen Hauch von Religion an sich.
 
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Zero_Point schrieb:
Sie könnten ganz einfach sagen "bis 2022 steigen wird um" und alle wären zufrieden.
Wie kommen dann noch Verbesserungen des Steckers oder an USB generell beim Kunden an? Erst durch Anpassungen der Gesetze. Und das heißt wieder viele Jahre nach der Verabschiedung eines neues Steckers eine Übergangsphase, wo mind. zwei verschiedene Stecker erlaubt sind. Dann hat man zwei Jahre lang genau das, was man eigentlich vermeiden wollte und zusätzlich hat man die Weiterentwicklung verzögert, weil Unternehmen vor der Übergangsphase den neuen Stecker noch nicht verbauen durften.

Und ich spinne jetzt noch ein bisschen weiter ... wenn es zeitgleich mehrere Verbesserungen gibt, welche schafft es dann in das Gesetz? Ich glaube dann ist es egal, wie gut deiner Weiterentwicklung ist, denn dann entscheidet, wer das meiste Geld hat.

Zorror schrieb:
Höhere Ladeströme und Datenübertragungsraten scheitern ja nicht am Stecker. Es kann sich gerne alles weiterentwickeln solange der Stecker erstmal gleich bleibt.
Durch einen vorgeschriebenen Stecker ist eine Weiterentwicklung nicht unmöglich, aber eingeschränkt:
Höhere Ströme > dickere Adern und Kontakte am Stecker
Höhere Übertragungsraten > mehr Kontakte am Stecker

Zorror schrieb:
Wieso genau sollten wir in 10 Jahren kein USB-C mehr verwenden? Wie genau sollte da ein "besserer" Stecker aussehen?
Nur ein Beispiel: der mittlere Steg im USB-C-Stecker des Endgeräts ist sehr empfindlich und kann brechen. Geht der kaputt, hat man ein Problem. Warum hat man den Steg nicht in den Stecker des Kabels positioniert? Dann müsste man im Falle einer Beschädigung nur das Kabel tauschen.
Vielleicht stellen wir in 2-5 Jahren fest, dass ältere Geräte mit USB-C genau diese Schwachstelle haben und deswegen repariert oder nicht mehr betrieben werden können. Das ist nur ein Beispiel und mir ist bisher noch kein USB-C kaputt gegangen, aber das könnte ein Nachfolger besser machen.
 
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Klar ist Apple dagegen. Man verliert dadurch auch die "Option", per "Softwareupdate" alternative Kabel auszuschließen, wie es in der Vergangenheit oft passiert ist.

PP_cl schrieb:
Naja, für mich ist die extra Wurst USB-C, da Firma & Familie Apple nutzen

Schade, daß du das so siehst. Apple rühmt sich doch, mit dem Thunderbolt 3 die schnellste USB-C-artige Schnittstelle anzubieten. ;)
 
Wo bleibt eigentlich hier der Aufschrei der Umweltfritzen? Oder ist Apple einfach zu Hip?
Einheitliche Standards sind in diesem Bereich absolut sinnvoll und nötig. Wunderbar konnte/kann man damit den Zubehörmüll eindämmen.
 
Ltcrusher schrieb:
Klar ist Apple dagegen. Man verliert dadurch auch die "Option", per "Softwareupdate" alternative Kabel auszuschließen, wie es in der Vergangenheit oft passiert ist.

du meinst diese China clone chips? Bei anderen Dingen werden diese fälschungen beschlagnahmt und vernichtet ;-)

ein offizieller Lizenzchip funktioniert eigentlich immer erkennbar an der Mfi Zertifizierung.

USB C wurde von Apple mit Entwickelt, man hat aber wie beim Dockconbector 10 Jahre Support Garantie gegeben, also hat man noch 3 Jahre :)

@Voodoo_Freak

Einheitliche Standards hat man ja ee NTs sind USB A od. USB C.

Esgibt viel mehr Bereiche wo man endlich mal einheitliche Ladestecker benötigt bei vielen elektronischen Geräten ist ein proprietärer Anschluss fix am NT wenn das hops geht viel spaß beim basteln (habe so nen fall bei nem Philips Babyphone gerade ....)
 
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Die EU sollte auch die Hersteller verpflichten, das Accus ganz einfach selber gewechselt werden können, bei allen Geräten. Tablett, Handy und Laptop. Und nicht fest eingebaut sind. Und wenn Appel sich weigert sich Kundenfreundlich unterzuordnen bei Thema Ladegerät dann sollte Appel Millarden Straffen zahlen müssen.
 
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xexex schrieb:
Richtig heuchlerisch wird dann auch noch die Behauptung man würde mit einem einheitlichen Standard die "Innovation" behindern.
Kommt natürlich vom falschen Unternehmen, aber das mit Innovation sollte man nicht unterschätzen. Wäre die freiwillige Einhaltung eines einheitlichen Steckers schon damals eingeführt worden, wäre es mit Typ-C schwieriger geworden. Genauso kann bei einer Pflicht ein neuer Steckertyp nur schwer eingeführt werden, sodass man deutlich länger an den Limits von Typ-C hängen bleibt, obwohl es dann schon Nachfolgetechnologien gibt.

Die Situation mit den Ladekabeln finde ich alles andere als schlimm, es gibt entweder noch Micro-USB oder Typ-C, alles andere ist verschwunden. Außer natürlich man besitzt ein Apple, müssen sie selbst wissen, was den Leuten wichtiger ist.
Apple ist praktisch der einzige Hersteller, der nicht freiwillig auf die verbreiteten USB-Stecker setzt, Die einzige Fragmentierung ist nur noch mit neu und alt durch Typ-C und Micro-USB vertreten, eine gesetzliche Regelung ist hier so kaum notwendig. Da gibt es so einige wichtigere Punkte, auch im bereich von mobilen Endgeräten...
 
Rexaton schrieb:
Durch einen vorgeschriebenen Stecker ist eine Weiterentwicklung nicht unmöglich, aber eingeschränkt:
Höhere Ströme > dickere Adern und Kontakte am Stecker
Höhere Übertragungsraten > mehr Kontakte am Stecker
Es ist doch heute schon möglich, 100 Watt über USB-C zu übertragen. Und wahrscheinlich wäre es sogar möglich, dies im nächsten Standard mit dem gleichen Stecker weiter zu erhöhen. Die Frage ist, ob das gewünscht ist. Für Smartphones sehe ich jedenfalls keine Notwendigkeit für das Laden mit mehr als 100 Watt.

Rexaton schrieb:
Vielleicht stellen wir in 2-5 Jahren fest, dass ältere Geräte mit USB-C genau diese Schwachstelle haben und deswegen repariert oder nicht mehr betrieben werden können. Das ist nur ein Beispiel und mir ist bisher noch kein USB-C kaputt gegangen, aber das könnte ein Nachfolger besser machen.
Ja, das kann natürlich sein. Aber ich glaube nicht, dass USB-C so furchtbar schnell kaputt geht. Es ist ja auch nicht so, dass es USB-C erst seit gestern gäbe. Handys mit USB-C gibt es nun seit knapp 5 Jahren. Wenn da wirklich irgendwelche signifikanten Schwachstellen wären, wüssten wir das heute sicher. Mal ganz abgesehen davon, dass die meisten Menschen sich (leider?) sowieso spätestens alle 2-3 Jahre ein neues Handy kaufen.
 
KropeK schrieb:
Wenn ich schreibe dass man Hersteller auch bestrafen kann wenn man aufhört deren Produkte zu kaufen aus Protest an der Firmenpolitik
Ich frage mich, wie der Hersteller dann auf sinkenden Absatz reagiert: ob er den Stecker wechselt oder das Design des Telefons ändert. Der Stecker dürfte für die meisten kein wirklich wichtiger Grund sein, ein Boykott aufzurufen. Mit Apple hat man ja sowieso schon quasi ein eigenes Ökosystem, ein Wechsel macht man da nicht so leichtfertig, meistens kaufen sich iPhone-Besitzer nunmal auch wieder ein iPhone.
 
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Was hat Apple davon, wenn sie an einem proprietären Stecker hängen? Richtig, ein Smartphone oder Tablet oder Macbook mit simplem Stecker- bzw. Buchsendefekt kann NICHT selbst bzw. durch Third Party-Services repariert werden und MUSS über den Apple Customer Service abgewickelt werden, der hier nicht nur horrende Preise aufruft, sondern gleich ganze Baugruppen aus dem Endgerät wirft, damit auch bloß die eigenen Daten dabei hops gehen.

Siehe Louis Rossmann, wer ihn immer noch nicht kennt!

Nehmt euch ein Beispiel an Nebraska! Right to Repair! F*ck Apple, F*ck John Deere, F*ck all Lobbyism!

Sorry für diese deutlichen Worte.
 
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Wenn es nur um die Ladekabel gehen würde dann wäre die aktuelle Lösung mit der USB Typ A Buchse mehr als ausreichend und bereits voll etabliert oder wollt ihr wie früher ein Datenkabel zum Datenaustausch mit dazu kaufen? Die wären das erste was sich die Hersteller dann sparen könnten.
Solange man sich nicht wie ein totaler Grobmotoriker anstellt überleben Gerät und Netzteil nur allso oft das Kabel selbst, womit der einzige Grund der vorzeitige Austausch des Gerätes wäre und wo steht dabei mehr und problematischerer Elektroschrott an?
Mal wieder keinen Meter bei der Geschichte nachgedacht....
 
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DJMadMax schrieb:
Was hat Apple davon, wenn sie an einem proprietären Stecker hängen? Richtig, ein Smartphone oder Tablet oder Macbook mit simplem Stecker- bzw. Buchsendefekt kann NICHT selbst bzw. durch Third Party-Services repariert werden.

das Ligthning anschlussmodul kann man auf ifixit kaufen und ist eigentlich recht simpel via flexkabel angeschlossen.

kann auch jeder x beliebige Service Stelle reparieren.
 
Rexaton schrieb:
Wie kommen dann noch Verbesserungen des Steckers oder an USB generell beim Kunden an? Erst durch Anpassungen der Gesetze. Und das heißt wieder viele Jahre nach der Verabschiedung eines neues Steckers eine Übergangsphase, wo mind. zwei verschiedene Stecker erlaubt sind. Dann hat man zwei Jahre lang genau das, was man eigentlich vermeiden wollte und zusätzlich hat man die Weiterentwicklung verzögert, weil Unternehmen vor der Übergangsphase den neuen Stecker noch nicht verbauen durften.
Bei einem Steckerwechsel hast du immer eine Übergangsphase sofern du deine "alten" Geräte nicht allesamt entsorgst. Und du kannst von Herstellern nicht erwarten, dass sie z.B. zum 30.06.2022 ihr Sortiment komplett einstampfen und ab 01.07.2022 dann nur noch Produkte mit neuem Stecker anbieten. Ohne Übergangsphase geht es halt nicht, auch nicht beim Apfel. Oder wurden dort die alten Geräte sofort aus dem Sortiment entfernt? Wohl kaum.
Das Gute ist doch, dass ein Standardstecker sehr lange hält. USB-C ist derart funktionell, dass es keinen zwingenden Grund gibt ihn in absehbarer Zeit auszutauschen. Im Gegenteil, er wird nicht mal ausgereizt. Oder was vermisst du denn, was USB-C definitiv nicht bieten kann und auch nicht wird ohne nicht kompatibel zu bleiben?
 
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