Ich finde das abschreckend. Für mich muss Software eingängig sein. Wenn ein User nicht in kürzester Zeit 95% des Programms bedienen kann, dann hat aus meiner Sicht der UI-Designer versagt.Pummeluff schrieb:Hatte ca. 2 Jahre gedauert, bis ich die Tastenkombinationen halbwegs drauf hatte.
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Software-Perlen für Linux
- Ersteller eszett.nb
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@Krik da ist aber eine nicht zu unterschätzende subjektive Komponente drin und ggf. Kontext, wie Umlernen, wenn man schon was anderes genutzt hat. Was für dich nicht geht, liegt wieder anderen. Was anderen schwer fällt, empfindest du ggf. als Intuitiv. Und an deinem 95%-Ziel scheitert doch schon jeder Office Nutzer, weil nahezu niemand annähernd diesen Anteil der Funktionen nutzt. So einfach lässt sich das schlicht nicht einordnen.
Was aber unter anderem auch daran liegt, dass diese Leute die falsche Software verwenden.Grimba schrieb:Und an deinem 95%-Ziel scheitert doch schon jeder Office Nutzer
Mal ehrlich, die meisten Leute wären mit Wordpad vollkommen zufrieden gewesen. Und Excel wird immer noch zu häufig als Datenbank missbraucht und dann wird gemeckert, dass das nicht so gut funktioniert.
Mag ja sein, ändert an der Aussage aber nichts. Außerdem möchte ich noch anfügen, dass es Sachverhalte gibt, die einfach kompliziert sind. Auch das kann Software, je nach Einsatzfeld, nicht beliebig vereinfachen, so dass deine Anforderung gilt. Es ist einfach nicht alles selbsterklärend, auch wenn ich zustimmen würde, dass man sich so nah wie möglich dahin bewegen sollte.
Snakeeater
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Der Unterschied liegt eben an der GUI. GUIs sind dafür da das Leute die keine Ahnung von der Applikation haben sie trotzdem nutzen können.Krik schrieb:Ich finde das abschreckend. Für mich muss Software eingängig sein. Wenn ein User nicht in kürzester Zeit 95% des Programms bedienen kann, dann hat aus meiner Sicht der UI-Designer versagt.
Ist man auf der CLI unterwegs gibts es maximal eine TUI, und diese ist auch nur als Hilfe gedacht. Grundlegend lernt man hier einmal was man wie macht und weiß sich ansonsten zu behelfen. Und kann dadurch schnell und zielsicher Dinge erledigen, sowas schafft ein GUI einfach nicht, allein weil ich meine Hand schon an die Maus legen muss.
Effektives Arbeiten geht nunmal nur mit einer CLI, da werden selbst Windowsadmins nicht widersprechen.
Einfachtes Beispiel wären Sachen wie IP auslesen oder einen Ping ausführen.
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Kommt drauf an, was man arbeiten muss. Meine Stromlaufpläne würde ich nicht gerne mit CLI zeichnen müssen. Oder die Aufbaupläne in CAD (wobei da neben der Maus und grafischen Oberfläche die Tastatur schon sehr genutzt wird).Snakeeater schrieb:Effektives Arbeiten geht nunmal nur mit einer CLI,
Snakeeater
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Ich bezog mich bei "Arbeiten" mit bzw. an dem System arbeiten. Sollte eigentlich klar sein. Videoediting wird auch schwierig in der CLI.
Donnerkind
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Dann hast du das aber nicht jeden Tag benutzt, oder? Die Grundbewegungen hat man nach ein paar Stunden reiner Nutzung eigentlich drin. Alle weiteren Funktionen darüber hinaus lernt man mit der Zeit, wenn man sie zum ersten Mal braucht. Und dann vergisst man sie auch wieder, wenn sie nicht genutzt werden. Es wird kaum Nutzer geben, die auch nach 20 Jahren alle Kürzel kennen und nutzen.Pummeluff schrieb:Hatte ca. 2 Jahre gedauert, bis ich die Tastenkombinationen halbwegs drauf hatte.
Als ich mit vim anfing, kam ich von grafischen Editoren und Nano, musste mir also noch die Pfeiltasten abgewöhnen. Aber das ging recht schnell, sobald ich das Moduskonzept drin hatte. Ich finde an den vim-Kürzeln, dass sie relativ logisch vergeben sind und sich dadurch leicht merken lassen, nachdem man sie ein paar Mal benutzt hat. Denn der Buchstabe steht meistens für das Wort, das man tun möchte. d=delete, p=paste, daw="delete a word", cit="change inside (HTML) tag", vi{=Text innerhalb der geschweiften Klammern markieren u.s.w.Krik schrieb:Ich finde das abschreckend.