Wie lief das denn eigentlich bei der PS2 ab, dass auf einmal Chips geächtet und verboten worden sind?
Letztlich kann jeder Endkund daheim mit seiner Konsole anstellen was er will. Sony kann dich nicht verklagen, wenn du deine PS3 aus dem Fenster wirfst.
Du stimmst aber Sonys AGB zu, wenn du dich im PSN einloggst und Sony kann dir als Kunde diesen Zugang verweigern, wenn du nicht offizielle Firmware drauf hast. Da hört es aber auch schon auf.
Das Geohot mit seiner "Fame-süchtigen" Art und Weise nun einen auf den Deckel bekommt, war abzusehen.
Ich glaube aber kaum, dass es auf mehr als eine symbolische Strafe und ein Verbot jegliche Arbeit an der Konsole zu veröffentlichen hinausläuft.
Als Kunde fehlen mir 3 Sachen, die Sony im Laufe der Zeit weggekürzt hat:
4 USB Anschlüsse (und andere Anschlüsse wie SD etc)
PS2 Game support
Linux
Ich beschwere mich zwar nicht, da ich eh eine Slim gekauft habe und keine der Sachen beworben worden sind, aber traurig ist das schon.
Linux hat für die meisten Endkunden den wesentlichen Vorteil, dass man BluRays einlesen kann und im Netzwerk auf PCs verteilen kann ohne ein BD Laufwerk kaufen zu müssen.
Wissenschaftlich betrachtet haben einige Nutzer auch Interesse an dem fähigen Cell Prozessor (unter anderem die Amerikanische Armee)
und es soll sogar Nutzer geben, die damit den kompletten PC ersetzt haben, da für die meisten privaten Sachen OpenOffice und surfen eben ausreicht und mit Linux machbar gewesen war.
Sony hat viel Potential brach liegen lassen und genau das ist der Punkt wo Hacker Interesse zeigen.
Weiter oben hat jemand den Vergleich gebracht, dass Audi auch keine Tuning Teile verbieten will.
Nun ja, Audi macht ihr Geld mit dem Verkauf der Autos. Ihr Gewinn an Ersatzteilen, die nicht selbst gefertigt werden, sondern von Zulieferen eingekauft werden ist gering und Tuning Teile machen ihr Produkt interessanter.
Die PS3 wirft als Konsole aber keinen Gewinn ab, an dem Sony interessiert ist und der Markt hat auch gezeigt, dass der Kunde wenig Interesse an den Zusatzfunktionen gezeigt hat, wenn man sich den schleppenden Verkaufsstart ansieht, als die Konsole für utopische 600€ in den Handel kam.
Drucker Patronen sind da eher vergleichbar, hier ist es nämlich genauso gelaufen, dass Hersteller gegen Fremdpatronen geklagt haben, sie haben nur verloren.
@Sun_Set 1
Apple verdient auch wieder hauptsächlich mit dem Verkauf des Geräts nicht mit Programmen die bei den meisten Kunden ein Vielfaches des Preises Hauptgerätes ausmachen.
Die Möglichkeit hier zu jailbraken macht hier keine Einnahmequelle kaputt sondern bietet dem Kunden nur mehr Anreiz für das Gerät, woran Apple ja verdient.
Wenn die das richtig machen wollten, würden die die Fuktionen des Jailbreaks gleich vernünftig integrieren.