Sound verbessern <=1000€

Burfi

Commander
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Aug. 2008
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2.257
Hallo!

Zuerst einmal mein aktuelles System, damit ihr meine Frage verstehen könnt:
PC
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X-Fi USB 5.1
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Denon DRA-350 (~30 Jahre alt) <- Yamaha CDX-593
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BOSE Acoustimass® 5 Stereo Speaker System && Beyerdynamik DT-990 Pro
Mein Problem ist, dass der Yamaha CD Spieler wirklich bedeutend besser klingt (Kopfhörer direkt an dessen Ausgang) als alle anderen Teile im System, egal wo ich den Kopfhörer anschließe, der Yamaha ist einfach eine ganz andere Klasse. Ich habe nur halt sehr wenige CDs aber viele FLACs und MP3s -> Die Ausgabe vom PC hin zum Kopfhörer soll verbessert werden.
Mir ist außerdem klar, dass das BOSE System wirklich schlecht ist. Trotzdem macht es aktuell keinen Sinn dieses auszutauschen, da meine Wohnung sehr hellhörig ist. Ich habe außerdem nicht wirklich die Zeit dazu das System bei ebay zu verkaufen und es gegen ein besseres auszutauschen, das genauso teuer ist. Es wird nur benutzt um Filme zu schauen und nicht für Musik.

  • Mein erster Gedanke war, einfach einen Kopfhörerverstärker mit optischen Digitaleingang zu nehmen, wie z.B. diesen hier: Essence One. Dann würde ich praktisch von dem optisch digitalem Ausgang meiner integrierten Realtek zur Xonar gehen und von da aus den alten Denon per analog speisen. Natürlich wäre der Kopfhörer dann an der Xonar angeschlossen.
  • Ein anderer Gedanke wäre, da ja mein Yamaha so gut klingt, einfach einen Yamaha Reciever zu nehmen: Yamaha RX-V371.
    Diesen könnte ich genauso opisch digital an meine integrierte Realtek anschließen und dann meine Lautsprecher und Kopfhörer an diesen anschließen. Außerdem hätte ich dann endlich die Möglichkeit den Sound wirklich per Fernbedienung zu steuern und nicht mit diesem Mist von Creative, den ich aktuell verwende.
Prinzipiell war mein Gedanke, die ganzen D/A, A/D Wandlungen zu minimieren und ein einziges gutes Ausgabegerät direkt anzusteuern.
Was sagt ihr zu den Ideen, habt ihr bessere? Ich habe die Möglichkeit bedeutend mehr als diese Vorschläge auzugeben aber würde natürlich immer die günstigste Methode bevorzugen..
Vielen Dank schon mal für eure Ideen ;)
 
Also ich persönlich nutze meinen Beyerdynamic DT880 Edition mit 600Ohm an einem Matrix M-Stage KHV mit integriertem USB DAC, welcher direkt über USB angeschlossen ist.

Wäre so etwas evtl. eine Option?
 
ich denke ein KHV/DAC ist da sicherlich die beste Lösung!

einen AVR der Yamaha 371'er Klasse halte ich dagegen für den falschen Weg. Ich habe im WZ "potente Elektronik" und mir im Arbeitszimmer einen Yamaha 667 als Verstärker und HDMI Monitor Umschalter besorgt. Prinzipiell ist das Ding auch nicht schlecht, für Lala nebenbei und die Tagesschau als Podcast gucken/hören. Ich war aber doch ziemlich enttäuscht, was von dem AKG K-701 noch übrig bleibt, wenn ich den da anschließe.
Da braucht man schon etwas besseres...
 
Yamaha + Original CD = eine Welt = Audiophil
PC+ X ( X= Soundkarte) + Flac, Mp3 Usw. = Andere Welt = nix Audiophil
Rx-v 371 = Nix Audiophil
Wegen deinem X = Soundkarte würde Ich dir empfehlen :
http://geizhals.at/eu/275532

Es gibt natürlich wesentlich bessere aber das Würde den Rahmen vielleicht Sprengen und dann würde Ich dir zu BEYERDYNAMIC T1 PREMIUM mit der Tesla Technologie oder nochbesser Elektrostatischen Kopfhörern Raten, denn die sind Wirklich audiophil :-)
Habe selber ein 5.1 System aus Elektrostaten und Sub System und weiß wovon Ich Rede :-)
Und zum Verstärker würde Ich dir auch was anderes Emphelen wie z.b. Nelson Pass Selbstbau Endstuffen im Class A ( Selbstbau weil dann Bezahlbar und unter 1000€ für Endstufe und Soundkarte )
Ergänzung ()

Sorry, Ich meinet das dein Yamaha im Gegenzug zu den anderen Komp. in die audiophile Richtung gehen würde :-)
 
Burfi schrieb:
Mein Problem ist, dass der Yamaha CD Spieler wirklich bedeutend besser klingt (Kopfhörer direkt an dessen Ausgang) als alle anderen Teile im System, egal wo ich den Kopfhörer anschließe, der Yamaha ist einfach eine ganz andere Klasse.
Der CD-Player hat einen eigenen kleinen Kopfhörerverstärker (KHV), der oft gar nicht schlecht ist. Bei deinem Verstärker wird der Kopfhörerausgang wahrscheinlich von der Endstufe über Widerstände abgegriffen und das versaut oft den Klang.

Burfi schrieb:
  • Mein erster Gedanke war, einfach einen Kopfhörerverstärker mit optischen Digitaleingang zu nehmen, wie z.B. diesen hier: Essence One. Dann würde ich praktisch von dem optisch digitalem Ausgang meiner integrierten Realtek zur Xonar gehen und von da aus den alten Denon per analog speisen. Natürlich wäre der Kopfhörer dann an der Xonar angeschlossen.

  • Das wäre eine gute Lösung, du kannst die Xonar auch direkt per USB anschliessen. Eine andere gute Karte mit ordentlichem KHV wäre die Xonar Essence STX, die auch preiswerter ist.

    Burfi schrieb:
    [*]Ein anderer Gedanke wäre, da ja mein Yamaha so gut klingt, einfach einen Yamaha Reciever zu nehmen: Yamaha RX-V371.
    Diesen könnte ich genauso opisch digital an meine integrierte Realtek anschließen und dann meine Lautsprecher und Kopfhörer an diesen anschließen. Außerdem hätte ich dann endlich die Möglichkeit den Sound wirklich per Fernbedienung zu steuern und nicht mit diesem Mist von Creative, den ich aktuell verwende.
    Lass das bitte, für Kopfhörerbetrieb ist das Unsinn.


    Wector schrieb:
    Yamaha + Original CD = eine Welt = Audiophil
    PC+ X ( X= Soundkarte) + Flac, Mp3 Usw. = Andere Welt = nix Audiophil
    ...
    Wegen deinem X = Soundkarte würde Ich dir empfehlen :
    http://geizhals.at/eu/275532
    Wie kommst du auf den Unsinn? Das FLAC verlustlos komprimiert weisst du? Und die X-Fi Prelude wird nicht mehr hergestellt und hat auch keinen KHV.

    Eine PCI-Karte ist heutzutage auch nicht mehr empfehlenswert, besser PCI-E.
 
Zu erst einmal sollte man sich der Bedeutung des Wortes "audiophil" bewusst sein bevor man es nutzt. Equipment kann gar nicht audiophil sein.

Und was bitte soll an "PC + FLAC" nicht gut sein? Mach mal Deinen CD-Player auf, dann wirst Du sehen dass der Digitalteil im Grunde ein PC mit der Leistungscharakteristik von vor zwanzig Jahren ist. Und der Unterschied zwischen FLAC und der CD liegt darin dass FLAC nur komprimiert während der CD-Standard in Auflösung und Dynamik beschränkt ist. Sogar SACD ist dahingehend beschränkt, wobei das natürlich dennoch der CD technisch deutlich überlegen ist.

Wenn man die Daten von seinem Laufwerk einwandfrei abgreifen und digital weiterleitet, bleibt es am Ende nur noch an der analogen Wandlung hängen. Die Kopfhörerausgänge der AVRs sind da eher das billigste Bauteil, denn dafür sind AVRs nicht gebaut, darauf legt der normale Kunde auch keinen gesteigerten Wert. Ein anständiger KHV von CEC und Konsorten ist da technisch einfach spezialisierter wo bei vielen AVRs wenig mehr als ein starker Widerstand vor die Buchse geschaltet ist.

Mit einer Soundkarte welche über einen integrierten KHV verfügt hast Du dann immer noch die Möglichkeit ein Digitalkabel zu Deinem AVR zu legen um Filme etc anzuschaun.
Die Xonar Essence STX ist da sicherlich eine nicht allzu teure Lösung.
 
1. Es ist aber was anderes wenn man ne Sacd auf ner 500€ Anlage oder 50.000€ Hört.

2. Habe Flac über ne Teure Soundkarte Gehört , Angeschloßen an meine Endstufe und mit einem Sacd Player Verglichen ( Original Sacd ) = Welten Unterschied.
Vom PC klingt es einfach nicht so gut ( außer die Soundkarten im Profibereich, die klingen schon verdammt Gut )
 
2. Habe Flac über ne Teure Soundkarte Gehört , Angeschloßen an meine Endstufe und mit einem Sacd Player Verglichen ( Original Sacd ) = Welten Unterschied.
Vom PC klingt es einfach nicht so gut ( außer die Soundkarten im Profibereich, die klingen schon verdammt Gut )
Die gehörten Unterschiede können 1000 Gründe haben, die nicht auf minderwertige Qualität des PCs zurückzuführen sind (Loudness auf der CD/Flac -da hilft das teuerste Equipment der Welt nichts-, Sounding durch den Treiber der SK, Sounding des SACD-Players, andere Abmischung im Studio der SACD usw. usf...), somit ist der Vergleich leider wertlos.

Was den Unterschied zwischen den D/A-Wandlern angeht, behaupte ich einfach mal, dass diese mehr oder weniger zu vernachlässigen sind, da die meisten D/A Wandler nahezu perfekt arbeiten (jedenfalls im Vergleich zu den gigantischen "Verlusten" bei der Schallwandlung durch LS oder KH, egal welcher Preisklasse).
Entscheident wird wohl vorallem ein guter KH-Ausgang sein, wobei ich die Möglichkeit nicht ausschließen würde, dass der KH-Ausgang des CDP evtl sehr hochohmig (und/oder zusätzlich gesoundet) ist, und dir die daraus resultierende "Verbiegung" eben besonders gut gefällt.
"Sound verbessern" ist also uU. gar nicht so leicht zu definieren, wenn du jedenfalls auf einen möglichst neutralen Sound (also HiFi im eigentlichen Sinne) aus bist, wird eine externe DAC+KHV-Lösung wohl die besten Ergebnisse liefern, da nach meiner Erfahrung der Hersteller der Soundkarten immer den Klang nochmal per Treiber verbiegen.
 
Wector schrieb:
2. Habe Flac über ne Teure Soundkarte Gehört , Angeschloßen an meine Endstufe und mit einem Sacd Player Verglichen ( Original Sacd ) = Welten Unterschied.
Natürlich mit korrektem Pegelabgleich und im Blindtest? Wie hast du die SACD überhaupt auf den PC bekommen? AFAIK geht das doch nur recht aufwändig, z.B. SACD-Player umbauen. Oder hast du CD (gerippt) mit SACD verglichen? SACDs klingen oft einfach dadurch besser, dass man diese eben nicht so bescheiden abmischt wie leider viele CDs.
 
Danke schon einmal für eure Beiträge.
Die Diskussion in Richtung Flac und MP3 ist hier einfach unnötig. Ich hatte selbst die Einbildung, dass Flac besser sei, aber ich kann schlicht keinen Unterschied zu MP3s mit 320kbit/s hören. Hier ein Test mit B&W Nautilus 803 wo 128 und 256 kbit/s MP3 gegen die echte CD Probegehört wurde. Ergebnis ist, dass man schlicht ab 256 kbit/s keinen Unterschied mehr heraushört. (unter der Bedingung das die Abspielhardware dieselbe ist) Also bitte die Einbildung hier weg lassen und zurück zum Thema.

Das mit dem Yamaha Verstärker hatte ich mir schon gedacht. Der ist somit schon einmal raus aus der Rechnung.

Ein simpler KHV kommt auch nicht in Frage, weil ich dann in irgendeiner Form schon vorher eine D/A Wandlung habe und somit andere Elemente (Soundkarte..) mit rein fuschen. Die Xonar Essence STX ist tasächlich eine Überlegung wert, nur leider ist mein PC nur von vorne wirklich gut erreichbar. Das führt mich zu dem Problem, dass der DT-990 Pro ein vergleichsweise kurzes Kabel hat.. Ich bräuchte also eine Art Frontpanel für die STX. Fällt euch dazu etwas ein, bzw. kennt ihr günstigere KHV die entweder als USB Soundkarte funktionieren oder aber optische Eingänge haben?
 
kann dir ebenfalls nur zur essence st(x) raten. habe 2 xonar karten im einsatz (DX und D2) und bin sehr zufrieden.

gruß
 
Wie wärs denn mit der Möglichkeit einen Network Player zu benutzen? Yamaha NP-S2000 zB. Damit umgehst du jedewegliche Möglichkeit, dass der PC oder seine Komponenten da irgendwas machen.
Allerdings hat der NP-S2000 keinen Kopfhörerausgang. Er erledigt nur die Variable "PC". Musst dann gucken, wie du vom NP-S2000 zu deinen Kopfhörern kommst.
Muss ja auch nicht unbedingt der sein. Nur so als alternative Geschichte........

Und der Grund, warum du zwischen CD + CD-Player und PC + FLAC einen Unterschied hörst, wird wohl sein, dass dein CD-Player beim "runterhohlen" der Musik von der CD eben einen besseren Job macht, als der PC beim Wandeln von FLAC.

Geht mir mit meinem Yamaha CDX-860 genauso :D
 
OK, sofern ich keine allzugroßen Verluste über so ein Verlängerungskabel habe, werde ich wohl die Xonar Essence ST(X) mit so einer Verlängerung testen.

Ein Network Player macht bei mir wirklich überhaupt keinen Sinn. Ich habe die gesamte Hardware direkt nebeneinander, sodass das Netzwerk sogar ein gewaltiger Umweg ist. Dazu kommt dann noch der Preis.. Bei dem Yamaha habe ich dann prinzipiell einen reinen D/A Wandler für 1500€... Das ist einfach komplett unsinnig, wenn ich dann nicht mal einen KHV dabei habe..

Danke für eure Hilfe ;)
 
Burfi schrieb:
Ein Network Player macht bei mir wirklich überhaupt keinen Sinn. Ich habe die gesamte Hardware direkt nebeneinander, sodass das Netzwerk sogar ein gewaltiger Umweg ist.
Hab Network Player nur angesprochen, weil damit eben der PC aus dem Weg geräumt ist. Das ein Network Player eigentlich für andere Zwecke gut ist, muss ja nicht heißen, dass man sie nur dafür benutzen kann!

Ich zumindest bin zufrieden, obwohl auch mein PC keine zwei Meter vom AVR bzw. Stereoverstärker wegsteht :)
 
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