Soundprobleme unter Last

Racer X

Ensign
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Hallo,

ich habe angefangen den Voicechat über Discord zu nutzen. Dafür wollte ich erst mein Rode NTG2 nutzen was an der DSLR super funktioniert (mit Mikrofon interner Batteriespeisung). Am Rechner gab es andauernd Brummen und Echos beim gegenüber (chatpartner). Daraufhin habe ich mir ein Zoom H5 geholt was auch eine Interfacefunktion hat (über USB angeschlossen).

Das ganze funktioniert auch super bis zu dem Zeitpunkt wo ich last auf dem Rechner habe (Gaming), Dann hört sich alles über den Kopfhörerausgang und Mikrofoneingang eine Oktave tiefer und unsauber an.

Wenn ich mein (nur den) Kopfhörer an den Rechner anschließe hört es sich für mich okay an (aber auch mit leichten Brummen). Aber das Mic signal ist immernoch so schlecht wie vorher.

Als Soundkarte nutze ich den Onboardchip (2x Realtek ALC1220). Aber das sollte ja keine Auswirkung auf das ZoomH5 haben.

Mainboard: Gigabyte Gaming 5 X370
CPU:AMD Ryzen 1700 @ 3,55ghz
Ram: 16GB Gskill Trident Z (Samsung B Die) 3200Mhz CL14 (44mm höhe)
GPU: Gigabyte Windforce (x3) 2070 super
Netzteil: Bequiet Dark Power 650W
Laufwerk: 5,25” LG BluRay Laufwerk
SSD: Samsung 1TB NVME
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich gehe mal davon aus, dass die CPU schlicht einfach überfordert ist. Die muss ja den Soundchip mit versorgen. Allzu viel Rechenleistung wird dafür zwar nicht gebraucht, aber wenn der schon mit dem Spiel ausgelastet ist, dann kommen unsaubere Töne, Verzerrungen und kleine Aussetzer zustande.
Die eleganteste Lösung wäre eine Soundkarte, die die Rechenleistung übernimmt und die CPU damit entlastet.
Oder ein stärkerer Prozessor, was aber teurer wäre.
 
Da werden dann wohl elektrische Geräusche (spulenfiepen etc.) der Grafikkarte in den onboardchip und den USB Anschluss reinbluten.

Schick das Zoom h5 zurück, das ist für den Einsatz am PC nicht ausgelegt.

Stattdessen: neewer nw700 + behringer umc202hd
 
Ich Verstehe es einfach nicht. Mit Prime95 garkeine Probleme. Nur bei Games. UND bei dem Interface noch schlimmer als beim Onboard.

Und wenn ich das Zoom (das wollte ich eh kaufen und jetzt hat es halt auch noch praktischerweise die interface Funktion) als Interface nutze dann ist es doch quasi wie eine externe Soundkarte. Und trotzdem habe ich damit die Verzerrungen. Warum sollte denn ein anderes Interface besser funktionieren ?

Also wird tendenziel ein anderes USB Interface besser funktionieren ?
 
Mit prime belastet du nur die CPU, nicht aber die gpu. Setz mal die gpu unter Last und dann hast du die gleichen probleme wie in games,da reicht schon der gpu-z interne benchmark oder furmark.

Das Zoom h5 ist für den Betrieb an Smartphones ausgelegt und hat offensichtliche Probleme mit hoher GPU Last.
 
Ja weil ich dachte wie Tramizu geschrieben hat, das es am Prozessor liegen könnte. Mir ist es nur Wichtig das es dann halt auch gut funktioniert und nicht das ich da Geld investiere und es wieder nicht so geht wie ich das will (bzw. wie es eigentlich sein sollte).
Gibt es eine möglichkeit vorhher zu testen ob das vom USB kommt oder eben vom Zoom (Interface) ?
 
Das ist völliger Blödsinn. Die CPU hat damit überhaupt nichts zu tun.

Und nein, leider kannst du das nicht. Zumindest wüsste ich nicht wie.
 
Hallo 🙋🏻‍♂️

Ich hab schon länger ein ähnliches Problem mit wirklich vielen verschiedenen USB Audio Interfaces 🧐 ich hab das tatsächlich aber in spielen fast nie sondern in Firefox bei YouTube oder Waipu oder Prime Video oder am schlimmsten bei Apple TV / ITunes 🤬

Mein System ist nicht aktuell aber meine Games laufen in der Regel gut 👍 da sollte doch auch eine Audio Ausgabe ohne Probleme möglich w:

i7 12th Generation
32 GB DDR5 4800
RTX 3070 8 GB
Windows 11 x64 23H2

Internet Telekom VDSL 100/40
Leitung ist ohne Störung bzw. liegt voll an Ping zwischen 7 und 12 je nach Test

Ich nutze USB 3.2 konformes Kabel an der korrekten USB Buchse!

Ich nutze aktuell ein Steinberg UR22C und hab immer mal wieder Probleme dann mal wieder gar nicht…. Ich hatte das auch mit Focusrite, SSL, GoXLR teilweise hat die Buffersize Anpassung 128 > 256 teilweise bis auf 512 (!) funktioniert aber gefühlt immer nur für einen gewissen Zeitraum…

Ich hatte auch einen zusätzlichen USB Hub mit eigener Stromversorgung probiert aber das half auch überhaupt nicht

Ich hab echt keine Idee 💡
 
Duke2011 schrieb:
Ich nutze aktuell ein Steinberg UR22C und hab immer mal wieder Probleme dann mal wieder gar nicht….
Welchen ASIO Treiber nutzt du denn? den von Yamaha?
Sieht für mich aus, als wäre er falsch eingestellt.

Oder stelle ihn mal um auf USB 2.
USB 3 macht hier eigentlich auch erst dann wirklich Sinn, wenn das MIDI-Interface genutzt wird. Für den den Rest reicht auch USB 2.

Wie hoch hast du denn die samplerate eingestellt?
 
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Ja den von Yamaha!

Die Sampling Rate ist bei 128 bzw 256 beim Roland Bridge Cast
 
Hmm? Reden wir hier gerade von 128, bzw 256 kHz samplingrate?

Das wäre ein komischer Wert und auch viiiiel zu viel. Üblich sind Samplingraten wie 44,1 kHz, 48 kHz, 96 kHz oder 192 kHz.
Ab 96+ kHz auch ausschließlich für professionelle Tonstudios, und selbst die arbeiten meist nur mit 48 kHz.

Für die Audio-Wiedergabe sind 44,1 kHz völlig ausreichend. Mittlerweile geht der trend etwas zu 48 kHz, aber das auch nur aus Bequemlichkeit.
Aber alles darüber ist für Heimanwender völliger Humbug und belastet nur unnötig das System.

Was genau passiert eigentlich bei dir? das hast du nicht geneu beschrieben. Und wann genau passiert was?
Beim TE hat es ja gebrummt und geechot, und bei dir? knackt es ? brummt es?
 
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Sorry! Das war quatsch. Es sind immer 24 bit / 48 Khz bei beiden Interfaces.
Das was ich geschrieben habe ist die Buffer Size für den Asio Treiber.

Latency Monitor zeigt folgende DPC Werte ich muss aber zugeben ich habe keine Ahnung was die bedeuten:

1712169399447.png

Ergänzung ()

Maviba schrieb:
Hmm? Reden wir hier gerade von 128, bzw 256 kHz samplingrate?

Das wäre ein komischer Wert und auch viiiiel zu viel. Üblich sind Samplingraten wie 44,1 kHz, 48 kHz, 96 kHz oder 192 kHz.
Ab 96+ kHz auch ausschließlich für professionelle Tonstudios, und selbst die arbeiten meist nur mit 48 kHz.

Für die Audio-Wiedergabe sind 44,1 kHz völlig ausreichend. Mittlerweile geht der trend etwas zu 48 kHz, aber das auch nur aus Bequemlichkeit.
Aber alles darüber ist für Heimanwender völliger Humbug und belastet nur unnötig das System.

Was genau passiert eigentlich bei dir? das hast du nicht geneu beschrieben. Und wann genau passiert was?
Beim TE hat es ja gebrummt und geechot, und bei dir? knackt es ? brummt es?
Es sind ganz klassische Audio Aussetzer. Also so Dropouts. Meist immer nur 1 Sekunde... manchmal mehr manchmal weniger oft...

Komischerweise aber nicht wenn das System bei Games zB unter Last läuft, wohl aber wenn ich Youtube oder Netflix gucke... oder ganz schlimm einen Film über Apple Itunes
 
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