Bericht Speicherpreise 2025 ausgewertet: Es sieht schlimm aus, aber es gibt auch Anlass zur Hoffnung

coral81 schrieb:
https://www.golem.de/news/verdraeng...lft-junior-entwicklern-nicht-2512-203656.html

Früher galt ein Informatikabschluss von Stanford als Ticket zum Silicon Valley – wegen KI finden aber Elitestudenten keinen Job als Entwickler mehr.

Grund dafür ist, dass KI-Modelle mittlerweile so gut und vor allem schnell im Programmieren geworden sind, dass sie von vielen Unternehmen anstelle von Junior-Entwicklern genutzt werden. Programmierer werden nur noch als Aufsicht benötigt, um den KI-generierten Code zu überprüfen und zu kontrollieren.

In Deutschland siehts natürlich nicht anders aus.
Naja….nach 20 Jahren in der Entwicklung sehe ich das eher skeptisch. Für einzelne Algorithmen und Code Snippets ok…aber für ganze Programme? Eher nicht. Und für ersteres….seien wir mal ehrlich….da ist man früher auch bei vielen zu stackoverflow gegangen und hat geschaut ob schon jemand ein ähnliches Problem gelöst hat…dann adaptiert….und da hat sich schon gezeigt wer ein guter Entwickler war und wer nicht…entweder stur kopiert, oder verstanden und angepasst.

Jetzt kommen LLMs die mit den Code aus dem Internet trainiert sind…aber eben mit ALLEM…und jeder der damals etwas spezielles gesucht hatte wusste, auf eine gute Lösung gab es mindestens 10 schlechte, die nicht wirklich funktioniert haben…und genau diese werden eben auch zum trainieren genommen. Dank IDEs musste man sich eh nur noch auf die „wichtigen“ Dinge konzentrieren die in Richtung Abdeckung der Geschäftsprozesse ging. Der Rest wurde eh schon größtenteils generiert.

Mit der Frage nach lesbarem Code wollen wir mal gar nicht erst anfangen.
 
daknoll schrieb:
Und schön war die Zeit, kann heute niemand mehr nachvollziehen.
Die Faszination DOS zu starten und der Rechner tat alles was man ihm sagte.
Word für DOS...Schreiben, formatieren und drucken. Selbst und auf Kommando, was bis dahin unvorstellbar war...
Wahnsinn, ich bin froh das erlebt zu haben und mir die Freude daran erhalten zu haben.
Indiana Jones auf einem 286... Pathtracing... Hahaha.... ;) Happy new Year!

PS. Ich will auch nicht mehr in die Zeit zurück, aber es war unglaublich geiler als das "Normal" heute.
Ich weiß noch, wenn einem Windows 3.0 und Excel zu hardware-hungrig waren, hat dir einfach irgendwer in 8086 Assembler eine Alternative gestrickt, die sich PC/GEOS nannte mitsamt Office-Paket, das komplett in 512 KB RAM lief, und dann auch noch einen Haufen Druckertreiber mitbrachte, die einfach mal frech durch Überdrucken die Auflösung deines Druckers verdoppelt haben. Und schön Apples Finder geklont haben inklusive der langen Dateinamen, die DOS ja nicht konnte.

Und weil man anders als Windows keinen DOS-Multitasker hatte, mussten die Entwickler lernen, den kompletten State aller offenen Anwendungen auf die Festplatte zu sichern, also quasi Hibernation/Ruhezustand mit den Mitteln des 1980er-PCs. Und wenn das schon mal hatte, dann konnte man den State auch periodisch sichern, falls die blöde Kiste doch mal wieder abstürzt (was ein PC ohne Speicherschutz ständig tat). Dann gingen nach dem Reboot einfach alle geöffneten Anwendungen mit allen noch ungespeicherten Änderungen wieder auf.

Oder das Bedienkonzept mit vier einstellbaren "Schwierigkeitsgraden" wie beim Videospiel.

https://www.osnews.com/story/1864/

Hat man das zum ersten Mal gesehen, saß man nur noch mit heruntergeklappter Kinnlade da. Solche Geniestreiche gibt es heute schlichtweg gar nicht mehr. AI kann sowas nicht generieren. Alles, was da noch kommen kann, ist ein weiterer Chromium-Browser mit Webseite, die so tut, als sei sie eine App, der weitere 4 GB RAM belegt.
 
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Chrissssss schrieb:
Mein derzeitiger PC wird dann auch mein letzter gewesen sein. Das Hobby ist für mich gestorben.

Erst wilde Grafikkartenpreise, und jetzt Arbeitsspeicher und zum Teil auch SSDs. Können Händler und Hersteller sich sonst wo hinstecken.


Fairerweise: (3D-)Grafikkarten waren die ersten gut fünfzehn Jahre bislang viel teurer als heute. Nicht im Anschaffungspreis vielleicht. Aber unterm Strich. Der Wertverlust war nämlich quer durch alle Klassen enorm. Die Kehrseite des rasanten Fortschritts: Hardware, die man heute kauft -- und die gestern schon wieder "überholt" war. Aktuelle Grafikblockbuster auf 6, 7 Jahre alten "Auslaufmodellen" konnte man auch vergessen, Strampeln im Aufrüst-Hamsterrad war also Pflicht. Generell kursiert bis heute der IT-Witz, dass PC-Händler PC-Rücknahmen nur bis 15 Minuten nach Kauf akzeptierten, denn bei Prozessoren und Co. sahs ja nicht viel anders aus.

Das CB-Archiv machts hübsch nachvollziehbar. :D


Was das CB-Archiv aber auch nachvollziehbar macht: Speicher war meist so billig, dass man sich den auf Vorrat in den Tower stopfen konnte, ohne zum Pflegefall für Peter Zwegat zu werden. Das ist vorerst vorbei.

wbatHLc.png
 
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Erzherzog schrieb:
Außerhalb dieser Bubble hier zahlen die wenigsten 400 Euro für RAM...
Eher umgekehrt...

Gerade die Nicht-Bubble zahlt kommentarlos, weil die keine Ahnung hat was RAM vor 6 Monaten gekostet hat.

Die Nicht-Bubble geht in den MM und kauft sich einfach den Laptop, Desktop, den RAM oder die SSD die da herumliegen oder vom Verkäufer empfohlen werden. Kein Verkäufer wird den Otto-Normalo wegschicken mit der Aussage: "Ist gerade etwas teuer, kommens doch in einem Jahr wieder..."
 
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xdevilx schrieb:
Nö.
also ich "brauche" Luft zum atmen oder was zu essen/trinken. evtl ein Auto für die Arbeit.
Was ich defintiv nicht "brauche" ist teurer Ram. Den will ich haben zum zocken o.ä.
Dan istas aber Habenwollen und nicht brauchen. Was ich damit aber nicht kritisieren will.

Unglaublich.

Da will man sich in einem Forum mit dem Themenschwerpunkt Computer und Technik bei vermeintlich Gleichgesinnten über die historische Preisexplosion bei Arbeitsspeicher und Co. auskotzen.

Und dann gibt es hier echt noch solche Möchtegernphilosophen, die sich ernsthaft an dem Wort "brauchen" abarbeiten und einem am besten noch einreden wollen, dass man ja stattdessen auch einer nassen Wand beim Schimmeln zugucken könnte.

Kannste dir nicht ausdenken sowas.
 
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Baue derzeitig ein DIY NAS mit TrueNAS und kaufe derzeitig nach und nach alle Komponenten (Gehäuse, Netzteil, CPU habe ich schon bestellt). Aber 4x48GB UDIMM ECC kaufe ich erst, wenn die Preise gefallen sind (wären 4000€ nach jetzigem Stand).

Zum Glück ist das kein zwingender Kauf und mein Synology NAS läuft einwandfrei.
 
Ich habe dazu zu sagen: FU OpenAI, FU KI-Müll.

LG

Micha
 
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Svennc schrieb:
Fairerweise: (3D-)Grafikkarten waren die ersten gut fünfzehn Jahre bislang viel teurer als heute. Nicht im Anschaffungspreis vielleicht. Aber unterm Strich. Der Wertverlust war nämlich quer durch alle Klassen enorm.
Das galt für alle PC-Komponenten, nicht nur Grafikkarten. 1999 kam man noch ganz gut mit einem um 50% übertakteten Intel Celeron 300A mit Riva TNT zurecht - mit 720x480 und nicht wie heute in 4K. Ein Jahr später hatten sich die Taktraten der aktuellen Prozessoren schon verdoppelt. Alle halbe Jahr legte Nvidia ne neue Generation vor, die Performance verdoppelte sich pro Jahr. Schon im Jahr 2000 war eine GeForce was, 3x so schnell wie ne Riva TNT von 1998? Dann startete die Pentium 4 Ära, erst langsam, dann binnen Jahresfrist +50% bei den Taktraten. Sockelwechsel bei Pentium 4 und die Taktrate hatte sich auf mehr als 2 GHz erhöht. in 2 Jahren von 500 auf 2000 MHz. Speicher durfte auch neu gekauft werden, denn SDRAM aus der Celeron-Ära brachte bei Pentium 4 nichts. Und PC800er RDRAM brachte nichts bei den neuen Pentiums mit FSB533. Der kurz darauf auf FSB800 erhöht wurde und abermaligen Mainboard- und Speicherwechsel bedingte. Den Kühler des Celeron konnte man auch nicht mehr auf einem Pentium 4 3 GHz verwenden, während man heutige Kühler auch nach 10 Jahren noch einsetzen kann.

Heute kaufe ich Hardware und lass die auch mal ein halbes Jahr liegen. Ende der 90er/Anfang der 00er war ein halbes Jahr auch schon ein halber Generationenwechsel, der dann auch noch mehr Performancezuwachs brachte als ein heutiger Generationenwechsel, weil die Verkleinerungen der Transistoren bei jedem Node-Wechsel viel drastischer waren als heute.
 
Alesis schrieb:
@Flutefox
KI wird leider nicht platzen. Weil KI für Kriege absolut wichtig ist. In der Medizin und Physik, also in der Wissenschaft, ist KI ein willkommenes Tool. Es werden immer mehr die eine Suchanfrage über eine Suchmaschine nicht mehr machen, sondern gleich die KI nach einem Ergebnis fragen. Weil alles andere würde ja lesen und recherchieren bedeuten.
Und da ChatGPT im Juli 2025 schon täglich 2,5 Milliarden Anfragen hatte, wird KI ganz sicher nicht platzen.
KI wird nicht verschwinden, aber schau mal wie viel Gewinn OpenAI derzeit macht.
So wie immer werden sich ein paar wenige Firmen durchsetzen und viele pleite gehen.
Vor 12 Monaten gab es spezielle AIs welche für einen Anwendungsbereich optimiert war, z.B Midjourney, Heute ist Google schon relativ gut in allen Bereichen.
Auf der anderen Seite entwickelt Google bereits AI Chips und es wird an effizienteren Modellen als LLMs geforscht.
Fühle mich echt in die Jahrtausend-Wende zurück versetzt und die Dotcom Bubble.
Die KI bubble wird platzen da der Business Case für viele nicht funktionieren wird. ABER AI wird bleiben - meine Prognose: Google wird in Nutzerzahlen OpenAI in 12-24 Monaten überholt haben, da sie den Full Stack anbieten können (Deepmind, Cloud Computing, Marktmacht) und damit günstiger anbieten können (bzw. Erstmal keine Werbung einblenden).

Frohes neues Jahr
 
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Bully49 schrieb:
Aber was ist, wenn man wirklich ein Teil ausgefallen ist? Willst du solange warten?
Dann würde ich glaube ich bei Kleinanzeigen mir einfach erstmal nur 1x8GB DDR5 UDIMM non-ECC kaufen und dann mein DIY NAS hochfahren.

Ist zwar keine optimale Lösung, aber dann werden regelmäßig Backups gezogen von den wichtigen Daten, falls Bit-Flips stattfinden sollten.

Die meisten Daten auf meinem NAS sind eh nur Filme/Serien, die ich von meinen Blu-Rays gerippt habe. Wäre zwar bestimmt ne Woche oder mehr an Arbeit, aber die Daten wären nicht weg.

Steuerdokumente etc. aber schon, aber die würde ich mehrmals sichern, wie ich derzeitig auch schon tue.

EDIT: ich habe noch 16GB DDR5 SO-DIMM non-ECC :D
Ich glaube ich würde mir diese Adapter RAM Platinen mal kaufen und dann könnte ich das System zumindest schon mal einschalten und bisschen einrichten ^^

Ergänzung ()

Dig.Minimalist schrieb:
aber schau mal wie viel Gewinn OpenAI derzeit macht.
Wie? OpenAI ist nicht an der Börse gelistet… wie/woher willst du dann den Gewinn einsehen können?
 
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braindamage10k schrieb:
Was zu einer erzwungen Änderung unser Gesellschaft führen wird.
Ist es das nicht sogar jetzt schon so? Ich sag nur Spaltung der Gesellschaft.
Aber klar, weiß was du meinst. Dagegen wäre es aktuell noch harmlos.

Da es ein PC Forum ist: Hier ist es zwar nicht sichtbar, aber in meinem Umfeld haben immer weniger Leute Lust oder "Zeit" für PC und erledigen das meiste nur noch am Tablet (viele auch mit Tastatur). Das wird zwar nichts mit dem Speicher zu tun haben, auf der anderen Seite werden die Geräte ja auch teurer weil sie auch (aber deutlich weniger) RAM benötigen.

Ich bin jedenfalls auf die 2026 Modelle und deren Preise gespannt.
Ob es da wohl großen/kaum/kein Anstieg gibt?

Ich tippe schon auf Anstieg, nur wie hoch kann ich nix anderes als rätseln.
 
Chrissssss schrieb:
Mein derzeitiger PC wird dann auch mein letzter gewesen sein. Das Hobby ist für mich gestorben.

Erst wilde Grafikkartenpreise, und jetzt Arbeitsspeicher und zum Teil auch SSDs. Können Händler und Hersteller sich sonst wo hinstecken.
Sehe ich mittlerweile ähnlich.
Es macht einfach keinen Spaß mehr.
Ständig ist irgendwas.
Wenn es wegen mir über 5 Jahre realistisch 25% teurer würde gut meinetwegen.
Aber die Sprünge in 4 Wochen auf +300% und dann dauert es immer locker 2 Jahre bis davon wenns gut läuft am Ende eine Gesamtteuerung von +200% übrig bleibt.

Aber jetzt merkt man wie sich die Schere zwischen Arm und Reich öffnet.
Etwa im Jahr 2010 wurde gesagt das es immer schlimmer werden wird und 2025 haben wir dann den Salat.
Arbeitsplätze sind keineswegs mehr sicher, Eigenheime unbezahlbar und selbst das was noch übrig bleibt wird schleichend zerstört.

Ich frage mich eh wie weit die Politik denkt.
Geht das so weiter besteht dieses Land in 20 Jahren aus 80% Leuten mit absolut keinen Rücklagen.
Dann sind die Boomer die noch Geld ansparen konnten nämlich nicht mehr da.
Das bedeutet soviel wie einen Wirtschaftlichen Totalschaden.

Bin im nachhinein froh eine RTX 4080 gekauft zu haben, sowie das ich nicht auf 3820x2160p gewechselt bin.
Die Karte schafft in WQHD mit DLSS alles @ maxed Out und ich hab noch KDCD 1+2 zum spielen, das beschäftigt mich lange.
 
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Hoffen wir mal, dass jetzt nicht noch zusätzlich ein Boot in einem Kanal quer "parkt"
 
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matze313 schrieb:
Zur Not kaufen wir halt Supportverlängerungen für die bestehenden Server, um bei Bedarf Ersatzteile zu bekommen.
Das wird in Relation abartig teuer, ist aber dann alternativlos.

Da bin ich ja froh, dass unsere Server selbstgebaut sind (was aber auch leichter geht, wenn man mit 128GB RAM pro Server auskommt, da reicht Ryzen- und Xeon-E3-Hardware).

Nach 5 Jahren 24/7 Betrieb steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit eben an.

Kann ich nicht bestaetigen. Bei uns sind einige Maschinen in den ersten fuenf Jahren gestorben (4 Stueck auf der Basis eines bestimmten Supermicro-Boards; die Nachfolgemaschinen, irgendwelche Server von HP haben dann auch nur zum Teil die fuenf Jahre geschafft). Die meiste Hardware hat aber nicht nur fuenf Jahre ueberlebt, sondern deutlich laenger; die meisten mehr als 10 Jahre und werden dann irgendwann in den Ruhestand geschickt, weil neuere Hardware die Aufgaben uebernimmt. Letztes Jahr haben wir eine Maschine von 2006 in den Ruhestand versetzt, die funktionierte noch problemlos.

Ist zwar alles redundant, aber bevor der Petabyte-Filer stehenbleibt, fährt man lieber vor Ort.

Um die Redundanz wiederherzustellen? Solange der Wochenenddienst gut bezahlt wird...
 
Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn kein Speicher gekauft wird, sinken die Preise. Es liegt also an Euch.
Und das mit dem Ki-Kram. Es ist Eure Entscheidung ob ihr mal in so einer Wohneinheit , wie Bruce Willis im Film " Das fünfte Element" leben wollt. Wenn Ihr glaubt, dass KI im Privaten Anwendungsszenario Eure "Mängel , Unzulänglichkeiten und Bildungslücken" ausgleicht, nur zu. Macht Euch schlauer. Weise werdet ihr dadurch nicht.
Ich meine nicht sinnvolle Anwendungsszenarien für KI sondern nur die "Möchtergern-Hobby-LLM-BlaBlup-Freaks". :schluck: :heilig:
 
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Einerseits habe ich im Dezember 2024 EUR 160 fuer 64GB RAM bezahlt, und heute kostet das gleiche RAM EUR 708, also mehr als 4 mal soviel.

Andererseits habe ich 1995 fuer mein damaliges Computerupgrade umgerechnet EUR 872 fuer das RAM ausgegeben (32MB), der Prozessor (Pentium 133) kostete damals umgerechnet EUR 654. Und das teure Zeug wurde dann schon 1998 ersetzt.

Also klar ist es teurer, und ich wuerde jedem, der warten kann, empfehlen, zu warten, bis die Preise wieder naeher bei den Herstellungskosten sind, aber unbezahlbar sind sogar die aktuellen RAM-Preise nicht.
 
coral81 schrieb:
https://www.golem.de/news/verdraeng...lft-junior-entwicklern-nicht-2512-203656.html

Früher galt ein Informatikabschluss von Stanford als Ticket zum Silicon Valley – wegen KI finden aber Elitestudenten keinen Job als Entwickler mehr.
Da steht aber auch, dass man mit praktischen Erfahrungen während des Studiums viel wettmachen kann. Problem dürfte sein, dass viele noch glauben, dass schnelles fokussiertes Durchstudieren am besten sei. Hätten meine Eltern so auch am liebsten gehabt.
 
KeinNutzerName schrieb:
Preise werden durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn kein Speicher gekauft wird, sinken die Preise. Es liegt also an Euch.
Aber gerade das ist doch hier nicht der Fall. Für die Firmen spielt der private Sektor doch aktuell gar keine Rolle mehr. Nicht ohne Grund hat Crucial den Vertrieb an Privatkunden eingestellt. Ich sehe hier keinen Effekt, selbst wenn massiv boykottiert werden würde.
 
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