Bericht Speicherpreise 2025 ausgewertet: Es sieht schlimm aus, aber es gibt auch Anlass zur Hoffnung

Spawn182 schrieb:
Mein erster „Home Computer“ hat, glaube ich, rund 1600 DM gekostet, das wären heute Kaufkraft bereinigt etwa 1712 Euro.

Besagte 75 DM für 32 KB Speicher wären heute 80 Euro, das entspricht momentan 8 GB RAM. Insofern passt dein Beispiel. 😉

Ja denk auch es passt so grob - aber nimmt man das erste "reale" ist man bei 140 Euro für das billigste 8 Gbyte DDR5 Non Notebook RAM Modul das tatsächlich evtl auch lieferbar ist.

80 Euro ist schon eher 4 GByte aber fast Faktor 2 ist ja relativ egal bei der Millionen Faktor grösse

Glaube die Preise von Modulen die vom Händler erst bestellt werden müssen braucht man aktuell nicht mehr zu beachten :D


Google will seine AI Zentren glaub ~ Faktor 1000(!) ausbauen bis ~ 2030.... und wenn Google das plant vermute ich die anderen "Riesen" auch - das könnte die Ram Nachfrage aus dem Bereich verhundertfachen.

Das könnte schon krass werden - muss nicht aber verrückt isses schon.
 
Spawn182 schrieb:
Mein erster „Home Computer“ hat, glaube ich, rund 1600 DM gekostet, das wären heute Kaufkraft bereinigt etwa 1712 Euro.

Besagte 75 DM für 32 KB Speicher wären heute 80 Euro, das entspricht momentan 8 GB RAM. Insofern passt dein Beispiel. 😉

64KB von vor 40 Jahren kann man aber nicht mit 64GB von heute vergleichen!
Damals führte man schlanke Programme aus, die genau das taten, was der einzelne Anwender von ihen wollte.
Heute haben wir überladene Frameworks, Web- oder Multi-Plattform-GUIs, Virtualisierung, Cloud-, Security und Spionagefunktionen...
Um Rechnen und Speichern geht es schon lange nicht mehr.
 
Naja kann man schon ob 16 / 32 oder 64 GByte ram ist doch egal - das ist lediglich maximal Faktor 4

KByte auf GByte ist Faktor 1.000.000 - Faktor 2 oder 4 ist eigentlich ein unbedeutender Rundungsfehler an der Endgrösse.
 
Reina schrieb:
Damals führte man schlanke Programme aus, die genau das taten, was der einzelne Anwender von ihen wollte.
Taten sie das? Witze über Microsoft (-Software) sind so alt wie Microsoft selbst.
Und dass Rechner damals nicht so verbreitet waren, hat auch seine Gründe.
Selbst in die XP-Zeiten will ich nicht mehr zurück. Musste ich vor ein paar Jahren nochmal (MiniDV-Kassetten überspielen). Da hab ich mal wieder so richtig schön gemerkt, wie das Gehirn mit der Zeit die Vergangenheit verklärt. Wenn ich dann mal ganz genau nachdenke, waren Computer früher wesentlich mehr Selbstzweck als heute.
 
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Ja aber 32 KByte ist weit vor XP - XP das war schon GByte Zeitalter. also Faktor 200.000 oder so später.

Die Rechner im KByte Zeitalter die waren krass gut in der Software - zwangsweise.

Heute haben selbst die Mini ESP32 Systeme für 1 Euro ca ~ 320 KByte RAM, die kann man zum Glück mit C++ programmieren, denke das ist ein paar hundert mal einfacher als Assembler.

32 KByte RAM ist schon superkrass damit was grösseres zu machen wer das konnte Hut ab.
 
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@Reina Das habe ich ja schon weiter oben bemängelt, es ist halt alles massiv aufgebläht, weil wir es können und der User bereit war, es zu bezahlen.

Eventuell gibt es da bei den jetzigen Preisen in der Zukunft einen Gegentrend, aber ich vermute, da akzeptieren die Verbraucher eher den Umstand, dass ein „Standard” PC in Zukunft 400-800 teurer ist.

Die Preise werden sich ja auch wieder auf ein neues Normal in der Mitte von Pre KI und (Post) KI einpegeln, bis es dann wieder ein Überangebot und gesunden Wettbewerb gibt. Und dann geht das Spiel durch die nächste Krise (z.B. Erdbeben, Pandemie, Überschwemmung, ASI/KSI Boom, *) von vorne los.

@pseudopseudonym Es geht ja nicht im ein Zurück, sondern um die Wiederkehr der Effizienz durch künstliche oder was weiß ich für Verknappung oder besser wäre, der Vernunft wegen.

Siehe Helldivers 2 154GB auf 23GB, weil man eben mal nachgedacht hat und das ist ja nur ein Extrembeispiel, aber bei weitem keine Ausnahme.
 
Ja aber XP Zeiten haben halt damit gar nichts zu tun - zu XP Zeiten hatten die Menschen schon im Vergleich so krass viel RAM dass Software schon EXTREM^EXTREM "schlampig" was Ressourcenverbrauch etc angeht geschrieben werden konnte (und dann auch wegen Wartung etc so gemacht wurde) im Vergleich zu den KByte Zeiten.

Ich kenn halt KB von den ESP32 her - da ist mit 320 KByte für vergleichsweise einfache Steuerungen ok - aber selbst wenn man einen Webserver drauf macht z.b. für Konfiguration fange ich schon an manchmal grob zu rechnen weil ich das dann muss.

Und troztdem sind bei mir dann einzelne "Variablen" ( Bäume. Listen etc) wenn auch selten aber trotzdem mal 16 KByte gross :D ich bin mir sicher das wäre im 32 KByte Zeitalter absoluter Schwachsinn.
 
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Langsam hat man doch keine Lust mehr auf tägliche Hiobsbotschaften.
Auch wenn AI im professionellen und semiprofessionellen Bereich gute Einsetzzwecke hat, frage ich mich wirklich, ob es diesen Preis wert ist, denn mit diesen Investitionen wird auch sehr viel Mist (Shrimp Jesus, Videos, AI-Influencer uvm.) und sogar schädliche Dinge getrieben (Scams bei diversen Portalen, AI-"Partner" uvm.).

Ich verstehe schon, dass den AI-Firmen egal ist, wer ihre Kunden sind, aber ich wünschte mir tatsächlich zumindest in der EU ein zügiges Einschreiten, vor allem was Scams und co. angeht, dann müssen die Daten eben geloggt werden und Bilder/Video zurückverfolgbar sein.
 
Uzer1510 schrieb:
Ja aber XP Zeiten haben halt damit gar nichts zu tun - zu XP Zeiten hatten die Menschen schon im Vergleich so krass viel RAM
Stimmt, aber mit noch weniger RAM war die Software noch beschissener. Guck dir mal an, wie primitiv das zu C64-Zeiten war. Brauchtest dicke Handbücher damals und entsprechend war ein Computer im Haushalt etwas Besonderes. Die Zeiten brauchen die wenigsten zurück.
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ProfessorJump schrieb:
Auch wenn AI im professionellen und semiprofessionellen Bereich gute Einsetzzwecke hat, frage ich mich wirklich, ob es diesen Preis wert ist
Ich war als Softwareentwickler noch nie so produktiv und hatte noch nie so viel Spaß. Das, was jetzt wegfällt, ist ja vor allem die Fleißarbeit, die am wenigsten Spaß macht.
 
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Ich finde es teils schon schwierig, wie viel % wollten den in nächsten 6 Monaten neuen PC bauen und haben die Warnungen die hier standen konsequent ignoriert und sich nicht noch Ram gekauft die Mehrheit muss doch versorgt sein.

Klar wenn das jetzt 2-5 Jahre anhalten würde, dann würde ich das Geheule verstehen vereinzelt auch so aber hier sind ja fast nur Heulkommentare.

Wie gesagt es gibt viele Wege drum rum mit 16gb kann man auch spielen und das kann man selbst heute noch zahlen.

Ich hoffe fast auf steigende Preise zumindest mittelfristig nicht für Jahre, weil ich dann in paar Monaten vielleicht auf meinen Gaming PC verzichten kann, will jetzt mal im Winter/Frühling noch bisschen zocken aber "befürchte" fast das das schon der Peak war... aber ja dann würde ich mein PC halt so behalten und auch ok :D
Ergänzung ()

matze313 schrieb:
Habe Anfang November angefragt ob wir das Vorverlegen können, aber wurde abgelehnt. Mal schauen wie die Reaktion ausfällt wenn die Preise bei unserem Lieferanten feststehen. Falls überhaupt geliefert werden kann.
Also du machst dir Sorgen über das Geld einer Firma oder Organisation wo die wo mehr zu sagen haben wie du sich keine Sorgen machen und einen Scheiß interessieren... warum?
Ergänzung ()

Spawn182 schrieb:
wie viel "künstliche" Verknappung?
Naja das gibt es schon, bei der letzten Preiskriese von Ram haben die Hersteller extra nicht massiv gegen gesteuert aus Angst dann die Preise zu stark senken zu müssen und deshalb war auch 0 Vorrat in Lagern die das hätten abfedern können.
 
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Habe noch vor der "Explosion" zugeschlagen. Glückes Geschick. – Das Setup muss jetzt im IST eh noch mind. 2 Jahre halten. Eher 3. Wird schon passen. :smokin:

Guten Rutsch. :cheerlead:
 
blackiwid schrieb:
Also du machst dir Sorgen über das Geld einer Firma oder Organisation wo die wo mehr zu sagen haben wie du sich keine Sorgen machen und einen Scheiß interessieren... warum?
Naja ums Geld der Firma mache ich mir herzlich wenig Sorgen, kann ja "Ich habs euch ja gesagt" singen.
Mir geht es eher um die Lieferzeiten. Habe hier im Thread 12+ Monate gelesen.
Zur Not kaufen wir halt Supportverlängerungen für die bestehenden Server, um bei Bedarf Ersatzteile zu bekommen. Das wird in Relation abartig teuer, ist aber dann alternativlos.

Nach 5 Jahren 24/7 Betrieb steigt die Ausfallwahrscheinlichkeit eben an.
Und mit steigender Ausfallwahrscheinlichkeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass wir Streichölzer ziehen wer mitten in der Nacht, am Wochenende oder Feiertags antanzen muss, um Komponenten zu tauschen :D Ist zwar alles redundant, aber bevor der Petabyte-Filer stehenbleibt, fährt man lieber vor Ort.
 
pseudopseudonym schrieb:
Taten sie das? Witze über Microsoft (-Software) sind so alt wie Microsoft selbst.
Und dass Rechner damals nicht so verbreitet waren, hat auch seine Gründe.
Selbst in die XP-Zeiten will ich nicht mehr zurück. Musste ich vor ein paar Jahren nochmal (MiniDV-Kassetten überspielen). Da hab ich mal wieder so richtig schön gemerkt, wie das Gehirn mit der Zeit die Vergangenheit verklärt. Wenn ich dann mal ganz genau nachdenke, waren Computer früher wesentlich mehr Selbstzweck als heute.
Und schön war die Zeit, kann heute niemand mehr nachvollziehen.
Die Faszination DOS zu starten und der Rechner tat alles was man ihm sagte.
Word für DOS...Schreiben, formatieren und drucken. Selbst und auf Kommando, was bis dahin unvorstellbar war...
Wahnsinn, ich bin froh das erlebt zu haben und mir die Freude daran erhalten zu haben.
Indiana Jones auf einem 286... Pathtracing... Hahaha.... ;) Happy new Year!

PS. Ich will auch nicht mehr in die Zeit zurück, aber es war unglaublich geiler als das "Normal" heute.
 
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pseudopseudonym schrieb:
Ich war als Softwareentwickler noch nie so produktiv und hatte noch nie so viel Spaß. Das, was jetzt wegfällt, ist ja vor allem die Fleißarbeit, die am wenigsten Spaß macht.
Etablierte Seniors haben im Moment gute Zeiten.
Die größte Problematik ergibt sich für Leute, die sich auf Junior Stellen bewerben. Hinzu kommt das Outsourcing der IT, welches immer größere Ausmaße annimmt.
 
Simonsworld schrieb:
Hinzu kommt das Outsourcing der IT, welches immer größere Ausmaße annimmt.
Ja wenn die K.I. übersetzungen immer besser werden und man sogar Gefühle und Mundbewegungen damit faken kann oder übersetzen... ja dann ist es irgendwann kein Unterschied mehr ob man mit nem Deutschen im Teams zusammen arbeitet oder einem Inder der kein Wort Deutsch oder auch Englisch kann.
 
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