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NewsSpieleentwicklung mit KI: Valve konkretisiert Richtlinien für KI-Kennzeichnung
Der Einsatz von KI für die Entwicklung von Videospielen ist umstritten. Valve hat die Richtlinien nun ein wenig gelockert. Studios müssen den Einsatz von KI nicht mehr generell, sondern nur dann kenntlich machen, wenn generative Modelle für konkrete Inhalte eingesetzt werden. Das ist auch im Sinne der Spieler.
Die meisten Entwickler bekommen nicht mal so vernünftige Games hin, da wird es mit Einsatz der KI wohl kaum besser. Es nervt nur noch überall diesen KI Müll sehen zu müssen. Schade, dass Valve das nun lockert, es sollte immer gekennzeichnet sein.
Du programmierst nicht, oder?
Wenn man nicht absolut im Thema ist (und selbst dann) ist der Austausch mit einer KI in der Regel sehr zeitsparend. Bei dem crunch der Entwickler wird das wohl jeder benutzen.
Macht so viel mehr Sinn. KI als unterstützendes Werkzeug für die Entwicklung zu nutzen ist völlig Ok. KI aber dafür zu nutzen um irgendwelchen Slop zu erstellen der verkauft wird, schlimmstenfalls auch noch in nem Echtgeld-Shop mit dem Argument, Spieleentwicklung sei ja so teuer und irgendwie muss das Geld wieder reinkommen, ist nur dreist.
Ja, genau das beobachte ich auch aus meiner Halb-Programmiererfahrung als Maschinenbauer. Die KI ist schon ziemlich gut, Standardprobleme (wie Sortieralgorithmen oder Intervallschachtelverfahren) komplett hinzuschreiben. Meiner Meinung nach sind da einige Steine ins Rollen gekommen: Die Art und Weise, wie Code programmiert wird, wird sich die nächsten Jahre stark ändern.
Ja, es wird immer noch den Menschen brauchen, der das große Ganze des Programmiercodes definiert. Aber solch "Kleinkram" bzw. Routine-Arbeit wird mehr und mehr die KI abnehmen. Entsprechend: Es wird nicht mehr lange dauern, dann gibt es keine "100% KI-freie" Software mehr.
Von dem her sehe ich den Ansatz von Valve als genau den richtigen: KI muss dann gekennzeichnet werden, wenn sie maßgeblich auf Spielinhalte auswirkt. Ob irgendein simpler Hintergrund-Algorithmus, der ne Liste alphabetisch sortiert, händisch oder per KI erstellt wurde, ist doch einem als Spieler ziemlich egal (solange die zugehörige Qualitätskontrolle passt).
Die Kennzeichnung halte ich für persönlich nur für sinnvoll, wenn die Studios entsprechend gezwungen werden wirklich transparent offenzulegen, was genau mit AI gemacht wurde. Wenn Zeit in der Programmierung gespart werden kann habe ich damit an sich kein Problem. Wenn aber menschliche Kreativität für Story, Design und Artworks etc. durch AI ersetzt wird, ist das für mich ein absolutes No-Go.
Ich habe aber meine Bedenken, dass die Studios das offenlegen werden. Oder wie im Fall von Payday 3 wurde einfach dreist gelogen und gesagt man hätte die Kunst im Spiel von echten Künstlern fertigen lassen. War komplett gelogen und ist entsprechend dann auch rausgekommen.
Kompletter Schwachsinn. Jedes Asset aus aktuellen Tools ist irgendwo mit KI in Berührung gekommen. Verstehe nicht warum plötzlich Unterschiede zwischen verschiedenen KI-Arbeiten gemacht werden. Besonders bei solchen "unkritischen" Dingen wie Texturen, Animationen oder Sprache ist es doch vollkommen egal ob die per KI erstellt wurden? Verbuggte Gamelogik von Vibe-KI-Artists, die das ganze Game unspielbar macht, sollte als erstes gekennzeichnet werden.
Die meisten Entwickler bekommen nicht mal so vernünftige Games hin, da wird es mit Einsatz der KI wohl kaum besser. Es nervt nur noch überall diesen KI Müll sehen zu müssen. Schade, dass Valve das nun lockert, es sollte immer gekennzeichnet sein.
Kannst Du ja mal den ganzen freundlichen Game Designern/Kreativen und Künstlern erzählen, denen nicht nur das Copyright ihrer Arbeit durch die Datenkrake geklaut wird, sondern gleich noch noch der Job hinterher verloren geht. Schon lästig so Menschen, die man auch noch bezahlen muss.
Stimme den meisten Vorrednern zu. Mmn kommt es tatsächlich darauf an, wie die KI eingesetzt wird.
Werden Inhalte generiert, oder eben nur als Hilfswerkzeug herangezogen. Ich sehe da Ehrlichkeit der Entwickler eher als Stoplerstein
Wie soll das genau mit welchen Mitteln überprüft werden?
Ich finde es sehr bemerkenswert, wie sich Valve für Konsumenten einsetzt.
Andere Unternehmen (hust Epic Games hust hust) hätten so eine KI Kennzeichnung aufgrund von niedrigen Verkaufszahlen von Titeln nicht umgesetzt oder waren schlicht weg dagegen.
Davon könnten sich andere Unternehmen echt mal ein Vorbild dran nehmen.
Meiner Meinung nach: Ob Assets nun von KI erzeugt wurden oder sie einfach aus einer Asset-Sammlung kommen oder sie für das Spiel handgemalt wurden, es ist mir ziemlich egal und fließt bei mir nicht in die Kaufentscheidung mit ein.
Ich interessiere mich dafür, was beim Produkt rauskommt. KI ist aus meiner Sicht nichts, was in irgendeiner Weise Rückschlüsse auf die Qualität liefert. Und wie Studios arbeiten ist mir auch ziemlich egal. Ist ja nett, dass BioWare für 10 Jahre Dragon Age Entwickler bezahlt hat, aber das ist für mich kein Kaufargument...
Edit:
Heißt, dass mir die Kennzeichnung relativ wurscht ist, ich sehe nur wenig Nutzen darin.
Es reicht ja schon, Textpassagen mit AI Unterstützung erstellt zu haben, selbst wenn 98% des Rests "manuell" gecrafted und entwickelt worden sind. Sind die Tools für die Engine nicht auch bereits "AI"?
Die Frage ist, wie und wo man kreative Arbeit abgrenzt.
Denke NPC in real time spielen Steuerung durch KI wird sehr lange dauern, das Training ist viel aufwendiger und es ist relativ langsam aktuell in der Ausführung. Denke dauert noch 10-15 Jahre. Ich sehe es eher bei Spielen wie total war. 10x legend of total war Kampagne hochladen fertig 😂
@matschei: Ich weiß nicht, ob das "Steuern" von NPCs das typische Einsatzgebiet dieser KIs ist.
Ich bin auch nicht der Meinung, dass ich viel generative KI im Spiel haben möchte. Also ich möchte gar keine dynamischen Dialoge. Ich möchte NPCs nicht "alles" fragen können oder "alles" antworten können, es gibt in den heutigen Spielen schon genug bedeutungslose Dialoge :-) Es geht immer noch um ein Spiel.
Kannst Du ja mal den ganzen freundlichen Game Designern/Kreativen und Künstlern erzählen, denen nicht nur das Copyright ihrer Arbeit durch die Datenkrake geklaut wird, sondern gleich noch noch der Job hinterher verloren geht. Schon lästig so Menschen, die man auch noch bezahlen muss.