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News Spieleentwicklung mit KI: Valve konkretisiert Richtlinien für KI-Kennzeichnung

Kunst muss von Hand gemacht werden, so könnte man die vorherrschende Meinung grob zusammenfassen
Hat jemand verlässliche und seriöse Quellen zu dieser Aussage?
Dass dies die Meinung derjenigen ist, deren Job (un)mittelbar von KI bedroht ist, sollte logisch sein.
Aber wie sehen es die Spieler tatsächlich?

Mir persönlich ist es nämlich völlig egal, ob ein Mensch oder eine KI etwas generiert hat, solange es sich passend in das Spiel einfügt. Ich wette es steigert auch die gesamte Qualität, wenn eine KI etwas generiert, anstelle eines Menschen, der unter viel zu großem Zeitdruck auf Qualität verzichten muss, um Zeitpläne einzuhalten.
Banale Assets, die in jedem Spiel vorhanden sind, aber trotzdem wegen Copyright und Abwechslung neu erfunden werden müssen, sollte eine KI erstellen, damit sich der Mensch mit außerordentlichen Inhalten beschäftigen kann.
 
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Jedes Kunstwerk ist ein Inspiration für andere. Das war schon immer so.

@Zweite Sonja: Kunst ist doch ein so schwammiger Begriff meiner Meinung nach... Da muss ich einfach an "Ist das Kunst oder kann das weg?" denken
 
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Zulgohlan schrieb:
Keine Ahnung wer Chris Hülsbeck ist, aber für mich ist Musik Gitarre+Bass+Drums und ein Mikro...
Wer Hülsbeck nicht kennt, spielt noch nicht so lange Videospiele. Hatte sogar 2-3 CDs von ihm. Keine Ahnung wo die heute sind.
 
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Bobartzer schrieb:
Ich finde es sehr bemerkenswert, wie sich Valve für Konsumenten einsetzt.
Allgemein ist valve als Unternehmen ein Vorzeigemodell.
Haben bisher auch keine negativen Schlagzeilen generiert. Seit 25 Jahren grundsolide und funktioniert immer. Keine Mechanismen um die Spieler auszubeuten.
Gaben an sich ist ja auch kein unsympath.

Nur die Rabatt Aktionen nerven.

Andere Unternehmen wären an dieser Stelle schon zu einer unerträglichen Horrorshow mutiert
 
Wenn KI sinnvoll eingesetzt wird, sehe ich sie als Gewinn für alle.

Mr.Zweig schrieb:
[...] Copyright ihrer Arbeit durch die Datenkrake geklaut wird, sondern gleich noch noch der Job hinterher verloren geht.
Beim Copyright stimme ich dir zu. Da muss mehr Schutz entstehen.

Der Job ist bei allen und jedem jederzeit gefährdet.
Wir brauchen noch jede Menge Pflegepersonal. Die Bundeswehr rekrutiert auch wieder.

Gullveig schrieb:
Du sprichst also allen anderen Musikinstrumenten, sowohl analog als auch digital, die Berechtigung ab. So wie vor 85 Jahren die "entartete Kunst" aus Deutschland verbannt wurde.
Der Vergleich braucht aber einen barrierefreien Zugang. :freak:

Er hat auf seinen Musikgeschmack hingewiesen. Ihm daraus einen Strick der Menschenfeindlichkeit zu basteln, ist schon ein starkes Stück.
 
tollertyp schrieb:
Und wie Studios arbeiten ist mir auch ziemlich egal.
Ja, das kann einem im Grunde eigentlich egal sein, wären da nicht die ganzen PR Abteilungen der AAA Publisher die Ingame-Stores für Vollpreisspiele, Battlepasses und allgemein höhere Preise der Spiele nicht ständig damit verteidigen würden dass man das macht weil die Entwicklung immer teurer wird und man das alles macht weil das Geld für den Content auch wieder irgendwie reinkommen muss.
Auf der anderen Seite wird dieser Content aber dann günstig mit KI generiert und dafür soviel verlangt wie wenn echte Menschen daran arbeiten. Das steht dann einfach in keinem Verhältnis. Der Publisher spart dadurch Geld aber die Gewinnspanne wird aufgrund immer mehr Mikrotransaktionen (von Dingen die man früher einfach freischalten konnte ohne irgendwas dafür zu bezahlen) und allgemein höheren Preisen immer höher und höher.

Noch schöner dann wenn man diese ganzen Mikrotransaktionen, egal ob nur kosmetisch oder nicht, in Vollpreisspielen kritisiert aber dann die ganzen Weißritter, die meinen sie müssen jetzt einen Multimilliarden-Publisher verteidigen, dann auch noch den Sermon dieser PR-Abteilung wiederholen und dann ankommen mit "Arbeitest du umsonst?" oder "Die Entwickler müssen auch von was Leben.". Da geht mir mittlerweile schon das geimpfte auf wenn ich diesen Blödsinn lese.

In dem Kontext ist mir das dann als Konsument wieder nicht egal wie so manche Studios arbeiten. Ein sehr schönes Beispiel sieht man aktuell ja bei BF6 wo KI Slop verkauft wird (Sticker und dergleichen). " Aber man muss es ja nicht kaufen." höre ich die Weißritter schon wieder rufen aber um das gehts bei dieser Debatte überhaupt nicht.
 
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@floTTes
Nuja, les doch nochmal die News. dort steht, dass ein ziemlich bekanntes und zu recht ausgezeichnetes Spiel wegen Nutzung von KI nachträglich disqualifiziert wurde.

Macht diese Erkenntnis, dass KI genutzt wurde, das Spiel jetzt unspielbar? Oder plötzlich so schlecht dass es die Wertung nicht verdient hat?
Das ist doch derselbe Werdegang.
 
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Manegarm schrieb:
Nur die Rabatt Aktionen nerven.
Die gibt es aber in jedem Markt seit es Märkte gibt. Oder was genau meinst du damit?

Da Steam unzählige Spiele und alle Genres beinhaltet, ist es unausweichlich, dass irgend etwas immer eine Aktion hat. Die Entwickler entscheiden, ob, wann, wie oft und welche Rabatte sie gewähren. Valve schlägt lediglich vor, dass an Termin X Genre Y beworben werden könnte.

Bei Lebensmittel gibt es sogar Produkte, die noch nie eine Aktion verlassen haben. "20% mehr Inhalt" oder "2 Gratis" und bei der nächsten Shrinkflation, Inflation, Preiserhöhung, etc. steht weiterhin dasselbe da.
Oder wann gab es mal im Möbelgeschäft keinen Räumungsverkauf, "Alles muss weg" Aktion oder "Das ist das letzte Stück", welches alle paar Monate mit anderer Farbe oder 2% Designabweichung wieder ab der ersten Sekunde das letzte rabattierte Stück ist und gefühlt jeder vierte Haushalt besitzt.
 
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matschei schrieb:
Da tun sich wirklich große Möglichkeiten auf im nächsten Jahrzehnt.
Gar nichts wird da groß passieren in diese Richtung. Vor 20 Jahren als ich Fable das erste mal gespielt habe dachte ich auch noch "Wenn so ne Art Spiel heute schon möglich ist, wie komplex werden die Spiele dann in 10-20 Jahren aussehen? Was wird man da alles machen können?" Ja, nicht so wie ich mir das vorgestellt habe sondern maximal runtergedummt und vereinfacht weil alles andere zu aufwändig wäre.
Allein die Gegner KI ist heutztuage viel schlechter als noch zu Half Life 1 Zeiten (auch bald 30 Jahre her) obwohl die Technologien, selbst ohne dem AI Kram, mittlerweile schon viel weiter wäre.
Man brüstet sich ja zum Teil heute noch damit wenn ein neues Spiel NPCs hat die eigene Tagesabläufe haben. Ja, herzlichen Glückwunsch, gabs auch schon vor über 20 Jahren. Heutzutage sollte das vorallem in AAA Spielen eigentlich selbstverständlich sein und kein Alleinstellungsmerkmal mit dem man groß Werbung macht.

Klar, man stellt sich die Zukunft super vor was mit KI alles kommen könnte aber am Ende wird es, gerade von den Großen Studios, nur genutzt um Geld zu sparen und nicht um Spiele tatsächlich besser, dynamischer und komplexer zu machen.

Ich lasse mich in ein paar Jahren gerne eines besseren belehren aber die Vergangenheit hat gezeigt dass die Spiele durch bessere Technologie nicht unbedingt besser werden als früher und falls doch, dann wird das eher die Ausnahme sein denn die Regel.
 
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Ich würde mir hier immer noch deutlich mehr wünschen, am besten Symbolen zu einfachen Übersicht ähnl. denen für Gewalt, Schimpfwörter etc...

Denn zum einen sehe ich den Einsatz von KI bei spielen wohl grundsätzlich deutlich unkritischer als viele andere, vor allem aber macht es für mich aber auch einen erheblichen Unterschied für was und in welchem Umfang die KI verwendet wird. Und das ganze steht dann natürlich auch in Relation zum Spiel selbst, dem Preis und dem Entwickler bzw. dessen Größe/Budget.
 
Ob mit oder ohne KI interessiert mich nicht die Bohne. Mir als Käufer ist es wichtig, dass ich ein gutes Spiel für mein Geld bekomme. Warum sollte es mich interessieren, ob da nun irgendwas automatisiert mit "KI" erstellt wurde, oder ob das jemand händisch erledigt hat? Das spielt für mich als Endkunde doch überhaupt keine Rolle.
Ich habe lieber ein völlig durch KI erstelltes Spiel, welches mir Spaß macht, als bspw. irgendeinen identitätspolitisch aufgeladenen, aktivistischen Müll wie "Dustborn" und ähnliches.

Und ganz ehrlich, wenn das KI Zeugs bspw. soviel Arbeit abnimmt, dass Entwickler zum Ende eines Projektes keine völlig kranke "Crunshtime" mehr durchmachen müssen, dann ist es doch ein Gewinn für Studio, oder?
 
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Faluröd schrieb:
Die KI ist schon ziemlich gut, Standardprobleme (wie Sortieralgorithmen oder Intervallschachtelverfahren) komplett hinzuschreiben.
Brauchts dafür KI? Dafür gibts doch in jeder gängigen Sprachen Standardbibliotheken...
 
Pandora schrieb:
... erheblichen Unterschied für was und in welchem Umfang die KI verwendet wird. Und das ganze steht dann natürlich auch in Relation zum Spiel selbst, dem Preis und dem Entwickler bzw. dessen Größe/Budget.
Vielleicht sollte man stattdessen eine Kennzeichnung schaffen, die das Verhältnis des eingesetzten Budgets in das Spiel bzw. Spieleentwicklern zum Management, Marketing, Promi Ausgaben, etc. zeigt.

Oder eine Kennzeichnung, wie viel Geld man für kostenpflichtige Items ausgeben kann.
Oder die Dauer, ein kostenpflichtiges Item in durchschnittlichen Spielstunden ohne Echtgeld zu erlangen.

Am besten direkt ein "Pay 2 Win" Label auf der erste Seite, die man als Käufer sieht und einen Filter, sämtliche "Pay 2 Win" oder "Pay 2 Progress" Spiele dauerhaft auszublenden.
 
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Das ist auch im Sinne der Spieler.
Generative KI in Spielen, die beispielsweise für die Erstellung von Artworks eingesetzt wird, stößt bei Spielern auf Ablehnung,
Dazu würden mich ja mal Quellen interessieren die aus echten Spielerbefragungen bestehen und nicht aus irgendwelchen einzelnen Influencern oder Game-Magazinen.
Dort wurde das gelungene Rollenspiel Clair Obscur: Expedition 33 aufgrund des Einsatzes von generativer KI nachträglich disqualifiziert.
Und das ist auf Wunsch der Spieler geschehen? Wenn ich mich recht entsinne gab es auch gegen diese Entscheidung viele Meinungen und Postings die Unverständnis ausdrückten.
 
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Wenn das Spiel nicht mehr händisch von austauschbaren Lohnsklaven erstellt wird, dann fehlt doch irgendwie was.
 
DriveByFM schrieb:
Die meisten Entwickler bekommen nicht mal so vernünftige Games hin, da wird es mit Einsatz der KI wohl kaum besser. Es nervt nur noch überall diesen KI Müll sehen zu müssen. Schade, dass Valve das nun lockert, es sollte immer gekennzeichnet sein.
Ist doch klar das alle nachziehen, die haben Angst sonst kein Geld mehr zu verdienen oder zumindest weniger.
Wenn du das Geld nicht verdienst tut es halt jemand anderes.
Ob sie es wirklich verdient haben, weiß man natürlich nicht, aber zumindest haben sie es eingenommen :D
 
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