News Spotify Family: Ohne QR-Code-Prüfung droht 12-monatige Sperre

Was sicherlich viele bei ihrem Moralapostelsein vergessen: Spotify ist nicht nur gut für seine Musik die man mag, sondern eben auch für den Algorithmus, neue Musik für sich zu entdecken. Genau DAS finde ich als Stärke an dem Dienst und das hat mir schon viele Künstler aufgezeigt, die mir so völlig unbekannt gewesen wären und deren Musik ich heute zusätzlich konsumiere.
 
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Einfach Musike aus GitHub nutzen.
Kann alles was Spoty kann, aber kostenlos und ohne Werbung.
 
kachiri schrieb:
21,99 Euro. 3-4 Alben im Monat? Für 21,99 Euro. Zeig mal her...
Vor allem weil ja auch die ganze Familie dieselbe Musik hört, nicht?
22*12=264 dafür bekommt man schon einige MP3s und Alben. Bei Musik hört man ja oft über Jahre immer wieder die persönlichen Hits und es kommen eben ein paar dazu. Auf Dauer rechnet sich Spotify nicht, außer man hört durchgehend neue Sachen
 
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habla2k schrieb:
Das heißt, wenn dir jemand unrechtmäßig Geld vom Konto abbucht und dann sagt "Reg dich nicht so auf, du verdienst doch dieses Jahr doppelt so viel, wie letztes Jahr" dann wäre das auch ok?
Nein, das fand ich echt nicht ok als das Adobe bei meiner Frau gemacht hat. Aber sie hätte halt rechtzeitig kündigen müssen genau am Tag an dem das Abo ausläuft. Und das Adobe automatisch deine EDU master auf eine normale Master Upgrade stand bestimmt auch irgendwo im kleingedruckten. 600€ für Adobe und zwei Kunden für immer verloren.

Ein winziger Verlust für Adobe, zumindest im Vergleich zu dem was der Type gemacht hat der RICHTIG sauer auf Adobe deswegen war und gleich die ganze Adobe CS geklont hat. Wieviel hat Adobe stock verloren, 30%?
 
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FrAGgi schrieb:
Nicht immer gleich so sehr den deutschen Problem-Michel raushängen lassen. Auch bei Spotify scheint man zu wissen, dass Leute auch mal 7+ Tage von einander getrennt sind.
1. Das geht auch freundlicher.

2. Gerade wenn man selbst nicht lange darüber nachdenkt, sondern lieber motzen will:
Ich war mal 2 Monate auf Dienstreise im Ausland. Du sagst also es sei fair, dass man bis zur Rückkehr ein separates Einzelabo abschließen oder auf die Inhalte verzichten muss?
Danke, aber nein danke.
 
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habla2k schrieb:
Das heißt, wenn dir jemand unrechtmäßig Geld vom Konto abbucht
Nein, weil das immernoch zahlende Kunden sind, die klauen hier keinerlei Inhalte. Zahlen sie weniger als wenn jeder einzeln ein Abo abschließen würde? Ja. Würden sie alle zwingend ein einzelnes Abo abschließen oder halt einfach einen anderen Anbieter wählen? Wer weiß.

Spotify macht Rekordgewinne indem sie Künstlern so wenig wie möglich zahlen und massenhaft Mitarbeiter entlassen und durch KI ersetzten. Keine Ahnung warum Leute hier Mitleid mit denen haben, wenn andere die Angebote nutzen um Spotify eben weniger (nicht nichts) zu zahlen.
 
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Der eigentliche Punkt hier ist doch: Man hätte das viel früher unterbinden können, hat es aber mit Absicht nicht getan, um möglichst viele Leute in das System zu ziehen. Jetzt ist Zahltag. Ist ja nicht so, dass diese Mechanismen früher technisch nicht möglich gewesen wären, man hat es einfach als Instrument genommen um jetzt auf einmal zu sagen: So geht's nicht, ihr müsst jetzt schon zahlen, nachdem ihr die letzten Jahre eure Playlists und Hörgewohnheiten an uns ausgelagert habt. Ein Schelm wer Böses dabei denkt ;-)
 
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estros schrieb:
Die Überprüfungszeit sollten sie schon auf 21 oder 28 Tage setzen, denn beruflich ist man oft ja weit voneinander weg oder eben der Urlaub.
Es ist vermutlich aber auch nicht gewünscht, dass Familie Müller, die aus 4 Leuten bestehen, alle an 4 verschiedenen Orten der Welt sind und da über den Family Account Musik hören.

Es soll halt um den Haushalt gehen, den Hauptwohnsitz. Dort können alle 4 in ihren jeweiligen Räumen mit den jeweiligen Geräten Musik hören.

Wie das dann aussieht, wenn die ganze Familie 3 Wochen in Frankreich ist, keine Ahnung, wird man sehen. Wenn Hauptnutzer und die Angehörigen zusammen sind, gehts vielleicht.
 
Lustig. Bis jetzt bin ich zu faul zu Tidal zu wechseln..... eine 12-Monatige sperre würde, wenn ich es verpasse, mir den nötigen Tritt in den Hintern geben.... Aber ja Kontrolle ist gut :D
 
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Geckoo schrieb:
Nein, weil das immernoch zahlende Kunden sind, die klauen hier keinerlei Inhalte. Zahlen sie weniger als wenn jeder einzeln ein Abo abschließen würde? Ja. Würden sie alle zwingend ein einzelnes Abo abschließen oder halt einfach einen anderen Anbieter wählen? Wer weiß.
Es ist ein zahlender Kunde und X Schnorrer, die Spotify bescheissen. Das hat nichts mit dem Gewinn einer Firma zu tun. Warum wird unsoziales Verhalten nur immer so gut dargestellt und verteidigt? Ginge es um eure Kohle oder sass ihr beschissen werdet, würde man sich doch zu Recht auch aufregen.
 
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Jetzt stellt sich nur dir frage wie zieht man am besten um.

Viele playlisten hab ich ja nicht aber dafür sehr große.
Kennen tu ich nur http://www.spotmybackup.com
Keine Ahnung wie seriös oder gut es ist.




Aber so wild ist es jetzt auch nicht.
Man kann es ja wohl recht simpel umgehen, mal gucken ob mein Family Guy da mit macht.
Aber nervig ist es trotzdem.

Ich sag es ganz ehrlich. Mir ist das Normale Abo einfach viel zu teuer. Ich bezahl ja auch zeug mit was ich gar nicht nutze wie den Podcast quatsch.

Wie viel zahlt man grade. unter 50€ im jahr auf jeden fall bei family.
Das ist noch ok. Passt gut zu meinem Last.fm Abo. 100€ im Jahr für Musik ist doch ok.

Aber wenn sie mein Geld nicht wollen...
Ich könnte immer noch bei Tidal über meinen Vater einsteigen und würde da wohl sogar nichts zahlen müssen.

Spotify hat sich halt eher durch sinnvolle Funktionen ausgezeichnet wie die Songtexte und wisch Gesten etc.
Aber da dort immer mehr verschwinden ist es langsam egal welchen dienst man nutzt.
 
MrThompson schrieb:
Ich war mal 2 Monate auf Dienstreise im Ausland. Du sagst also es sei fair, dass man bis zur Rückkehr ein separates Einzelabo abschließen oder auf die Inhalte verzichten muss?
Nö, du kannst bis zu deiner Rückkehr im Free-Plan bleiben.

Jetzt mal ehrlich, was möchtest du hören?

Mit deinen 2 Monate Dienstreise deckst du halt nicht den "Normalfall" ab. Entweder wird es da noch eine Lösung für geben, die aktuell noch nicht auf der sehr kurzen Hilfeseite dokumentiert ist, oder du wirst halt nach einer Alternative suchen müssen.

Man dreht dir hier nicht den Sauerstoff ab und du musst in der Zeit auch nichts zahlen, was nicht geliefert wird.

Fair? Vielleicht nicht, aber das wird wohl ein möglicher Kompromiss werden den du entweder eingehst oder nicht. Wenn es Alternativen gibt, dann kannst du ja diese nutzen.

Zumal es eh so klingt, als wäre das mal ein Fall bei dir gewesen und nicht regelmäßig stattfindet. Das riecht für mich halt wieder nach "schnell ein Problem konstruieren, auch wenn es mich gerade gar nicht betrifft".
 
In meinem konkreten Fall, teile ich das Abo mit meiner Tochter die jeweils zur Hälfte bei mir wohnt sowie ihrer Mutter. Bin beruflich 10-15 Tage pro Monat außerhalb meiner Wohnadresse. Solche Änderungen sollten ja dann auch in die AGB übernommen werden und einer Zustimmung bedürfen m.M.n.?? werde diesem Punkt sicher widersprechen und mal sehen ob spotify das bestehende Abo dann aufkündigt.

Ganz fertig gedacht erscheint diese Maßnahme nicht. Nächstes Jahr beginnt meine Tochter ein Hochschul-Studium und wird wahrscheinlich in absehbarer Zeit die jetzige Wohnadresse als Nebenwohnsitz melden, ob das nun von spotify als Wohnadresse akzeptiert ist finde ich bestimmt in den Nutzungsbedingungen?


Spotify selbst stellt das Family-Abo so vor:
"Für bis zu 6 Familienmitglieder, die an derselben Adresse wohnen. Es gelten die Nutzungsbedingungen."
Quelle: https://www.spotify.com/at/premium/#plans

Man beachte nun die verlinkten "Nutzungsbedingungen":

1792765850642.png

Stand: 23.10.2026
 
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Finde ich an sich OK , aber die 7 Tage sind meiner Meinung nach zu wenig da man auch schon mal 10-14+ Tage im Urlaub oder auf Reise sein kann. Ist für ein Ami, der nur 10 Tage Urlaub hat und davon auch noch Krankheitstage abziehen muss natürlich nicht vorstellbar. Deshalb wahrscheinlich nur die 7 Tage.

Kuristina schrieb:
Nein, und steht auch genau so in deinem Zitat. Es geht um Familienmitglieder die zusammenleben.
 
habla2k schrieb:
Es ist ein zahlender Kunde und X Schnorrer, die Spotify bescheissen. Das hat nichts mit dem Gewinn einer Firma zu tun. Warum wird unsoziales Verhalten nur immer so gut dargestellt und verteidigt?
Warum eigentlich Schnorrer? Für Spotify entstehen finanziell kein Unterschied zwischen 3 Freunden, die sich einen Account teilen und 3 Familienmitgliedern. Hier werden die selben Serverressourcen aufgewendet, die gleichen Gebühren für Musik entrichtet und die selbe Bezahl- und Supportinfrastruktur belastet. Nur hat sich Spotify künstlich dazu entschieden, dass die eine Konstellation mehr bezahlen soll als die andere. Hier kann man durchaus fragen warum? Bei CDs wäre es übrigens rechtlich erlaubt eine Privatkopie zu erstellen und diese an Freunde und Familie zu verteilen.
 
Ein QR-Code? Wie soll das funktionieren wenn ich es nur am PC benutze?
 
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kachiri schrieb:
Vor allem wenn man bedenkt, was Musik (auch heute noch) kostet, wenn man sich Alben und Singles "regulär" kaufen würde... Da sind die paar Kröten für einen Streamingdienst echt nicht zu viel verlangt. Ich persönlich bin mir da aber auch zu schade für den Aufwand, um einfach das niedrige Lohnniveau aus anderen Ländern auszunutzen.
Wiso was kostet denn Musik? Die verdienen zig Millionen. Wenn die Menschen nicht mehr bereit sind diese Preise zu bezahlen verdienen die wohl weniger. Ich würde keine 200€ + für ne Konzert Karte bezahlen.
 
Es wird Zeit, dass diese ganzen Familienangebote ersatzlos verboten werden. Es ist einfach unverschämt, dass einzelabonnenten Familiennutzer quersubventionieren. Die Bandbreite und serverkapazitäten sind gleich, ob ich ein Einzelnutzer bin oder eine Familie. Bei einzelnutzern hält man schon die Taschen auf, das geht so nicht weiter.
 
habla2k schrieb:
Unpopuläre Meinung: Ich find's gut. Ich halte weder etwas von Account schnorren, noch von VPN Accounts über andere Länder.
Ansich korrekt, Spotify ist da noch das schlechteste Beispiel, aber die ganzen Preiserhöhungen etc bei allem Abo Dienstens sind schon nervig und auffällig in den letzten jahren.
 
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