Aber hab ich doch nun erklärt... das fiepen entsteht unter Umständen durch wandler die bei Stromstärke X mit Frequenz Y arbeiten. Anderer Strom = andere Frequenz. In dem Fall kann mehr Strom bedeuten, das die Wandler anders arbeiten und es leiser wird - oder lauter.
Zudem ist es in dem Fall denke sch**egal was der Hersteller sagt, was die Karten an Strom ziehen. Die Angabe bezieht sich auf die 12V die direkt vom Netzteil kommen, bestenfalls gesamt (12V und über PCIE). Der Hersteller sagt Dir nicht, wie viel die jeweilige Karte über den PCI-E abzwackt...
Du musst es Dir so vorstellen... Die Karten erhalten 12V und 3.3V über den PCIE. Zwar liefert das Netzteil diese, doch ist es üblich das separat die Spannungen auf der Platine über Schaltregler bereitgestellt werden. Auch wenn zusätzlich die 12V vom NT an der GK anliegen, heisst es nicht das die dennoch ein gewisser Strom über den PCIE gezogen wird.
Ein Problem vor langer Zeit waren zum Beispiel Mainboards (z.b. Gigabyte 6BXE), die keine Schaltregler, sondern niedriger belastbare Spannungswandler drauf hatten, um 3,3V der hungrigen Grafikkarte zur Verfügung zu stellen. Überhitzung und instabile Grafik bzw. Absturz war die Folge.
Suspekt, denn es kamen ja auch 3.3V vom Netzteil dennoch wurde die über Spannungswandler aufbereitet. Ein Workaround war die 3.3V vom NT zum Spannungswandler zu legen.
Denke die Aufbereitung auf dem Mainboard hat damit zu tun, das die Spannung stabiler und genauer ist, als die vom Netzteil kommt. Zudem ist die 12V Schiene höher belastbar, wo es sich anbietet nicht 3.3V vom NT zu nehmen, sondern 12V um diese dann auf 3.3V auf dem MB zu wandeln.
Wart erstmal ab, ob das fiepen wirklich von der Grafikkarte kommt... wie auch schon gesagt, da verhört man sich leicht. Hoffe Du verstehst die Zusammenhänge etwas, wenn und warum das Mainboard fiept bzw. durch grafikkarte X anders als bei Grafikkarte Y ist.