News SSD mit „uraltem“ PATA-Anschluss vorgestellt

Ob nun Firmen oder Privatpersonen spielt doch keine Rolle, wer für eine alte schrottkiste noch 200+Euro plus für eine ziemlich "lahme" SSD ausgibt ist selber schuld. Das ding hat keinen Nutzen. Also hätte es schon, aber ganz sicher nicht zu diesem preis!
Wer eine mühle hat die noch knapp 50euro wert ist, wird sicher nicht das 4fache darein investieren. Die Preise sind viel zu weit her geholt. Für 50euro wäre so ein Teil eine überlegung wert für alte systeme, aber sicher nicht so!

mit dem Geld kauft man sich lieber gleich nen neuen rechner, der in allen Punkten schneller sein wird als eine alte mühle die nur PATA hat!

greez

EDIT:
Zudem nicht ausgelgete Betriebssysteme die SSD schnell kaputt schreiben werden. Bestes Beispiel ist da XP. Andere, alte/ältere OS werden das selbe Problem haben...
 
Zuletzt bearbeitet:
Einige werfen ein das es im Serverbereich Sinn macht, aber dann kommt gleich der Hammer der Gegenseite das Server kein IDE nutzen... Warum springt man in diesem Forum immer vom einen in das andere Extrem? Es gibt auch Klein- und Mittelbetriebe die sich keine SCSI-Server leisten können/wollen.
Dann stellt sich zwar immer noch die Frage nach dem Sinn einer SSD im Servereinsatz, aber trotzdem ist es immer amüsant das es hier scheinbar nur Weiß und Schwarz zu geben scheint. Ok einige wenige können auch Grau denken. ;-)

@Topic: Gibt sicher einige Einsatzgebiete für das Teil vermutlich eher nicht im Privatgebrauch. Und selbst wenn es nur ein kleiner Teil ist. Wirkliche Mehrkosten für die Schnittstelle wirds wohl kaum geben in der Produktion. Von daher bestimmt rentabel.

MfG True
 
Was ich bei IDE Anschlüssen sehr gut finde ist, dass sie halten. Bei Sata habe ich schon öfter Probleme gehabt, das die Anschlusskabel ausnudeln und/oder nur sehr Locker sitzen.

IDE sind aber zu groß und für sowas eigendlich schon zu langsam. Außerdem sind die Kabel nicht gerade Verlegungsfreundlich.
 
eine 32GB SSD mit 44pol IDE für ~50 Euro würde ich meinem alten WinXP-Compaq-Notebook gönnen und mich darüber freuen, dass keine 50°C mehr als Platten Temperatur angezeigt werden.
 
Tulol schrieb:
[...]
Und wie hier einer schon sagte, SSDs sind, im Gegensatz zu HDD nicht mal ansatzweise so Temperatur empfindlich.
Es gibt einige spezielle Einsatzgebiete in denen ältere, weil robuste Rechner im Einsatz sind die unter extremen klimatischen Bedingungen zuverlässig arbeiten müssen.
Da macht eine SSD durchaus sind, auch so ein Preis kann in dieser Liga aus eben diesen Gründen durchaus legitim sein.

Ich finde dieses Argument irgendwie an den Haaren herbeigezogen. Besagte, unter "extremen klimatischen" Bedingungen, laufende Rechner sind diesen doch schon seit jeher ausgesetzt - und offensichtlich haben dort bisher HDDs auch ausgereicht. Wenn es Ausfälle gibt, ersetzt man eben die HDDs mit neuen und hat trotzdem noch viel weniger Geld investieren müssen als für die günstigste SSD mit 32GB. Mal ganz davon abgesehen, dass eine HDD vergleichsweise mehr Speicherplatz bietet.

Zwar mag es auch sinnvoll "klingen", diese SSDs in ein Notebook einzubauen, aber auch das sehe ich als ziemlich sinnlos an. Grund hierfür ist einfach der Preis/GB, besonders da durch PATA einer der größten SSD-Vorteile, Datendurchsatz, wegfällt.
 
@domidragon: Sorry, aber es gibt auch z.B. Prüftstände für 50.000+ Euro an denen ein alter Rechner dran hängt, weil die neuen Geräte die nötigen Schnittstellen nicht mehr bereitstellen oder nur für extrem viel Kohle, da kann eine SSD für lächerliche 200-1000 Euro schon Sinn machen. Wäre eben abzuwiegen ob eine SSD in dem entsprechenden Anwendungsgebiet wirklich schneller ist oder ob die Robustheit einen Vorteil bringt. Nicht immer geht es um den Preis den die 'Mühle' noch hat, sondern eher um das drum herum. ;-)

MfG True

Edit: @ erazzed: Auch wenn ich keine Ahnung hab, kann ich mir doch sehr gut vorstellen das die HDDs die für solche Bedingungen ausgelegt sind vermutlich die gleiche Summe kosten wie die SSDs.
 
Zuletzt bearbeitet:
hätte bock mir son teil in mein altes FSC Lifebook zu bauen...
würde gut schub bringen :-)
 
Hey, die vielen guten alten Thinkpads von IBM laufen oft noch mit IDE Platten. Ob es ein altes T41 von mir oder aktuell das für wenig Geld erstandene X41 in bestem Zustand mit 1.6GHz P4 CPU - beide haben IDE Platten drin und diese könnte man so beschleunigen.

Aber sicher NICHT für 200€ bei nur 64GB Platz...
 
Das Teil wird kein großer Erfolg...
Für das was man investieren muss um einen alten Pc damit upgraden, kann man einen neuen Pc kaufen...
 
1,8 Zoll und ich könnte die vielleicht in meinen iRiver bauen :)
 
konstante 133MB/s Durchsatz würden ja locker reichen. Welche Notebook-Platte schafft das. Für mein altes Notebook wäre das optimal, zumal dort auch bei WindowsXP die Zugriffszeit eine überaus wichtige Rolle spielt.
 
payman schrieb:
@ Tulol gut erkannt,
denkt doch mal an die riesige Mengen der Thinkpad X32 / X41/41 die alle eine 44 PIN IDE Schnittstelle haben und entsprechende SSD suchen.

ja das sind NB für die sich sowas wirklich lohnt, wer früher 2k € und mehr bezahlt hat der freut sich drüber, außerdem sind diese Laptops immernoch jedem billg 300€ Schrott vorzuziehen!

aber der Preis dieser SSD ist eindeutig zu hoch angesetzt, dann lieber eine schnelle 160-250GB HDD, die sollte gegenüber der alten 4200er auch einen ordentlichen Performance Schub geben.

aber II problem ist aber doch Trim fähigkeit & Co!
 
Gibt noch alte PCs in Mittelständischenen Unternehmen, die man mit einer solchen Festplatte durchaus aufwerten könnte. Man kann nicht immer die alten PCs einfach durch Neue ersetzen, da meißt dann die komplette System Architektur der Firma angepasst und erneuert werden müsste.

Ich finde das Ding sinnvoll und gut.
 
Die zielen wohl eher auf embedded systeme ab. Und gerade für Umgebungen mit Systemen die extremen Vibrationen ausgesetzt sind, ist so eine SSD schon ganz praktisch und auf Grund mangelnder alternativen wird sich mit sicherheit auch der ein oder andere Käufer finden
 
Die sind glaub n bissl spät dran. Aber wenns die SSD auch als 1.8" gibt, dann würd ich mir fast überlegen die nochmal in meinen X40 einzubauen :)
 
Eine schöne Sache, wie ich empfinde. So kann man seinen alten Rechner nochmal mit einer schnellen SSD aufrüsten um zum Home-Server umfunktionieren.
 
Warum eigentlich nicht? Hatte mir auch schon überlegt in mein geniales Thinkpad T42 mit ner kleinen SSD zu bestücken, die Auswahl an SSD war bisher sehr klein und schneller als ein Atom Netbook ist es allemal und meinem Akku kann ich locker über 4h arbeiten.
 
@n0m3rcY: 44 Pin IDE in einem Server, viel Erfolg beim suchen! Und mit 2 GB kannste sowieso nichts reißen. Ich wüsste nicht, was man in einem Server damit anfangen sollte, WENN man es eingebaut bekommen würde. Was nicht geht.
 
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