News SSD-Totalausfall: Dell und HPE bringen Firmware gegen 40K-Stunden-Bug

YoWoo

Ensign
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Der Aufwand dahinter ist gewaltig, wir haben es schon 1x durch.
 

Forum-Fraggle

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Wie stellt man soetwas eigentlich fest vor Erreichen des Ablaufzeitraums?
 

NOTAUS

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Immer mal was Neues.
 

Schredderr

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Findus

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@evilhunter
fällt das da nicht auch unter "kein Backup, kein Mitleid"?
das einzige Problem von HPE ist da höchstens neue Hardware liefern zu müssen, je nach Supportvertrag
 

Nizakh

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Mit solchen Vorwürfen würde ich mich bei sowaszurückhalten. Ihr glaubt nicht was für Kosten auf HPE bzw. den SSD Hersteller zukommen wenn solche Systeme einfach so mit Datenverlust ausfallen. Das sind keine Consumerprodukte.
Die Kosten, die von HPE/Dell wegen den SSDs übernommen werden, sind absolut gering. Die garantieren dir ja keine Verhinderung von Datenverluste, sondern tauschen dir nur die Hardware aus.
Die Unternehmen die diese SSDs einsetzen, dass sind in dem Fall die, die jetzt die Zeche zahlen und Zeit in die Wiederherstellung der Systeme (man hat ja Backups) stecken müssen.

Für HPE und Dell ist das alles ganz easy.
 

Atkatla

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Für HPE und Dell ist das alles ganz easy.
Die (bzw. die Subbies) müssten aber die Serviceeinsätze fahren, um die Datenträger auszutauschen. Das kostet dann HPE und Dell unnötig Geld. Vor allem wenn dann eine Welle an massenhaft sterbenden Datenträgern auftritt und die Kunden 4-Stunden-vor-ort Service haben.

@IncaCola , @Dr.Bondage : Ein Systemhersteller verdient am meisten, wenn der Kunde einen Supportvertrag abschliesst, aber kein Supportfall eintritt. Es wäre doch abgrundtief dämlich, sich da eine geplante geplante Obsoleszenz einzubauen, die innerhalb der Serviceverträge triggert.
Solche Systeme werden nach Ablauf der Einsatzzeit ohnehin ersetzt. Das bedeutet, man würde als Systemhersteller hier durch geplante Obsoledenz rein gar nichts gewinnen, stattdessen aber Kosten erzeugen. Ebenso würde der Datenträgerhersteller durch geplante Obsoledenz massiv Aufträge durch die Systemhersteller verlieren, denn diese suchen natürlich nach möglichst haltbaren Zulieferprodukten, um dass Risiko von Supportfällen möglichst klein zu halten.
Firmware wird von Menschen programmiert. Es wäre naiv an zunehmen, dass da keine Fehler auftreten.
 
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evilhunter

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@Findus

Klar Backups sollten zwar vorhanden sein, aber je nachdem welche Verträge man mit den Herstellern geschlossen hat gibt es auch gewisse Garantien.
Und angenommen sowas fällt nicht auf und es müssen weltweit Tausende Platten getauscht werden, ist das imho nicht günstig.

@Nizakh

Da bin ich nicht bei dir, je nach System und Verträgen sind HPE/DELL nicht einfach so raus aus der Sache.
Wenn Enterprise Storage Systeme nach und nach einfach so Ausfallen würden ist das nicht unerheblich. Inwiefern dann der SSD Hersteller belangt wird von HPE/DELL ist natürlich auch ein Thema :)
Nur glaube ich nicht, dass die Kosten trotzdem klein sind.
 

IBISXI

Banned
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Ui, ziemlich peinlich der Fehler.

SSD´s mit automatischer Selbstzerstörung gab es auch noch nicht.
 

Hellblazer

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Software Ingenieure 🙈
BTW: Ich finde das ja nach wie vor frech dass Software Entwickler bzw. Coders sich "Engineers" nennen dürfen, dabei haben die meisten gar kein Ingenieursstudium hinter sich.
Stell dir vor: Es gibt auch Software-Architekten, die gar keine Architekturstudium hinter sich haben :freak:
Software-Architektur ist eben was anderes, als die Architektur eines Hauses, wobei es da eigentlich viele Parallelen gibt. Genauso bei den Software-Engineers. Da gibts im Grunde auch einige Parallelen zum "normalen" Ingenieur. Bis auf die Vorgehensweise: Die ist in der Softwareentwicklung "agil", bei den Ingenieuren eher starr Vorgegeben (hat aber beides so seine Gründe). Würde man Software so entwickeln, wie ein Ingenieur eine X-Beliebige Maschine, dann würde das in die Hose gehen. Andersherum aber genauso.

BTT: Immerhin gabs das FW-Update noch vor dem Ausfalldatum. Danach wäre es sicherlich haarig geworden.
 

deo

Admiral
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Solche gravierende Fehler werden auch nach dem Supportende noch gefixt, weil das der Reputation der Marke großen Schaden zufügen kann.
Die SSD840 hat ja auch noch mehrere Updates nach Jahren bekommen.
Es sind ja auch keine NoName Marken, die man einfach so aufgeben kann.
Die weltbekannten Markennamen haben alleine schon einen hohen Wert, den es zu schützen gilt.
 
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Forum-Fraggle

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Bigeagle

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HPE - Professional Backup Reminder Day once every year!
ist schon ziemlich ... peinlich/bitter/auffällig dass die gleich zwei solcher brachial fiesen fehler haben

der nächste kommt dann spätestens bei 65536 stunden betriebszeit falls der fehler bei 50505 stunden nicht triggert. bei dem ist man sich nicht sicher da der bug eventuell einen bug hat.

Wer sowas abliefert darf sich auch nicht über den spott wundern ^^
 
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