Notiz Stadia: Google verzeichnet über 4.000 Entwickler-Anmeldungen

ChrisDeTipps

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„Wir verzeichnen über 4.000 Unternehmen, welche sich angemeldet haben, Zugang zu Stadia zu erhalten und jede einzelne wird von einem Menschen überprüft“ verkündete Googles Technical Account Manager Sam Corcoran bei der Developer Brighton 2019. Stadia scheint dem zu urteilen auf ein großes Interesse bei Entwicklern zu stoßen.

Zur Notiz: Stadia: Google verzeichnet über 4.000 Entwickler-Anmeldungen
 

Karl S.

Lt. Junior Grade
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Mich würde interessieren wie mit faulen Entwicklern umgegangen wird, die ressourchenverschwenderisch produzieren. Letztlich wird Google denen dann doch auf die Finger klopfen oder höhere Zahlungen verlangen.
 

DrFreaK666

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Wieso sollten die Entwickler das machen? Es sollte dich einfach sein die Engine für stadia zu optimieren
 

engineer123

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Auf jeden Fall mal gut, dass es breites Interesse der Entwickler gibt.
Stadia als Game-Streaming wird mittelfristig sicher ein wichtiges weiteres Gaming Standbein werden.

Und bevor jetzt gleich wieder die Schaum vorm Mund Comments kommen...
es wird ein WEITERES Standbein sein, neben den bisherigen Desktop, Mobile und Konsolen.
Keiner brauch Schiss haben.

Gut ist es auf alle Fälle wenn Stadia dick ins Geschäft kommt - dann muss Steam mal seinen Hintern nochmal mehr aus der Komfortzone bringen und vlt. endlich mal Vollpreistitel deutlich im Preis senken,
oder Valve bietet auf Steam halt auch Game-Streaming an :schaf: jo, so geht halt die Competition.
 

Tuxgamer42

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So viele Entwickler wollen auf einmal Spiele für ein Linux-System entwickeln - ist ja unglaublich!

Und selbst Assassins Creed Odyssey scheint ja plötzlich richtig gut über Linux+Vulkan zu laufen.

Jetzt müssten die halb portierten Spiele nur noch für eine normalen Linux-Distribution veröffentlicht werden - und ich wäre glücklich :). Man wird ja wohl bisschen träumen dürfen ;). Aber allein nativer Vulkan-Support wäre schon "nice" - selbst mit Windows / Wine.

Ne, denke Stadia lohnt sich, wenn man so nicht viel (graphisch anspurchsvoll) zockst - also wegen mir meiste Zeit so was wie Minecraft, Lol, mobile games oder verschiedene Indie-Titel. Oder eben häufig gar nichts.
Und eben trotzdem Bock hat mal ein Assassins Creed zu spielen. Dann wäre Stadia einfach eine ziemlich günstige Option - weil brauchst weder Abo noch teure Hardware. Sondern jediglich 70 Euro Controller und eben das Spiel für 50-70 Euro.
Also könnte tatsächlich Konkurenz für Playstation/Xbox werden. Für PC-Spieler wüëde ich jedoch sagen eher uninteressant.
 

AncapDude

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Und was ist Stadia? Klingt wie ein Medikament.
 

Corros1on

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Auch bei der Wii U gab es große Zustimmung der Entwickler aber wer am Ende übrig geblieben ist kann man in den Geschichtsbücher der Konsolen nachlesen.

Ich denke vieles fällt und steht mit dem Marktstart und wie sich die Stadia entwickelt und die Konkurrenz darf auch nicht vergessen werden.
 

ReactivateMe347

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Bin ja gespannt. Wenn Stadia "zu sehr" durchstartet sind am ende AAA-Tite gar nicht mehr mit "normalen" PCs zu betreiben, weil sie zu hohe Anforderungen haben (Stadia-Server könnens ja), so dass man ohne potente (und vorallem niedriglatente) Internetanbindung gar nicht mehr zocken kann..
 

hollalen

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Exclusives könnten stadia pushen, wenns funktioniert grundsätzlich. Und was da dann grafisch möglich wäre, eieiei
 

9Strike

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Das freut mich. Nicht, weil ich Stadia nutzen will, sondern weil es dann mehr Vulkan Titel geben wird und sich die Entwickler etwas mehr Gedanken über Cross-Plattform Entwicklung machen.
APIs sind ja dank Vulkan, SDL2 und OpenAL schon da.
 

Hylou

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so dass man ohne potente (und vorallem niedriglatente) Internetanbindung gar nicht mehr zocken kann..
Laut Google reicht ja ne 50.000er Leitung für alles aus.
Vorallem konnten auf der E3 die Leute Doom Eternal über Stadia spielen und das lief wohl butterweich - so als wäre es direkt auf dem PC.

Stand jetzt sieht Stadia hervorragend aus. Mir selbst will es zwar nicht gefallen, nur macht Google im Gegensatz zu OnLive (bsp) alles richtig.
 

mitverachtvng

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Ich bin sehr gespannt wie sich Spiele-Streaming entwickelt. Ohne flächendeckendes 5G mit entsprechender Bandbreite aber nicht wirklich eine Alternative für mich. Und da es ein Google Service ann der Stelle ist erst recht nicht. Die meisten scheint es aber nicht zu stören, wenn der Alphabet Konzern nach und nach jeden Bereich des privaten Lebens verwaltet.

Bin da eher auf Microsoft Alternative bzw. wie Sony PlayStation Now ausbaut gespannt.
 

Tuxgamer42

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Ohne flächendeckendes 5G mit entsprechender Bandbreite aber nicht wirklich eine Alternative für mich.
5G als der Heilbringer für alles.

Psst: Die Geschwindigkeit von 5G ist (flächendeckend) nicht einmal signifikant höher als 4G.

Wieso erzählt dann jeder etwas anderes?
Naja, eben wegen dieser Geschichte mit den hohen Frequenzen >6Ghz - bis hoch zu 28Ghz. Der Witz ist aber, dass wirklich niemand auch nur einen Gedanken daran verschwendet hat diese Hochgeschwindigkeitsfrequenzen auch nur irgendwie flächendeckend auszubauen. Und zwar schlicht und einfach weil bei den Frequenzen deine Reichweite von der Größenordnung her nicht mehr sehr viel größer ist als ein WLAN-Hotspot.

Interessanter ist wahrscheinlich, wie sich das viele Streamen auf das Gesammtnetz auswirkt. Kehren wir mal unter dem Tisch, dass so was wie Massive MIMO auch schon zu 4G Zeiten möglich war. Da könnte 5G helfen. Auch wenn ich mir ziemlich sicher bin, wenn viele Leute auf einmal der Meinung sind, ihre 4K Spiele über Mobilfunknetz streamen zu müssen. Das könnte irgendwann definitiv lustig werden.

Aber immerhin Thema Latenz (wichtig!) spart 5G paar Millisekunden ein! Das wäre eigentlich für mich das entscheidenste Argument ;).
 

Rickmer

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Das mit dem 'für alle Plattformen entwickeln' wird bei manchen Spielen einfach nicht gehen... es gibt einen Grund warum Anno, C&C, WoW & Co nicht auf Konsole erschienen sind. Diese Spiele mit Controller steuern wird einfach nichts.

Ich kann mir aber auch nicht vorstellen das Stadia diese doch sehr erfolgreichen Spiele nur aus diesem Grund vom Service aussperren wird.

Und was ist Stadia? Klingt wie ein Medikament.
Glückwunsch, du hast eine der größten News des Jahres komplett verschlafen.

Googles Rechenzentrum wird zur Gaming-Plattform
 

Tuxgamer42

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Wenn sich Entwickler keine Sorgen bezüglich der Performance machen müssen, kann man quick und dirty programmieren. Das spart Arbeitszeit ist doch klar.
Hast vielleicht noch nichts (größeres) programmiert, aber nein: Quick und Dirty spart keine Arbeitszeit. Weil bei Quick und Dirty bekommst ziemlich schnell ziemliche Probleme mit sehr dummen Bugs und Fehlerbehebungen.

Auch wenn du natürlich trotzdem Recht hast: Höhere Rechenpower hilft natürlich den Entwicklern, die dann eventuell weniger Zeit fürs Optimieren verwenden müssen, wenn nicht wie bei Playstation/Xbox versucht werden muss das letzte bisschen Performance herauszuholen, dass das Zeug irgendwie läúft.

Darfst dir aber nicht so vorstellen, als würdest du von der Google Cloud so viele Resourcen bekommen, wie du eben brauchst.

Google verbaut irgendetwas, was von den Specs her sehr in Richtung Vega 56 geht. 16GB RAM und irgendeinen CPU, von dem wir noch nicht so viel wissen.

Solltest also sehr wohl schauen, dass dein Spiel auf so was läuft. Google sieht zwar vor, dass du auch 2 oder 3 dieser Rechenblöcke gleichzeitig nutzen kannst (was durchaus interessant werden könnte). Ich bezweifele jedoch sehr, dass dies ohne erheblichen Mehraufwand in der Entwicklung funktioniert. Sondern dass wirst du wenn für besonders aufwendige Spiele machen.
 

mitverachtvng

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@Tuxgamer42 Schön, dass du selbst in deinem unnötig langen Post noch auf Latenz gekommen bist

Bandbreite ist eher für die flächendeckende Nutzung wichtig als für den einzelnen. Gutes Spielestreaming mit modernen Codes bekommst du auch schon locker mit 25.000 - 50.000er Leitung hin.
 

Termy

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Na hoffentlich führt das rege Interesse dazu, dass es in Zukunft mehr und bessere Linux-Ports gibt - und hoffentlich halten sich die befürchteten negativen Auswirkungen auf den Markt in Grenzen..."Exklusiv" ist aber natürlich gleich mal wieder so n schönes Reizwort... :freak:
 

Xes

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Gut ist es auf alle Fälle wenn Stadia dick ins Geschäft kommt - dann muss Steam mal seinen Hintern nochmal mehr aus der Komfortzone bringen und vlt. endlich mal Vollpreistitel deutlich im Preis senken,
oder Valve bietet auf Steam halt auch Game-Streaming an :schaf: jo, so geht halt die Competition.
Steam macht aktuell mehr als Origin, Uplay, Epic und der ganze Rest zusammen.
Steam supportet aktiv Linux-Gaming (es gab ja bereits Experimente mit dem eigenen Steam-OS), inhome Streaming funktioniert sehr gut, es gibt über den Workshop tolle Möglichkeiten für Mod-Support. VAC-Bans halten Multiplayertitel halbwegs sauber, Valve treibt zudem als einer der wenigen großen Player aktiv VR voran und bietet mit Steam-VR die größte Plattform, der Store ist gigantisch und bietet gute Möglichkeiten für Spieler Bewertungen, über den Big Picture Modus + Steam im Autostart kann man einen Gaming-PC auf Wunsch genau so einschränkungsfrei am TV mit dem Controller nutzen wie eine Konsole -soll ich noch weiter schreiben?
Fast alle anderen Anbieter sind simple Stores deren Sonderfunktionen bei einem Onlinespeicher für Spielstände endet.

Steam bringt PC-Gaming weiter wie kein anderer Dienst und auch wenn die Entwickler über hohe Provisionen meckern und reihenweise zur Billig-Alternative (Epic-Store) abwandern bin ich ganz froh, dass es Steam gibt denn ohne diese Plattform und deren Förderung für Nischenthemen wäre der PC als Spieleplattform wesentlich weniger attraktiv.

Mich würde interessieren wie mit faulen Entwicklern umgegangen wird, die ressourchenverschwenderisch produzieren. Letztlich wird Google denen dann doch auf die Finger klopfen oder höhere Zahlungen verlangen.
Gute Frage. Darauf stellt sich mir eine weitere Frage. Angenommen Streaming-Dienste werden irgendwann zukünftig die primäre Gaming-Plattform und Entwickler müssten für höhere Anforderungen an die Rechenleistung höhere Abgaben zahlen. Dann dürfte dies doch zwangsläufig bedeuten, dass die Entwicklungen für bessere Grafik sich nicht mehr großartig weiterentwickeln dürfte, da der Betrieb teurer ist.
Na hoffentlich führt das rege Interesse dazu, dass es in Zukunft mehr und bessere Linux-Ports gibt
Glaube ich nicht. Ich gehe mal davon aus, dass die Umsetzung für die Google-Server sehr wenig mit einem standard PC-Linux zu tun haben wird. Google hat da ja sicherlich nicht einfach nur ein paar tausend Ubuntu-VMs laufen sondern irgend eine selbst gebaute hoch skalierbare Lösung, welche die enormen Anforderungen an einen solchen Dienst möglichst effizient umsetzt.
 
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