Standby-Probleme bei Acer Ultrabook

Elcrian

Commander
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Hallo,
praktisch jedes mal wenn ich mein Acer Ultrabook zuklappe / auf Standby gehe stürzt der PC ab bzw. produziert einen unidentifizierbaren Bluescreen (ntoskrnl.exe, laut dmp-Analyse, das kann wohl alles sein). Normalerweise sind das ja korrupte Treiber, aber ich habe alle offziell von der Acer-Seite für Windows 8 x64 gezogen. Windows 8 hatte ich (habe das NB mit W7 gekauft) vor 2 - 3 Monaten nach Formatierung als Dreamspark-Version drauf gezogen.

Sehr dubios ist auch: Der Neustart dauert alles in allem ca. 10 Minuten (!) bis alle Programme geladen sind; das sieht man ganz gut an Firewall, Fences, iCloud etc., da die Icons alle nicht auftauchen am Anfang.

Habe also was mit dieser "Hybrid-HDD" und dem Deep-Sleep-Modus des NBs im Verdacht. Die "Intel Rapid Storage Technology" funktioniert übrigens angeblich anstandslos.
Hier mal 2 Screenshots von HDD-Benchmark und aktueller Partitierung (kann ja gut sein, dass die was damit zu tun hat):
2013-01-29%2020_17_36-Clipboard.png


Würde mich über Ideen was das genau ist freuen, habe selber nur Vermutungen (s.o.) die mir gerade nicht helfen.
 
Disk1 ist doch die SDD für Express Caching ne? So viele Patitionen? Bei nem Samsungnotebook wars nur 3 Partitionen gewesen, da scheint vllt nicht zu stimmen, deshalb dauert das Booten auch so lange.

Lade mal den neusten Treiber für Express Caching runter, dann unter Software den alten runterscheissen, Notebook neustarten, dann den neuen installieren
 
Hi,
ja, wobei laut Disk Management nur die 4GB der 20GB SSD für den Boot verantwortlich sind. Ich habe den Rest aktuell zusammengefasst & unpartitioniert, muss ich die irgendwie besonders formatieren? Die Intel Rapid Storage Technology-Software erkennt die SSD ganz normal.

Die Treiber dafür sind aktuell, ich habe auf der Acer Website geguckt & mir da auch noch einen Treiber-Updater runtergeladen. Die Software (s.o.) läuft auch.

Ich bin wirklich mehr als ratlos. Das NB ist langsam ohne Ende, beim Reboot gibt es einen Bluescreen, beim Zuklappen gibt es Bluescreens (allerdings scheinbar nur, wenn das Netzteil steckt) und der Start dauert auch Ewigkeiten.
Der letzte BSOD kam beim Reboot, wieder DRIVER_POWER_STATE_FAILURE (0x9F), verursacht durch ntoskrnl.exe.

Ganz bemerkenswert ist auch eine dauerhaft nervig-hohe CPU-Auslastung, ausgelöst durch svchost.exe bzw. genauer gesagt, dashost.exe + WUDFHost.exe.
 
Zuletzt bearbeitet:
ne, die SSD musst du nicht selbst partitionieren, das übernimmt die ExpressCache-Software bzw. Treiber alles automatisch. Am Besten deinstallierst du die Expresscachesoftware und Treiber dafür, dann startest du das Notebook neu, dann guckst du nochmal unter Datenverwaltung, ob die SSD irgendwelche Partition hat, wenn ja, dann löschst du alles, dann startest du nochmal dein Notebook neu, jetzt erst installierst du die Expresscachesoftware und Treiber, dann startest du Notebook neu, und dann nochmal unter Dtenträgerverwaltung gucken, ob die SSD sich verändert hat.

Bei nem Samsung Notebook heisst die Software "Setting" , da kann man dann später gucken, wieviel Daten schon zwischen gecached hat, und wenn man möchte, kann man dort auch alles entleeren und nochmal von vorne anfangen, weiss leider nicht, wie die Software bei dir heisst
 
Deine Bluescreens hab ich natürlich erstmal noch nicht ausgewertet, denn das Hauptproblem ist , dass deine SSDCache nicht funktioniert und bei dir deshalb alles so lahm ist. Deshalb dachte ich, alle Bluescreens haben vllt mit der SSD zu tun, und wenn wir dieses Problem behoben haben, sind vllt dann alle deine Probleme gelöst
 
Hallo nochmal,
ich habe nun sowohl die Treiber aktuallisiert (mit einer etwas dubiosen Update-Software die mMn. ein ziemliches Plazebo ist, da die Treiber lauf Acer-Website aktuell waren) und die Intel Rapid Storage Technology erst einmal simpel deinstalliert.
Dummerweise ändert das nichts an der reinen HDD-Geschwindigkeit die ja (ohne Caching-Software und mit aktuellen Treibern) wieder normal sein sollte, es aber ganz und gar nicht ist:
2013-02-1118_48_02-pro3jps.png
Sogar Windows-Sounds (Outlook) ruckeln mittlerweile. :freak:

Auch spannend: Im Prozessmanager benutzen aus irgendwelchen kranken Gründen "System" & "Service Host: Local System" alleine schon 50% der CPU.

Ich habe die Tage vorher Ubuntu genutzt - doch dummweise hat der Installer das automatisch auf die SSD gepackt, sodass ich die nun nicht einfach wieder formatieren kann. Ich muss mal gucken, ob ich irgendwie ein Komplett-Backup ziehen kann.

Ich glaube kaum, dass das ein reines Treiberproblem ist - das ist doch etwas arg weird was hier passiert. Virus- und co schließe ich zwecks Skriptblocker, erfolglosen Hijackthis- sowie AVG-Test übrigens aus, wäre auch kein sehr intelligenter Virus.
 
So, liebe CB-Gemeinde:

Der erste Teil der Lösung findet sich hier: http://acer-au.custhelp.com/app/answers/detail/a_id/18865/related/1
In schlechtem Englisch und gut versteckt, aber verständlich - im Endeffekt muss man die SSD komplett als Hibernation-Partition zuweisen, was via GUI offenbar nicht geht.

Wer meint, dass das reicht irrt natürlich:
Nun müsst ihr noch via WIN+X -> Disk Management -> Properties (bei SSD und HDD) -> Policies -> "Turn off Windows write-chache buffer flusing on the device" aktivieren.

Voilá: Alles geht wie gewollt, volle 20GB Hibernation und vor allem mehr als 8.7MB/s avg.-speed - ich hatte beim Benchmark zwar Einbrüche und eine praktisch monoton sinkende Benchmark-Kurve, dafür im Schnitt aber 82.5MB/s, im Vergleich zum letzten Test immerhin eine Faktor x10 Steigerung.

Vielleicht hilft es noch wem der sucht. :)

(Habe übrigens komplett formatiert und das BIOS zusätzlich noch geupdated)
 
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