News Starlink in Rheinland-Pfalz: Satellitenschüsseln für Katastrophengebiete

Na ich weiß net. Einer der Probleme aktuell war ja, das das Mobilfunknetz zusammengebrochen ist.
Ich hab nix dazu gefunden aber Österreich hat für solche Fälle wohl eine mobile Mobilfunkmasteinheit, die sie mitm Hubschrauber transportieren und aufstellen können. Das wäre wohl sinnvoller.
 
Christian1297 schrieb:
Welche Pings? Starlink hat keine nennenswert höheren Latenzen als ein LTE Netzwerk. Selbst wenn man beide Strecken addiert kommt ein sehr nutzbares Netzwerk bei raus. Fraglich wär nur ob die üblichen 100-200 Mbit/s von Starlink für etliche Mobilfunkkunden ausreichen. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen dass die Netzbetreiber darauf zurückgreifen werden.
Die gelten pro Kunde. Bei besserer Schüssel hast du auch mehr Leistung und die werden schon deutlich mehr Pro Schüssel und Knoten zur verfügung stellen. Ein Satellit hat ja nicht nut max 200 mbit und das sollte dir auch klar sein.
 
AlphaKaninchen schrieb:
Es geht hier darum das die Dinger vom Land aufgestellt werden... mal abgesehen das in Zeiten von E-Autos immer mehr dieses Paket Betriebsbereit in der Garage haben werden, der aktuelle IONIQ 5 hat z.B ein Solardach und die fähigkeit andere Geräte mit Strom zu versorgen.

Mal ganz hypothetisch jemand in sagen wir Ahrsweiler hätte so einen gehabt.
WO glaubst du wäre dieser jetzt?
Oder die Garage von der du sprichst?

Ich möchte dir an dieser Stelle ungern zu nahe treten, aber meinst du nicht deine Aussage ist schon etwas idialisiert und arg fernab der aktuellen (und wahrscheinlich auch zukünftigen) Realtität in einem solchen Katastrophengebiet.

Deine Aussage ist, und da möchte ich dir sehrwohl zu nahe treten, sehr eng stirnig und zeugt davon das du es dir hier einfach zu einfach machst, gedanklich.
Es tut mir leid das so deutlich sagen zu müssen.

jabberwalky schrieb:
...

Erst in Krisen merkt man was wirklich fehlt.
So Outdoor Powerbanks, am besten mit Solar, könnten da auch mit helfen, wenn es nirgends Strom gibt. Wahrscheinlich nicht so wirklich zum Handyladen (würde Tage/Wochen dauern), aber damit man abends ein wenig Licht hat. Das hilft schon mal.

Dann schau dir mal so was wie die iForway T-Rex 2000Wh an, da gibt es auch entsprechende Ladezellen und Solarpannels zu.
Der Trick ist da auch mehre von den Akkupacks vorgeladen zu haben.

Aber hier gilt das Gleiche wie bei meiner Anmerkung zum AlphaKaninchen, das nützt alles nichts wenn die Backup-Lösung vom Wasser geholt wurde.
 
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lex30 schrieb:
Ich hab nix dazu gefunden aber Österreich hat für solche Fälle wohl eine mobile Mobilfunkmasteinheit, die sie mitm Hubschrauber transportieren und aufstellen können
Nur für dutzende Gemeinden über viele km2 verteilt wird das wohl eher schwierig.
 
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Terrordrome schrieb:
Finde ich persönlich klasse. Schnelle, unbürokratische, pragmatische Lösung, die so völlig undeutsch erscheint.

Ja, ist top und ich bin auch überrascht dass ich sowas in Deutschland noch erleben darf. Mal sehen wie lange es dauert, bis der erste Vollpfosten das (mutmaßlich frei verfügbare?) WLAN da missbraucht. Ich meine da keinen, der da lebt, die haben andere Probleme - eher eine(n) von den ganzen Katastrophentouristen... :(

Dodo Bello schrieb:
So ein offenes zur Schau stellen und betonen der eigenen Hilfeleistung aka PR-Wettbewerb in Anbetracht des Leids vorort ist schon etwas makaber.

Ach ja, da ist es wieder - unser griesgrämiges Deutschland. :rolleyes:

Wird nichts gemacht - wird gemeckert.
Dauert es zu lange - wird gemeckert.
Engagiert sich eine Firma und traut sich das auch noch öffentlich kund zu tun - wird gemeckert.

Wie man es macht, ist es verkehrt. Es ist zum heulen...
 
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flappes schrieb:
Das ist aber nur ein "minimales" technische Problem, welches durch geeignete Aufstellmaßnahmen behoben werden kann, wie schattiger Platz, kleines Gebäude zum Schutz, entsprechend belüftet oder gekühlt.
Die Schüssel benötigt aber ziemlich uneingeschränkte Sicht in Richtung Himmel. Abschatten ist da gar nicht so einfach. Letztlich sollte das Teil so konstruiert werden dass es einer dauerhaften Sonneneinstrahlung auch bei höheren Umgebungstemperaturen stand hält.


lex30 schrieb:
Ich hab nix dazu gefunden aber Österreich hat für solche Fälle wohl eine mobile Mobilfunkmasteinheit, die sie mitm Hubschrauber transportieren und aufstellen können. Das wäre wohl sinnvoller.
Die Telekom hat auch solche Systeme. Gibt sogar einen Container der Autark über eine Brennstoffzelle betrieben werden kann. Das Problem hier ist aber dass nicht jeder beliebige Standort eine gute Abdeckung ermöglicht und so oder so auch für mobile Standtort eine Anbindung an das restliche Netz benötigt wird. Bevor man also so einen Standtort über Richtfunk anbindet kann man auch direkt versuchen die vorhandenen Standtorte über Richtfunk wieder fit zu machen.


GrinderFX schrieb:
Die gelten pro Kunde. Bei besserer Schüssel hast du auch mehr Leistung und die werden schon deutlich mehr Pro Schüssel und Knoten zur verfügung stellen. Ein Satellit hat ja nicht nut max 200 mbit und das sollte dir auch klar sein.
Das ist klar aber mir ging aus dem Text nicht heraus dass die Gemeinden spezielle Hardware oder Sonderkonditionen bei Starlink haben.
 
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UnicornKebap schrieb:
Danke für eure Antworten, ich werde das gleich mal in Erfahrung bringen. Ich bin der einzige in der Straße der noch DSL hat. Meine Kabel sind anscheinend verschont geblieben. Hab für alle einen freien WLAN Hotspot aufgemacht, aber die Reichweite ist leider echt schlecht.

Ich sag euch leute, hier sieht es aus wie nach einem Krieg. Die Solidarität der Menschen ist unglaublich geil. Ein Glück sind wir ein Land der Bauern und Tiefbauern usw.... Die haben mit ihren baggern und traktoren hier alles gemacht. Am Anfang waren wir hier eingeschlossen weil wir keine Brücken und Straßen mehr hatten, mittlerweile haben die schon viele Löcher aufgefüllt, sodass man wieder wohin kommt.
Was fehlt denn wirklich vor Ort noch? Uns erreichten die Tage sehr widersprüchliche Angaben welche Art Hilfe benötigt wird.

In unserem Dorf (bei Kaiserslautern) gab es Sammlungen von Sachspenden und Privatpersonen mit großen PKW und Unternehmer fuhren die Sachen hoch.
Auch Helfer sind gefahren.
Und während von den einen Dörfern Beiträge über Facebook kamen "Leute kommt her, in den Hallen fehlen Helfer zum sortieren, in den Dörfern fehlen Leute zum Räumen" - kam von anderen Stellen "bitte nicht mehr kommen, ihr versperrt die Zufahrtsstraßen für Feuerwehr und Technisches Hilfswerk! Wir werden auch der Sachspenden nicht mehr Herr - bitte nur noch Arbeitshandschuhe, Gummistiefel, Schaufeln, Besen..."

Ich meine auch Internet klingt lächerlich, wenn man hört dass es kein Trinkwasser gibt an vielen Stellen, aber wenn man das Organisationschaos sieht und dass auch die Feuerwehren aus unserem Kreis (90 Mann mit Fahrzeugen) wieder heimgeschickt wurden, mangels Kommunikation...also für die Koordination scheint mir eine entsprechende Infrastruktur schon wichtig.
 
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Christian1297 schrieb:
Das ist klar aber mir ging aus dem Text nicht heraus dass die Gemeinden spezielle Hardware oder Sonderkonditionen bei Starlink haben.
Dann solltest du echt mehr als nur die Überschrift lesen, da ja nicht umsonst alle größten Provider mitspielen.
Da steht da mehr als deutlich.
 
@GrinderFX scheinbar liest du nicht richtig denn die Kooperation der deutschen Mobilfunkanbieter steht in keinem Zusammenhang mit der Anschaffung der Starlink Anbindung in den Gemeinden.
 
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Schnitz schrieb:
Na die Querdenker aka Coronaleugner/Neonazis werden mit ihrer Bullshit-Selbstinszenierung schon mal den Upload blocken:

https://www.nordbayern.de/panorama/querdenker-geben-sich-in-krisengebieten-als-helfer-aus-1.11231962
Sobald die Personen gegen geltendes Recht verstoßen und die Lage für ihre politischen Zwecke ausnutzen, werde man eingreifen.
Wird leider von jeder Seite jetzt für die politische Zwecke missbraucht sei es CDU, SPD, Linke, FDP, Grüne oder AFD. Obwohl das sehr wiederwärtig ist das sich dort Personen als Sicherheitskräfte ausgeben um Panik zu schüren.

Ich persönlich finde das Starlink dort helfen wird besonders um Verwandten zu sagen das es einen den umständen entsprechend gut geht. Da Mobilfunk in vielen dieser Gebieten tot ist hilft das schon enorm.
Internet dort ist das neue Lagerfeuer alle versammeln sich um die Schüssel (oder Accesspoint).
 
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M@tze schrieb:
Wird nichts gemacht - wird gemeckert.
Dauert es zu lange - wird gemeckert.
Engagiert sich eine Firma und traut sich das auch noch öffentlich kund zu tun - wird gemeckert.

Wie man es macht, ist es verkehrt. Es ist zum heulen...
Wie wäre es einfach mit der von dir nicht aufgezählten Variante:
Echtes Engagement ohne darüber reden zu müssen.

Oder um es mit der einflussreichsten Literatur auf die dort vorherschenden Kultur bzw. Moral zu sagen - Matthäus 6:3 "Du aber handle so: Wenn du dich für Benachteiligte und Notleidende einsetzt, dann sollst du das, was du getan hast, schnell wieder vergessen."
 
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Dodo Bello schrieb:
So ein offenes zur Schau stellen und betonen der eigenen Hilfeleistung aka PR-Wettbewerb in Anbetracht des Leids vorort ist schon etwas makaber.


Eher erscheint sie typisch deutsch. Helfen nur wenn jemand zuschaut. Auch war diese Nation ein Vorreiter auf dem Gebiet der PR vor knapp 100 Jahren.

Auch mein erster Gedanke - was für exzellentes Marketing. Wenn's wirklich nur um's helfen gegangen wäre hätte man ihnen die paar Schüsseln einfach hingestellt, ohne Pressemeldung.
 
Christian1297 schrieb:
Die Schüssel benötigt aber ziemlich uneingeschränkte Sicht in Richtung Himmel. Abschatten ist da gar nicht so einfach. Letztlich sollte das Teil so konstruiert werden dass es einer dauerhaften Sonneneinstrahlung auch bei höheren Umgebungstemperaturen stand hält.
Dann muss man für solche Extremgebiete halt ne extra Version der technischen Anlage bringen.

Die bisherige Starlink-Technik ist ja zunächst für "normale" Leute gedacht und nicht als Katastrophenhilfe in Extremgebieten.
 
Christian1297 schrieb:
@GrinderFX scheinbar liest du nicht richtig denn die Kooperation der deutschen Mobilfunkanbieter steht in keinem Zusammenhang mit der Anschaffung der Starlink Anbindung in den Gemeinden.
Soso, man Kooperiert also vollkommen ohne Zusammenhang. Das ist schon eine seltsame Kooperation...
Fakt ist, man kann deutlich rauslesen, dass es sich nicht um Privatanlagen handelt...
 
Aus einem anderen Thread:


Dr. MaRV schrieb:
Den Mehrwert den Nachthimmel mit 32.000 Satelliten zu entstellen, sodaß Hobbyastronomie nahezu unmöglich wird sehe ich auch nicht, nur das der letzte Honk am Nordpol Internet hat.

Da hast du deinen Mehrwert.


Gute Aktion von allen beteiligten Firmen und an die Miesepeter hier: Schämt euch
 
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GrinderFX schrieb:
Fakt ist, man kann deutlich rauslesen, dass es sich nicht um Privatanlagen handelt...
Wo steht das?!

Hier auf jeden Fall nicht. Mir ist auch nicht bekannt das Starlink verschiedene Hardware-Pakete anbietet. Dort wird ganz bestimmt die gleiche Hardware wie bei den Privatkunden eingesetzt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hagen ist einen Steinwurf entfernt, hier vor Ort hat es ' nur ' unser Freibad erwischt. Das geholfen wird eine minimale Komunikation aufrecht zu erhalten ist etwas gutes.
 
Dodo Bello schrieb:
Wie wäre es einfach mit der von dir nicht aufgezählten Variante:
Echtes Engagement ohne darüber reden zu müssen.

Tut mir leid, aber ich finde es nicht verwerflich, wenn eine Firma kostenlos Hardware verteilt

konkretor schrieb:
Ebenso gibt die Telekom aktuell Handys/LTE Router, Datenvolumen, Kabel, Powerbank, gratis an die Betroffenen aus

Ihr müßt kein Telekom Kunde sein.

und dafür ein bisschen Werbung als Gegenleistung bekommt. In jedem Telekom Thread hier bei CB wird ausgiebig gehatet, was das für ein Scheiss Verein wäre (was ich nicht bestätigen kann) und jeder Fehler / jedes Problem wird aufgebauscht bis zum geht nicht mehr. Und wenn sie mal was Gutes tun, müssen sie es heimlich still und leise machen?

Da finde ich ja eher die Massen an profilierungsgeilen Politikern widerlich, die da nur aus wahltaktischen Gründen hinfahren, dumm reden, im Endeffekt gar nichts helfen und die Leute noch von der Arbeit abhalten. Das muss man sich mal geben, dass extra für den blöd rumwitzelnden Armin Laschet das komplette Feuerwehrhaus geräumt werden musste und alle (betroffenen!!) Anwohner in großem Umkreis von dem Gelände verwiesen wurden, da das standesgemäße Rathaus ja leider nicht für einen Empfang der hohen Herren bereit war. Aber das ist ein anderes Thema... :(
 
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ChowTan schrieb:
Wenn's wirklich nur um's helfen gegangen wäre hätte man ihnen die paar Schüsseln einfach hingestellt, ohne Pressemeldung.
Dann würde es auch gar immer als Spende bei der Steuer durchgehen. So wird es ggf. als Sponsoring dem Unternehmen ausgelegt werden. Aber vermutlich wollte man nur auf die vielen Anfragen der "befreundeten" Redaktionshäuser reagieren, die völlig "freiwillig" zuvor über die Spende berichtet hatten.
 
Zuletzt bearbeitet:
@konkretor Danke für den Link zur Telekom. Die Themen (soweit mir aus der Praxis bekannt) sind relativ kühl/objektiv erklärt, finde ich gut.
Die platziert sich da PR-technisch ganz gut aktuell. Wenn zudem noch den Menschen hilft ists schön.
 
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