Startschwierigkeiten mit Mini PC as Homeserver

Pyrukar

Commodore
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Hallo zusammen,

ich habe kürzlich diesen Mini PC second Hand günstig erstanden und habe damit und einem Externen HDD Gehäuse jetzt mein altes Synology NAS bereits in Rente geschickt und meine Nextcloud darauf umgezogen. Als Basis läuft gerade Debian auf der Kiste und die Nextcloud als AIO im Docker nach Anleitung von Nextcloud direkt. Soweit so Gut ... aber im Titel steht was von Schwierigkeiten.

1. Der Rechner ist (bisher) nicht headless sondern via HDMI an einen meiner beiden Bildschirme (PHL 328B6Q) angeschlossen. Technisch gesehen hat der Mini PC auch einen Display Port Anschluss, aber der wird schon von meinem Haupt PC (Signatur) verwendet und der HDMI an meiner Haupt PC GPU ist bereit verwendet und daher keine Option.
Problem ist leider dass der Mini PC den Bildschirm nicht ausmacht und dadurch immer wenn der Haupt PC kein Signal sendet den Bildschirm übernimmt und dauerhaft ein Signal ausgibt. Das scheint leider ein bekanntes Problem von HDMI unter Linux zu sein. Ich habe irgendwo gelesen, dass man am Bildschirm die automatische Quellen Suche abstellen kann, habe aber bei meinem Bildschirm keine Option dafür gefunden. Hat jemand eine Idee was ich versuchen könnte?
Meine Idee wäre jetzt gewesen ein Displayport / HDMI Kabel zu kaufen um am Bildschirm zwar HDMI zu benutzen aber am PC Display Port zu verwenden ... aber irgendwas an diesen Kabeln nicht irgendwas merkwürdig? Irgendwas schwirrt mir da im Hinterkopf dass das nur in eine Richtung funktioniert und ich weis gerade nicht ob das noch aktuell ist oder in welche richtung das funktioniert.

1.1 Alternative könnte auch sein, dass ich den Rechner komplett headless betreibe. Dazu habe ich jetzt mal testweise x11vnc installiert (und die x11 umgebung statt wayland in Debian KDE ausgewählt). Leider ist es mir trotzt anleitung bisher nicht gelungen den PC dazu zu bringen x11vnc korrekt automatisch zu starten sodass ich bisher immer zuerst auf dem Gerät manuell x11vnc starten muss, bevor ich ihn von meinem Haupt PC über LAN bedienen kann. Ich weis auch nicht ob x11 langfristig eine Lösung ist, denn der Weg führt ja schon deutlich zu Wayland wenn ich das richtig verstehe. Gibts vielleicht ein Besseres Programm, damit ich den PC Headless betreiben kann und das auch problemlos als autostart Option funktioniert?

2. Ich weis nicht so recht ob ich dafür vielleicht ein eigenes Thema aufmachen soll aber ich probiere das mal hier und lagere es im Zweifel später aus ... Ich habe einen TV Stick Sundtech MediaTV Pro III der via DVB-C ebenfalls eine Neue Heimat an meinem Mini PC gefunden hat. Etwas eigenwürdige Treiber und Media Server Installation, Sender Suchlauf ... auch erstmal alles gut. Ich kann den Server an meinem Haupt PC aufrufen und habe anfangs sogar über VLC via UPnP Fernsehn schauen können. (zumindest die Öffentlich Rechtlichen HD Sender liefen gut). Dann habe ich aber den Server Neu gestartet und plötzlich taucht im Server Setup nur noch der Local Host (127.0.0.1) als mögliche UPnP Option auf ... initial war da noch die Option auf die Localhost Adresse des Servers (192.168.178.xx) und diese UPnP option habe ich auch angesteuert als ich an meinem Haupt PC Fernsehen getestet habe, aber die taucht jetzt ar nicht mehr auf. EPG hat noch gar nicht funktioniert auf dem System und der Reiter EPG taucht auch gar nicht auf dem Server auf obwohl er das soweit ich sagen kann früher gemacht hat in meiner alten installation an einem anderen System (Hauptsystem unter Linux)

3. Auch das Problem hat bedingt was mit Linux zu tun und wird ggf. ausgelagert. Der Lüfter an meinem externen Festplattenkäfig ist mir zu Laut und Käfig und Mini PC (der auf dem Käfig steht) sollen vor Staub und optional ich vor deren Geräuschen geschützt werden. Gibts da vielleicht Bastellösungen? (Geräte irgendwo hinverschieben geht aus Platz und Anschlussgründen nicht). Für Staubschutz gibt es diese Filter Netze auch als laufender Meter ... das könnte man theoretisch wie eine Haube über das ganze Ding stölpen.

3.1 Gibts unter Linux vielleicht eine Möglichkeit bei nichtverwenden der Nextcloud Datenbank (nur die liegt auf der HDD im Externen Gehäuse) ein Shutdown befehl zu geben? ich hätte kein größeres Problem damit, dass ich bei meiner Nextcloud 30 sek warten müsste bis die Daten zugreifbar ist, und die Daten sind 99% nur für mich.

gruß
Pyrukar
 
mal nur zum ersten Punkt: Wofür benötigst du überhaupt ne GUI auf dem Server? Reicht SSH-Zugriff nicht aus? Dann brauchst du weder Monitor noch musst dir Gedanken um HDMI & Co machen.
 
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@Ned Flanders du hast gerade wohl das Paradebeispiel gebracht, warum KI nicht auf alles eine Antwort ist ... Entweder hast du meinen Beitrag gar nicht gelesen von einer KI zusammfassen lassen oder wolltest einfach nur Mist schreiben. NEIN ich habe keine Lust auf irgend ein KI Mist und dein Headless Vorschlag ist absolut Wertlos weil er nicht das macht was ich brauche!

@kartoffelpü technisch gesehen würde SSH zugriff wohl reichen, aber ich fühle mich mit einer GUI definitiv wohler ... ich bin kein Informatiker und nutze das Terminal nur wo es nicht anders geht :) also ja ich hätte gerne einen Zugriff mit GUI ... wenn die Option aber wäre mit SSH den VNC Server o.ä. zu starten könnte ich damit leben.
 
Servus,

ich habe mir vor ca. 3 Monaten auch einen Mini PC zugelegt, der bei mir 24/7 als Homeserver läuft. Unter anderem auch mit Externer HDD und Nextcloud.
Ich hab mir jedoch CasaOS drauf geschmissen, wo dann eben die einzelnen Programme (PiHole, Nextcloud, Crafty, Home Assistent, etc.) als Container drauf laufen.

Zugriff auf GUI über Browser ohne Probleme möglich, genauso mit SSH. Ich kenn mich da nicht groß aus, was da der Unterschied zu Debian ist, nur so als Info, dass es bei mir so eben problemlos läuft.
 
Was für ein OS nutzt Du auf dem Arbeitsrechner? Windows?
Mit xrdp ging das immer gut - jetzt mit Wayland fehlt mir aktuell die Erfahrung - es gibt aber krdp, womit man Remote Desktop betreiben könnte.
 
TechX schrieb:
Was für ein OS nutzt Du auf dem Arbeitsrechner? Windows?
derzeit 50:50 Windows 11 und Debian.

Deviltrumpet schrieb:
Ich hab mir jedoch CasaOS drauf geschmissen,
muss ich mir mal anschauen, wobei ich eherlich gesagt einen Systemwechsel jetzt eher Ungerne nochmal machen würde :)
TechX schrieb:
Mit xrdp ging das immer gut
Danke für den Hinweis, ich schau mir das mal an.

EDIT: xrdp scheint wohl auch nur unter x11 zu laufen ... im Aktuellen Debian ist das ja noch kein Problem, da wird ja noch beides zur verfügung gestellt, aber mittelfristig ist das wohl keine Lösung solange sich das Programm nicht updatet um auf Wayland zu arbeiten.
 
Pyrukar schrieb:
. aber irgendwas an diesen Kabeln nicht irgendwas merkwürdig? Irgendwas schwirrt mir da im Hinterkopf dass das nur in eine Richtung funktioniert und ich weis gerade nicht ob das noch aktuell ist oder in welche richtung das funktioniert.
Displayport beinhaltet HDMI-Kompatibilität, aber HDMI nicht Displayport, ergo kann man von DP zu HDMI aber nicht von HDMI passiv zu DP. Ist aber kein Garant, dass darüber der Monitor sauber in den Standby geht.


Pyrukar schrieb:
echnisch gesehen würde SSH zugriff wohl reichen, aber ich fühle mich mit einer GUI definitiv wohler ... ich bin kein Informatiker und nutze das Terminal nur wo es nicht anders geht :) also ja ich hätte gerne einen Zugriff mit GUI ... wenn die Option aber wäre mit SSH den VNC Server o.ä. zu starten könnte ich damit leben.
Was musst du denn nach der initialen Konfiguration denn noch an der Kiste machen? Würde sonst nur bei Bedarf das Kabel wieder stecken.
Ein Proxmox oder ähnliches als Basis wäre wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen, da hättest du einfach eine Webgui gehabt.
Pyrukar schrieb:
muss ich mir mal anschauen, wobei ich eherlich gesagt einen Systemwechsel jetzt eher Ungerne nochmal machen würde :)
Och, so schlimm ist das doch jetzt auch nicht.
Pyrukar schrieb:
Der Lüfter an meinem externen Festplattenkäfig ist mir zu Laut
Ist ein 40x40x25 --> sollte z.b. durch einen Noiseblocker XM2 tauschbar sein.
Pyrukar schrieb:
Gibts da vielleicht Bastellösungen?
Damenstrumpfhosen, aber nicht komplett drum herum. Würde allerdings einfach alle Jubeljahren mal durchpusten statt mir darum Gedanken zu machen.
Weniger Geräusche geht nur durch Verlagerung an einen anderen Standort.

Pyrukar schrieb:
Gibts unter Linux vielleicht eine Möglichkeit bei nichtverwenden der Nextcloud Datenbank (nur die liegt auf der HDD im Externen Gehäuse) ein Shutdown befehl zu geben?
Kann das Gehäuse das denn überhaupt? Mit hdparm mal testen. In welchem Raid-Modus läuft das Gehäuse ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Warum nicht einfach Proxmox nehmen und da kannst du alles schön in seperate Kontainer bzw VMs packen?
 
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Pyrukar schrieb:
@Ned Flanders du hast gerade wohl das Paradebeispiel gebracht, warum KI nicht auf alles eine Antwort ist ... Entweder hast du meinen Beitrag gar nicht gelesen von einer KI zusammfassen lassen oder wolltest einfach nur Mist schreiben. NEIN ich habe keine Lust auf irgend ein KI Mist und dein Headless Vorschlag ist absolut Wertlos weil er nicht das macht was ich brauche!
Ich erkläre es dir gerne ausführlicher
Pyrukar schrieb:
Problem ist leider dass der Mini PC den Bildschirm nicht ausmacht und dadurch immer wenn der Haupt PC kein Signal sendet den Bildschirm übernimmt und dauerhaft ein Signal ausgibt. Das scheint leider ein bekanntes Problem von HDMI unter Linux zu sein. Ich habe irgendwo gelesen, dass man am Bildschirm die automatische Quellen Suche abstellen kann, habe aber bei meinem Bildschirm keine Option dafür gefunden. Hat jemand eine Idee was ich versuchen könnte?
Codex CLI würde das Problem mit dieser Beschreibung relativ sicher lösen indem er dein OS so konfiguriert, dass eben kein dauerhaftes Signal ausgegeben würde und oder dir die Lösung darlegt damit du es selbst einstellen kannst wenn du dir das lieber antust.

Ja, ein paar pragmatische Ansätze. Das Problem ist meist: Der Mini-PC schaltet
unter Linux nicht wirklich den HDMI-Ausgang ab, sondern sendet weiter
“irgendein” Signal oder hält Hotplug/EDID aktiv. Der Monitor denkt dann:
Quelle ist da, also umschalten.

Ich würde in dieser Reihenfolge testen:

1. Am Mini-PC Display-Blanking erzwingen

Wenn X11 läuft:

xset dpms force off

Dauerhaft nach Inaktivität:

xset s 300 300
xset +dpms
xset dpms 300 300 300

Prüfen:

xset q

Wenn Wayland läuft, hängt es vom Desktop ab. Unter KDE/GNOME eher über
Energieeinstellungen. Auf einem headless/kleinen Setup kann auch wlr-randr
oder kscreen-doctor relevant sein.

2. HDMI-Ausgang wirklich deaktivieren

Erst Anschlussnamen finden:

xrandr

Dann z.B.:

xrandr --output HDMI-1 --off

Zum Reaktivieren:

xrandr --output HDMI-1 --auto

Der Anschluss kann auch HDMI-0, HDMI-A-1, DP-1 o.ä. heißen.

3. Auf Kernel/DRM-Ebene abschalten

Wenn kein Desktop/X11 sauber greift, kann man über /sys/class/drm schauen:

ls /sys/class/drm
cat /sys/class/drm/card*-HDMI-A-*/status

Manche Treiber erlauben kein direktes “off” per sysfs, aber man kann zumindest
verifizieren, ob der Port als connected hängt.

4. Falls der Mini-PC nur Server ist: HDMI-Dummy vermeiden

Wenn ein HDMI-Dummy-Stecker steckt: raus damit. Der bewirkt genau, dass Linux
dauerhaft einen Monitor sieht und Signal liefert.

5. Monitorseitig

Suche nach Menüpunkten wie:

- Auto Source
- Input Auto Switch
- Auto Input Detect
- Source Detection
- Auto Scan
- Signalquelle automatisch
- Autom. Eingangserkennung

Manchmal ist das nicht im normalen Bildmenü, sondern unter System, Setup, OSD,
Eingang, oder nur verfügbar, wenn man eine bestimmte Quelle aktiv hat.

6. Hardware-Workaround

Wenn Software nicht zuverlässig ist: Ein HDMI-Switch mit manueller Umschaltung
oder mit Fernbedienung ist oft die einfachste robuste Lösung. Alternativ ein
EDID-/HDMI-Adapter, der Hotplug anders behandelt, aber das ist mehr Versuch-
und-Irrtum.

Die beste Linux-seitige erste Antwort wäre also: xrandr --output HDMI-1 --off
automatisieren, z.B. beim Sperren, nach Inaktivität oder wenn der Mini-PC
nicht aktiv genutzt wird.

Pyrukar schrieb:
1.1 Alternative könnte auch sein, dass ich den Rechner komplett headless betreibe. Dazu habe ich jetzt mal testweise x11vnc installiert (und die x11 umgebung statt wayland in Debian KDE ausgewählt). Leider ist es mir trotzt anleitung bisher nicht gelungen den PC dazu zu bringen x11vnc korrekt automatisch zu starten sodass ich bisher immer zuerst auf dem Gerät manuell x11vnc starten muss, bevor ich ihn von meinem Haupt PC über LAN bedienen kann. Ich weis auch nicht ob x11 langfristig eine Lösung ist, denn der Weg führt ja schon deutlich zu Wayland wenn ich das richtig verstehe. Gibts vielleicht ein Besseres Programm, damit ich den PC Headless betreiben kann und das auch problemlos als autostart Option funktioniert?
Wenn du den PC headless betreiben willst empfiehlt sich ein HDMI Dummy und Rust Desk als Remote Zugang.

Und ich sag das nicht so daher, denn das steht hier genau so. --> siehe Anhang

Gern geschehen.
 

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VDC schrieb:
kann man von DP zu HDMI
Okay gut zu wissen :) ich muss mal schauen ob ich nicht sogar ein solches Kabel rumliegen habe ... wie gesagt ich hab damit ja schonmal experimentiert und wollte damals glaube ich aber HDMI zu Displayport machen und bin deshalb gegen das Problem gelaufen. Wenn ich das Kabel nicht entsorgt habe, liegt das hier noch irgendwo rum.

VDC schrieb:
Ein Proxmox oder ähnliches als Basis wäre wahrscheinlich die bessere Wahl gewesen, da hättest du einfach eine Webgui gehabt.
Ja ... vielleicht war Debian da nicht die Beste Lösung ... das sehe ich jetzt auch, aber ich habe auf allem meinen Geräten gerade Debian KDE laufen und wollte einen möglichst reibungslosen übergang. War vielleicht eine Fehleinschätzung :( Aber ich will nicht noch einmal die NC direkt neu aufsetzen :( das mache ich erst dann, wenn ich keine Andere Lösung finde.

VDC schrieb:
mal durchpusten statt mir darum Gedanken zu machen.
Ja man kommt leider bei beiden Teilen nur eher mäßig an die Innerreien ran. Das ist zum Reinigen eher ein Laptop als ein Desktop PC.

VDC schrieb:
Ist ein 40x40x25 --> sollte z.b. durch einen Noiseblocker XM2 tauschbar sein.
hmmm, ich hab ehrlich gesagt nicht geschaut, ob man den Lüfter einfach tauschen kann, aber auf den ersten blick war das nicht ersichtlich wie man da überhaupt drann kommt. der Lüfter ist unter der platine für die SATA Anschlüsse verbaut ergo nicht gerade gut zugänglich. Aber dennoch danke für den Hinweis.

VDC schrieb:
Kann das Gehäuse das denn überhaupt? Mit hdparm mal testen. In welchem Raid-Modus läuft das Gehäuse ?
Raid ist am Gehäuse auf Single geschaltet ... hdparm teste ich mal heute abend in einer Ruhigen Minute ... wenn im Wiki Eintrag direkt steht falsche anwendung kann zu Datenverlust führen will ich da keine schnellschüsse machen :)
 
Für einen HomeServer finde ich persönlich Debian, solange nicht rein Terminal gewählt, eher nachteilig.
Ich empfehle da eher genau wie @R O G E R geschrieben hat eine Proxmox Installation als Hypervisor und dann packst du alles in VMs respektive Docker Container. Das löst quasi alle Probleme die du hast und du greifst einfach über ein Webinterface drauf zu.

Wenn es ansonsten nur um den Fernzugriff geht, ich habe hier einen kleinen Gameserver laufen für Stormworks und 7 Days to Die den ich noch nicht auf meine Proxmox-Kiste umgezogen habe und nutze dort Anydesk. Klappt auch Problemlos.
 
Pyrukar schrieb:
Raid ist am Gehäuse auf Single geschaltet ... hdparm teste ich mal heute abend in einer Ruhigen Minute ... wenn im Wiki Eintrag direkt steht falsche anwendung kann zu Datenverlust führen will ich da keine schnellschüsse machen :)
Man kann die Platte halt aktiv in den Standby jagen, Blöd, wenn gerade Daten drauf geschrieben werden.


Pyrukar schrieb:
ber auf den ersten blick war das nicht ersichtlich wie man da überhaupt drann kommt. der Lüfter ist unter der platine für die SATA Anschlüsse verbaut ergo nicht gerade gut zugänglich. Aber dennoch danke für den Hinweis.
Ja, ist sicher gut zugebaut, da muss man schon fummeln.
 
@VDC man kann mit hdparm -S die standby timeout einstellen. Dann würde sich die Platte nur bei Inaktivität abschalten und so ist es ja auch gewünscht.
 
BoeserBrot schrieb:
man kann mit hdparm -S die standby timeout einstellen.
Man sollte halt erstmal testen, ob das überhaupt geht ;)
 
Ich war bei Proxmox - zu kompliziert und zu gewaltig für mich und meinen UseCase.

Dann habe ich Unraid probiert, für mich das gleiche Bild wie Proxmox.

Seit zwei Wochen bin ich bei ZimaOS (die neue Variante von CasaOS)

Nutze Lenovo m720q tiny mit i3 8100T, 256 GB SSD, 24GB RAM und 1x 2 TB Samsung 860evo.

Habe nur 80GB Daten aus iCloud und nutze immich, Adguard Home und kleine weitere Spielereien.

Fernzugriff ist direkt in ZimaOS integriert.

Kosten 0,— , aber für Lifetime zahlt man nur einmalig 29$ (habe ich gerne bezahlt).

iOS App funktioniert prima.
 
Die meisten unter Linux verwenden wohl XRDP

Was auch relativ gut funktionierte bei mir war Apollo - Moonlight. Von der Performance her ist das top, für copy paste eher weniger. Braucht aber soweit ich mich erinnere auch einen HDMI Dummy.
Seit die RDP Apps unter Windows und Mac deutlich besser wurden, ist XRDP wohl die primäre Wahl.

Proxmox wäre eine Alternative. Oder ein reiner SSH Zugriff halt.
 
Pyrukar schrieb:
Problem ist leider dass der Mini PC den Bildschirm nicht ausmacht und dadurch immer wenn der Haupt PC kein Signal sendet den Bildschirm übernimmt und dauerhaft ein Signal ausgibt. Das scheint leider ein bekanntes Problem von HDMI unter Linux zu sein. Ich habe irgendwo gelesen,
Interessant bei meinem Fedora mit GNOME Desktop hatte ich damit nie Problem, nutze aber meist DisplayPort.

Nutzt du Wayland oder X.org? Welcher Desktop?
Pyrukar schrieb:
Dazu habe ich jetzt mal testweise x11vnc installiert (und die x11 umgebung statt wayland in Debian KDE ausgewählt). Leider ist es mir trotzt anleitung bisher nicht gelungen den PC dazu zu bringen x11vnc korrekt automatisch zu starten
Also Wayland + KDE, statt zu versuchen in der Mottenkiste zu wühlen lieber RDP in Wayland in GNOME lässt sich das z.B. einrichten. In KDE sollte es auch gehen weiß aber nicht ob nur zum Desktop teilen wie hier oder auch als Remote Login wie du es wahrscheinlich haben möchtest.
 
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