Crass Spektakel
Lieutenant
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- Juli 2015
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Ausgangspunkt: Zwei RAID5-Systeme, bis auf die Harddisks identisch. Beide laufen pro Tag nur 30-90 Minuten und ziehen sich dabei ein 99,9% identisches Backup.
1. RAID 5x3TB Barracuda Bj 2011 CMR
2. RAID 5x4TB Barracuda Bj 2019 SMR
Die Platten haben übrigens +/-20% das gleiche gekostet trotz eines Altersunterschieds von über acht Jahren.
Plattentyp 1 sind etwas über drei Jahre alt, laufen ohne Fehler und ziehen das Backup in weniger als 30 Minuten und wechseln dann in den Standby.
Plattentyp 2 sind knapp über einem halben Jahr alt, sind inzwischen alle einmal verstorben und getauscht und ziehen das Backup in 90 Minuten wobei sie anschliessend noch eine halbe Stunde hinterherklappern bevor sie in den Standby wechseln.
Weil ich angepißt war habe ich einen gemeinen Test gemacht auf einer einzelnen Typ2-Platte:
#!/bin/bash
A=0
DIR=fettes-backup-mit-vielen-änderungen
for ((I=1;;I++)) do
echo "$I"
mkdir $DIR-$I
rsync -a --link-dest=$DIR-$A/. $DIR $DIR-$I/.
A=$I
done
Wer das nicht versteht, das erzeugt eine recht hohe und ziemlich zufällige und schlecht cachebare und sehr zufällige Schreiblast.
Peng, nach 650 Stunden und damit weniger als einem Monat war eine nagelneue SMR-Platte kaputt. Der Fairnesshalber, Seagate scheint sie anstandslos zu tauschen. Ich muß nicht dazusagen daß ich CMR-Platten mit mehr als 100.000 Stunden unter Höchstlast in den Händen gehalten habe denen nix fehlte.
Kann es sein daß SMR-Platten unter Last einfach sterben wie die Fliegen? Immerhin muß eine SMR-Platte ja teilweise zehnmal mehr Kopfbewegungen als eine CMR-Platte machen und muß für kleinste Änderungen teilweise hunderte MB hin- und herwuppen.
PS, wer sich fragt wie das einen Monat laufen konnte: Die SMR-Platte war derart lahm daß ich nur alle zehn Tage Platz machen mußte - richtig, nur 3-5MB/s. Hab das Ding dazu einfach formatiert weil das Löschen mittels rm -R $DIR-* nämlich über den Daumen gepeilt nochmal zwei Tage gedauert hätte.
1. RAID 5x3TB Barracuda Bj 2011 CMR
2. RAID 5x4TB Barracuda Bj 2019 SMR
Die Platten haben übrigens +/-20% das gleiche gekostet trotz eines Altersunterschieds von über acht Jahren.
Plattentyp 1 sind etwas über drei Jahre alt, laufen ohne Fehler und ziehen das Backup in weniger als 30 Minuten und wechseln dann in den Standby.
Plattentyp 2 sind knapp über einem halben Jahr alt, sind inzwischen alle einmal verstorben und getauscht und ziehen das Backup in 90 Minuten wobei sie anschliessend noch eine halbe Stunde hinterherklappern bevor sie in den Standby wechseln.
Weil ich angepißt war habe ich einen gemeinen Test gemacht auf einer einzelnen Typ2-Platte:
#!/bin/bash
A=0
DIR=fettes-backup-mit-vielen-änderungen
for ((I=1;;I++)) do
echo "$I"
mkdir $DIR-$I
rsync -a --link-dest=$DIR-$A/. $DIR $DIR-$I/.
A=$I
done
Wer das nicht versteht, das erzeugt eine recht hohe und ziemlich zufällige und schlecht cachebare und sehr zufällige Schreiblast.
Peng, nach 650 Stunden und damit weniger als einem Monat war eine nagelneue SMR-Platte kaputt. Der Fairnesshalber, Seagate scheint sie anstandslos zu tauschen. Ich muß nicht dazusagen daß ich CMR-Platten mit mehr als 100.000 Stunden unter Höchstlast in den Händen gehalten habe denen nix fehlte.
Kann es sein daß SMR-Platten unter Last einfach sterben wie die Fliegen? Immerhin muß eine SMR-Platte ja teilweise zehnmal mehr Kopfbewegungen als eine CMR-Platte machen und muß für kleinste Änderungen teilweise hunderte MB hin- und herwuppen.
Ergänzung ()
PS, wer sich fragt wie das einen Monat laufen konnte: Die SMR-Platte war derart lahm daß ich nur alle zehn Tage Platz machen mußte - richtig, nur 3-5MB/s. Hab das Ding dazu einfach formatiert weil das Löschen mittels rm -R $DIR-* nämlich über den Daumen gepeilt nochmal zwei Tage gedauert hätte.