Stomspar Server

jan4321

Lt. Commander
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Juli 2007
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Hi,
Ich bräuchte mal eine Empfehlung für meinen Heimserver / NAS
Aktuell betreibe ich eine i5 System ca. 7 Jahre alt, mit 24 Port SAS Adaptec PCIe Controller. Das system zieht mit 12 HDDs und 4 SSDs aktuell ca. 350W im IDEL. Aktuell per Wake on Lan gesteuert
Dazu kommen noch 4 Raspberry Pi 2 als ARM Server, je 4-5 w

Ich würde die ARM Pi's gerne gegen VMs auf dem Server ersetzen, da ich teilweise Software habe, die auf den Pi's nicht compiliert, da nicht mir ARM kompatibel.
Dazu muss der aber 24/7 laufen, da ich viel hab, was laufen muss, wie Smart Home Server usw.

Dazu suche ich eine möglichst Stromsparende Kombination aus Server CPU (AMD oder Intel ist mir latte), ECC Ram und mainbord mit IPMI und mindestens 2 x4 PCIe Slots (einen für eine Quad NIC Karte und einen für den Controller) sein.
Habe gelsen, das heutige CPUs im IDEl sowieso unter 10W verbrauchen, aber stimmt das?
 
Zuletzt bearbeitet:
Mh, schau mal bei den C3758 basierten Boards vorbei. Sind leider aktuell nicht weit verbreitet da noch "relativ" neu, aber sie kommen langsam im Endkundenhandel an.

Ich selbst hab noch einen C2750 (Vorgänger) und der reicht auch dicke, hat aber leider nen nervigen Hardware-Bug der sie komplett lahmlegen kann.

/edit
Sieht so aus als hättest du noch ne Anforderung eingebaut mit den 2 PCIe slots :) Dann wird das mit denen wohl nix :(
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Xeon E3-1260L v5 + Supermicro + 32 GB RAM ECC + 1x 500er NVME + 1x 8TB HDD mit 7 eingeschalteten VMs unter ESXi 6.5 verbraucht im IDLE 25 Watt : )

BIOS und ESXi auf Sparmodi.
 
Einige Supermicro-Boards (X11SSH-LN4F) haben vier LAN-Ports.
Weiterhin würde ich die Plattenanzahl reduzieren und lieber größere nehmen, dann reichen auch die 8 regulären Sata-Anschlüsse aus.

Übrigens 12 Platten, 4 SSDs, 4x Gbit fürs Heimnetz?!
Du bist ja fast so schlimm wie ich!

Die o.g. CPU verbraucht im Idle wenig.
Die Gesamtleistung wird dennoch hoch sein:
12 Platten mal ca. 5 Watt idle sind dennoch ca. 60 Watt.
Die Supermicro-Boards sind durch IPMI nicht besonders sparsam, selbst wenn der Rechner aus ist, ziehen die AST2400/2500er Chips für IPMI wenigstens 5-10 Watt.
 
Wenn's ganz günstig werden soll, könnte man auch über ein Ryzen System nachdenken. Virtualization und ECC RAM können die auch.

Ist dann halt keine "Server"-CPU. Aber wenn man so ein paar hundert Euro spart, kann man es sich ja vielleicht mal überlegen.
 
benneque schrieb:
Virtualization und ECC RAM können die auch.
Das schon, allerdings hängt das stark vom Board ab. Und offizielle ECC Unterstützung ist dort leider Mangelware.

Über was man eventuell nachdenken könnte ist eine PCIe Splitter Karte die einen x8 (oder x16) slot in 2 oder mehr x4 Slots aufteilt. Die gibt es ja durchaus.
 
Also selbst bei einem 7 Jahre alten System mit den ganzen Platten kommen mir die 350W im IDLE extrem hoch vor.

Selbst bei Last scheint wäre es grenzwertig:

SSDs: 2 * 5 Watt = 10 Watt
HDDs: 12 * 10 Watt = 120 Watt
Controller (Last): max. 25 Watt
i5-750 (Last): max. 95 Watt
Rest (Last): ~ 30 Watt

Summe: 280 Watt, an der Steckdose dann wahrscheinlich um die 350 W bei 80% Effizienz.
Dass das Szenario äußerst unrealistisch ist muss ich glaube ich keinem erzählen.

Also wenn dein Rechner im IDLE 350W zieht scheint bei dir mächtig etwas schief zu laufen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso verbraucht dein System 350W im Idle? Welche Hardware ist da drin?
Wozu brauchst du 12 Platten und 4 SSDs?
Vielleicht solltest du mal einige Platten durch eine richtig große Platte ersetzen, z. B. eine WD Red 10TB verbraucht 2,8W im Idle und 6,2W im Betrieb.

Ein weiterer Ansatz wäre ein eigenes NAS nur für Datenhaltung (mit WOL) und einen Homeserver mit SSD für den Dauerbetrieb. Überlege dir das mal.
 
Ist doch völlig egal wofür der TE so viele Disks braucht. Nimmt halt gerne viel auf oder speichert porn ohne Ende oder hat einfach gerne viele und lang zurück reichende Backups oder was auch immer.

Ich würde auch mal bei den Supermicro Boards mit Sockel 1151 umsehen, z.B. das X11SSL-CF bietet 8x SAS Ports + 6x SATA. Wenn du gleichzeitig noch auf größere und damit weniger Platten umsteigst kann es passen und hast 3x PCIe Slots in unterschiedlichen Längen.

Bei der CPU dann je nach Performance einen Pentium G4560 o.ä. mit 2C4T oder einen passenden, ECC-unterstützenden i3 mit 4C4T oder wenn es mehr sein soll einen Xeon E3-irgendwas mit passendem C/T Wert.

Alternative wäre eben ein dedizierter VM-Host, z.B. ein NUC oder BRIX oder ne ZBox. Solltest nur darauf achten, dass du eine M2 und eine SATA Disk rein bekommst. Eine fürs OS des Hypervisors und die M2-SSD als Datastore für die VMs wenn es ESXi werden soll. KVM sollte ggf. auch mit einer Disk hin kommen. Dann ist die Kiste klein und hat einen geringen Platzbedarf. Wenn du aber mehr Performance brauchst: Größerer Selbstbau dann eben.
 
Hey, ich habe hier ein ähnliches Setup (10 Festplatten und jede Menge VMs) und bin froh, dass ich das auf mehrere Geräte gesplittet habe.
Momentan habe ich einen i3 (8xxx) mit 2 SSDs und Proxmox am laufen, da laufen alle dienste drinnen, die ich brauche (24/7). Dazu kommen dann noch zwei Synology in denen die Platten stecken und die die meiste Zeit einfach schlafen.
Eventuell lässt du dein bestehendes System auch einfach so wie es ist (Anschaffungspreis >>> Stromverbrauch) und holst erstmal nur ein kleines System für die VMs. Sobald das bestehende kaputt geht kannst du ja immernoch aufrüsten.
 
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Ich glaub das mache ich sogar.
 
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