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NewsStop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben
Für Produkthaftung sind die Fristen länger, aber da gibt es auch engere Voraussetzungen für die Inanspruchnahme. Da muss schon eine Gefahr von dem Produkt ausgehen (z.B. schwere Sicherheitslücke) bevor der Hersteller handeln muss.
CoD MW2 2009 kann man nicht mehr sicher am PC spielen, weil die Lobbys voll mit Hackern sind die deinen PC fernsteuern und Code einschleusen können. Das ist ein echtes Sicherheitsrisiko. Wurde hier das Spiel abgeschaltet oder der Community übergeben? Nö. Sie betreiben es über das offizielle Matchmaking weiter. Aber Patches gibt's auch nicht.
@adnigcx Nie was anderes behauptet, persönlich würde mir ein gutes Open Source Game zu jeder Art von Spiel, Shooter, Rennspiel usw wünschen. Die meisten Spiele sind eh immer das gleiche... Warum nicht Code Open Source Add In und Assets muss man kaufen, bei einigen Spielen gibt es das ja schon...
@AlphaKaninchen Ich bin Grundsätzlich für FOSS, jedoch Spiele müssen nicht FOSS sein.
Aber es spricht ja nichts dagegen für ein Spiel, welches vom Publisher/Spieleentwickler nicht mehr gepflegt wird/Server abgeschaltet werden den Code in FOSS zu veröffentlichen - oder bestimmten Teil.
Ich habe viel Arma 3 gespielt und früher auch für eine Mod/Mission gescripted - und man kann auch hier immer noch Server selber hosten - das muss dann auch für alle Spiele möglich sein.
Die Ausrede mit es ist zu schwer/kostet zu viel lass ich nicht gelten - jedes Entwicklungsteam hat eine interne Sandbox wo diese Dinge ja getestet werden - wie würden die das sonst machen?
Ja wie @adnigcx danach geschrieben hat - entweder der Publisher will auf eigene Kosten selber closed weiter betreiben und muss dann patchen, oder es wird open source.
Die endgültig letzte Frist für Produkthaftung ist 10 Jahre ab Inverkehrbringen, und auch nur wenn du einen Schaden nachweisen kannst, da ist CoD MW2 schon drüber.
Mit der neuen EU-Richtlinie ergeben sich auch neue Pflichten, aber die ist wie gesagt in noch nicht in nationales deutsches Recht umgesetzt worden, und würde sowieso nur für Spiele gelten, die ab da verkauft werden.
AlphaKaninchen schrieb:
Und das ist mein echtes Problem mit dem weiter Betreiben alter Online Spiele, wie geht man mit soetwas um? meine Lösung wäre Sandboxing...
Die Lücke kann genauso gut im Client sein, dann braucht der Hacker nur einen Server betreiben und auf Opfer warten.
Das ist auch ein Problem das es so richtig nur am PC gibt, auf Konsolen und Smartphones laufen Spiele einfach in einer Sandbox, im Worst Case hat diese ebenfalls eine Lücke, aber dann gibt es halt ein OS Update.
Den Hersteller trifft eine Verkehrssicherungspflicht.
Wenn sich herausstellt, dass Gefahren vom Produkt ausgehen, dann muss der Hersteller schadensverhütende Maßnahmen ergreifen. Eine Möglichkeit ist, eine Produktwarnung herauszugeben (das können ergänzende Instruktionen sein, z.B. angezeigt beim Start des Spiels oder auf der Webseite).
AlphaKaninchen schrieb:
Und der Schützt wie?
Die Lücke kann genauso gut im Client sein, dann braucht der Hacker nur einen Server betreiben und auf Opfer warten.
Nur auf vertrauenswürdigen Servern mit vertrauenswürdigen Benutzern zusammen zu spielen ist ein wirksamer Schutz, egal ob sich die Lücke im Server oder im Client befindet. Fraglich ist, ob das eine angemessene Maßnahme zur Gefahrenabwendung ist. Bei einem Multiplayerspiel das gerade erst herausgekommen ist mit weltweit vernetzer Community wohl eher nicht. Bei einem fast 10 Jahre alten Spiel, wo der Multiplayer optional ist und hauptsächlich unter Freunden stattfindet, denke ich eher schon.
AlphaKaninchen schrieb:
Das ist auch ein Problem das es so richtig nur am PC gibt, auf Konsolen und Smartphones laufen Spiele einfach in einer Sandbox, im Worst Case hat diese ebenfalls eine Lücke, aber dann gibt es halt ein OS Update.
Du kannst auch am PC dein Spiel mit einem separaten lokalen Benutzerkonto ohne Administratorrechte starten und bist dann isoliert von den anderen Konten. Oder in einer VM, was bei alten Spielen häufig gangbar ist.
"Trotz der mehrfach vorgetragenen Argumente sieht die Regierung keinen Grund für Änderungen an der gesetzlichen Regelung. Vielmehr sieht sie in den geforderten Maßnahmen ein erhebliches Risiko, das weit über den Aufwand der technischen Umsetzung hinausgeht. Die Folgen wären schwer abschätzbar, lautet die Befürchtung.[...]"
"Trotz der mehrfach vorgetragenen Argumente sieht die Regierung keinen Grund für Änderungen an der gesetzlichen Regelung. Vielmehr sieht sie in den geforderten Maßnahmen ein erhebliches Risiko, das weit über den Aufwand der technischen Umsetzung hinausgeht. Die Folgen wären schwer abschätzbar, lautet die Befürchtung.[...]"
Dann haben sich die teuren Escorts fürs Kabinett wohl gelohnt seitens der Publisher.
Etwas allein deshalb abzulehnen, weil es "schwer einschätzbar" ist, was literally dein Job ist es einzuschätzen, ist in meinen Augen Arbeitsverweigerung und sollte bei Regierungsangestellten mit politischer Entscheidungsgewalt immer mit Kündigung und kompletter Einbehaltung der Pension abgeglichen werden.
Bin sicher auf einmal kann man alles wieder einschätzen.
Die Folgen sind schwer einschätzbar, nicht das Thema.
Simpel übersetzt ist es eher so dass man vorsichtig an die Sache ran geht bevor man Marktregularien in einem Bereich einführt der reine Luxus Unterhaltung ist. Ohne Regulierung wird kein großer Schaden für Verbraucher entstehen. Mit Regulierung sind die Folgen und wie die Branche darauf reagiert schwer abzuschätzen.
Rückzug vom Markt der großen Publisher. In England damit sogar Abwanderung diverser Entwicklungsstudios.
England steht ohne EU alleine da, hohes Risiko da als Vorreiter vorzupreschen, eventuell kommt in der EU nichts.
Dann haben Publisher nur für GB eine Sonderregelung zu beachten... was wird dann wohl passieren.
Immerhin hat die Lobby wohl genügend Geld in die Politik gepumpt, dass sie Vorgaben ablehnen - Gewinner sind einzig und allein Publisher, Verlierer hingegen Spieler und die Wissenschaft, da Videospiele immer mehr in den Bereichen Soziologie, Kulturwissenschaften, Linguistik, Geschichte, etc. Beachtung finden und es somit immer wahrscheinlicher wird, dass wir noch mehr Material und Artefakte verlieren.
Geht ja nur um den Rückzug von Games die es nicht durch den Filter schaffen, das ist ja das wenigste.
Alles mit SP und lokalen Servern geht ja eh weiterhin durch.
Aber warum sollte sich ein Publisher die Arbeit machen ein Game nur wegen der GB komplett umzubauen?
Dass sowas geht mit Ausschluss sieht man aktuell doch schon.
Versuch mal in Holland das Game Diablo Immortals runterzuladen.
Als würde Blizzard jetzt plötzlich Diablo Immortals mit Offline Funktion für GB bereit stellen?
Und genau um solche Games geht es ja die hier von der Initiative gefordert werden in Zukunft am leben gehalten zu werden. Zwar keine Ahnung wer in 20 Jahren Diablo Immortals vermissen wird, aber gibt ja für jeden Topf ein Deckel.
Geht ja nur um den Rückzug von Games die es nicht durch den Filter schaffen, das ist ja das wenigste.
Alles mit SP und lokalen Servern geht ja eh weiterhin durch.
Was müssten Publisher umbauen? Es benötigt "nur" einen öffentlichen Serverclient am Ende der Supportzeit, den die Publisher ohnehin brauchen um die Server zu betreiben.
eRacoon schrieb:
Versuch mal in Holland das Game Diablo Immortals runterzuladen.