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News Stop Killing Games: Branchenverband ist gegen rechtliche Vorgaben

kicos018 schrieb:
Der Aufschrei als bei San Andreas Musik aufgrund von Lizenzen entfernt wurde, war ja an Peinlichkeit nicht zu überbieten.
Aber das sind doch zwei paar Schuhe.

Die Musik wurde ja nicht getauscht bei bereits erworbenen GTA, sondern beim Remaster weil die Lizenzen dafür ausgelaufen sind und diese eben nicht verkauft werden durften. (CB)

Außerdem ging es bei GTA ja um den Preispunkt der mit dem gebotenen, unter anderem wegen der Musik, zu hoch war.

Das gleiche gab's doch auch bei Forza 4 - das verschwand vom Verkauf weil die Lizenzen ausliefen.
Jedoch verschwand es nicht plötzlich für Kunden die das Spiel erworben haben (connect.de), die konnten/können es ja weiterhin nutzen.

Ergo, wenn das Spiel vom Netz genommen wird, kann ja der Verkauf eingestellt werden. Servercode soll Veröffentlicht werden und die Kunden welche das Spiel bereits besitzen können es weiterspielen.
 
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Weil es so schön in diesen Thread passt:
 
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Gravlens schrieb:
Den Aufwand den ich bereits mit Diablo 3 für PC beschrieben hatte, man kann ja z. B. in dem Fall nicht einfach die PS-Version nehmen.
Inwiefern spielt das eine Rolle, eventuelle Regelungen wirken sich ja nur auf kommende Spiele aus. Dass es keine Notwendigkeit für den Onlinezwang gibt, hätte man das Spiel entsprechend ausgelegt, wäre ja auch schon geklärt. Ich sehe da kein Problem.
 
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ja wenn die das nicht toll finden ist das doch genau der richtige weg.
kann mir nicht vorstellen das ein patch der dedicated server für ein spiel erlaubt am ende der lebenszeit des spiels unvorstellbar teuer wird...dazu brauchts keine 50 leute für nen jahr.

vielleicht sollten die echt mal überlegen warum denn leute uralte spiele immer noch spielen wollen...vielleicht weil den neue teil bescheiden is? vielleicht liegts auch da den ganzen microtransaktionen? maybe läufts ohne internetverbindung brauchbar weil eure server dauernd abkacken?
 
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textract schrieb:
Ihr habt in dem Artikel jetzt ausschließlich von Online-/Multiplayer gesprochen, darum geht es aber nicht ausschließlich.
Das liegt daran, dass sich das Statement von Video Games Europe, um das es im Artikel geht, bei der Argumentation halt im Kern auch darauf beschränkt.

Finde deren Statement und Positionspapier aber generell irgendwie schwierig. Jetzt nicht, weil deren Argumente jetzt alle Blödsinn wären (gut, manche sind es, manchen kann man aber durchaus zustimmen), sondern weil deren Aussagen auf einer (bewusst) falschen Interpretation der Bürgerinitiative basieren.

Die meisten Aussagen und Gegenargumente von VGE lesen sich nämlich so, als würden die Forderungen von "Stop Killing Games" den Zeitraum des aktiven Support durch den Hersteller betreffen. Unter anderem erkennbar am Argument, dass Community-Server mit den Herstellerservern in Konkurrenz stehen würden, dass der Hersteller die Onlinedienste für ein Spiel aus wirtschaftlichen Gründen selber nun mal nicht ewig weiter betreiben kann, dass Spiele teilweise als online-only entworfen sind und auch die Sicherheit der Nutzerdaten.

Bei keinem der Punkt fordert "Stop Killing Games" irgendeine Änderungen am Geschäftsmodell oder Spieldesign während der Hersteller es noch aktiv unterstütz. Es geht bei der Initiative einzig und allein um die Zeit, nachdem der Hersteller das Spiel fallen lässt, also es durch Abschaltung der Onlinedienste unbrauchbar macht.

Es wird lediglich verlangt, dass Spiele nach dem Supportende in einem weiterhin prinzipiell spielbaren Zustand hinterlassen werden, mehr nicht. Was die Hersteller bis dahin mit ihrem Spiel machen, bleibt unverändert, weil das gar nicht Thema der Petition ist. Aber VGE stellt es so dar, als würde man in deren Geschäftsmodell und Spieldesign reinreden und dort bestimmte Vorgaben machen wollen, was überhauot nicht der Fall ist.

Da liegt schon der Verdacht nahe, VGE versteht die Petition ganz bewusst falsch und stellt deren Anliegen auch bewusst falsch dar, einfach um die Sache zu diskreditierten - manche würden es schlicht FUD nennen. Denn der Großteil der Argumentation ist für das, was die Petition fordert, schlicht überhaupt nicht relevant.
 
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Die Publisher können ja dann beim Bewerben eines neuen Spiels ein "Haltbarkeitsdatum" angeben, nach dem das Spiel nicht mehr spielbar sein wird. Mal sehen, ob die Verkaufszahlen dann genauso hoch bleiben, wenn die beschränkte Lebensdauer vorher schon explizit bekannt ist!
 
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@Habu Ich bin nicht für Online Zwang ganz im Gegenteil.

Es geht mir darum das so eine Regelung überhaupt eine Chance hat als Gesetz zu existieren.

Den Online Zwang gibt es aus Gründen des Kopierschutz, und ich bin mir ziemlich sicher das es kein Gesetz geben wird das Entwicklern vorschreibt darauf verzichten zu müssen nur um irgendwann im Fall der Fälle einer Abschaltung der Server das Spielen weiterhin zu ermöglichen.

Edit: War von mir schlecht formuliert, die Server bräuchte man dann nicht mehr, ich hoffe man versteht trotzdem was ich meine.
 
Aus rein technischer Sicht gäbe es nur dann Probleme, wenn die Backend-Infrastruktur die meiste Rechenleistung aufbringen muss. Das ist aber selten der Fall und beträfe z. B. große Open-World-Echtzeitsimulationen. Aber selbst hier wäre eine Lösung mittels dedizierter Server in Sicht. Aber das größte Problem sind eben spezielle Verträge, die mit Lizenzen verbunden sind. Nicht immer stellt dieselbe Firma auch die Online-Infrastruktur bereit, und nicht immer sind alle Technologien inhouse entwickelt. Besonders, wenn proprietäre (closed source) Dritt-Partei-Lizenzen ins Spiel kommen, wird es kompliziert. Insofern sind manche Bedenken korrekt.
 
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Braucht keiner weinen. Bezahlt für solchen Müll einfach nix und er stirbt aus. Wenn irgendwo "Service Game" oder "MMO" oder "Free2Play" steht bin ich direkt raus. Kann nur Abfall sein. Dazu zählt für mich dann eben auch ein Diablo 4 oder auch ein Path of Exile (so gut es sein mag).

Online only ? Kein Modding ? Kein Geld von mir.
 
Gravlens schrieb:
Den Online Zwang gibt es aus Gründen des Kopierschutz
Und deswegen gibt es "Always-On" Spiele auch gecrackt. Ja, aus den Gründen gibt es den Onlinezwang, wegen dem Kopierschutz.

Das ist ein Argument der Publisher das du hier nachlaberst und es stimmt nicht, egal wie oft man es wiederholt.

Den Onlinezwang gibt es nur wegen Macht und Geld und wegen nichts anderem und das wollen die Publisher, aus Gründen, natürlich nicht verlieren.

rvnbld schrieb:
Das ist aber selten der Fall und beträfe z. B. große Open-World-Echtzeitsimulationen.
Welche Spiele wären das außer vielleicht den Flugsimulator der sowieso ne krasse Ausnahme bei all dem ganzen ist? Fällt mir sonst keins ein und bei denen wo der Publisher das behauptet hat (Sim City), war es ne dreiste Lüge wie die gecrackten Versionen dann gezeigt haben.

rvnbld schrieb:
Aber das größte Problem sind eben spezielle Verträge, die mit Lizenzen verbunden sind. Nicht immer stellt dieselbe Firma auch die Online-Infrastruktur bereit, und nicht immer sind alle Technologien inhouse entwickelt.

Da müssten sich die Publisher dann in Zukunft eben Lösungen überlegen aber das ist dann deren Problem. Die selber haben sich ja in diese verquere Lage manövriert obwohl keiner danach verlangt hat, nicht die Konsumenten.
 
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mibbio schrieb:
Bei keinem der Punkt fordert "Stop Killing Games" irgendeine Änderungen am .. Spieldesign .. Es geht bei der Initiative einzig und allein um die Zeit, nach.. Abschaltung der Onlinedienste
Aber das setzt doch ein entsprechendes Design voraus, um es nach der Abschaltung anders weiter spielen zu können? Ein nachträglicher Patch ist ja nichts anderes. Und der muss auch erstmal erstellt werden.
 
@Kuristina Ja, der EOL-Patch sollte schon irgendwie mit eingeplant werden. Aber die Hersteller werden dadurch nicht grundsätzlich daran gehindert, ihre Spiele bis zum EOL weiterhin als online-only mit Abhängigkeit zu Diensten vom Hersteller zu entwickeln. So lange sie irgendwie schaffen, das Spiel nach dem EOL spielbar zu halten, können sie bis zu dem Zeitpunkt weiterhin machen, was sie für Richtig halten.

Das deckt sich aber eben nicht mit der Darstellung udn Argumentation im Statement und dem Positionspapier von VGE.
 
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fesc schrieb:
Ich sehe hier viele technische Probleme im Detail, die Petition ist total schwammig. Man kann nicht ein Gesetzt für alle möglichen technischen details/implementierungen/spieletyps etc. machen. Das ist am Ende nur ein Fest für Anwälte.
Doch, ziemlich easy.
Wer sagt denn, das Gesetze genaue technische Vorgaben machen müssen?
"Um Spiele auch nach der aktiven Verkaufsphase der Allgemeinheit zugänglich zu machen sind geeignete technische Mittel zu ergreifen."
Easy.
fesc schrieb:
Ein Fehler wird entdeckt, der zu einem Datenleak führt/führen kann. Server und Clientcode muss gepatcht werde. Wer macht/zahlt das?
Der Verkäufer. Wie der Verkäufer auch andere Dinge zahlt um gesetzliche Vorgaben zu erfüllen. Allerdings, und deswegen ist das Geheule des Verbands heuchlerisch, werden die Kosten eh auf den Endkunden umgelegt.

Und nach dem Ende des Verkaufs kümmert sich die Community. Oder eben auch nicht, das ist dann so.
Allerdings sieht man ja an vielen Retro Games, dass eher selten irgendwas gepatcht werden muss. Und wenn, passiert es sogar bei sehr kleinen Titeln weil sich eigentlich immer jemand findet.
fesc schrieb:
Wer haftet?
Was ist mit den ganzen Altaccounts, mit den entsprechenden Werten die dahinterstecken (weiss gar nicht wieviel mein WoT account "wert" ist). Werden die gelöscht? Übernommen? Wer haftet wenn meine schönen Panzer auf einmal weg sind?
Wer haftet denn jetzt? Niemand, wird das Spiel dichtgemacht, stehst du auch ohne Panzer da.
Du tauschst also die Sicherheit deinen Account zu verlieren gegen die Möglichkeit.
Die Idee bezieht sich doch explizit nur auf Spiele, die du sonst gar nicht mehr spielen könntest.
 
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DevPandi schrieb:
Oh, an der Stelle hat die EU leider dafür gesorgt, dass das nicht mehr so einfach möglich ist, sich aus der Verantwortung zu ziehen. Es gibt nämlich neue Punkte im Verbraucherschutz und wenn die Publisher die Server-Software veröffentlichen, müssen Sie diese auch erst mal wieder pflegen. Und anders als kleine Hobby-Entwickler ist da auch keine Ausnahme vorgesehen.
Ah okay, danke für die Info. Das ist natürlich ein Problem. Hätte gedacht man kann es als OpenSource frei stellen so das sich andere ein Frok von der Server erstellen können und diese dann weiter entwickeln ohne das der ehmalige Entwickler da noch in der Haftung dafür ist.
 
Photon schrieb:
Mal sehen, ob die Verkaufszahlen dann genauso hoch bleiben, wenn die beschränkte Lebensdauer vorher schon explizit bekannt ist!
Besonders gegen Mitte/Ende der Laufzeit.

Heute ist es ja so, dass ich ein Spiel kaufen kann, vlt sogar noch hunderte Euro im ingameshop versenken kann und morgen sagt der Publisher, wir schalten in 6 Monaten ab, ingameshop geschlossen, Verkauf eingestellt.
 
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raychan schrieb:
Hätte gedacht man kann es als OpenSource frei stellen so das sich andere ein Frok von der Server erstellen können
Open Source ist da meines Wissens tatsächlich von dieser neuen Regelung zur Haftung für Software ausgenommen.
 
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Das sind die, die dagegen sind. Was eine Überraschung.


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@Kuristina
Es muss kein nachträglicher Patch sein.
Man kann von beginn an so aufbauen, das bei Nichtverbindung zum Server der Offlinemodus greift.
Das ist dann Basisprogrammierung "seit Release".

Man kann außerdem: Emulation (dummy-Anfragen-Antworten) einbauen oder wie es früher öfter der Fall war P2P Technik aufbauen: Serverhost ist der Spieler, der braucht keinen Verbindungsserver.
Es gibt für frühere Spiele auch Programme wie Gameranger, da kannst du direkt mit dem Programm eine Netzwerkverbindung aufbauen und spielst einfach weiter in der LAN-Umgebung oder TCP/IP connection-Welt.
Ist nicht kompliziert sondern einfach gemacht.

Ein Forza muss seine Savegames auch nicht in der Cloud speichern, doppel-Kopie Cloud & Eigene Dateien ist möglich - kein Aufwand!
 
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Azeron schrieb:
Und deswegen gibt es "Always-On" Spiele auch gecrackt. Ja, aus den Gründen gibt es den Onlinezwang, wegen dem Kopierschutz.
Wichtig ist vor allem die ersten Wochen nach Release, da sind sie Spiele eben oft nicht als Raubkopie verfügbar, das ist der Zeitraum für Verkäufe der entscheidend für Spiele ist.

Und jemanden der rund zehn Jahre Steam und alle anderen Onlineaktivierungen boykottiert hat zu unterstellen ich würde damit sympathisieren ist halt auch einfach Quark, nur weil ich die Realität anerkenne bedeutet dies nicht das ich es gut finde.
 
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