Chipsatz-RAID sollte man möglichst vermeiden.
Schon mal Software-RAID im produktiven Einsatz verwendet? Speziell Linux Software RAID und die Performance gesehen?
Software-RAID hat den Vorteil Hardwareunabhänig, aber dennoch schnell zu sein. Im Klartext heißt das: Ich kann die CPU und das Mainboard bei einem defekt gegen ein anderes tauschen, von mir aus auch eine ganz andere Plattform und trotzdem wird das RAID problemlos funktionieren.
Genauso bin ich auch nicht daran gebunden 1:1 die gleichen Festplatten im RAID-Verbund zu benutzen, was besonders nach ein paar Jahren Betriebszeit von Vorteil ist, da ich eine von einem anderen Hersteller, evtl. sogar auch eine größere Festplatte, die ich entsprechend auf die RAID Größe partitionieren kann, mit in den Verbund aufnehmen kann, ohne dass irgendwas herumzickt oder ich mir sorgen um das RAID machen muss.
Hier mal ein paar Statistiken mit hdparm (Ubuntu 12.04 LTS):
4x Seagate ST2000DM001-1CH164 2 TB im RAID5:
Timing cached reads: 31804 MB in 2.00 seconds = 15921.99 MB/sec
Timing buffered disk reads: 1206 MB in 3.00 seconds = 401.89 MB/sec
2x Seagate ST3000DM001-1CH166 3 TB im RAID1:
Timing cached reads: 23618 MB in 2.00 seconds = 11821.46 MB/sec
Timing buffered disk reads: 544 MB in 3.01 seconds = 180.72 MB/sec
4x Samsung SpinPoint F4 EcoGreen 2TB im RAID5:
Timing cached reads: 20070 MB in 2.00 seconds = 10043.94 MB/sec
Timing buffered disk reads: 1080 MB in 3.00 seconds = 359.78 MB/sec
Ich denke mal, dass die Zahlen für sich sprechen, das sind drei Server, die gerade im produktiven Betrieb sind, daher kann es auch durchaus sein, dass Schreib- und Lesevorgänge während der Benchmarks gemacht wurden.