Strom im Tank 2.0

Jup, die Rohstoffe für die Ökoindustrie entstehen ja spontan aus dem Nichts. Und ein paar Jahre altes Fahrzeug muss dringenst durch ein sauberes Elektrofahrzeug ersetzt werden. Es ist ja nicht so, dass das alte Fahrzeug in weiteren 10 Jahren Laufzeit weniger Dreck produziert als der Neubau. Und sowieso muss auch nichts entsorgt bzw. wiederverwertet werden. Immer schön weiterkonsumieren und wachsen, um der Wirtschaft, äh der Umwelt, zu helfen.

Bin mal gespannt, wie es in 10-20 Jahren aussieht. Wahrscheinlich werden die Schlussfolgerungen die gleichen wie bei Atomkraft, Abwrackprämie, Energiewende etc. sein.

Ne, von der Ölindustrie brauchst du mir nichts erzählen. Ich arbeite in Öl- und Umweltindustrie. Und kann nur sagen, wenn an nem alten Bohrloch minimal erhöhte H2S-Werte welcher Herkunft auch immer unterhalb der Toleranz vorkommen, gibt es dazu 20 Brennpunkte im ARD. Wenn teilweise pathogenes Material Kubikmeterweise aus der Biogas-Anlage in einen Bach laufen und diesen auf hunderte Kilometer Länge verseuchen, gibt es dazu ne Info in der Lokalzeitung.
 
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Kallenpeter schrieb:
Davon, was Ölförderung Weltweit anrichtet muss man ja hoffentlich nicht reden. Verseuchte Landstriche im Nigerdelta, in Kanada und sonstwo. Was vergiftete Nahrungsketten und Krebsepidemien zur folge hat.

Was für ein Unsinn der da wieder aus Unverstand von Kallenpeter und seiner Besserwisserei geboren wird:

Wie wenn dadurch ein einziger Liter Öl weniger gefördert würde, wenn man Öl nicht mehr in Verbrennungsmotoren verbrennen würde ! Stattdessen muss mit demselben Öl der Strom für Elektromobilität in den Kraftwerken erzeugt werden, solange es noch nicht den Strom für Elektromobilität aus sauberen Quellen gibt ! Und wenn es ihn gibt, wird trotzdem weltweit das Öl weitergefördert werden bis der letzte Tropfen verbraucht sein wird, eben halt nur für andere Zwecke als für Mobilität.

Gerade dieses Postulat von Kallenpeter zeigt einmal wieder überdeutlich, wie verquert seine Vorstellungen sind ! Die Probleme und Gefahren der Ölförderung muss man versuchen besser in den Griff zu bekommen, aber allein dadurch, dass man kein Öl mehr in Autos verbrennt, wird dies nicht geschehen !
 
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<NeoN> schrieb:
Jup, die Rohstoffe für die Ökoindustrie entstehen ja spontan aus dem Nichts.
Nö, weder Lithium noch Rohöl noch Stahl noch Alu entsteht aus dem nichts. Und Autofahren, egal ob elektrisch oder mit Verbrenner, ist schlecht für die Umwelt

<NeoN> schrieb:
Und ein paar Jahre altes Fahrzeug muss dringenst durch ein sauberes Elektrofahrzeug ersetzt werden.
Wer fordert das?



<NeoN> schrieb:
Ne, von der Ölindustrie brauchst du mir nichts erzählen. Ich arbeite in Öl- und Umweltindustrie. Und kann nur sagen, wenn an nem alten Bohrloch minimal erhöhte H2S-Werte welcher Herkunft auch immer unterhalb der Toleranz vorkommen, gibt es dazu 20 Brennpunkte im ARD. Wenn teilweise pathogenes Material Kubikmeterweise aus der Biogas-Anlage in einen Bach laufen und diesen auf hunderte Kilometer Länge verseuchen, gibt es dazu ne Info in der Lokalzeitung.
Teersande? Nigerdelta? Deepwater Horzion? Exxon Valdez? Fracking?
Bei der Ölkatastrophe im Nigerdelta handelt es sich um eine anhaltende Ölverschmutzung, bei der in den letzten 50 Jahren nach Expertenschätzungen mehr als zwei Millionen Tonnen Rohöl das Ökosystem des Nigerdeltas verschmutzt haben. Nach Regierungsangaben lief in den vergangenen Jahren durchschnittlich 300 Mal im Jahr an beispielsweise Pipelines oder Bohrinseln Öl aus. Im Vergleich zum Rest des Landes sank die Lebenserwartung der 30 Millionen dort lebenden Menschen durch die Verschmutzung von Luft, Gewässern und Böden um etwa zehn Jahre
https://de.wikipedia.org/wiki/Ölkatastrophe_im_Nigerdelta
 
Du schreibst hier doch permanent, dass irgendwelche Sachen verboten und ersetzt werden sollen, und das am Besten schon vorgestern und egal wer dadrunter zu leiden hat.

Oha, das sind ja jetzt gänzlich neue Dinge, NICHT.:freak: Aber um auf dein Niveau runterzugehen: Bei der Förderung der Rohstoffe für deine Umweltretter produziert man, ebenso wie bei den bösen alten Energieverbrauchern, in hohem Maße radioaktive Abfälle, Gifte, Feinstaub, zerstört Lebensräume, tötet Menschen und Tiere etc. pp...

Also am Besten, gehen wir wieder zurück in die Steinzeit und das ist scheinbar auch das, was Ziel dieser gesamten Ökobewegung ist. Also warum denn bitte vom stumpfen Idealismus abweichen und einfach mal rational denken, wenn man es doch so einfach machen kann.
 
<NeoN> schrieb:
Also am Besten, gehen wir wieder zurück in die Steinzeit und das ist scheinbar auch das, was Ziel dieser gesamten Ökobewegung ist. Also warum denn bitte vom stumpfen Idealismus abweichen und einfach mal rational denken, wenn man es doch so einfach machen kann.
Aja, ok. Oder um es mit deinen Worten zu sagen:

<NeoN> schrieb:
um auf dein Niveau runterzugehen


Du kommst auch auf meine ignore-Liste und zwar genau.... jetzt.
 
Klar, was Kalli nicht hören will, darf auch nicht sein !
 
Elektromobilität steht für mich nur aus einer Sache im Vordergrund: Es ist auf lange Zeit günstiger. Zum Einen zahlt man etwas weniger als 50% derzeit auf Strom für die gleiche Fahrstrecke mit Benzin (das ist dem höheren Wirkunsgrad geschuldet) und zum Anderen fällt die ganze verschleißanfällige Mechanik weg. Vor allem dieser Umstand geht mir so auf den Keks bei allen heutigen Herstellern. Was früher bei 100k km auftrat, hat man heute schon bei 50k km.

Der neue Gegenwind, der einem entgegenschlägt bezüglich Elektromobiltät, über das neue Totschlagargument von Rohrstoffen und wie diese gefördert werden, ist schon lustig. Bei Lithium haben sich ja alle Unwissenden von den Boulevard-Medien vorgeigen lassen, wie unmöglich es wäre, alle Pkws mit Lithium-Zellen auszurüsten. Nur sind die meisten dann darauf gekommen, das Lithium in etwas so häufig vorkommt, wie Kupfer, Blei oder Zinn.

Und jetzt hat man Kobalt (als weiterer Vertreter der Seltenen Metalle) ausgegraben als neues Gegenargument, mit dem Horrorszenario der Kinderarbeit. Wenn die Klamotten von K


P.S. Diese schwedische Meta-Studie ist eine Beleidigung für jeden, der schon mal wissenschaftliche gearbeitet hat. So viele Fehlerquellen, die rein aus Schätzungen, statt auf Fakten beruhen.... argh. Aber das war das gefundene Fressen als "Beleg" für alle Kritiker und Boulevardmedien, die seit dem den angeblich so hohen Ressourcenverbrauch anprangern.
 
Eisbrecher99 schrieb:
Es ist auf lange Zeit günstiger. Zum Einen zahlt man etwas weniger als 50% derzeit auf Strom für die gleiche Fahrstrecke mit Benzin (das ist dem höheren Wirkunsgrad geschuldet) ....

Das ist nicht dem höheren Wirkunsgrad geschuldet, denn der Wirkungsgrad des Elektromotors ist geringer als der des Verbrennungsmotors, solang der Strom für die Elektromobilität durch Verbrennen fossiler Rohstoffe im Kraftwerk erzeugt werden muss; und das wird bei uns noch auf Jahrzehnte der Fall sein. Die Chinesen sind dabei in den nächsten 20 Jahren ihre Kohlekraftwerkskapazitäten zu verdoppeln (!!!) damit sie ihre (sinnlosen)diktierten ergeizigen Elektromobilitätsziele als Prestigeobjekt umsetzen können !

Und außerdem sind die derzeit günstigeren Elektromobilitätsverbrauchskosten in hohem Maße der Tatsache zu verdanken, dass Strom nicht einmal im Ansatz so hoch besteuert ist wie der Verbrennungskraftstoff ! Und auch das gibt ein Trugbild wieder, denn spätestens wenn genügend Autofahrer auf Elektromobile umgestiegen sein würden, würde der Staat dann auch dafür massive Steuern erheben, denn das Geld für die Schaffung und den Unterhalt der Infrastruturen für die Mobilität muss ja irgendwo herkommen, und wenn es immer weniger oder nicht mehr aus der derzeitigen Energiesteuer für Kraftfahrzeuge käme, müsste es eben eine neue Energiesteuer auf den Strom für die Mobilität in Zukunft geben.

Eisbrecher99 schrieb:
Bei Lithium haben sich ja alle Unwissenden von den Boulevard-Medien vorgeigen lassen, wie unmöglich es wäre, alle Pkws mit Lithium-Zellen auszurüsten. Nur sind die meisten dann darauf gekommen, das Lithium in etwas so häufig vorkommt, wie Kupfer, Blei oder Zinn.

Welch ein blühender Unsinn als Postulat ohne jegliche Fakten vorgetragen ! Es ist zwar richtig, dass Lithium relativ häufig auf der Erde vorkommt, das meiste davon befindet sich aber gebunden im Meerwasser; ähnlich wie das im Meerwasser vorhandene Gold würde es unbezahlbare Mengen an Energie benötigen, dieses seltene Metall aus dem Wasser zu gewinnen ! Würde in der Eneregiebilanz überhaupt keinen Sinn machen, denn die Energie dafür muss ja irgendwo herkommen.

Eisbrecher99 schrieb:
Und jetzt hat man Kobalt (als weiterer Vertreter der Seltenen Metalle) ausgegraben als neues Gegenargument, mit dem Horrorszenario der Kinderarbeit.

Jawohl, das ist ein Horrorzenario, das mit der Kinderarbeit ! Dass Dich das nicht zu jucken scheint, diskreditiert Deine geistige Haltung ins Erbärmlichste !

Eisbrecher99 schrieb:
Diese schwedische Meta-Studie ist eine Beleidigung für jeden, der schon mal wissenschaftliche gearbeitet hat. So viele Fehlerquellen, die rein aus Schätzungen, statt auf Fakten beruhen....

Ja, genau, und das ausgerechnet aus dem Munde eines Besserwissers wie Du einer zu sein scheinst, der selbst einen derarigen Mist ohne plausible Fakten zusammen faked, wie Du das oben getan hast .....

Wer im Glashaus sitzt ...... si tacuisses ......
 
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Eisbrecher99 schrieb:
P.S. Diese schwedische Meta-Studie ist eine Beleidigung für jeden, der schon mal wissenschaftliche gearbeitet hat. So viele Fehlerquellen, die rein aus Schätzungen, statt auf Fakten beruhen.... argh. Aber das war das gefundene Fressen als "Beleg" für alle Kritiker und Boulevardmedien, die seit dem den angeblich so hohen Ressourcenverbrauch anprangern.
Diese schwedische Studie wurde auch falsch widergegeben von vielen Medien und man hat Schlüsse gezogen, die selbst die Studienautoren nicht gezogen haben. Deshalb haben später die Autoren selbst nochmal darauf hingewiesen. Über diese „Richtigstellung“ wurde natürlich nicht mehr berichtet. Die unzähligen Studien die eAutos eine bessere Umweltbilanz bescheinigen werden ja ohnehin selten erwähnt. Und Leute wie Cruz geben ja ganz offen zu das ihnen die Wissenschaft egal ist, weil er es selbst besser weiß.
 
Und Kallenpeter bleibt halt auch so einer, der ständig an den Fakten vorbei faked, insbesondere an der Tatsache, dass es sauberen Strom für die Elektromobilität auf Jahrzehnte noch nicht geben wird.
 
Hallo

Bei Batterie oder Wasserstoff angetriebenen E-Autos ist das Hauptproblem das sich die wenigsten einen Neuwagen leisten können/wollen und das wird den Durchbruch sehr lange verzögern (wenn nicht sogar verhindern).
Mich wundert es das aktuell Autogas (LPG) und Ergas (CNG) nicht in den Fokus rücken, beide Varianten sind sehr sauber und vorhandene Fahrzeuge (Benziner) können einfach und günstig umgerüstet werden.

Grüße Tomi
 
naja günstig... 2.500,- €, die erstmal über die differenz bei den sprittkosten rausgespart werden wollen. das ist ein mehrjahresprojekt und damit verliert es für viele seinen reiz zumal man erstmal die arbeit mit dem umrüsten und den eintragungen hat. ist ne kombi aus faulheit und "lohnt doch kaum".
 
Und Autogas und Erdgas sind auch nicht wirklich sauberer als Benzin und Diesel, nur dass der Dreck beispielsweise bei Erdgas dort entsteht, wo das Methan, welches der wesentliche Bestandteil von CNG ist, vom übrigen Erdgas extrahiert werden muss.
 
Hallo

de la Cruz schrieb:
Und Autogas und Erdgas sind auch nicht wirklich sauberer als Benzin und Diesel
Die Frage ist von welcher Sauberkeit reden wir ? Globale Sauberkeit oder lokale Sauberkeit z.b. in Innenstädten/Ballungsräumen ?
Global sind aktuell weder E-Autos noch Gas-Autos die Lösung, bei E-Autos gibt es Umweltverschmutzungen bei der Strom und Akku Herstellung, bei Gas-Autos gibt es Umweltverschmutzungen bei der Gasherstellung.
Lokal z.B. in Innenstädten/Ballungsräumen können gasbetriebene Autos hingegen eine sehr gute Lösung sein.
Global gesehen sind Autos nicht das Hauptproblem, weder für CO2 noch für Feinstaub oder für andere Umweltverschmutzungen, da müssen wir andere Dinge (z.B. Industrie/Haushalte/Heizungen/etc.) angehen.

Grüße Tomi
 
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Daher ist es doch gut, dass die Hersteller zu alternativen gedrängt werden.
Unsere Autokonzerne sind groß genug um ohne Probleme mehrgleisig zu fahren.
Ich als kunde kann ja weiterhin den Benziner/Diesel Kaufen.
Ich kann aber auch einen Hybrid oder Elektroauto Kaufen.
Oder bald vielleicht auch bezahlbare Brennstoffzellen Autos.

Die Auswahl steigt, das kann nur gut für die Kunden sein.
 
Tomislav2007 schrieb:
bei Gas-Autos gibt es Umweltverschmutzungen bei der Gasherstellung.
Beim Erdöl ebenfalls.

Was den Preis von eAutos angeht: Bis ca. 2025 sind eAutos in jeder Hinsicht günstiger als Verbrenner. Auch in der Anschaffung.
 
Hallo

@Kallenpeter
Deine Sympathie, das sich für dich E-Autos nach Zukunft anfühlen, wird dem E-Auto nicht zum Durchbruch verhelfen, weil sich die wenigsten Menschen einen Neuwagen leisten können/wollen.
Die meisten Autos werden im Bereich bis 5000€ max. 7500€ gekauft, ich glaube nicht das wir bis 2025 E-Autos in großen Mengen in diesem Preisrahmen sehen werden.

Grüße Tomi
 
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Lübke schrieb:
die allermeisten verbrenner sind gebrauchtwagen

???????????
Die allermeisten Autos waren einmal Neuwagen!


Es redet doch keiner davon, dass ab 2020 alle Autos auf E-Antrieb umgerüstet werden müssen.
Wenn 2025 jeder 3. Neuwagen ein E-Auto ist und 2035 jeder Neuwagen einen alternativen Antrieb hat, dann dauert das immer noch bis 2050 bis wir 99% E-Autos haben.

Daher versteh ich die Panik hier und heute nicht. Das braucht alles Zeit...
 
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