Stromsparender Home-Server?

Crescender

Vice Admiral
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Hallo zusammen,
so langsam erliege auch ich dem Datenkoller. 3 Rechner, auf denen ständig alles verfügbar sein soll - da muss eine zentrale Sammelstation ran. Aber bitte so, dass auch Fernseher und Blu-ray-Player noch auf Multimedia-Daten zugreifen können.
Besonders schick wäre es darüberhinaus, wenn man auch mobil übers Internet auf die Daten zugreifen könnte. Natürlich nicht auf die Multimedia-Dateien, sondern auf Dokumente, die man zu Hause am Desktop erstellt hat, jetzt aber auch auf dem Laptop braucht.

Deshalb:
Bin ich da mit einem Home-Server richtig, oder reicht doch ein NAS?
Wie kann man es realiseren, dass man übers Internet auf seine Daten zugreifen kann, die Daten aber trotzdem einigermaßen sicher sind?
Was haltet ihr vom neuen Windows Home Server, das im April erscheint? Wäre das eine geeignete Software für mich? Ich muss dazu sagen, dass auf allen Rechnern bei mir Windows läuft und das ich von Mac und Linux einfach mal garkeine Ahnung habe.

Nach bisherigen Überlegungen bin ich doch beim Home-Server hängen geblieben, den ich dann selbst zusammenstellen würde. Als Basis soll ein AMD Zacate dienen. Ich habe gelesen, dass die Pico-PSU-Netzteile da nochmal ein paar Watt bringen. Stimmt das? Welche Kombination aus Pico-PSU und externem 12V-Netzteil wäre da erforderlich/empfehlenswert, dass das stromsparen angeht?

Gibt es so eine Art Synchronisations-Funktion, sodass ein Ordner beispielsweise mit Dokumenten nicht nur auf dem Server, sondern auch lokal gespeichert wird? Falls die Internetverbindung ausfällt, hätte man ja sonst keine Möglichkeit mehr, auf die Daten zuzugreifen.

Ich weiß, eine ganze Menge fragen... Liegt aber auch daran, dass ich mich gut mit Computern auskenne, bei Netzwerken hört es aber relativ schnell bei mir auf. Ich hoffe trotzdem, dass es ein paar Geduldige gibt, die mir die Fragen beantworten können ;)

Danke schonmal im voraus!

so long and greetz
 

command1989

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Hi,

das Board, das du ausgewählt hast, ist eigentlich schon optimal für den Einsatzzweck. Ob allerdings eine Pico-PSU ausreichend ist für ein System mit evtl. mehreren Festplatten halte ich für fraglich.
Mit dem Windows Home Server ist das so ne Sache. Wenn du ein bisschen Zeit hast würde ich dir eher zu einer kostenlosen Linux-Nas-Distribution raten. Die sind meist auch schon ziemlich ausgereift und haben zudem nicht so horrende Hardwareanforderungen wie das Microsoft Pendant.

Der Dienst den du zum Synchronisieren suchst heißt bei Microsoft Active Directory, ob der Deinst mit dem Homeserver kommt, weiß ich allerdings nicht.
 

Wishezz

Captain
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Hi,

also ich hatte mir damals erst einen Mini PC gekauft der hinterm Bildschirm hängt.
Auf dem kann ich auch von der Arbeit oder dem Hotel aus surfen oder downloads starten.
Geht über RDP (wenn es auch nicht gerade das sicherste ist)
Prinzipiell kann du auch auf ein NAS problemls zugreifen. Sobald aber auch nur irgendwas nach aussen geöffnet ist, ist "sicher" wirklich nur relativ. Wenn sich jmd Mühe gibt kommt er bei dir rein. Nur wer will das schon?! (Das war jetzt nicht auf dich bezogen, sondern allg. :-))

Seit einiger Zeit hab ich allerdings auch ein NAS (QNAP 491p+).
Du hast da ein Webinterface mit dem du es administrieren kannst und einen Web-Dateibrowser mit dem du sachen runter und hochladen kannst.
Ansonsten kannste ja einen FTP-Server daraus machen wenn dir der Web-Dateibrowser auf den Keks geht.

Ich kenne nur den alten Homeserver. An sich keine schlechte Sache.Erstrecht für Backups und Streaming.
Zum neuen kann ich leider gar nix sagen

Zum Synchronisieren nutze ich Allwaysync. Ich glaub aber sowas was du meinst kann es nicht. Ich stoße damit immer manuell den Datenabgleich an wenn ich weiß ich hab was neues auf dem Rechner (meist Programme oder Musik damit ich auch von der PS3 o.ä. im Wohnzimmer Musik hören kann (obwohl ich da auch nen PC stehn hab^^)
 
O

Onkelhitman

Gast
Also ich würde sagen das kommt auf deine Datenmenge an. Wenn du auf einmal 5TB Online speichern willst können wir uns gerne ausrechnen wie lange es dauert den Krempel erstmal hochzuladen. Von "sicher" keine Rede. Evtl. ja Truecrypt Ordner verschlüsseln und hochladen.

Oder sind es "nur" ein paar GB? Dann würde ich schon eher sagen lohnt es sich das hochzuladen.

Und ebenso mit allen anderen Daten. Wovon sprechen wir? Willst du zu hause mal ne BluRay auf ne Festplatte werfen und dann von allen Rechnern aus darauf zugreifen? Oder willst du riesige Datenmengen hin und her schaufeln?

Bedenke dass du übers Internet beim Upload vielleicht auch nur auf ca. 100KB/s kommst. Das wird dann sehr langwierig. Bei einer Zwischenlagerung auf irgendeinem Onlinedienst kämst du von außen jedenfalls mit einer weit höheren Geschwindigkeit hin. Wo wir wieder bei der Menge wären ;)
 

Crescender

Vice Admiral
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5TB Online speichern? Ja gerade nicht Online! Das soll alles auf den Home-Server und nicht bei einem Online-Dienst hochgeladen werden.

Der Anteil, der übers Internet ausgetauscht werden soll ist maximal ein Gigabyte pro Monat. Eben Dokumente austauschen. Einen Online-Dienst will ich dafür aus zweierlei Gründen nicht nehmen: erstes mag ich es nicht, wenn meine Daten irgendwo gespeichert werden, wo ich keinen Einfluss drauf habe. Zweitens brauche ich für zu Hause sowieso ein Datengrab, da kann man es gleich so umsetzen, dass dieser auch über das Internet die paar Daten austauschen kann.

An die anderen beiden: vielen Dank, das hilft schonmal weiter! VOr Linux graust es mir schon etwas, ich glaube, einen selbst zusammengestellten Server mit dem Windows Home Server zu bestücken ist die für mich freundlichste Lösung. Für weitere Vorschläge bin ich aber offen.

Ist das gewählte Board denn für meine Anforderungen performant genug? Ich kann nur schlecht einschätzen, was dafür an Ressourcen gebraucht wird.

so long and greetz
 

NemesisFS

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Du könntest die Dokumente etc. die auch am Laptop verfügbar sein sollen bei Dropbox speichern, dann hast du nicht das Sicherheitsrisiko dass du Löcher in deine Firewall bohren musst.
 

Crescender

Vice Admiral
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Ja schön, ihr habt mich überzeugt. Erstmal brauche ich nur ein NAS, das mit den Dateien kann ich auch über Dropbox erledigen (funktioniert wirklich sehr gut).

Und dafür nen eigenen Server anschaffen... ich denke, da probier ich lieber ein zweites mal die NAS-Funktionalität meiner FritzBox aus. Das hat nur beim ersten mal garnicht hingehauen.

so long and greetz
 
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