Studium: Desktop-PC + Billig-Subnotebook vs. teureres Subnotebook

HAR_Hannibal

Cadet 3rd Year
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Nov. 2009
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Guten Abend,
ich suche nach einer PC-Lösung für ein baldiges Studium. Vielleicht könnt ihr mir mit euren eigenen Erfahrungen weiterhelfen. Kapital liegt so bei 1200 +/- 150 €
Im Grunde bin ich zwischen 2 Varianten am überlegen:

1. Desktop-PC (600-700€) + billiges 12/13-Zoll-Notebook (400-500€), z.B. Dell Vostro V13, Thinkpad Edge
Den PC für die Wohnung, das Laptop zum mitnehmen...

2. leistungsstarkes 13/14-Zoll-Notebook (Sony Vaio S-Serie, Thinkpad T410(s), o.Ä.)


Variante 1

Vorteile:
- mehr Leistung des Desktop-PCs
als beim Notebook von Variante 2
- leichter austauschbare Hardware
- Notebook: vermutlich längere Akkulaufzeit, da ich ein Notebook
mit stromsparendem Prozessor kaufen könnte

Nachteile:
- leistungsschwaches Laptop im mobilen Einsatz (ich weiß nicht, ob das Laptop meinen Ansprüchen gerecht werden würde)
- häufige Datentransfere zwischen beiden Systemen
- "Ärger" mit zwei Geräten (eventuelle Hardwaremängel, Systemformatierungen,...)


Variante 2

Vorteile:
- ein Gerät für alles, d.h. kein lästiger Datentransfer, vergessene Kopiervorgänge etc.
- auch im mobilen Einsatz hohe Leistung
- falls ich am Wochenende mal vom Studienort nach Hause fahre ebenfalls mehr Leistung (ich würde nur mein Laptop mitnehmen)
- mögliche Lan-Partys: einfacher mit Laptop (jedoch weniger Leistung)

Nachteile:
- ich wäre auf ein Gerät angewiesen, falls dieses mal defekt ist, bin ich aufgeschmissen
- kaum austauschbare Hardware
- mögliches Problem mit der Akkulaufzeit
- Notebook wird leistungsmäßig nicht mit Desktop-PC mithalten können (mögliche sehr leistungsfordernde Aufgaben im Studium, z.B. numerische Berechnungen, CAD)


Welche Variante haltet ihr für sinnvoller? Hat jemand ähnliche Überlegungen und noch weitere Argumente?

Liebe Grüße, Hannibal
 
Was fuer Anwendunden sollen denn laufen?
 
Surfen, Messenger, Musik, Office, Filme, hin und wieder ein ganz wenig zocken (eher ältere Spiele)... hauptsache das geht alles parallel (zum größten Teil).
 
vor einer ähnlichen Entscheidung stand ich auch kürzlich, und habe mich für Variante 1 entschieden.

Für Studium reicht ein robustes, kleines Notebook, das nicht übermäßig viel Power besitzt, sodass es schon wieder überdimensioniert ist.
Als Desktop PC ein Gerät für 700€ mit dem man auch das ein oder anderen Spiel zocken kann ist das mMn die richte MIschung,
 
Definitiv Variante 1.
Kommt fast auf das gleiche Budget und leistet einfach extrem viel mehr. Vor allem hast dann immer ein Ersatzgerät falls eines mal ausfällt (auch ein Stichwort: Doppelte Datenspeicherung als Sicherung).
 
hi!

würde auch eher die kombination 1 nehmen.
die datentransfers würde ich nicht als lässtig empfinden, sondern vielmehr als möglichkeit der datensicherung. ist also eher ein pluspunkt!

beste grüße
 
Ok, danke für die Antworten.
Reicht denn ein 400-500 Euro Laptop mit irgendeinem stromsparendem Prozessor + 2/4 GB Ram für flüssiges Arbeiten? Ich bin da noch ein bisschen am Zweifeln, das ist halt noch mein Bedenken.
 
Was ist für dich "Arbeiten"?

Das kann von Word / Excel bis hin zu Architektur / CAD bzw. Videobearbeitung gehen
 
MS Office (hauptsächlich Word/Excel/Powerpoint/Quotlook), Surfen, Musik hören... alles gleichzeitig.
 
Das schaffst mit fast jedem Gerät 300€+.
Lediglich für HD Filme brauchst ne potentere Graka...die aber jeder halbwegs anständige laptop für 400€ hat.
 
Zusatz: Im Studium könnten noch CAD-Anwendungen und Berechnungen dazukommen..
Hd ist kein muss.
 
CAD Berechnungen können ganz schön CPU und Ram lastig werden... kenn mich da aber zu wenig aus um dir was genaues sagen zu können. Könnte mir aber vorstellen, dass man da etwas stärkeres benötigt und dann kostet das leider richtig Geld.
 
Ein kleines HP der 8540w-Reihe oder ein klein konfiguriertes Precision m4500 wuerde ich ja vorziehen, allein schon die Verarbeitung ist den Mehrpreis wert. Die Leistung ist auch sehr gut, solang man kein Hardcore-Gamer ist, bzw, das Thema "Gaming" keine grosse Rolle spielt.. Auch stimmt der Support bei HP und Dell, bspw. 3 Jahre lang Techniker vor Ort am naechsten Tag, Festplattensicherung und/oder Wiederherstellung, um mal die interessantesten zwei zu nennen.

Ach ja, fuer Zuhause dann einfach einen 24-Zoll Bildschirm anschliessen, Maus und Tastatur anhaengen, fertig ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Als Maschinenbaustudent behaupte ich:
Die Berechnungen im Bereich CAD, die ein Student durchführt, sind mit einem Netbook machbar.
Die Behauptung untermauere ich mit der Tatsache, dass 3 Personen in meinem Jahrgang das erfolgreich gemacht haben. Auch ich kam mit meinem Centrino Duo 1,6GHz und 2 GB RAM ganz locker aus. - Hier also keine Sorge, sofern es sich um CATIA und um Studiumsaufgaben handelt.
Bei SolidWorks sieht die Welt ein wenig anders aus, da hier mehr animiert wird. Da hat mein P4 1,9GHz damals bei größeren Baugruppen zugunsten des Centrino Duos weichen müssen (CATIA läuft auf dem P4 problemlos).
Die Netbookbesitzer haben aber auch Solidworks drauf. Langsam, aber geht.
(vgl.: Systemanforderungen SolidWorks)
(vgl.: Empfohlene CATIA-Hardware)

Also - sofern es kein Netbook wird, sollte alles ab 2 Kernen und 2 GB RAM gut mithalten können, besonders, was den Baugruppenumfang im Studium angeht. Meine Hochschule hat beispielsweise noch keine oder kaum Lizenzen für die Studierenen im Bereich 64-Bit-Software erworben, sofern es nicht als Teil von MSDNAA von Microsoft sowieso zur Verfügung steht.

Weitere Ingenieurssoftware wie Matlab oder LabView laufen auf meinem Zweikerner auch völlig problemlos.

Gruß
 
Noch weitere Meinung? Ich bin immernoch mehr zu Variante 2 hingeneigt wegen der mobilen Leistung...

Und: Was für Notebookvorschläge hättet ihr für Variante 1? (Wenn möglich Dell, Lenovo Thinkpad oder HP)
 
Ich werde mir sobald die neuen Macs Draußen sind zu 90% die 13er Variante kaufen.

Im April werd ich dann noch Hotel Mama verlassen und mir ne Wg suchen. Ich denke das ich dann meinen aktuellen Rechner verkaufen werde und nur beim MacBook + Großen Monitor verweilen werde.
Wie du sagstest der Synch ablauf würde mir den letzten Nerv rauben :D

Die Grafikperformance ( sofern diese nicht schlechter wird ) sollte für mich ausreichen da ich keine Grafikknaller Spiele und du außerdem eh seltener zum spielen kommen wirst ;) dafür ist das Leben als zu Student zu schade :D

Ergo Variante 2
 
Also mal abgesehen davon, dass ich nicht sehr viel von Apple halte kann ich deinen Post sehr teilen :D (ein bisschen Apple-Hetze muss ja sein^^).
Genauso hab ich mir das eigentlich auch gedacht, bis mich jemand auf die Idee mit Variante 1 gebracht hat...
Letztendlich ist es wohl einfach eine persönliche Entscheidung. Wie ich das hier herauslese gibt es ja gegen keine von beiden Varianten große Einwände.
 
Ich bin auch kein Apple Fanboy :D
Ich habe jetzt allerdings bei einigen Kommilitonen damit arbeiten/rumspielen dürfen und da hat es mich schon sehr überzeugt, vor allen die Laufzeit, Display und Touchpad sind einfach brilliant und es kommt immer wieder mal vor das ich spontan 7h in der Uni rumsitze und ich finds amüsant wenn die meisten dann eine Steckdose suchen weil deren Akku wieder streikt.

Aber ja denke letzten endes ist es eine persönliche Entscheidung.
 
Apple hat sicher seine Vorteile, vor allem die Akkulaufzeit. Vom Touchpad bin ich aber ganz und garnicht begeistert. Und irgendwie hab ich immer Bedenken, ob man mit nem Macbook dann wirklich alle Windowsprogramme (oder Vergleichbares) zur Verfügung hat. Vielleicht weiß ich auch einfach zu wenig darüber ;).

Aber mich schreckt es immer ab, wenn ich ein Appleprodukt mit einem Windowsprodukt der gleichen Preisklasse vergleiche und dann das Apple-Gerät deutlich schlechtere Hardware hat. Kann mir nicht vorstellen, dass das Betriebssystem da so viel wett macht...
 
Naja, ich weis ja nicht, wie du das siehst, aber ich kann einfach kein vergleichbares Windows-Pendant zum MacBook Pro finden. :)
Ich bin bei weitem kein Apple-Fan, im Gegenteil. Aber seien wir mal realistisch: Klar gibt es Windows-Geräte, die bessere Hardware haben, aber da mangelt es halt wo anders, z.B. Akkulaufzeit oder Plastikbomber-Gehäuse.
Ich habe bis jetzt kein Gerät entdeckt, welches mit Apples 13" MBP konkurrieren könnte (der Samsung-Klon zählt nicht!).
Daher finde ich wirklich, dass Apple das MBP zu einem fairen Preis anbietet, auch wenn man bei anderen Produkten darüber durchaus streiten kann.

Jedoch braucht nicht jeder ein MacBook, evtl. setzt man auch andere Prioritäten bspw. beim Display, da mag das MB noch so schön ausschauen, es spiegelt einfach. Non-Glare-Displays von Business-Geräten sind für's Draußen-Arbeiten einfach besser geeignet. ;)
 
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