Studium: Desktop-PC + Billig-Subnotebook vs. teureres Subnotebook

Als ehem. Student würde ich auch zu Variante 1 tendieren.

An einem langen Uni-Tag bist du um jede 20Gramm froh, die du nicht von Vorlesung zu Vorlesung schleppen musst.
Ausserdem kann man nicht überall von Steckdosen-Verfügbarkeit ausgehen. --> Ein dickes Gerät macht's mit WLAN und zu 90% miesem Empfang in den Uni-Gebäuden (zumindest in Aachen) nicht länger als 4-5 Stunden.
Hinzu kommt, dass der Akku nach nem halben Jahr (100 Ladezyklen) nicht besser wird.

Bei meinem R500 von Lenovo ist nach etwas über einem Jahr und täglichem Einsatz (Numerik: Maple, Programmierung: Java-Entwicklung) die Grenze einer Akkuladung bei ca. 3h.

Ich hatte mit das R500 damals auch als "Variante 2"-Gerät geholt und muss im Nachhinein sagen, dass es eine Fehlentscheidung, zumindest für meinen Studienalltag, war.

Nen kleines Netbook hätte von der Leistung auch dicke gereicht und lässt sich auch besser bei den beengten Platzverhältnissen in den Bankreihen im Vorlesungssaal nutzen.

Am meisten hat mich aber genervt, dass man zu den 3 Skripten und 1-2 Kolleblöcken + Büchern auch noch 3-4 Kilo Laptop (inkl. Netzteil) mit sich durch die Gegend schleppt.

Im Sommer bei >38°C wirst du, mit nem dicken Notebook und dem fetten Rucksack aufm Rücken, an meine Worte denken :-P
 
Ich stimme zu. Die Schlepperei ist schon nicht zu unterschätzen, ich suche derzeit selbst nach nem Notebook kleiner 15" (vermutlich wirds was 11-14") zu Variante 1, der PC existiert bei mir nämlich schon. Gerade im Sommer ist die Buckelei in die Uni unschön, besonders wenn du als armer Student dein Semesterticket nutzen und viel zu Fuß unterwegs sein solltest. In der Bahn ist man schnell mal genötigt, den Rucksack in der Hand zu halten, da stört jedes Kilo mehr.

Außerdem:
Der PC kann für das Geld bedeutend mehr und ist schneller aufgerüstet. Synchronisierung ist insofern nicht zwingend notwendig, als dass man sich für kleines Geld ne externe Festplatte besorgen kann, und konsequent darauf speichert (und ab und an auf den PC sichert). Dann muss das Notebook auch keine Riesenfestplatte haben.
Wahlweise ließen sich die Aufgaben ja auch schön trennen (Notebook bekommt alle Office-Programme und ruft die Mails ab, PC wird nicht für Mails benutzt) - so handhabe ich es derzeit. PC nur für echt rechenlastige Sachen und für Spiele, Notebook zum Arbeiten und "everyday"-Sachen.

Gruß
 
Ok, dann werd ich wohl nochmal überlegen, ob ich mich nicht doch noch für Variante 1 entscheide.
Was wären denn Notebook-Empfehlungen für diese Variante?
 
Bei Variante eins würde ich noch ein paar Wochen auf die neuen X120e Lenovos mit AMD Fusion warten. Das könnte genau das richtige zu einem guten Preis für dich sein!

Ich pers. habe gestern mein neues T410s bekommen und kann dir sagen:

- Sau schnell mit Core i5 580M, SSD und die Nvidia 3100M reicht auch für alle meine Bedürfnisse aus.
- Am Notebook klemmt ein 27" Monitor am Display Port: Kein Problem.
- Es ist so leicht und sogar dünner als mein "altes" X201t.
- Akkulaufzeit beim Surfen beträgt leider nur 3 Stunden mit dem Standardakku. Lässt sich aber mit dem größeren 6 Zeller (+ 30% Kapazität und dem Ultrabay Akku [+ weitere 3 Stunden] auf knapp 7 Stunden erhöhen. Muss ich noch testen.

- erspart dir das nervige Synchronisieren. Ein Rechner - nothing else.

Vielleicht schreibe ich noch einen ausführlichen Test die Tage.
 
HAR_Hannibal schrieb:
Noch weitere Meinung? Ich bin immernoch mehr zu Variante 2 hingeneigt wegen der mobilen Leistung...

ich selber bin vor ca. einem halben Jahr auch auf Variante 2 umgestiegen, da ich einfach nicht mehr so der Zocker bin und daheim nen riesen Oschi rumstehen hatte.

Das letzten Jahr und mein Maschinenbaustudium habe ich mit einem Acer Aspire 3820T / TG fertig gemacht. Von der Leistung absolut ausreichend für alles, habe es sogar bis jetzt in der Arbeit als Berechnungsingenieur für FEM Berechnungen und Pre post processoring verwendet. Mit einer SSD war i dann teilweise schneller als die sack teuren Workstations.

Jetzt bin ich auf ein Elitebook 8540p umgestiegen, nicht wegen der Leistung (die ist nahezu identisch), sondern primär wegen des Displays (größer, höhere Auflösung und matt).

Für den mobilden Einsatz wäre es nix, allerdings gibt es auch das 8440p oder gar das 2540 Elitebook für den mobilden Einsatz, Lenovo bietet auch diverse Geräte an (T410 etc.). Von der Leistung erfüllt (in Kombination mit einer SSD) fast jedes bessere Notebook deine Ansprüche, was auf der Strecke bleibt ist aber in 95% der Fälle die Verarbeitung/Qualität und vor Allem das Display.

Also, um nicht abzuschweifen, ich würde mir an deiner Stelle, speziell wenn du kein Hardcore Gamer bist, ein feines Notebook holen.

gruß
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin derzeit auch auf der Suche nach einem leichten Begleiter, eben weil ein 3kg schweres Gerät auf der Zeit ziemlich nervig sein kann. Ich würde daher auch zu variante 1 greifen. Für den Uni-Alltag reicht ein leichtes Gerät in der größer <14“ vollkommen aus.
 
Mit Variante 1 fahre ich seit über 3 Jahren optimal und würde es nicht anders machen.

Bei mir steht ein Thinkpad T41 im Dock und ist über einen Router mit meinem Hauptrechner verbunden. Das Thinkpad ist robust und leicht und dank einem Nachmittag Optimierungsgefummele mit NHC recht sparsam, obwohl der Akku (ingesamt über 5 Jahre alt jetzt) doch ein wenig nachlässt... aber egal. Wird eh bald gegen ein T60/61 ersetzt, weil die Leistung und geringe Auflösung nicht mehr zeitgemäß ist.

Für den Unialltag drück ich eine Taste am Dock und werf das Gerät in den Rucksack, fertig. Kein Abkabeln des Gerätes von Monitor, Tastatur, Boxen, Netzkabel, Stromkabel, Maus usw.
Abends wird er wieder ins Dock gestellt und AllwaySync/GoodSync prüft an meinem Hauptrechner alle 10 Minuten, obs Änderungen am freigegebenen Studiumsordner des Laptops gegeben hat. Wenn ja --> Sync. Wenn nein --> passiert nichts.
Davon bekomm ich nichts mit und trotzdem sind die Datenbestände auf beiden Rechner nicht älter als 10 Minuten voneinander entfernt.
Netter Nebeneffekt: Meine wichtigsten Daten sind so bereits zwei mal vorhanden und ein gewisses Backup (bitte nicht über den Begriff streiten ;)) bereits durchgeführt.

Variante 2 ist imho nicht empfehlenswert, wird aber meiner Erfahrung nach von vielen Studenten durchgezogen. Warum auch immer. Für Farmville und Word brauchts keinen DualCore. Vielleicht hats mit dem chic zu tun, als Student ein Laptop haben zu müssen.
Hinzu kommt dann noch die schiere Unbedarftheit was Datensicherheit angeht: Bei einem Medienmethodik-Kurs hatten alle teilnehmenden Studenten (ausnahmsweise) ihren Laptop mitgebracht. Nach meiner Stunde hatte ich noch ein paar Minuten Zeit und lapidar in die Runde gefragt, wieviele Studenten denn auf ihrem mitgebrachten Laptop ihren einzigen Datenbestand hätten. Das Ergebnis war bei 30 Leuten dann doch erschreckend, wenn auch nicht repräsentativ.
Wieviele Leute nehmen exakt dieses Gerät am Wochenende mit nach Hause? Ähnliche Anzahl.
Schon mal Gedanken an Diebstahl von Laptops verschwendet? Betretenes Schweigen...
 
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Sehr guter Beitrag t-6. :)
Ich nutze auch ein kleineres Notebook (14") mobil, was aber dank vollwertigem i3 immer noch gut Leistung bringt. Jedoch bietet es immerhin bis zu 6 Stunden akkulaufzeit, was dank mangelnder Steckdosen sehr nützlich ist.
Wichtige Daten liegen in meiner Dropbox und sind so auf Desktop/Notebook immer synchron und liegen notfalls auch noch im Internet, falls alles abbrennt etc..
Von riesigen superperformance Notebooks würde ich wirklich abraten. Du wirst immer nur am Steckdosen suchen sein und wie oft brauchst du unterwegs diese Performance? Wenn ihr wirklich mal Aufgaben zu bewältigen habt, die einiges an Leistung benötigen stehen euch sicher gute Stand PCs zur Verfügung.
 
Ok, danke für die neuen Beiträge.

Was würdet ihr mir denn für ein Notebook empfehlen, wenn ich nebenbei einen Desktop-PC verwende.
Also Kriterien wären:
- maximal 14 Zoll
- lange Akkulaufzeit (4-6 Stunden)
- genug Leistung für Office, Surfen, Musik //Multitasking
- hinnehmbares Gewicht ( < 2 kg?)
- wenn möglich nicht Asus/Acer/Medion
- maximal 700 €
 
Ja das wäre schon was, aber mich stört da ein bisschen der fehlende Displayport bzw. HDMI-Anschluss.
Meine Ideen wären sonst noch:
Thinkpad L412
Dell Alienware M11x

Meinungen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Den M11x würde ich aufgrund des superspiegelnden Displays ausschließen.
 
Das Alienware-Gerät ist ein Klotz (das ist eine rein optische, persönliche Bewertung).

An Testberichten mangelt es nicht: Übersicht

Nachteile (Vorteile gibt es nämlich jede Menge):
Akku "fest" verbaut (umständliches Schrauben erforderlich), Display dunkel, laut, kein E-Sata, 2kg
 
Displayport gäbe es über die Dockingstation.

Ich weiß, nicht ideal, aber funktioniert.
 
Ist ein Notebook im Studium hilfreich? Manchmal
Muss man unbedingt eines haben? Wohl kaum.
Netbook, Gaming, Thinkpad, Macbook Pro? Völlig egal.

Gegenfrage. Schon mal darüber nachgedacht, das erst einmal auf dich zukommen zu lassen?

An deiner Stelle würde ich mir heute keine Gedanken und Sorgen um ein Gerät machen, von dem du heute nicht einmal weißt, ob du es jemals wirklich brauchen wirst. Ja, es werden Skripte als PDF verteilt und zu den Klausuren per Internet angemeldet, aber das hindert dich nicht daran, ein erfolgreicher Student zu sein, wenn womöglich nur ein Notizblock in deinem Rucksack ist.

Die technische Ausstattung eines Studenten ist so ziemlich das nebensächlichste, was es gibt. Einzig ein Smartphone lege ich dir ans Herz, damit in einer fremden Stadt die Orientierung nicht so schwer fällt und man schon in der Mensa sehen kann, ob der Kurs zwei Stunden später wirklich stattfindet und wann der Prof seine Sprechstunde hat.

Jeder, wirklich jeder PC, der nicht gerade zehn Jahre auf dem Buckel hat, reicht für dein Studium aus, ganz unabhängig davon, was du machst. Und selbst wenn, dann schaut man, wenn Bedarf besteht.

Wenn der PC hingegen dein Hobby ist, sieht alles anders aus. Dann betrachten sich PDFs leichter, tippt sich mit Word besser, gelingen die Email flüssiger, wenn man die geballte Businessleistung in schwarz oder silber auf dem Schreibtisch weiß, die auch in der Lufthansa Lounge oder in den Rechenzentren hartes Profitum darstellen.
 
Bueller schrieb:
Wenn der PC hingegen dein Hobby ist, sieht alles anders aus. Dann betrachten sich PDFs leichter, tippt sich mit Word besser, gelingen die Email flüssiger, wenn man die geballte Businessleistung in schwarz oder silber auf dem Schreibtisch weiß, die auch in der Lufthansa Lounge oder in den Rechenzentren hartes Profitum darstellen.

:D:D

Stimmt schon.
 
Bueller schrieb:
Gegenfrage. Schon mal darüber nachgedacht, das erst einmal auf dich zukommen zu lassen?

An deiner Stelle würde ich mir heute keine Gedanken und Sorgen um ein Gerät machen, von dem du heute nicht einmal weißt, ob du es jemals wirklich brauchen wirst. Ja, es werden Skripte als PDF verteilt und zu den Klausuren per Internet angemeldet, aber das hindert dich nicht daran, ein erfolgreicher Student zu sein, wenn womöglich nur ein Notizblock in deinem Rucksack ist.

Die Sache ist die: Mein altes Laptop gibt langsam den Geist auf (Grafikkarte scheint defekt zu sein), daher muss ich mir innerhalb der nächsten 2 Monate so oder so ein neues Gerät kaufen

Wenn der PC hingegen dein Hobby ist, sieht alles anders aus. Dann betrachten sich PDFs leichter, tippt sich mit Word besser, gelingen die Email flüssiger, wenn man die geballte Businessleistung in schwarz oder silber auf dem Schreibtisch weiß, die auch in der Lufthansa Lounge oder in den Rechenzentren hartes Profitum darstellen.

So ist es wohl bei mir ;). Und da ich auch was in Richtung Mathe/Informatik studieren will, ist da ein Laptop vielleicht doch ganz sinnvoll.

Danke für die Hinweise.


Von Acer halte ich persönlich nicht viel, mit den Ideapads hab ich bis jetzt keine Erfahrungen gemacht.
 
Vor dem selben Problem stand ich auch:
Ich hab mich für teures, unportables jedoch schnelles 'zu Hause' Notebook + kleines, portables, langer Akku Subnotebook entschieden. ( weil ich mein 'zuHause-Gerät' auch oft rumtragen muss.)

Die Idee dahinter: ein kleines Subnotebook für Unikram, wie office/skripte/latex/programmierung und ein leistungsfähiges Gerät für Computerspiele und 1080p streaming an den Fernseher.

Problem dabei: seit dem Studium hab ich kaum Interesse an Computergames, lese lieber ein interessantes studienbezogenes Buch/Forum/Artikel/...


Hätte ich dies von anfang an gewusst, hätte ich zu einem Angebot an meiner Uni gegriffen:
13.3" Dellgerät mit i5, großem Akku ( portabel & leistungsstark ) und hätte somit ein Uni&Heimgerät!
Vielleicht bietet deine auch soetwas an?

MfG
 
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