Von Netbooks rate ich ab. Sie haben zwar reichlich Akkulaufzeit, aber oft viel zu wenig Leistung. Ein Kommilitone von mir bringt seinen gar nicht mehr mit, weil dort selbst Powerpoint nicht in akzeptabler Geschwindigkeit läuft.
Zu Anfang des Studiums gab es bei uns buntes Treiben, Netbooks, 15-Zöller und 17-Zöller. Die 17-Zöller sind verschwunden, hauptsächlich wegen der geringen Akkulaufzeit. Die Netbooks sind mittlerweile auch deutlich weniger zu sehen. Die Leistung ist, wie bereits angesprochen, arg niedrig. Nichtsdestotrotz gibt es einige, die daran festhalten - wohl auch, weil man als meist armer Student kaum das Geld für einen neuen Laptop auftreiben kann. Es gibt ein paar wenige Macbooks, die werden aber hauptsächlich nur von den Medieninformatiker verwendet. Ich glaube nicht mehr, als zwei bis drei Leute in unserem Jahrgang (ca. 100 Mann) haben so einen.
Der Rest hat auf 14 bis 15 Zöller gewechselt. Die bieten oft akzeptable Leistung mit akzeptablen Laufzeiten. Beliebt sind ThinkPads von Lenovo, da die sehr robust sind, lange Laufzeiten und genügend Leistung bieten. Der Preis ist aber oft auch nicht ohne. Ich hätte gerne ein X220. Leider ist es mir für meine aktuellen Finanzen einfach zu teuer.
Aktuell verwende ich einen Lenovo N200 3000. Ein relativ alter, aber immer noch gut ausreichender Arbeitsknecht. Er ist jedenfalls drei Mal schneller als die recht gut ausgerüsteten Laborrechner. Nur der Akku ist sehr klein. Mit Mühe und Not kommt man auf ca. 2h. In den Übungen, also dem Szenario wo ich immer mein Laptop heraushole, gibt es aber immer eine Steckdose in der Nähe.
Ich schließe mich meinen Vorrednern in dem Punkt an: Wenn du Elektrotechnik studierst, brauchst du keinen Laptop. Es ergibt eigentlich fast ausschließlich nur bei Informatikern einen Sinn, so ein Gerät mitzunehmen. Und das aber auch nur, wenn man die Laborrechner meiden will (sind nicht die schnellsten und gute Virenschleudern - die Admins kommen kaum dagegen an).