News „Substanz“ statt „Spektakel“: Microsoft-Chef will nicht mehr über AI-Slop reden

Stanzlinger schrieb:
IoT kann man privat legal nicht erwerben

Soweit mir bekannt ist, ist es auch nur in Deutschland möglich, nicht mehr genutzte OEM- und Enterprise-Volumenlizenzen weiterzuverkaufen. Vom Kauf dieser Lizenzen sind Privatpersonen nicht ausgeschlossen.

Geh mal davon aus, dass Microsoft die Anbieter solcher Lizenzen längst schon verklagt hätte, wenn es nicht legal wäre.

Aber schau Dir mal an, wie lange namhafte und seriöse Anbieter wie blitzhandel24.de schon bestehen …
 
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kim88 schrieb:
Witzig ein IT Forum und hier sind nur Boomers unterwegs
Da magst du recht haben, nur merken die auch die etwas naive Einstellung der Jüngeren. ;) Das wird sich aber mit der Zeit ändern, in 20 - 30 Jahren wirst du auch etwas anders darüber denken.
 
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E1M1:Hangar schrieb:
Man will nicht mehr drüber reden?

Unangenehme Themen werden ja gern totgeschwiegen.
Hat sich Nadella bei Trump abgeguckt - der lässt ja auch schonmal Journalisten aus der Pressekonferenz schmeissen wenn ihm die Fragen zu unangenehm werden ...
 
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anexX schrieb:
Hat sich Nadella bei Trump abgeguckt - der lässt ja auch schonmal Journalisten aus der Pressekonferenz schmeissen wenn ihm die Fragen zu unangenehm werden ...

Nadella hat 2019 Leute eigene Mitarbeiter aus dem Saal entfernen lassen weil diese, den, durch die Umstrukturierung entstandenen, Sexismus und Diskriminierung kritisiert haben.

2025 hat er Demonstranten entfernen lassen weil diese dagegen protestiert haben das Microsoft Cloud Vertraege mit der israelischen Regierung hat.



:freak:
 
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Ich habe (technischen) Fortschritt zwar auch immer kritisch begleitet - Aufklärung und so -, aber selten grundsätzlich in Frage gestellt oder gar abgelehnt. Abgesehen davon ist die Annahme, dieser ließe sich in (einigermaßen) freien Gesellschaftssystemen aufhalten, töricht.

Wie vor gerade nicht allzu langer Zeit beim Thema Blockchain erlebt, ist auch KI im Endkundenmarkt weiterhin auf der Suche nach sinnvollen Anwendungsfällen. Auf OS-Ebene habe ich für mich bisher noch keinen entdeckt. Ich "arbeite" selten mit dem OS, sondern mit auf diesem laufender Software. Daher habe ich dort den ganzen Kladderaddatsch deaktiviert. Nun bin ich allerdings nicht "andere", they're mileage may vary. Sofern ein lokal laufendes KI-Modell aber eines Tages (geht vielleicht auch schon) eine "bessere" Suche von Content (Treffer wie auch energetische Bilanz) ermöglicht, würde ich es wohl nutzen. Dazu ist ein OS-Anbieter als Lieferant auch nicht erforderlich.

Professionell entwickle ich schon lange nicht mehr. Aber hobbymäßig überkommt es mich einmal im Jahr für mehrere Wochen und ich hänge abends wochenlang an der IDE. Vor zwei Monaten war es dann wieder soweit. Das "Projekt" wurde vor ~5 Jahren gestartet, ist seit Längerem zu ca. 30% fertig und die Todo-Liste ist nach jedem "Anfall" wieder 30% länger. ^^

Also mal schauen, was mit KI-Support geht. Kurz: Bei größeren "Vorhaben" nie wieder ohne!

Obwohl ich nur den interaktiven Chat-Modus (Frage/Antwort) verwende, hat sich der messbare Ouput "dramatisch" erhöht. Wirklich generieren (auf explizite) Anfrage lasse ich nur Unit Tests, das funktioniert mit dem optimierten Meta-Prompt für den Coding-Style mittlerweile hervorragend. Soviel Output bekomme ich rein manuell überhaupt nicht dargestellt, dazu ist Testerstellung für mich notwendige, aber nach wie vor lästige Pflicht.
Noch hilfreicher ist aber die Unterstützung bei den kleinen, aber potentiell fiesen Leerstellen der Testabdeckung. Selbst wenn ich einen menschlichen Code-Reviewer hätte, kämen "wir" wohl niemals ex-ante auf eine solche Abdeckung.
Und ich kann auch nicht behaupten, dass der KI-Chatbot ansonsten keine sinnvolle Hilfe böte. Nach meiner bisherigen (noch recht kurzen) Erfahrung, sind die Vorschläge/Impulse zu Implementierungsansätzen, CleanCode/Lesbarkeit, Refactorings etc. zu 90% sinnvoll. Ich übernehme sie selten in dieser Form, aber den Grundideen folge ich sehr wohl oft.

So könnte es dann 2026 vielleicht tatsächlich eine Alpha-Version geben.

Ich denke zudem, dass solche Coding-Buddies die Einstiegshürde zum "Erlernen" neuer Programmiersprachen deutlich senken können. Rust, eines Tages ist es soweit.


Ach ja, Instagram, TikTok, YouTube usw. waren auch schon vor KI in nicht unbeträchtlichem Ausmaß 'Slop'.
 
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@ComputerJunge KI koennte man dafuer nutzen das es das System sauber und ordentlich haelt. Oder das KI bei Spielen intelligent undervoltet oder den Takt erhoeht, oder in Office Programmen (falls der User es will) automatisch den Text korrekt formatiert, etc.

DLSS ist ja auch ein gutes Beispiel, obwohl es dort KI Algos sind.
 
Helge01 schrieb:
nur merken die auch die etwas naive Einstellung der Jüngeren
Ich finde seinen Kommentar auch nicht besonders souverän aber gleichzeitig glaube ich auch nicht, dass ich naiv bin, nur weil ich hier zu den Jüngeren gehöre. :) Man kann es auch differenzieren. Das Einsatzgebiet ist entscheidend. Ich nutze selber KI und es ist auch sehr hilfreich, wenn man damit umgehen kann und versucht was sinnvolles damit zu bearbeiten. Möchte ich nicht mehr missen.

Gleichzeitig brauche ich es aber nicht in meinem System und ich brauche es auch nicht im Browser, wenn der dadurch immer fetter wird. Man sollte sich vom Buffet nur nehmen können, was man auch mag. Und nicht gleich das ganze Menü in 12 Gängen ungefragt aufgetischt bekommen. Eigene Entscheidung, eigene Verantwortung.
 
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Floorp schrieb:
DLSS ist ja auch ein gutes Beispiel
Da passt es für mich auch, denn selbst mit "Fehlern" ist das Gesamtergebnis immer noch deutlich besser als ohne (zumeist).

Aber für Systemhygiene ist mir der nicht-deterministische Ansatz noch nicht deterministisch genug. Darin liegt für mich noch die Krux mit den passenden Anwendungsfällen. Natürlich werden die Modellansätze im Sinne des Ergebnisses verlässlicher werden, aber das dauert m. E. noch.

Und um zum Thema der News zurückzukommen: Dann ist da ja auch noch das Thema Microsoft. Wir versuchen 5 Ideen halbherzig und lassen dann 6 fallen. ^^
 
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Natürlich möchte er nicht über Slop reden, auch wenn dass das primäre Produkt ist welches durch "KI" Realisiert wird. Nur halt doof, wenn man dass zugeben muss also tut es keiner.

Auch ist allen Daten die ich zu Windows "Attatch Rate" bei "KI" Features bisher gesehen habe zwischen irrelevant und wieso steckt man da Mrd. rein.

Und wenn ich raten müsste, würde ich sagen dass die Schnittmenge der Leute die "KI" wirklich nutzen und die der Slop Produzenten sehr groß ist.

Statt Mrd. In "KI" zu Ballern könnte man auch mal Windows 11 wieder besser machen. Schon dass quasi jede zweite Woche in den News ist, dass essenzielle Features wie File Browser, Suche oder Drucker mal wieder kaputt sind, sollte so langsam mal zu Denkprozessen im Management führen... Aber da liest wahrscheinlich keiner IT News also existieren die Probleme aus ihrer Sicht auch nicht.
 
"Den Copilot-Assistenten präsentierte man bereits als neue Art der PC-Nutzung, die verstärkt über Spracheingabe laufen soll."

Spracheingabe mag vielleicht zu Hause funktionieren (für mich nicht), aber im geschäftlichen Alltag, wo man mit anderen Mitarbeitern in einem Büro sitzt? Und jeder plappert dann mit seinem Copiloten?
Eher nicht... oder dann halt eine Generation später.
 
kim88 schrieb:
Witzig ein IT Forum und hier sind nur Boomers unterwegs die sich beschissenes Software UX aus den 90er zurückwünschen und alles moderne ablehnen. 🙄
Bin ja wegen dem Inder auf Apple umgestiegen. Dort bekommt man alles mögliche (auch unschönes), aber ganz bestimmt kein UX aus den 90ern.
 
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Obwohl man mittlerweile das Gefühl hat das die neue Systemsteuerung von macOS von ehemaligen Microsoft Mitarbeitern programmiert wird. Die war mal sehr übersichtlich und kaum verschachtelt, jetzt muss man teilweise ganz schön suchen oder das Internet befragen.
 
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Wenn es wie Slop aussieht, klingt und quakt, dann ist es Slop. Slop ist halt, was von der breiten Masse gesehen wird und für was KI von der breiten Masse verwendet wird - ungeachtet der vorhandenen sinnvollen Anwendungsfälle.
 
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Gullveig schrieb:
Wer KI als Blase abtut,
Naja .. Wirtschaftlich gesehen, kann man da schon ein Stück weit von Blase sprechen. Die aktuell hohen Summen, die auf unterschiedlichsten Wegen reingepumpt werden, sorgen noch immer nicht dafür, dass auch wieder etwas in gleichem Umfang für Investoren heraus kommt.

Diese Blase ist aber vollkommen unabhängig von "KI" (wann auch immer es die mal wirklich geben wird) als Technologie. Ein eventuelles Platzen führt nicht zwangsweise dazu, dass die Technologie mal eben wieder verschwindet. Diese selbst bietet bereits einen Mehrwert an, aber die Geschäftsmodelle, die derzeit darum herum gebaut werden, scheinen nicht so zu laufen, wie man es sich erhofft hat.
 
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maxpayne80 schrieb:
Diesen ganzen Bloat können sie sich ****** schieben.

Wie oben gesagt ( inb4 boomer ) :

ich kommuniziere mit dem Rechner via Tastatur und Maus, und damit bleibt es !
Das Automobil hat keine Zukunft - Ich setze auf das Pferd!


@maxpayne80
Bist du es, Wilhelm?
😄
 
Duran schrieb:
Ich mag diesen Nadella überhaupt nicht. Er mag ja einige Ideen für die Zukunft haben die Umsatz bringen aber:
Deine Liste sieht so aus, als ob du über Windows sprichst.

MS ist schon länger nicht mehr ein OS Entwickler. Sie haben halt noch nebenbei ein OS laufen um ihre anderen Dienste zu verkaufen.
chillipepper schrieb:
Mit der IoT Release schaffst Du es noch bis Januar 32. Vielleicht versteht Microsoft ja diese "Message" wenn möglichst viele sich Windows 11 oder was danach kommt, gar nicht erst installieren.
Nichts ist für MS wichtiger, als die OS user, an den man eh nix verdient.
 
Gullveig schrieb:
Wer KI als Blase abtut
KI wird nicht mehr verschwinden, darum geht es bei der Blase auch nicht.

Die Tech Unternehmen stecken Unmengen an Geld in KI, nehmen dabei hohe Kredite auf, verschulden sich und wissen heute noch nicht wie sie das jemals zurückzahlen sollen. Das ist die Blase, den wenn man in absehbarer Zeit nicht entsprechend viel Geld mit KI verdient platzt die Blase. Das kann zu einer weltweiten Finanzkrise führen, Lehman Brothers 2008 war dagegen nur ein Vorgeschmack. Viele kleinere Firmen werden das nicht überleben und große Unternehmen vermutlich erheblich geschrumpft.

Unabhängig davon wird es aber weiterhin KI geben. Das Internet gibt es ja auch noch trotz geplatzter Dotcom-Blase. ;)
 
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Floorp schrieb:
Die meisten Leute wollen einfach nur ein Produkt: Ein Betriebssystem, das für den User arbeitet und nicht wirklich mehr macht als das, was man tun will. Aktuell bin ich als User bei Microsoft aber selbst das Produkt.
Nein. Du bist halt schon alt. Das Rad dreht sich weiter, jüngere kommen und ersetzen dich.

Das hat was von den paar Hanseln, die sich jedes Jahr treffen und ihre Amiga Hardware vorzeigen.
 
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