Subwoofer bis 500€

kammerjaeger1 schrieb:
Druck und Tiefgang sind zwei Paar Schuhe.

Brauchst Du mir nicht erzählen.
Hätte besser einen Absatz zwischen den beiden Sätzen setzen sollen.
 
Wenn wir schon dabei sind, was würdet ihr für 16m² und zwei Nubox 681 als Sub dazu nehmen? Mir kommt es nur auf eine Unterstützung der Boxen, nicht auf den Krawall an, den Schrumpfi wünscht. Die genannten Kandidaten dürften für meinen Raum sicher viel zuviel sein.
 
Hm.

Vielleicht eine oder 2 Nummern kleiner Audioliebhaber. Also den 411 oder den 311 bzw. 2 311er wenn es die nuBox Serie sein soll. Sonst auch den AW-600 von nuLine.
 
Den AW 441 kenne ich, aber meine Frage zielte eher auf jeglichen Hersteller ab. Ein Sub muss nicht aus der selben Serie sein.
 
kammerjaeger1 schrieb:
Druck und Tiefgang sind zwei Paar Schuhe. Durch Membranfläche und Hub erzeugt man Tiefgang, das muss aber noch lange nichts mit dem Frequenzverlauf bzw. Punch zu tun haben!






Ein 25cm-Sub ist komplett anders abgestimmt als der 25cm-Tieftöner einer 2-3 Wege-Box, sowohl in der Gehäusekonstruktion als auch bei der Frequenzkurve. Schließlich müssen die Bässe der nuBox deutlich höher spielen als ein reiner Sub, was sie viel Tiefgangpotenzial verschenken lässt.

18" ist gar nicht verkehrt, wenn Du ein hart aufgehängtes Chassis nimmst, da die nicht so tief gehen wie vergleichbar große, weich aufgehängte (langhubige) Kollegen. Aber damit bekommst Du genau den Punch, den Du Dir von einem PA-Sub erhoffst, schon weil der Wirkungsgrad höher ist und die Bässe trockener.

Das ist doch mal ein guter Beitrag! Macht ja auch Sinn, dass ein "harter" großer genau diesen Druck erzeugen kann..
Hast du denn ein Beispiel, welche Subwoofer hart aufgehängt sind also kurzhub(-ig)? Oder sind fast alle PA-Subwoofer kurzhuber?
 
Audioliebhaber schrieb:
Wenn wir schon dabei sind, was würdet ihr für 16m² und zwei Nubox 681 als Sub dazu nehmen? Mir kommt es nur auf eine Unterstützung der Boxen, nicht auf den Krawall an, den Schrumpfi wünscht. Die genannten Kandidaten dürften für meinen Raum sicher viel zuviel sein.

Ganz ehrlich, für 16m² finde ich die 681 schon recht mächtig.
Da kann ein Sub der nicht min. in der selben Liga spielt, den Klang recht schnell negativ beeinflussen.
Schon mal an ein ATM gedacht?
Damit spielen die bis 29Hz runter, muß natürlich in Dein System einschleifbar sein.

Du solltest auf jeden Fall einen Sub nehmen, der <=50Hz als obere Grenzfreq. hat.
Frage doch mal bei Nubert an, was die Dir Empfehlen würden.

Ein gutes 2-Wege System und ein aktiver 22-25cm Subwoofer wären für Deinen Raum die bessere Lösung gewesen.
 
Schon mal an ein ATM gedacht?
Ist in einem 5.1 mit AVR nicht praktikabel. Oder wisst ihr da mehr?


Die 681 sind in dem Raum mächtig, aber klingen super, liegt auch an der guten, wenn auch platzbedingt nicht perfekten Aufstellung. ;) Stereodreieck ist jedenfalls auf den cm eingehalten.
 
ATMs lassen sich kaum bei AVRs einschleifen, da Multichannel PreOuts fast immer fehlen. Wenn dann nur mit Bastel und Lötarbeit - bei einigen wenigen Modellen

Am Ende sind die ATMs meist so teuer, dass man sich direkt nen guten Subwoofer kaufen kann :)
 
@ Schrumpfi
Das kommt darauf an, ob Du selber bauen willst und wie das Budget ist. Preiswerte Chassis wären z.B. Kenford PA 380 oder McVoice PAW-380. Dazu einen Subwoofer-Verstärker und das passende Gehäuse bauen - fertig ist der günstige Party-Sub mit richtig Punch und knackigem Bass. Willst Du mehr Qualität, wird es deutlich teurer. ;)

PA-Subs sind eigentlich alle härter aufgehängt als Hifi-Subs.
 
@Kammerjäger

Was wäre denn ein guter Bausatz für einen SEHR hochwertigen Sub? Preis erstmal außen vor. ;) Und dann noch für ein gutes, aber nicht billiges P/l Modell? Udos Bausätze kann ich da schlecht einschätzen.
 
Subwoofer habe ich viele durch .. Der aw 17 oder aw1100 die reizen schon aber so viel Geld

der aw 1000 macht mächtig druck auf die 30hz Stellung bei 20hz geht dem schon schnell die puste aus

Der jbl es 250 p macht richtig druck ,sogar ein tick mehr als der aw 1000 , und jetzt zur Zeit habe ich den Jamo Sub 660 hier aber habe leider noch keine Zeit zum testen .
 
Was wäre denn deiner Meinung der beste P/l Sub?
 
Audioliebhaber schrieb:
@Kammerjäger

Was wäre denn ein guter Bausatz für einen SEHR hochwertigen Sub? Preis erstmal außen vor. ;) Und dann noch für ein gutes, aber nicht billiges P/l Modell? Udos Bausätze kann ich da schlecht einschätzen.

Die Subs von Udo sind afaik doch eher weicher aufgehängt und auf Hifi ausgerichtet. Für PA lieber Leute fragen, die da mit Selbstbau mehr Erfahrung haben als ich... ;)
 
Ne, die Frage war jetzt wirklich auf ordentliche Hifi Quali ausgelegt.

@Schrumpfi

Sorry dass ich deinen Thread etwas kapere. ;)
 
@ all: wenn man amtliche Lautsprecher wie die nubox 681 nennenswert im Bassbereich unterstützen will, dann geht das nur mit entsprechendem Verdrängungsvolumen. 22er Spielzeugwoofer wie der AW-441 sind da von vornherein überfordert. Selbst wenn es nur um dezente Unterstützung nach unten bei Musik geht, gibt der Woofer dann viel eher auf als die Standlautsprecher wenn man doch mal lauter dreht.
Warum eine große Membran schlechter klingen soll als ein 25er Langhubwoofer den man (wegen des Tiefgangs) digital entzerrt mit irrsinnigen Leistungen bei horrendem Klirr durch zu kleine Gehäuse prügelt um im Frequenzkeller noch auf verwertbaren Pegel zu kommen, will sich mir grad nicht so richtig erschließen. Ein Seaton Submersive HP (geschlossener Doppel 15" in Push-Push-Anordnung) oder JTR Captivator S2 (geschlossener Doppel18") geniessen jenseits des großen Teiches grad Kultstatus bei Enthusiasten für ihre trockene knackige Spielweise bis in den absoluten Frequenzkeller. Im Subwoofer Entwicklungsland Deutschland gibt es nichts vergleichbares zu kaufen ...
Der nicht mehr erhältliche M12000 von Teufel und der SVS SB-13Ultra gehen noch am ehesten in diese Richtung

@ Audioliebhaber: wenn du echten Tiefgang willst, dann schau dir mal den SVS PB-1000 an. Tiefer geht in der Preisklasse keiner. So kommt man dann auch an die richtigen Kinoeffekte (man spürt den T-Rex bevor man ihn hört, etc ...). Bei gemäßigten Pegeln in kleinen geschlossen Räumen wie deinem sollte das auch mit dem SB-1000 funktionieren. Wenn es um spaßige Filmeffekte geht (20Hz mit nennenswertem Pegel), wird das mit Spielzeugwoofern wie dem AW-441 garantiert nichts - die sind dann schlichtweg nicht vorhanden weil der Woofer da überhaupt nicht runter kommt.

@ TE: mit einem geschlossen 12Zöller wie ihn hier manche empfehlen, kommst du bei deinen Lautsprechern und deinen Ansprüchen auf 25m² bestimmt nicht weit. Mit Hifi-Woofern wird das mit 500€ schlichtweg nichts. Ein PA-Woofer dürfte schon genau das sein was du suchst. Da kann ich dir mangels Überblick aber leider keinen empfehlen.
Was Bandpässe wie den von dir verlinkten angeht wäre ich vorsichtig: die hab ich aus meiner Car-Hifi-Zeit nur als dröhnende Krachmacher in Erinnerung.
PA Woofer sind generell sehr hart aufgehängt. Die haben kaum Hub und holen die verschobene Luft aus ihren großen leichten Membranen. Deshalb ist der Wirkungsgrad und damit der erzielbare Pegel bei gleicher Leistung auch viel besser als im HiFi-Segment. Auf echten Tiefgang muss man im Gegenzug verzichten
 
Preis/ Leistung kenn ich kein besseren als der JBL ES 250P

Finde den selbst besser als den aw880 und den 991

subwoofer die ich schon besessen habe :

Teufel e 400
klipsch rw12d
Nubert aw 441 , 850 , 880 , 991, 1000
Svs pb 10 nsd
Jbl es250pw
Jamo Sub 660

Ich mochte mir vieleicht mal den klipsch sw 115 anhören ,, aber der soll weniger Pegel vertragen als der jamo oder ich spare mal für den aw 1100 oder den aw 17 ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Zum einen: es ist (wie z.b. Kammerjäger bereits andeutete) eine Mär, dass kleine Chassis trockener / präziser sind. Absoluter Quatsch. Wie ein Chassis sich verhält hängt nicht nur einem Parameter ab. Da spielt noch die mechanische Güte, Antrieb etc. eine Rolle. Stichwort: Thiele-Small-Parameter.

Zum anderen: Kurzhubigkeit bei großen PA-Chassis ist auch relativ. x-max (maximale lineare Auslenkung) lag schon bei besseren Chassis vor 20 Jahren bei gut +- 7mm. x-mech (max Auslenkung vor mechanischer Beschädigung) bei 4cm (peak-to-peak bzw. +- 20mm)

Inzwischen geht der Trend auch im PA-Bereich zu schwereren Pappen, die in relativ kleinen Gehäusen (hust hust, nur noch 150 Liter oder so) zurechtkommen. Amtliche Chassis wie z.b. der Kamerad hier hat mit einem x-max von +-14mm un einem x-mech von 70!mm mehr Hub als man in Spielzeugen wie den Nubert-Subwoofern findet. Von JBL gibt es da noch ein dickeres Kaliber, kann man aber nicht einzelnd kaufen und von daher uninteressant.
Zudem ist das Chassis mechanisch kaum zu zerstören und thermisch mit Haushaltsüblichen Verstärkerleistungen sowieso nicht.

Wäre auch mein Tipp wenn der TE sagt er baut sich einen Subwoofer und Geld spielt keine Rolle. 2* das oben genannte Chassis in geschlossenes Gehäuse in Push-Push Annordnung (Chassis sitzen sich gegenüber, gegenseitige Bewegung eliminiert fas jegliche Vibration), Tiefbass muss natürlich entzerrt werden. Macht aber nichts dicke Endstufe und DSP dran und fertig. Dürfte bei zwei bis zweieinhalb Tausend € liegen. Vernichtet aber absolut alles was es in der Preisklasse fertig zu kaufen gibt. :evillol:
Wem das dann immer noch nicht reicht: ein bekannter von mir hat 2 Subwoofer mit jeweils 2 mal dem 21 Zöller aus der Serie. Wird dann aber unverhältnismäßig teuer...
 
Das Problem ist leider, dass Geld sehr wohl eine Rolle spielt..
Habe ja geschrieben, über 500€ darf der Sub nicht kosten.. Das ich für das Geld kein High-End Produkt bekomme, ist mir klar, allerdings sollte doch schon etwas vernünftiges dabei sein, oder nicht?
Kann denn ein JBL ES250 vom Druck her mit so einem PA-Subwoofer für ~400€ mithalten?
Habe den JBL bei einem Freund hören können und er hat mich nicht so vom Hocker gerissen..
Selbstbau würde ich auch gerne vermeiden, da ich im Umgang mit Holz usw. noch nicht sehr erfahren bin.
 
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