Suche Lautsprecher Switch Beratung

nautilus66

Cadet 4th Year
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Hallo liebe CBler,

nach meinem Umzug habe ich nun endlich Zeit gefunden mein über die Jahre angesammeltes Hifi-Equipment wieder aufzubauen und stehe vor der Frage, wie ich alles so anschließen kann, dass es über ein Set 5.1 Lautsprecher laufen kann.
Ich bin also auf der Suche nach einer Art Switch, wo ich auf der einen Seite zwei 5.1 Receiver und einen alten Stereo Receiver anschließen kann und das ganze auf der anderen Seite mit einem Umschalter an ein Set 5.1 Boxen ausgeben kann.
Also ich stelle mir das so vor:
Quelle A, B oder C an immer dieselben Lautsprecher. Für die Quellen suche ich einen Switch.
Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt :-)
Gibt es sowas überhaupt? Bei meiner Suche im Web habe ich leider nichts eindeutiges gefunden und frage deshalb hier.


Gruß und Danke für Eure Hilfe im Voraus,

Nautilus66
 

nautilus66

Cadet 4th Year
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Das ich das alles wieder aufgebaut und angeschlossen habe hat eher nostalgische Gründe :)
Da ist z.B. auch ein guter alter Telefunken Receiver dabei.
Die beiden 5.1 Receiver haben Anschlussklemmen und der Anschluss vom Telefunken-Receiver kann ich gar nicht benennen.

Gruß,

Nautilus66
 

Motorrad

Captain
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Möchtest du die ganzen Verstärker immer zeitnah jeweils einzeln an den Boxen laufen lassen?

Wenn nicht, dann würde ich mir die Mühe machen, die Lautsprecherkabel jeweils bei Bedarf an dem entsprechenden Verstärker manuell anzuklemmen.
Eventuell müssten verschiedene Zuspieler auch immer mit umgeklemmt werden. Dann bräuchtest du dafür auch noch einen Umschalter, wenn die Prozedur immer schnell gehen sollte.
 

Mickey Mouse

Rear Admiral
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"ganz normal" gibt es i.d.R. Stereo Umschalter und das auch nur für 2 Quellen...
alles andere läuft wohl schon unter "Spezial Geräte", gibt es sicherlich auch, aber stelle dich auf Preise im mittleren bis hohen 3-stelligen Bereich ein.
Dazu kommt ja noch das Problem, dass der Subwoofer ja vermutlich aktiv sind wird, du muss also 5x LS und 1x NF-Signal (RCA/Cinch) schalten.

Man kann sich das auch selber basteln, das wird aber schon Fummelei und bei halbwegs hochwertigen Schaltern/Relais und Buchsen/Klemmen auch nicht ganz günstig.

Es muss auf jeden Fall ausgeschlossen sein, dass die Quellen gegeneinander kurzgeschlossen werden. D.h. es muss explizit die Möglichkeit der Verstärker und nicht nur der LS Umschalter Funktion garantiert sein! Es gibt solche Umschalter (wie gesagt 2* Stereo), die nur dafür ausgelegt sind zwei Paar LS an einem Verstärker zu betreiben. Damit die Musik beim Umschalten nicht kurz komplett aussetzt, schalten die "in der Mitte" statt aus auf beide (in diesem Fall) Ausgänge. Benutzt man solch einen Schalter "anders herum" (also die Aus- als Eingänge, ist ja bei einem mechanischen Schalter egal) und schließt dort zwei Verstärker an, dann knallt es beim Umschalten.
 

nautilus66

Cadet 4th Year
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Also ich habe auch nur Stereo Umschalter gefunden, die zu einem einigermaßen vernünftigen Preis zu haben sind.
Im Hifi Forum hat sich jemand so einen Umschalter selber gebaut.
Ich weiß nicht, ob ich das hier verlinken darf; ansonsten kann es ein Moderator gerne wieder löschen.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-55-20017.html

Die Anforderungen sind zwar etwas anders wie meine, aber vom Prinzip sollte auch zwischen zwei verschiedenen Quellen auf ein Boxenset ausgegeben werden. Ein Schaltplan war da allerdings nicht dabei.
Ich weiß aber nicht, ob ich mich daran trauen würde sowas selber zu bauen.
Mickey Mouse, Du hast ja schon auf die technischen Hürden hingewiesen und billig wird es dann wohl auch nicht.
Sound-Fuzzy, sind die Anschlüsse der Quellen denn wichtig? Ich will ja nur die Receiver auf das selbe Boxenset ausgeben und die Möglichkeit haben mit einem Switch zwischen den Receivern umzuschalten. An welchem Receiver welcher Zuspieler angeschlossen ist wäre in dem Fall doch nicht so wichtig, oder?
Zuspieler wären alte Casettendecks über Cinch, eine Playstation, ein Dual Plattenspieler über Cinch etc. Also ein ziemliches Sammelsurium :)
Motorrad das umstecken der Lautsprecherkabel würde ich ja gerne vermeiden.
Die Zuspieler werde ich fest anschließen, die wollte ich nicht an den Receivern wechseln.
Ein Receiver ist übrigens ein Telefunken Hymnus Hifi 6040 mit Anschlußmöglichkeiten für 4 Boxen und Quadrobetrieb.
War ein Knaller damals :D

Gruß,

Nautilus66
 
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Sound-Fuzzy

Rear Admiral
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Sound-Fuzzy, sind die Anschlüsse der Quellen denn wichtig? Ich will ja nur die Receiver auf das selbe Boxenset ausgeben und die Möglichkeit haben mit einem Switch zwischen den Receivern umzuschalten. An welchem Receiver welcher Zuspieler angeschlossen ist wäre in dem Fall doch nicht so wichtig, oder?
Jein, denn wenn Du z.B. eine Musik-DVD mal über den Stereo-Receiver und ein anderes Mal über 5.1 laufen lassen willst, dann schon! Wenn aber alle einzelnen Quellen immer nur am gleichen Receiver angeschlossen bleiben und nicht umgeschaltet werden müssen, dann natürlich nicht...

Btw.: Der erste Link führt im zweiten Post genau zu solchen Lösungen, wie Mickey Mouse sie angesprochen hat, nämlich mittlerer bis hoher dreistelliger Betrag nur alleine für die Lautsprecher-Umschaltung. Da ist noch keine Umschaltung dabei, die auch eine Quelle auf verschiedene Receiver verteilen kann... ;)
 

Mickey Mouse

Rear Admiral
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wir brauchen ja nicht noch Nebenkriegsschauplätze aufmachen, das "Basis-Problem" ist schon kompliziert genug!

Problem 1:drei Einstellungen!
jeder normale (für Lautsprecher Ströme ausreichend belastbare Schalter hat i.d.R. nur zwei Stellungen zwischen denen ein irgendwie geartete Feder für den nötigen Druck auf die Kontakte sorgt. Bei einem Relais ist es ähnlich.
Schalter die wie hier benötigt mindestens 2 Pole gleichzeitig auf 3 verschiedene Quellen schalten können gibt es zwar (z.B. Drehschalter), aber die sind Bauart bedingt mechanisch nicht dafür geeignet die benötigten Ströme schalten zu können.

Problem 2: drei aktive Quellen, die weder kurzgeschlossen werden dürfen und bei denen immer beide Pole gleichzeitig geschaltet werden müssen!
wie bereits gesagt, es darf auf keinen Fall vorkommen, dass ein LS gleichzeitig an Amp1 und an Amp2 angeschlossen ist, dann fliegt im besten Fall nur eine Sicherung.

Problem 3: es müssen 5 Lautsprecher und ein Subwoofer geschaltet werden
rechnen wir mal einen Lautsprecher 4Ohm, der mit 100W versorgt wird: P=I^2*R -> 5A effektiv!

Man könnte das gewünschte Verhalten mit Relais nachbilden. Aber dafür müsste man eine Ansteuerung mit Verzögerungs- und Sicherheitsschaltungen vorsehen. Das ist nicht unmöglich und nichtmal so wahnsinnig kompliziert. Aber mal realistisch gerechnet man bräuchte für jeden LS Kanal drei 2xEin Relais für mindestens 5A -> 15 Relais oder man fast zwei Kanäle zusammen und bearbeitet die mit einem 4xEin Relais, dann kämen wir auf zwei 4xEin und ein 2xEin pro Quelle -> 9 Relais. Jedes dieser Relais sollte man mit ca. 5€ veranschlagen -> 45€ nur dafür.
das ist aber nahezu zu vernachlässigen gegenüber der LS Anschlüsse, wenn man nicht den billigsten Schund verwenden will.
3 Quellen mit 5 LS a' zwei Polen -> 30 Anschlüsse
1 Ausgang mit 5 LS a' zwei Polen -> 10 Anschlüsse
nehmen wir 40x sowas hier, dann sind wir bei 118€ dafür, zusammen mit den Relais liegen wir bereits bei über 160€.
noch kein Gehäuse, keine Ansteuerung (dafür benötigt man ja noch den Umschalter, Stromversorgung für die Relais, die o.g. "Logik" usw.)

Dazu der Aufwand sich das zu Überlegen und zusammen zu bauen...
Den Subwoofer bekommt dazu quasi noch irgendwie "geschenkt" eingebaut, an den 4 Cinch Buchsen und Relais soll es nicht scheitern.

Aber man sieht schon, dass das keine seriöse Firma für unter 100€ bauen wird.
(sorry, ich hab vergessen, dass man für eine maßgeschneiderte Lösung nicht alle Anschlüsse für die dritte Quelle (nur Stereo) benötigt, das macht den Kohl aber nicht fett)

Also Plan B ;)
hat einer der AVR evtl. einen Multi-Channel-In und der andere Pre-Out? Dann könnte man die beiden evtl. schonmal darüber kaskadieren und bräuchte nur noch 2 Quellen. In dem Moment, wo das ganze auf zwei Quellen reduziert wird, wird das ganze Projekt um Größenordnungen einfacher!
Wenn das nicht geht, dann kann man auch einfach den Tape-Out vom Stereo-Amp an einen der AVR anschließen ...
 

gintoki

Lieutenant
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Bei ordentlich aufgebauten Geräten kommt es zu keiner Brummschleife.

Drehschalter für solche "hohen" Ströme gibt es (im Industriebedarf) natürlich auch, die sind aber nicht unbedingt günstig. Ob sie vor Neukontakt vollkommen trennen sollte man bei Bedarf allerdings noch einmal anfragen.
Falls es auf Selbstbau hinausläuft würde ich diese Schraubterminals links liegen lassen und aus platz-, sicherheitstechnischen und Kostengründen Speakon verbauen.
 

nautilus66

Cadet 4th Year
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Sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Bisschen viel um die Ohren im Moment :)
Also, Plan B gefällt mir natürlich besser, aber ich fürchte beide AVR´s haben weder Multi-Channel In noch Pre-Out.
Habe jedenfalls an beiden Geräten nichts gefunden.
Das eine ist übrigens ein Onkyo TX NR-905 und das andere ein Sony STR-D965.
Bleibt als einzige Erleichterung anscheinend nur den Stereo Amp an den Onkyo/Sony anzuschließen.
Plan A sich selber was zu bauen finde ich interessant und die Lust sowas selber zu bauen ist grundsätzlich da, aber da fehlt mir leider momentan die Zeit zu.

Bleibt wohl nur Plan C sich mit Steckern/Kupplungen usw. sich eine Lösung zu basteln, die einem das umstöpseln etwas erleichtert.

Vielleicht gibt es ja eine Lösung wenigstens die beiden AVR´s auf ein Boxenset ausgeben zu können?

Weitere Ideen sind natürlich immer willkommen :)

Gruß,

Nautilus66
 
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