Suche Teleobjektiv bis 300mm

SanBo

Lt. Commander
Registriert
Apr. 2008
Beiträge
1.415
Hallo! Ich bin gerade auf der Suche nach einem Teleobjektiv.

Ich schwanke derzeit zwischen:

* Canon EF 70-300 mm 1:4 - 5,6 IS USM
* Sigma 70 - 300 mm F4,0 - 5,6 DG APO
* Tamron AF 70-300 mm 4-5.6 Di SP VC USD


Es soll an einer Canon EOS 60D genutzt werden und dient vor allem der Tierfotografie. Schön wäre es auch, wenn ich damit halbwegs vernünftige Makroaufnahmen durchführen kann. Aber in erster Linie zählt für mich die Abbildeleistung. Preislich sollte es sich unter 500€ bewegen.

Momentan nutze ich das 18 - 135 mm Kitobjektiv. Hiervon sollte sich das neue Objektiv deutlich abheben. In näher Zukunft ist zudem noch die Anschaffung des Canon 15 - 85 mm USM geplant. Es wäre schön, wenn das Tele an dessen Qualität anknüpfen könnte!

Zu welchem Objektiv würdet ihr mir raten?


Edit: Hyperlinks eingefügt, um Verwechselungen auszuschließen.
 
Zuletzt bearbeitet:
in der Reihenfolge, in der du die Objektive genannt hast, so ist auch die Qualität.
Ich selbst hatte das Canon und das Sigma an einer EOS 50d und die Bildqualität mit dem Canon war einfach unschlagbar.

Scharf bis in die letzten Ecken und vorallem der Focus saß zu fast 100%. Kein Back- oder Frontfocus wie beim Sigma.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich empfehle ausschließlich das Canon. Sigma und Tamron taugen unter 500 meist nicht viel - so sehe ich das. Ich selbst habe das 70-300 mm und bin ganz zufrieden.

Wenn Du Makros schießen willst, brauchst Du ein entsprechendes Makro. Trotz des Zooms bleibt es bei einem Motivabstand von 1,5m. Mehr bekommst Du für den Preis nicht. Gute Linsen sind nunmal teuer. :)

Vom 15-85mm IS USM rate ich ab. Hat für mich zu wenig Lichtstärke.
 
Zuletzt bearbeitet:
Jetzt hättet ihr mich aber kurz geschockt! Das Tamron ist nämlich mein Favorit!
:D
 
Natürlich das L - ABER: Nur 200mm und kein Stabi. Für Tierfotografie macht ein Stabi aber Sinn und 200mm halte ich dabei für zu wenig. Trotzdem natürlich klar das L im Vergleich.

PS: Vergiss das Tamron! Rate mal, wieso es so günstig ist? ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie kommt ihr bloß auf das L? Es steht doch garnicht zur Debatte! :)
 
Wie kommt ihr bloß auf das L? Es steht doch garnicht zur Debatte!

nein das war ein Fehler meinerseits.

das Tamron hat mein Schwager noch immer an einer Samsung GX20 (Pentax-Anschluß) im Einsatz. Allerdings ohne Ultraschallmotor und ohne Stabi (da bereits im Gehäuse integriert).
Die Bildschärfe ist okay aber leider sind die Bilder teils von CA´s und / oder Farbsäume geplagt. Wie es bei der neueren Generation aussieht weiß ich leider nicht.
 
@SanBo

Sorry, aber ich wollte nochmal etwas zum L anmerken, denn eine Alternative kann es trotzdem durchaus sein. Du hast uns zwar Drei genannt, aber warum nicht noch ein Viertes? ;)
 
@Sublogics

Ein preisgünstiger Tip, aber qualitativ weit entfernt von den bisher genannten Objektiven.
 
@ Akula:

Ja, das L ist preislich auch sehr interessant. Aber ohne Stabi und mit geringerer Brennweite fällt es doch etwas hinter die anderen zurück. Ich würde schon gerne bis 300 mm weit gehen. Außerdem hat es ja auch bereits ein paar Jahre auf dem Buckel.

Bleiben also noch das relativ neue Tamron und das etwas betagte und zudem noch merklich teurere Canon.
 
SanBo schrieb:
Ja, das L ist preislich auch sehr interessant. Aber ohne Stabi und mit geringerer Brennweite fällt es doch etwas hinter die anderen zurück. Ich würde schon gerne bis 300 mm weit gehen. Außerdem hat es ja auch bereits ein paar Jahre auf dem Buckel...

der Sprung von 200 auf 300mm Brennweite fällt geringer aus als man denkt! Dies fiel nicht nur mir, sondern vielen meiner damaligen Kamerakollegen auf. Das war auch der Grund, warum ich mich letztendlich "nur" für eine Brennweite von 70-200mm entschieden habe.

Ein weiterer Grund war, je größer der abzudeckende Brennweitenbereich, um so mehr Linsen und andere bewegliche Teile müssen verbaut werden, was wiederum zu einer schlechteren Bildqualität in Form von Tonnen- und / oder Kissenförmigen Verzerrungen führt - dazu einfach mal ein Bild von einem Gebäude oder einer Ziegelstein- oder Fließenspiegelwand machen, dann sieht man sehr schön, das solchen Linsen mit einem großen Brennweitenbereich keine geraden Linien abbilden können.

Die Qualität anhand des Alters einer Linse zu bestimmen könnte sich auch als falsch erweisen, denn es gibt genügend Objektive die mindestens 10 Jahre alt sind aber von der Abbildungsleistung neueren dennoch überlegen sind.
Ergänzung ()

achso, falls die Seite noch nicht bekannt sein sollte: hier kann man ein bisschen was nachlesen. U.a. wurden da auch das Tamron und Canon Objektiv getestet;)
 
SanBo schrieb:
Canon EOS 60D genutzt werden und dient vor allem der Tierfotografie.

Für Tierfotografie würde ich keines deiner Vorschläge empfehlen, wenn du wirklich gute Fotos von Tieren machen möchtest, solltest du schon etwas tiefer in die Tasche greifen. Da Tiere selten wirklich ruhig stehen, ist der IS nicht unbedingt nötig, gut er stabilisiert natürlich auch das Sucherbild, aber bei Bewegungsfotos musst du ihn dann auch die Zeit zum Einpendeln geben und da kann es dann schon passieren, daß genau das richtig gute Foto weg ist.. Würde mir an deiner Stelle mal das 300/4L oder wenns den unbedingt mit IS sein soll, das 300/4L IS anschauen. Hatte selbst mal das 70-300 IS von Canon gehabt, auch nicht schlecht, aber früher oder später ist man damit nicht mehr zufrieden und kauft dann doch besseres Glas.
 
Herr Richter schrieb:
das Tamron hat mein Schwager noch immer an einer Samsung GX20 (Pentax-Anschluß) im Einsatz. Allerdings ohne Ultraschallmotor und ohne Stabi (da bereits im Gehäuse integriert).
Die Bildschärfe ist okay aber leider sind die Bilder teils von CA´s und / oder Farbsäume geplagt. Wie es bei der neueren Generation aussieht weiß ich leider nicht.
MOMENT!
Das Tamron 70-300 VC USD hat mit dem alten 70-300 LD Marko genau soviel zutun wie das EF75-300 mit dem EF70-300 IS USM L. Nämlich GAR NIX! Ist eine komplett neue Rechnung und ist dem Canon EFs70-300 IS USM überlegen. Über das Sigma 70-300 APO Makro müssen wir nicht reden so ziemlich das schlimmste was du in dem Bereich kaufen kannst (Die Version mit OS ist bisschen besser, aber dem Tamron und Canon 70-300 immernoch deutlich unterlegen).
 
Herr Richter schrieb:
der Sprung von 200 auf 300mm Brennweite fällt geringer aus als man denkt! Dies fiel nicht nur mir, sondern vielen meiner damaligen Kamerakollegen auf. Das war auch der Grund, warum ich mich letztendlich "nur" für eine Brennweite von 70-200mm entschieden habe.

Dem kann ich mich nur anschließen.

Ich hatte das Canon EF 70-300IS USM selbst eine ganze Zeit lang im Einsatz, es war ein gutes Objektiv, gerade im unteren Brennweitenbereich auch richtig knackig scharf und leider obenrum ein wenig weich (so ab 250mm).

Der Unterschied zu einem 70-200 in Sachen Bildausschnitt ist recht gering; vor allem kannst du das bei einer scharfen Linse und der 60D locker durch rauscroppen kompensieren.

Ich bin nach über 1,5 Jahren mit dem 70-300 dann auf ein lichtstärkeres 70-200 umgestiegen und habe es - außer beim Tragen - noch nie bereut.

Aktuell würde ich wohl entweder ein 55-250 kaufen oder gleich zum L greifen.

Herr Richter schrieb:
Die Qualität anhand des Alters einer Linse zu bestimmen könnte sich auch als falsch erweisen, denn es gibt genügend Objektive die mindestens 10 Jahre alt sind aber von der Abbildungsleistung neueren dennoch überlegen sind.

Auch das ist natürlich völlig richtig. In diesem Bereich kann man keine Gesetzmäßigkeiten, die in irgendeiner Form das Alter berücksichtigen, feststellen.

Tendenziell sind zwar Neurechnungen besser, aber nur dann wenn es sich um ein Update einer Linse handelt und dabei überhaupt eine neue Rechnung eingesetzt wird (Bsp.: 70-200 f/2.8 IS vs. 70-200 f/2.8 IS II).
 
Das Canon 55 - 250 IS hatte ich probeweise mal im Einsatz und es konnte mich nicht wirklich überzeugen. Ich hatte mir damals eine EOS 600D mit 18 - 55mm und 55 - 250 mm zur Ansicht bestellt. Es deckt zwar einen schönen Bereich ab, aber die Bilder waren alle zu weich. Von der Abbildungsleistung her war es nicht akzeptabel. Da liefert selbst mein 18 - 135 mm deutlich bessere Ergabnisse.
Natürlich kann es sein, dass es auch an der Kamera liegt. Aber zwischen der 600D und der 60D ist kein nennenswerter Unterschied, was die Hardware anbelangt und Gerüchte zur Folge liefert die 600D sogar die besseren Ergebnisse. Also muss es an den Objektiven liegen.

Das L ist mit fast 1.000€ doppelt so teuer, als das, was ich eigentlich ausgeben möchte. Hauptsächlich mache ich Panoramabilder und wollte das Tele nur, wenn dem Standard- bzw. dem Weitwinkel die Puste ausgeht, was ja meistens bei Tieren der Fall ist. Das Tele-Objektiv kommt wohl 20 - 30 % der Gebrauchszeit zum Einatz. Bevor ich da Unsummen ausgebe, würde ich das Geld lieber in WW-Objaktive investieren.


Edit: @ Herr Richter: Vielen Dank für den Link. Das Tamron ist auf ganzer Linie besser als das Canon - somit fällt mir die Entscheidung nunmehr auch nicht schwer. Wenn dann noch der Preis ins Spiel kommt, ist es eine klare Sache!


Vielen Dank an Alle, die mir hier geholfen haben! :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde 300mm viel zu wenig für Tierfotografie. Warum nicht 1-2 Monate sparen und dann gleich eins mit 400 oder 500mm (evtl. gebraucht)?
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben