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News Süchtig machende Funktionen: Social-Media-Unternehmen wenden mit 27 Mio. US-Dollar Klage ab
Legalev
Lt. Commander
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Hab den Artikel gelesen.Bl4cke4gle schrieb:Nicht wirklich. Bzw. Artikel komplett gelesen?
Wenn andere Schuldistrikte dem Beispiel folgen und es prozentual an deren Schülerzahlen zu ähnliches Strafen kommt, dann wird das für die Unternehmen ganz schön happig.
Einzig schade ist, dass es zu keinem Gerichtsurteil kam, so dass man tatsächlich eine (oder keine) Schuld hätte feststellen können.
Und in mit diesem Urteil werden nur Peanuts an Strafen verhängt.
Auch Millionenstrafe sind nur Peanuts.
Das tut den Firmen alles nicht weh.
Bin ausnahmsweise ein klein wenig(!) bei den Firmen.
Es ist verdammt nochmal die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu erziehen! Und Multimedianutzung ist ein wichtiger Teil davon.
Wenn die Eltern das nicht machen, dann gehören die bestraft
Es ist verdammt nochmal die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu erziehen! Und Multimedianutzung ist ein wichtiger Teil davon.
Wenn die Eltern das nicht machen, dann gehören die bestraft
TeaShirt
Lieutenant
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unzureichender Schutzmechanismen für Kinder und Jugendliche
Ich kapier immer nicht wieso das Digitale ausnutzen von Kindern Schlimm ist, aber wenn man es Hundert Millionenfach mit Menschen zwischen 18 und 110 macht ist es ok. lol
"Wenn du 18 wirst bist du selbst für deine Digitale Souveränität zuständig auch wenn du nichts darüber weißt oder dich damit auskennst. Hier die AGB, bitte unterschreiben, danke."
Wir sollten evtl den Schutz für Kindern auch weiter denken und nicht die Privatsphäre und Rechte von Kindern auf ein Podest stellen, sondern alle Menschen auf das gleiche mit den gleichen Grundrechten auch im Internet.
Aber dann würden ja große teile der in den letzten 20 Jahren entstanden Wirtschaft zusammenbrechen und Millionen Leute Arbeitslos, Hungersnöte, Meteoriten Einschläge und die Eiszeit wären die Konsequenz wenn wir mal diese ganze Manipulation der großen Top Konzerne und Daten Sammelei im netz verbieten.
the_IT_Guy
Lieutenant Pro
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Ja absolut bei dir, aber es braucht halt einen Präzedenzfall sonst wird es nicht besser.Syrato schrieb:Weisst du, wie lange sich sowas in den USA ziehen könnte, 15 Jahre!
Da ist es irgendwie verständlich, aber leider nicht zielführend!
Hoffen wir, dass wenigstens eine Handvoll durchhalten und das bis zum Schluss durchkämpfen.
Speaking of. Dieses Jahr noch nix an noyb.eu gespendet, gleich mal nachholen. 😎
Ergänzung ()
Ein klein wenig(!) kann ich dich auch verstehen. 😉Schmarall schrieb:Und Multimedianutzung ist ein wichtiger Teil davon.
Aber schau dir mal diese Doku von Netflix an.
Das Dilemma mit den sozialen Medien
https://www.netflix.com/de/title/81254224
Und die ist 5 Jahre alt. Seitdem ist "KI" dazu gekommen.
Das moderne Social Media ist nicht mehr dafür gebaut Menschen zu verbinden, sondern möglichst lange Zeit auf den Plattformen zu verbringen um Werbeinnahmen zu generieren. Dafür nutzen Sie ALLE psychotricks die sie kennen.
Ja natürlich solltest du als Elternteil den Konsum einschränken und Medienkompetenz lehren, aber das ist keine normale Webseite. Das ist ein Milliarden Dollar Aufmerksamkeitsmaschine.
Zuletzt bearbeitet:
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War nicht was von der EU in Planung zu dem Thema?ThePlayer schrieb:Ich wäre für ein hartes vorgehen der Behörden zumindest hier in Europa gegen diese Konzerne und deren Geschäftsmodell.
Die Probleme verschwinden ja nicht wenn die Kinder und Jugendlichen Erwachsen werden.
Das hier ist nur wieder die Lächerliche USA wo es nicht um den Sachinhalt geht sondern geklagt wird um Geld zu bekommen.
Genau! ICH weiss was gut für mein Kind ist und nicht dieses Sozialkonstrukt von Staat. Was denke die sich einfach Heroin zu verbieten? Und dann bauen die noch Überfall Fussgängerstreifen auf die Strassen? Hallo? Sind wir jetzt plötzlich zu Blöde eine Strasse zu überqueeren und Fahrzeugen auszuweichen oder wie? Als Nächstes schreiben sie mir noch vor was ich essen darf oder wie? Hallo? Das Bischen Melamin in der Milch und alle schreien rum...Schmarall schrieb:Es ist verdammt nochmal die Aufgabe der Eltern, ihre Kinder zu erziehen! Und Multimedianutzung ist ein wichtiger Teil davon.
Na weil die "vollmündige Bürger" sind und selber über ihr Geld entscheiden dürfen. Irgendwie müssen die Unternehmen ja Geld verdienen. Und das funktioniert besser durch das psychologische manipulieren.TeaShirt schrieb:Ich kapier immer nicht wieso das Digitale ausnutzen von Kindern Schlimm ist, aber wenn man es Hundert Millionenfach mit Menschen zwischen 18 und 110 macht ist es ok. lol
Kannste gleich fragen wieso Lootboxen oder Kasinos existieren.
Geld Geld Geld.
Die Jugendlichen trinken keinen Alkohol mehr!
Diese Generation bekommt ihre Drogen in den Social Media
Die Alkohol Industrie mags nicht. Aber so ist der Wandel der Zeit.
ThePlayer
Captain
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Gute Frage, afaik wird hier ein Handyverbot für Jugendliche diskutiert. An sich nicht schlecht. Aber das Problem sind ja nicht nur die Kinder und Jugendlichen. Das Problem sind alle (A)Sozialen Plattformen. Das ganze Geschäftsmodell die Leute solange wie möglich im Feed zu halten um soviel Werbung wie möglich auszuspielen. Führt zu all den Problemen die wir jetzt in der Gesellschaft haben. Wir haben in der EU eigentlich gesetzte um die Konzerne zu regulieren. Nur leider passiert da zu wenig.Haldi schrieb:War nicht was von der EU in Planung zu dem Thema?
Das hier ist nur wieder die Lächerliche USA wo es nicht um den Sachinhalt geht sondern geklagt wird um Geld zu bekommen.
areiland
Fleet Admiral
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Genau deshalb hat man ja auch die Portokasse geöffnet und einem (rechtlich unverbindlichen) Vergleich zugestimmt.Bl4cke4gle schrieb:Einzig schade ist, dass es zu keinem Gerichtsurteil kam, so dass man tatsächlich eine (oder keine) Schuld hätte feststellen können.
Ergänzung ()
Ist doch bei den Kids eher out. Die nutzen TikTk und Instagram und dort werden sie mit dem ganzen Influenzerkram überschüttet, der ihnen von morgens bis abends vormacht, dass sie zu dick, dünn, hässlich und zu mies angezogen sind und ohnehin nur absoluten Billigkram haben, der ihnen schadet.[F]L4SH schrieb:Ich war absolut entsetzt, als ich nach fast einem Jahr Abstinenz mal wieder bei Facebook rein geschaut habe.
Zuletzt bearbeitet:
Jugendschutz Jugendschutz.. Gibt's noch was anderes? Schon klar ist wichtig aber was mir heute erst aufgefallen ist, hat mich fast schon vom Hocker gehauen und das hatte nichtmal mit sozial Media zu tun sondern es geht um Werbung eines Waschpulver. Gibt es aber auch in andere Bereiche.
Rückblende: Als ich mit TV aufgewachsen bin gab's auch Werbung von Persil usw. Ganz normal. Meine Mutter hatte immer Klappboxen als ich klein war damit ich als kleines Kind nicht ran komme. Selbstverständlich und logisch oder?
Heute fiel es mir erst auf. Wieder so eine Werbung und dann immer so ein Gerede wie man Kinder schützt da nicht ranzukommen.
Da dachte ich mir: Sind Eltern echt zu doof und haben das verlernt? Ich kann mir das nicht vorstellen. Oder ist das in der Werbung inzwischen Pflicht? So blöd können doch keine Eltern sein?
Erst dann fiel mir richtig auf das diese Hinweise schon seit Jahren kommen. War jetzt auf YouTube aber ich denke mal im TV ist das genauso? (Ich guck schon lange kein TV mehr)
Jugendschutz in allen Ehren aber langsam kann ich es nicht mehr hören. Manchmal denke ich mir auch das viele gezielt danach suchen um zu Klagen und irgendwo Geld rauszufischen. Kann das sein?
Dieser Post ist nicht böse gemeint. Ich find es nur langsam unfassbar oder unglaublich wenn Eltern sowas echt verlernt haben sollten. Glaube ich aber einfach nicht.
Sozial Media hab ich zwar wenig Plan aber es gibt doch genug Addons usw um sowas zu unterbinden. Kann man doch auch PW absichern das Jugendliche es nicht deaktivieren können oder hat noch keiner sowas "erfunden"?
Verrückte Welt
Rückblende: Als ich mit TV aufgewachsen bin gab's auch Werbung von Persil usw. Ganz normal. Meine Mutter hatte immer Klappboxen als ich klein war damit ich als kleines Kind nicht ran komme. Selbstverständlich und logisch oder?
Heute fiel es mir erst auf. Wieder so eine Werbung und dann immer so ein Gerede wie man Kinder schützt da nicht ranzukommen.
Da dachte ich mir: Sind Eltern echt zu doof und haben das verlernt? Ich kann mir das nicht vorstellen. Oder ist das in der Werbung inzwischen Pflicht? So blöd können doch keine Eltern sein?
Erst dann fiel mir richtig auf das diese Hinweise schon seit Jahren kommen. War jetzt auf YouTube aber ich denke mal im TV ist das genauso? (Ich guck schon lange kein TV mehr)
Jugendschutz in allen Ehren aber langsam kann ich es nicht mehr hören. Manchmal denke ich mir auch das viele gezielt danach suchen um zu Klagen und irgendwo Geld rauszufischen. Kann das sein?
Dieser Post ist nicht böse gemeint. Ich find es nur langsam unfassbar oder unglaublich wenn Eltern sowas echt verlernt haben sollten. Glaube ich aber einfach nicht.
Sozial Media hab ich zwar wenig Plan aber es gibt doch genug Addons usw um sowas zu unterbinden. Kann man doch auch PW absichern das Jugendliche es nicht deaktivieren können oder hat noch keiner sowas "erfunden"?
Verrückte Welt
usernamehere
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Also sorry, was sind schon 27mio Strafe? Da ist wohl nochmal das Doppelte in die Taschen der Staatsdiener geflossen.
Bl4cke4gle
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Das wirklich interessante an dem Vergleich (kein Urteil) ist doch die Signalwirkung. Wenn man das auf größere Schulbezirke und die Anzahl der anhängigen Verfahren hochrechnet, sind wir ganz schnell weg von Peanuts. Das ist bemerkswert und nicht die paar Millionen in diesem Mini-Verfahren. Allein schon die Tatsache das Meta Aktionäre vorwarnt ist Zeichen genug, dass Meta das Thema mehr als beurnruhigt. Solche Warnungen sprechen Aktienunternehmen nämlich nur im absoluten Notfall aus.Legalev schrieb:Hab den Artikel gelesen.
Und in mit diesem Urteil werden nur Peanuts an Strafen verhängt.
Auch Millionenstrafe sind nur Peanuts.
Das tut den Firmen alles nicht weh.
Und auch für dich noch mal: Wenn der Vergleich eine Vorlage für weitere Verfahren wird, dann sind wir ganz schnell weg von Portokasse.areiland schrieb:Genau deshalb hat man ja auch die Portokasse geöffnet und einem (rechtlich unverbindlichen) Vergleich zugestimmt.
Welche Selbstverantwortung? Bei Kindern? Bei Jugendlichen? Für Dinge, zu denen sie körperlich teilweise noch gar nicht in der Lage sind? Für das koordinierte komplexe Denken, für logische Schlussfolgerungen und zielgerichtetes Planen sowie die Impulskontrolle ist der präfrontale Cortex zuständig. Das Problem: Während das Limbische System (das Belohnungs- und Emotionszentrum) in der Jugend bereits hochaktiv ist, hinkt der kontrollierende präfrontale Cortex hinterher. Dies erklärt die typische Risikofreude und Impulsivität von Kindern und Jugendlichen. Der präfrontale Cortex ist abr erst im frühen Erwachsenenalter, typischerweise um das 25. Lebensjahr herum, vollständig ausgereift. Damit sind Jugendliche bei manchen Dingen noch gar nicht in der Lage, diese vernünftig einschätzen zu können. Wird gerne vergessen.Syntax_41 schrieb:Immer mehr Selbstverantwortung abschieben...
Naja, zum Glück abgewendet.
Und noch mal: Welche Verantwortung? Die der Eltern? Dann erkläre doch mal, wie Eltern das "kontrollieren" sollen? Klar, darüber sprechen kann helfen, machen wird hier auch und es hilft - unser Junior interessiert sich Null für die sozialen Netzwerke. Im Gegenteil: Er findet das Getuhe rund um TikTok vor allen bei seinen weiblichen Mitschülern einfach nur affig.
Aber was können Eltern sonst noch machen? Kaum etwas. Ich kann als Informatiker und technisch-versierter durchaus unseren Router so einrichten, dass ich seine Aktivitäten verfolgen könnte. Doch spätestens wenn er aus unserem WLAN raus ist, geht das nicht mehr. Was dann? Sein Smartphone mit "Wanzen" verplomben? Das ist dann keine Erziehung mehr, sondern Kontrolle ohne Vertrauen. Und wie sollen das die Eltern machen, die sich eben nicht so auskennen? Denen sind die Jugendlichen eigentlich immer voraus.
Was es braucht, ist, dass den Jugendlichen Medienkompetenzen beigebracht werden, aber das kostet eben Ressourcen. Da haben auch die Schulen keinen Bock drauf und setzen dafür Regelungen um, die in ihren Konsequenzen rechtlich nicht selten mindestens fragwürdig sind. Und bei diesen herrscht ebenfalls nur der Bestrafungscharackter. Dabei gehört diese Vermittlung zumindest bei uns in NRW zum Bildungsauftrag von Schule.
Ich bin überzeugt, wenn den Jugendlichen klar gemacht werden würde, dass bei TikTok & Co eben keine "duften Kumpels" sind, sondern dass dort knallharte Geschäftsinteressen herrschen und sie das eigentliche Produkt sind, dann kann das viel bewirken - wenn also die Mechanismen dahinter verstanden werden. Bei unserem Junior hat es jedenfalls funktioniert.
Zuletzt bearbeitet:
Nscale
Lieutenant
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Geh mal an Grundschulen...Fighter1993 schrieb:Aber keine Kinder im Alter von 9 Jahren öffentlich auf der Straße.
Ich bin da ein Stück auch hin und her Gerissen. Für Erwachsene würde ich Dir sofort zustimmen. Die Algorithmen, die einen immer weiter in Extreme treiben sind aber eine bewusste Entscheidung der Unternehmen die Leute unterbewusst dazu zu bringen, immer länger an ihrem Produkt zu hängen. Und gerade bei Schutz von Kindern und Jugendlichen ist da mit der Selbstverantwortung recht schnell Schluss. Das lässt sich auch nicht gänzlich auf Eltern zurück schieben, es ist utopisch zu glauben als Eltern könne man 24/7 ein Auge drauf haben, was die Kids machen und gerade in dieser frühen Zeit manifestieren sich dann auch Prägungen und Süchte. Da haben die Unternehmen eine große Verantwortung der sie schlicht nicht gerecht werden. Sie schaffen es ja nicht mal eindeutig gegen die TOS verstoßende Inhalte auf mehrfache Meldung hin zu löschen. Da fängts schon an. An der Beilegungszahlung hätten gern noch zwei Nullen hängen dürfen.Syntax_41 schrieb:Immer mehr Selbstverantwortung abschieben...
Naja, zum Glück abgewendet.
Das war, ehrlich gesagt, aber nie anders. Das war schon so als ich 2015 Facebook gelöscht hatte. Ich plädiere ja dafür, dass Kommentarspalten nur noch eröffnet werden dürfen wenn diese fachlich moderiert werden. Das würde viel Hass aus dem Internet nehmen. Aber Rage Bait ist eben auch eine lukrative, einfache Möglichkeit diverse Zahlen nach oben zu pushen. Wozu das führt sieht man ja.[F]L4SH schrieb:Da war nichts außer Wut und Themen, die negative Emotionen machen.
Lokalpolitik mit reißerischen Überschriften, Diesel Dieter gegen Elektro Erik bei der Autoblöd, völkisches Gehetze und "so toll war die DDR" Kanäle die vorgeschlagen werden.
Es würde bei uns ja auf EU-Ebene schon helfen, nicht nur Regeln zu fordern sondern vorhandene auch emotionslos durch zu setzen. Es wäre ja heute schon ein leichtes, die Konzerne zu belangen da sie sich an die eigenen Regeln nicht halten (können). Das fängt damit an, dass offensichtlich TOS Nonkonforme Inhalte auch nach mehreren Meldungen nicht moderiert werden, das vielfach über deren Plattformen Betrug statt findet von teils namhaften Influenzen bis hin das ganze Trollarmeen in jeder Hinsicht frei handeln können, während man dagegen relativ leicht vor gehen könnte. Die EU hadert da einfach zu lange.Askat86 schrieb:Mussten alle auf globaler politischer ebene geregelt werden. So auch social media.
Nscale schrieb:Ich bin da ein Stück auch hin und her Gerissen. Für Erwachsene würde ich Dir sofort zustimmen. Die Algorithmen, die einen immer weiter in Extreme treiben sind aber eine bewusste Entscheidung der Unternehmen die Leute unterbewusst dazu zu bringen, immer länger an ihrem Produkt zu hängen. Und gerade bei Schutz von Kindern und Jugendlichen ist da mit der Selbstverantwortung recht schnell Schluss. Das lässt sich auch nicht gänzlich auf Eltern zurück schieben, es ist utopisch zu glauben als Eltern könne man 24/7 ein Auge drauf haben, was die Kids machen und gerade in dieser frühen Zeit manifestieren sich dann auch Prägungen und Süchte. Da haben die Unternehmen eine große Verantwortung der sie schlicht nicht gerecht werden. Sie schaffen es ja nicht mal eindeutig gegen die TOS verstoßende Inhalte auf mehrfache Meldung hin zu löschen. Da fängts schon an. An der Beilegungszahlung hätten gern noch zwei Nullen hängen dürfen.
Doch ich brauch für meine Kids auch keine Erziehung seitens des Staates, das können meine Frau und ich ganz gut alleine machen. Und aus meinen Kids ist es so, wie aktuell läuft, auch was geworden. Obwohl sie sehr viele Freiheiten hatten.
@Syntax_41
Das magst Du bewerkstelligen können, aber es ist, wie @Nscale sicherlich utopisch zu erwarten, dass es bei allen Eltern so sein kann. Dafür fehlt vielen schlicht das Wissen und auch nicht selten die Ressourcen. Klar gibt es Eltern, die darauf auch einfach keinen Bock haben, aber diese dürften sicherlich nicht die Mehrheit darstellen.
Ich finde es in dieser Hinsicht manchmal nur etwas widersprüchlich, dass sich Eltern hier über solche "Einmischungen" echauffieren, während aber ein Smartphone-Verbot an Schulen mit weitreichenden Konsequenzen bei Verstößen als gut empfunden wird. Ich sehe nicht, wo hier nicht ebenfalls eine Einmischung in die eigene Erziehung stattfindet.
Das magst Du bewerkstelligen können, aber es ist, wie @Nscale sicherlich utopisch zu erwarten, dass es bei allen Eltern so sein kann. Dafür fehlt vielen schlicht das Wissen und auch nicht selten die Ressourcen. Klar gibt es Eltern, die darauf auch einfach keinen Bock haben, aber diese dürften sicherlich nicht die Mehrheit darstellen.
Ich finde es in dieser Hinsicht manchmal nur etwas widersprüchlich, dass sich Eltern hier über solche "Einmischungen" echauffieren, während aber ein Smartphone-Verbot an Schulen mit weitreichenden Konsequenzen bei Verstößen als gut empfunden wird. Ich sehe nicht, wo hier nicht ebenfalls eine Einmischung in die eigene Erziehung stattfindet.
Ehrlicherweise mangelt es vielen Erwachsenen ebenso an grundlegender „Medienkompetenz“, dass es dann keine oder nur eingeschränkte Transferleistung zu Heranwachsenden geben kann ist leider so. Den Auftrag Bildungseinrichtungen zuzuschieben zu wollen ist nachvollziehbar, aber auch dort klaffen riesige Lücken und selbst hoch motivierte und kompetente Lehrer:innen haben es sehr schwer.mischaef schrieb:Was es braucht, ist, dass den Jugendlichen Medienkompetenzen beigebracht werden, aber das kostet eben Ressourcen.
Ich glaube umfangreiche Plattformregulierung ist einfach dran.
mischaef schrieb:@Syntax_41
Das magst Du bewerkstelligen können, aber es ist, wie @Nscale sicherlich utopisch zu erwarten, dass es bei allen Eltern so sein kann. Dafür fehlt vielen schlicht das Wissen und auch nicht selten die Ressourcen. Klar gibt es Eltern, die darauf auch einfach keinen Bock haben, aber diese dürften sicherlich nicht die Mehrheit darstellen.
Ich finde es in dieser Hinsicht manchmal nur etwas widersprüchlich, dass sich Eltern hier über solche "Einmischungen" echauffieren, während aber ein Smartphone-Verbot an Schulen mit weitreichenden Konsequenzen bei Verstößen als gut empfunden wird. Ich sehe nicht, wo hier nicht ebenfalls eine Einmischung in die eigene Erziehung stattfindet.
Doch, das kann man bewerkstelligen. Der Staat sollte eher an die Eltern gehen, die das nicht können.
Bei uns in der Privatschule gibt's kein Verbot. Lediglich bei Verstößen eine Mitteilung an die Eltern bei wiederholtem Fall eine Geldstrafe. Hat Wunder gewirkt. Alle schalten brav ihr Handy stumm/aus und nutzen es nur in der Pause. Okay Privatschule da kann man das so machen.
@sedot
Aber von "zuschieben" kann hier eben keine Rede sein, weil das eben in vielen Bundesländern zum Bildungsauftrag von Schule gehört.
Zumal es hier ja nicht um die technische Seite geht, sondern um die soziale und psychologische...und das kann man in meinen Augen Pädagogen durchaus zumuten. Dennoch sollten natürlich auch die Plattformen in die Pflicht genommen werden.
Aber von "zuschieben" kann hier eben keine Rede sein, weil das eben in vielen Bundesländern zum Bildungsauftrag von Schule gehört.
Zumal es hier ja nicht um die technische Seite geht, sondern um die soziale und psychologische...und das kann man in meinen Augen Pädagogen durchaus zumuten. Dennoch sollten natürlich auch die Plattformen in die Pflicht genommen werden.
Das könnte man auch an allen anderen Schulen machen - vielleicht nicht direkt mit Geldstrafen. Aber im wiederholten Fall sollte der Träger mal die Eltern zu sich bitten und da können ganz andere Geschütze aufgefahren werden.Syntax_41 schrieb:Okay Privatschule da kann man das so machen.
Aber das Problem soll eben in den Schulen bleiben und so kommen dabei Regelungen raus, die nicht nur gegen den gesunden Menschenverstand gehen, sondern nicht selten eben rechtswidrig sind. Das passiert aber auch deswegen, weil in den Elternvertretungen, die ja einen Teil der die Regelungen beschließende Schulkonferenz ausmachen, nicht selten Vertreter sitzen, die weder Ahnung von den rechtlichen oder den pädagogischen Dingen haben - woher auch? Das Problem ist dabei eher, dass eben keine Fachleute zu Rate gezogen werden.